Für was ist ein Taufbrief?
Gefragt von: Pia Schreiber | Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026sternezahl: 4.1/5 (58 sternebewertungen)
Ein Taufbrief (auch Patenbrief oder Taufzettel genannt) ist ein traditionelles, symbolisches Geschenk zur Taufe, das eine bleibende Erinnerung an diesen besonderen Tag schafft und die Beziehung zwischen Paten und Patenkind feiert, oft mit Segenswünschen, persönlichen Worten und manchmal einem kleinen Geldgeschenk verbunden, um dem Kind Kraft und Segen für seinen Lebensweg mitzugeben.
Was ist ein Taufbrief?
Ein Taufbrief ist ein traditionelles Geschenk zur Taufe, das sowohl historische Bedeutung als auch persönlichen Wert trägt. Wer gerne mit Bedeutung schenkt, wird in einem Taufbrief ein ganz besonderes Erinnerungsstück finden. Die Tradition der Tauf- und Patenbriefe reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Was steht in einem Taufbrief?
Der Inhalt einer Grußkarte zur Taufe sollte Ihrem Charakter entsprechen und von Herzen kommen. Möge Gott immer an deiner Seite sein, dich behüten und beschützen, dich leiten und dich halten. Zu deiner Tauffeier wünschen wir dir von Herzen Gottes Segen!
Was versprechen Taufpaten?
Heute, am Tag deiner Taufe, verspreche ich dir: Ich will immer treu zu dir stehen und Verantwortung für dich übernehmen, wenn du mich um Hilfe bittest. Mit deinen Fragen darfst du zu mir kommen und ich will dir auch über Schwierigkeiten im Leben hinweghelfen.
Welche Unterlagen brauchen Taufpaten?
Welche Unterlagen benötigen wir? Zur Taufanmeldung benötigen Sie eine Kopie der Geburtsurkunde des Taufkindes vom Standesamt. Ebenfalls müssen die Paten des Kindes einen Patenschein beim Pfarramt ihrer Heimatgemeinde beantragen.
Was braucht es um Taufpatin, Taufpate zu sein?
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Woher bekomme ich eine Taufbescheinigung?
In der Regel ist die Ausstellung des Taufscheins jedoch kostenlos. Nehmen Sie zunächst den Kontakt zu Ihrer Kirchengemeinde auf, in der Ihre Taufe stattgefunden hat. Die Kontaktdaten können Sie ganz einfach online einsehen oder über das örtliche Pfarramt herausfinden.
Welche Pflichten hat ein Taufpate?
Taufpaten haben die Aufgabe, das Patenkind auf seinem Lebens- und Glaubensweg zu begleiten, ihm als wichtige Bezugsperson zur Seite zu stehen und bei der christlichen Erziehung zu unterstützen – sie sind Zeugen der Taufe und sollen dem Kind ein Vorbild sein, haben aber keine gesetzlichen Sorgerechts- oder Vormundschaftspflichten, wenn die Eltern ausfallen; dies muss separat geregelt werden. Ihre Pflichten sind moralischer Natur, umfassen Zeit schenken, eine Beziehung aufbauen und bei wichtigen Lebensstationen (wie Konfirmation) dabei sein, aber nicht, das Kind großzuziehen.
Wie viel Geld schenkt man zur Taufe als Pate?
Als Pate zur Taufe sind 100 bis 150 Euro ein guter Richtwert, wobei auch 100 bis 200 Euro angemessen sind, abhängig von der eigenen finanziellen Situation und dem Verhältnis zur Familie, wobei der Fokus auf der Verbundenheit liegen sollte und nicht nur auf dem Geld. Alternativ kann man auch etwas für das Kind sparen, wie einen Sparplan, oder ein schönes Erinnerungsstück mit dem Geld kombinieren, wie eine gravierte Schatztruhe.
Was ist der Sinn eines Taufpaten?
Ein Taufpate begleitet das Kind auf seinem Lebens- und Glaubensweg, ist eine wichtige Vertrauensperson und unterstützt die christliche Erziehung, indem er ein Vorbild ist und bei wichtigen Stationen (Konfirmation/Kommunion) dabei ist. Zu den Aufgaben gehören Zeit schenken, Beziehungsaufbau, Unterstützung der Eltern in Erziehungsfragen und die aktive Mitgestaltung der Taufzeremonie (z.B. Taufkerze entzünden, Taufspruch sprechen). Wichtig: Die Patenschaft begründet kein gesetzliches Sorgerecht; dies muss separat geregelt werden.
Was ist der schönste Taufspruch?
Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.
Was sagt der Taufpate während der Taufe?
Als Taufpate sagt man bei der Taufe stellvertretend für das Kind „Ja“ zu Gott und der christlichen Gemeinschaft, bekennt den Glauben und schwört dem Bösen ab, oft durch ein einfaches „Ja“ oder „Ich glaube“. Zusätzlich übernimmt man die Verpflichtung, das Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten und bei der christlichen Erziehung zu unterstützen, was man mit Worten wie „Ja, das verspreche ich“ bekräftigt. Danach spricht man oft eine persönliche Fürbitte oder einen Wunsch für das Kind, zum Beispiel dass Gott es beschützt und es Mut und Freude findet.
Wem gratuliert man bei der Taufe?
Zur Taufe gratuliert man in erster Linie den Eltern des Täuflings, da sie die Entscheidung getroffen haben, ihr Kind in die christliche Gemeinschaft aufzunehmen, und den Täufling selbst (oft mit Wünschen für seinen Lebensweg), aber auch die Paten werden oft einbezogen, da sie eine wichtige Rolle spielen. Die Glückwünsche können sich sowohl auf das Baby/Kind beziehen (Glück für das Leben) als auch die Freude der Eltern über dieses wichtige religiöse Fest ausdrücken.
Was wünscht man seinem Patenkind zur Taufe?
Zur Taufe wünscht man dem Patenkind Liebe, Glück, Gottes Segen und die Gewissheit, dass man als Pate immer für es da ist, um es auf seinem Lebensweg zu begleiten, zu unterstützen und ihm Sicherheit zu geben – mit Worten, die Freude, Mut und Vertrauen in die Zukunft ausdrücken, z.B. „Ich wünsche dir ein Leben voller Lachen, Liebe und Geborgenheit“ oder „Ich bin stolz, dein Pate zu sein und verspreche, an deiner Seite zu stehen“.
Was darf man bei einer Taufe nicht tragen?
Outfit zur Taufe: Das ist wichtig
- Styling-Tipp 1: Tief ausgeschnittene Oberteile und sehr kurze Röcke bzw. Kleider lieber vermeiden. ...
- Styling-Tipp 2: Extrem eng anliegende, körperbetonte Kleidung vermeiden. Zu aufreizende Looks passen nicht zu einer Taufe.
Was ist ein stiller Taufpate?
die nicht getauft und gefirmt sind Paten werden, so können diese als Taufzeugen oder sogenannte stille Paten benannt werden.
Was schenkt der Taufpate zur Taufe?
Der Klassiker unter den Geschenken ist sicherlich die Kinderbibel, aus der dann später vorgelesen wird. Taufkerze und eine Kette mit Kreuz sind auch unter den beliebtesten Geschenkideen. Zur weiteren Aufbewahrung der Kerze kann man auch gleich eine personalisierte Kerzenbox mit schenken.
Wie viel Geld verdient ein Patenkind bei Taufe?
Patenonkel / Patentante - 100 bis 150 Euro. Enger Familienkreis (Großeltern, Onkel, Tante, etc.) - 50 bis 100 Euro. Freunde - 20 bis 50 Euro.
Kann man auch ohne Taufpaten taufen lassen?
Ja, eine Taufe ohne Paten ist in der Regel möglich, auch wenn Paten erwünscht sind; oft wird dann eine Taufe ohne kirchliche Vorgaben (freie Taufe) oder mit Taufzeugen gefeiert, wobei die Eltern oder andere Vertrauenspersonen die Begleitung der christlichen Erziehung übernehmen. Sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche gibt es Ausnahmen und Lösungen, wenn keine passenden Paten gefunden werden können, aber eine Unterstützung durch Paten wird als wertvoll angesehen.
Warum sagt man zur Patentante Godi?
"Godi" (oder auch Gòòdie, Göd, Goli) ist ein liebevoller, regionaler Dialektausdruck für die Patentante (Patin), der besonders im Saarland, Österreich (Mostviertel) und südwestdeutschen Dialekten verbreitet ist und vom englischen "godmother" oder dem deutschen "Gott" abstammt, um die Rolle als "Mutter in Gott" oder gute Patin zu betonen, eine wichtige Vertrauensperson für das Kind.
Wie viel Geld gibt man als Oma zur Taufe?
Als Oma sind 50 bis 100 Euro ein üblicher Betrag für ein Geldgeschenk zur Taufe, je nach eigener finanzieller Situation und ob es zusätzlich zu einem anderen Geschenk kommt, wobei auch kleinere Beträge (z. B. 20 €) als Ergänzung okay sind; viele Großeltern schenken auch lieber ein bleibendes Erinnerungsstück wie ein Schmuckstück. Wichtiger als der genaue Betrag ist die Geste und die Verbundenheit, die das Geschenk ausdrückt.
Wofür sollen Taufpaten bezahlen?
Üblicherweise übernehmen die Taufpaten die Kosten für die Zeremonie, während die Eltern die Feier ausrichten . Taufpaten können sich an den Kosten der Feier beteiligen, dies ist aber keine zwingende Voraussetzung. Wir empfehlen Ihnen, dies im Vorfeld offen mit der Familie zu besprechen.
Sollte man einem Priester bei einer Taufe Trinkgeld geben?
Es ist nie erforderlich , da man für ein Sakrament niemals bezahlen muss. Die Spendung der Sakramente gehört zur Berufung eines Priesters. Es ist jedoch eine sehr nette Geste, den Priestern Ihre Wertschätzung auszudrücken.
Was sagt man als Pate bei der Taufe?
Als Taufpate sagt man bei der Taufe stellvertretend für das Kind „Ja“ zu Gott und der christlichen Gemeinschaft, bekennt den Glauben und schwört dem Bösen ab, oft durch ein einfaches „Ja“ oder „Ich glaube“. Zusätzlich übernimmt man die Verpflichtung, das Kind auf seinem Lebensweg zu begleiten und bei der christlichen Erziehung zu unterstützen, was man mit Worten wie „Ja, das verspreche ich“ bekräftigt. Danach spricht man oft eine persönliche Fürbitte oder einen Wunsch für das Kind, zum Beispiel dass Gott es beschützt und es Mut und Freude findet.
Hat man als Taufpate Rechte?
Taufpatinnen/Taufpaten übernehmen moralisch-theologische Verpflichtungen gegenüber dem Täufling, nicht jedoch Verpflichtungen, die auf gesetzlicher Basis beruhen. Ebenso entstehen keine Rechte (etwa Sorge- oder Besuchsrechte).
Welche Unterlagen braucht der Taufpate?
Dafür brauchen Sie in der Regel lediglich einen Personalausweis. Der Patenschein ist kostenlos, und meistens können Sie ihn gleich mitnehmen und ihn dann an die Taufeltern weiterschicken.
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