In welcher Sonnencreme sind Nanopartikel?
Gefragt von: Babette Buck | Letzte Aktualisierung: 24. März 2026sternezahl: 4.9/5 (66 sternebewertungen)
Nanopartikel (meist Titandioxid oder Zinkoxid) sind oft in Sonnencremes enthalten, um sie weißel-frei zu machen, auch in Naturkosmetik, wobei die EU-Kennzeichnungspflicht erst ab 50 % Nanoanteil greift, sodass viele Produkte sie nicht explizit ausweisen, aber Marken wie Lavera (mit "Zinc Oxide (nano)") oder andere Mineral-Sonnencremes sie verwenden können. Um sicher Nano-freie Produkte zu finden, sollte man auf Produkte achten, die explizit "Non-Nano" oder "ohne Nanopartikel" werben, oder sich auf Siegel verlassen und die INCI-Liste nach "(nano)" prüfen.
Wie kann ich Nanopartikel in Sonnencreme erkennen?
In der Europäischen Union zugelassene Kosmetika unterliegen einer Kennzeichnungspflicht, sollten sie Nanomaterialien enthalten [1]. Die Kennzeichnung befindet sich dabei in der Zutatenliste in Form eines Nano in runder Klammer (nano) hinter der entsprechend nanopartikulär vorliegenden Substanz (Bild 1).
Woran erkenne ich, ob meine Sonnencreme Nanopartikel enthält?
Unternehmen bewerben Sonnenschutzmittel mitunter verlockend mit Bezeichnungen wie „unsichtbares Zink“, „transparent“ oder „klar“ . Diese Begriffe deuten darauf hin, dass die Produkte höchstwahrscheinlich Zinkpartikel in Nanogröße enthalten.
Welche Sonnencreme enthält keine Nanopartikel?
Frei von Nano-Technologie, ohne Mikroplastik und Parabene – wir haben eine kleine Liste mit empfehlenswerten Sonnencremes zusammengestellt:
- Biosolis Sonnenmilch.
- Lavera Sonnencreme.
- Eubiona Sonnenmilch.
- i+m Naturkosmetik Sun Protect.
- eco cosmetics Sonnencreme.
- boep Sonnencreme.
Wo sind überall Nanopartikel drin?
Nanopartikel sind in vielen Alltagsprodukten enthalten, darunter Kosmetika (Sonnencreme, Kajal), Lebensmittel (als Riesel- oder Farbstoff), Reinigungsmittel, Textilien (antibakterielle Sportkleidung), Elektronik und sogar in Medikamenten (z.B. mRNA-Impfstoffen als Trägerstoff), aber auch natürlich in Milch und Eiern; sie werden zugesetzt, um Materialien spezielle Eigenschaften zu verleihen.
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Welche Kosmetikprodukte enthalten Nanopartikel?
Kosmetik: In der Kosmetikindustrie werden Nanopartikel genutzt, damit die Haut die Wirkstoffe besser aufnehmen kann oder um Produkte mit einer verbesserten Textur und Haltbarkeit zu versehen. Medizin: In der Medizin werden sie beispielsweise eingesetzt, um gezielt Medikamente im Körper zu transportieren.
Sind Nanopartikel in Sonnencreme gefährlich?
Nanopartikel aus Zinkoxid können die Haut kaum penetrieren. Sonnencremes mit solchen Partikeln stellen damit kein Sicherheitsrisiko dar, wie Experimente von australischen Forschern nahelegen. Wer die Sonne liebt, sollte seine Haut entsprechend schützen.
Welche ist die beste und gesündeste Sonnencreme?
Die Bestnote „Sehr gut“ erreichten Sun D'Or Sonnenmilch 50 und Sundance Sonnenmilch 50 von DM. Am anderen Ende der Notenskala lag, zusammen mit der Rossmann-Sonnencreme, die Dulgon Sonnenlotion, LSF 50, in der der verbotene Phthalatweichmacher Di-n-hexylphthalat (DnHexP) nachgewiesen wurde.
Warum keine 50 Sonnencreme?
Chemischer Sonnenschutz mit LSF 50 enthält hormonstörende Substanzen, die für den Körper und die Umwelt schädlich sind. Mineralischer Sonnenschutz mit LSF 50 hinterlässt aufgrund des hohen Mineralanteils eine weiße Schicht auf der Haut.
Welche Sonnencreme empfiehlt Öko-Test?
Testsieger bei „Öko-Test“: Sundance Sonnencreme mit LSF 50
Mit einem Preis von rund 3,75 Euro ist die Sundance Sonnencreme eines der günstigsten Produkte im Test – und eines der besten. „Öko-Test“ vergibt für die Inhaltstoffe und den Lichtschutzfaktor die Note „Sehr gut“.
Was können Nanopartikel im Körper anrichten?
Wege von Nanopartikeln in den menschlichen Körper
Über vielfältige Wege können Nanomaterialien in den Körper gelangen und auch innerhalb des Körpers wichtige Schutzbarrieren überwinden. Schädigungen am Erbgut, Entzündungen und Organschäden könnten die Folge sein.
Welche Sonnencreme ist im Test durchgefallen?
Im Sonnencreme-Test 2024 untersuchte Stiftung Warentest zehn Produkte. Als einzige fiel dabei die „Sensitive Expert+“-Sonnenmilch von Garnier durch, da sie dem Testbericht nach den angegebenen UV-Schutz nicht einhalten konnte und dazu auch noch Octocrylen enthielt.
Wie sind Nanopartikel gekennzeichnet?
Aus der EU-Verordnung Nr. 1169/2011: „Alle Zutaten, die in Form technisch hergestellter Nanomaterialien vorhanden sind, müssen im Zutatenverzeichnis eindeutig aufgeführt werden. Auf die Bezeichnung solcher Zutaten muss das in Klammern gesetzte Wort „Nano“ folgen.
Welche Sonnencreme hat keine krebserregenden Stoffe?
Nicht-toxische Sonnencremes verwenden in der Regel mineralische Inhaltsstoffe wie Zinkoxid oder Titandioxid anstelle von synthetischen Chemikalien zum UV-Schutz. Mineralische Bio-Sonnencremes sind besonders empfehlenswert, da sie auf synthetische Inhaltsstoffe verzichten und keine Nanopartikel enthalten.
Ist in Nivea Sonnencreme Octocrylene?
NIVEA SUN zielt darauf ab, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Die Formel ist frei von den UV-Filtern Octinoxate, Oxybenzone und Octocrylene und frei von Mikroplastik. Die Flasche und der Verschluss bestehen zu 50% aus recyceltem Kunststoff.
In welchen Lebensmitteln sind Nanopartikel?
Auch in Lebensmitteln können von Natur aus Teilchen in Nanogröße zu finden sein. Das Kasein, ein Eiweiß der Milch, ist zum Beispiel als Nanoteilchen vorhanden. Wird Pudding gekocht, können Nanostrukturen entstehen. Gegen diese natürlich vorkommenden Nanostrukturen gibt es keine Bedenken.
Warum soll man keine alte Sonnencreme benutzen?
Man sollte Sonnencreme vom Vorjahr nicht verwenden, weil die UV-Filter sich zersetzen und die Wirksamkeit nachlassen kann, was zu Sonnenbrand und Hautschäden führt, und weil sich der chemische Filter Octocrylen zu dem potenziell krebserregenden Stoff Benzophenon zersetzen kann. Zudem können Bakterien die geöffnete Creme verunreinigen und Allergien auslösen.
Wie heißt der schädliche Weichmacher in Sonnencreme?
Sein Name: Mono-n-hexylphthalat. Zuerst wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen fündig, dann das Umweltbundesamt bei der vorläufigen Datenauswertung der Deutschen Umweltstudie. Das Kritische daran: Der Stoff gilt als fortpflanzungs- und gesundheitsgefährdend.
Ist Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 100 sinnvoll?
Neueste wissenschaftliche Daten, publiziert im Januar 2024 in Experimental Dermatology [1], zeigen, dass die Verwendung eines Lichtschutzfaktors 100 (LSF100) einen signifikant erhöhten Hautschutz vor UV-Strahlung im Vergleich zum getesteten LSF 50+ bietet.
Welche Sonnencreme sollte man nicht nehmen?
Fazit: Der Nutzen von Sonnencreme überwiegt das Risiko sehr stark
- auf Produkte ohne DHHB, DnHexP, Octocrylen oder Silberchlorid achten.
- Sonnencremes verwenden, die den LSF auch wirklich erfüllen.
- ausreichend und regelmäßig (z. B. ...
- Richtige Kleidung, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Schatten sind mindestens genauso wichtig.
Welche Sonnencreme ist 2025 laut Stiftung Warentest die beste?
Die besten Sonnencremes laut Stiftung Warentest
Unter den im Mai 2025 getesteten Sonnencremes überzeugt dieser Sonnenschutz am meisten: Eau Thermale Avène, Sonnenmilch Dry Touch LSF 50, Bewertung: Sehr gut, Preis: 10,10 €/100 ml. Garnier Ambre Solaire, Hydra 24H Protect + LSF 30, Bewertung: Gut, Preis: 3,97 €/100 ml.
Welcher Sonnenschutz wird von Hautärzten empfohlen?
Hoher Lichtschutzfaktor (LSF): Entscheiden Sie sich für eine Sonnencreme mit einem hohen LSF, um einen effektiven Schutz vor schädlichen UV-Strahlen zu gewährleisten. Ein LSF von 30 oder höher wird empfohlen.
Warum sollte man keine Sonnencreme verwenden?
Wer sich eincremt, fühlt sich sicher. Aber der Schein trügt. Selbst Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor und ausgewiesenem UV -B- und UV -A-Schutz bieten keinen vollständigen Schutz. Daher sollte Sonnencreme niemals dazu genutzt werden, um den Aufenthalt in der Sonne beliebig auszudehnen.
Sind Nanopartikel schlecht für die Haut?
"Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Gebrauch von Kosmetika, die Nanomaterialien enthalten, unbedenklich ist. Verbraucher in Deutschland können kosmetische Produkte mit Nanopartikeln daher ohne Bedenken verwenden", sagt Birgit Huber vom IKW.
Ist chemischer oder mineralischer Sonnenschutz besser?
Mineralische Sonnencreme (Zinkoxid, Titandioxid) wirkt physikalisch, indem sie UV-Strahlen reflektiert, ist gut für empfindliche Haut, Kinder und Schwangere, kann aber weiße Schlieren hinterlassen, während chemische Sonnencremes (z.B. Avobenzon) UV-Strahlen absorbieren und in Wärme umwandeln, leichter einziehen und sich besser verteilen lassen, aber eventuell reizen können. Die Wahl hängt vom Hauttyp und Aktivität ab: Mineralisch für empfindliche Haut, chemisch für Sportler.
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