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Bei welcher Temperatur Heizung an?

Gefragt von: Melitta Reichel  |  Letzte Aktualisierung: 9. Mai 2026
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Man heizt die Heizung an, wenn die Außentemperatur sinkt, typischerweise zwischen 11 °C (Niedrigenergiehaus) und 17 °C (Altbau), je nach Gebäudetyp; moderne Heizungen schalten oft bei ca. 16-18 °C innen automatisch zu, da die Heizgrenztemperatur von der Dämmung abhängt, um Schimmel und Kälte zu vermeiden.

Bei welcher Außentemperatur Heizung an?

Sie sollten mit dem Heizen beginnen, wenn die Außentemperaturen dauerhaft unter 15 bis 17 Grad fallen, wobei der genaue Wert vom Dämmstandard Ihres Gebäudes abhängt: Gut isolierte Neubauten (ab ca. 1995) können oft bis 12-15 Grad warten, während unsanierte Altbauten schon ab 15-17 Grad heizen sollten, um ein behagliches Klima zu sichern.
 

Wann sollte man die Heizung einschalten?

Wann immer die Werte in Innenräumen also unter 18 Grad Celsius fallen, müssen Sie die Möglichkeit haben zu heizen, sofern sich eine Erhöhung auch über mehrere Tage nicht einstellt. Kommen Vermieter:innen dieser Pflicht nicht nach, handelt es sich um einen Mangel und Sie können über eine Mietminderung nachdenken.

Wann ist es zu kalt in der Wohnung?

Sinkt die Raumtemperatur allerdings unter 18 Grad Celsius, gibt es kein Zuwarten mehr. Ist es in Ihrer Wohnung dauerhaft zu kalt, fordern Sie Ihren Vermieter zur Abhilfe auf.

Ist 18 Grad in der Wohnung zu kalt?

Ob 18 Grad zu kalt sind, hängt vom Raum und der Tageszeit ab: 18 Grad sind oft ausreichend (besonders nachts oder im Schlafzimmer), während in Wohn- und Kinderzimmern tagsüber eher 20-22 Grad empfohlen werden, um sich wohlzufühlen und Schimmel vorzubeugen, wobei Mieter das Recht haben, bei dauerhaft zu kühlen Wohnungen Nachbesserung zu fordern. 

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Warum friere ich bei 20 Grad in meiner Wohnung?

Sie frieren bei 20 °C, weil nicht nur die Lufttemperatur zählt, sondern auch kalte Oberflächen (Wände, Fenster), Zugluft, niedrige Luftfeuchtigkeit und Ihr individueller Stoffwechsel (Durchblutung, Muskelmasse) eine Rolle spielen, die dem Körper Wärme entziehen oder die Wärmeregulierung beeinträchtigen. Schlechte Dämmung führt zu kälteren Oberflächen, während Zugluft die warme Luft vom Körper wegträgt, was das Frieren verstärkt, selbst wenn die Luft "warm" ist. 

Warum fühlt sich mein Haus bei 19 Grad kalt an?

Mangelhafte Isolierung

Eine gute Wärmedämmung ist unerlässlich für eine gleichmäßige Raumtemperatur. Ohne sie entweicht Wärme durch Wände, Dach, Fenster und Fußböden. Unzureichende oder veraltete Dämmung lässt die vom Heizsystem erzeugte warme Luft entweichen, sodass sich Ihr Zuhause kalt anfühlt.

Welche Temperatur im Wohnzimmer im Winter?

Im Winter wird für das Wohnzimmer eine Temperatur zwischen 20 und 22 °C als ideal und angenehm empfohlen, während nachts oder bei Abwesenheit 18 °C ausreichen. Das Umweltbundesamt rät, tagsüber nicht unter 19-20 °C zu gehen, um Schimmelbildung vorzubeugen und Energie zu sparen, denn jedes Grad mehr erhöht den Verbrauch deutlich.
 

Welche Mindesttemperatur muss die Heizung in einer Mietwohnung haben?

In einer Mietwohnung müssen tagsüber 20-22°C in Wohn- und Schlafzimmern erreicht werden (nachts 18°C), während Küche und Bad etwas wärmer (18°C bzw. 22°C) sein können und Flure 15°C haben dürfen; bei dauerhafter Unterschreitung besteht ein Mangel, der eine Mietminderung rechtfertigt, wobei der Vermieter die Heizung einschalten muss, wenn die Außentemperatur länger unter 16-18°C fällt.
 

Ist 20 Grad Zimmertemperatur kalt?

In ihren Richtlinien zu Wohnen und Gesundheit empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine grundlegende Raumtemperatur von 18 °C für gesunde und angemessen gekleidete Personen. Für sehr kleine Kinder, ältere Menschen und kranke Personen wird jedoch eine Raumtemperatur von 20 °C empfohlen.

Auf welcher Stufe ist die Heizung am sparsamsten?

Um Energie und damit Heizkosten zu sparen, ist richtiges Heizen das A und O. Denn im Schnitt entfallen rund 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs auf die Heizung.

Soll die Heizung immer an sein?

Nein, die Heizung muss nicht immer auf voller Stufe an sein; es ist effizienter, die Temperatur abzusenken, aber nicht komplett auszuschalten, um Frostschäden und Schimmelbildung zu vermeiden, besonders bei längerer Abwesenheit. Am besten ist es, die Heizung nachts oder bei Abwesenheit auf etwa 15-18 °C zu reduzieren (Nachtabsenkung), da das vollständige Wiederaufheizen kalter Wände mehr Energie verbraucht als das Halten einer Grundtemperatur. Moderne, gut gedämmte Häuser reagieren träger auf Temperaturänderungen und haben weniger Einsparungspotenzial durch Absenkung als ältere Bauten.
 

Bei welchen Temperaturen springt die Heizung an?

Man heizt die Heizung an, wenn die Außentemperatur sinkt, typischerweise zwischen 11 °C (Niedrigenergiehaus) und 17 °C (Altbau), je nach Gebäudetyp; moderne Heizungen schalten oft bei ca. 16-18 °C innen automatisch zu, da die Heizgrenztemperatur von der Dämmung abhängt, um Schimmel und Kälte zu vermeiden. 

Wann fängt man mit dem Heizen an?

Man heizt, wenn die Innentemperatur unter 18 °C fällt, aber auch wenn die Außentemperatur dauerhaft unter 15 °C bis 18 °C liegt; die traditionelle Heizperiode läuft vom 1. Oktober bis 30. April, wobei Vermieter eine Mindesttemperatur von 20-22 °C gewährleisten müssen, während Mieter selbst bei kühleren Temperaturen heizen sollten, um Schimmel zu vermeiden und Komfort zu haben. 

Sind 23 Grad im Wohnzimmer gut?

Die ideale Temperatur in Wohnräumen

Im Wohnzimmer wird in den meisten Haushalten viel Zeit verbracht. Da dieses Zimmer häufig für ein gemütliches Beisammensitzen genutzt wird, kann es hier ruhig etwas wärmer sein. Die ideale Temperatur sollte zwischen 20 und 23 Grad liegen.

Warum sollte die Heizung immer auf Stufe 3 stehen?

Die Heizung immer auf Stufe 3 zu stellen, ist eine gute Strategie, da dies meist ca. 20-21 °C entspricht – eine ideale Komforttemperatur für Wohnräume, die Wärme liefert, ohne zu überhitzen und Energie zu verschwenden. Es ist ein Mythos, dass eine höhere Stufe (wie 5) den Raum schneller heizt; stattdessen heizt es nur länger und teurer, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist. Durch die Einstellung auf 3 reguliert das Thermostatventil präziser und verhindert Überhitzung, was Energie spart.
 

Soll man bei 12 Grad Außentemperatur heizen?

Neuere Gebäude benötigen in der Regel erst ab 12 bis 15 Grad zusätzliche Wärme, Niedrigenergiehäuser ab 11 bis 14 Grad. In modernen Passivhäusern reicht es mitunter, erst ab 9 bis 11 Grad Außentemperatur zu heizen. Maßgeblich ist aber immer, dass die Mindesttemperaturen in den Wohnräumen eingehalten werden.

Wie kalt darf es nachts in der Wohnung sein?

Nachts sollte die Temperatur in der Wohnung idealerweise nicht unter 16°C fallen, um Schimmelbildung vorzubeugen, wobei 18°C oft als angenehm empfunden werden und Schlafexperten diesen Bereich (16-18°C) für guten Schlaf empfehlen. Rechtlich müssen tagsüber oft 20-22°C erreichbar sein, aber auch Nachtabsenkungen auf etwa 18°C sind akzeptabel, solange es nicht zu stark abkühlt, da eine zu starke Absenkung (z.B. unter 16°C) das Schimmelrisiko erhöht und Schlafqualität mindert.
 

Welche Raumtemperatur ist zumutbar?

Die Lufttemperatur ist die Temperatur der den Menschen umgebenden Luft ohne Einwirkung von Wärmestrahlung. Grundsätzlich gilt: Die Temperatur in Arbeitsräumen soll 26 Grad nicht überschreiten.

Wie warm muss ein Raum sein, damit es nicht schimmelt?

Damit ein Raum nicht schimmelt, sollte die Temperatur konstant bei mindestens 16–18 °C liegen und die Luftfeuchtigkeit 40–60 % nicht überschreiten; eine gleichmäßige Beheizung (kein komplettes Auskühlen) und regelmäßiges Stoßlüften sind entscheidend, um warme, feuchte Luft an kalten Wänden kondensieren zu lassen und so Schimmelbildung zu verhindern.
 

Welche Temperatur ist zu kalt zum Schlafen?

Wie viel Grad ist zu kalt zum Schlafen? Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18 °C. Wird es kälter als 15 °C, muss dein Körper mehr Energie aufwenden, um die Temperatur zu halten, dadurch schläfst du unruhiger. Achte darauf, dass du warm liegst, aber die Luft im Raum trotzdem frisch bleibt.

Wann ist ein Raum zu kalt?

Die Raumtemperatur sollte im Wohnbereich möglichst nicht mehr als 20 °C betragen, sofern die Temperatur als behaglich empfunden wird. Jedes Grad weniger spart Heizenergie. Unsere Empfehlung für andere Räume: in der Küche: 18 °C, im Schlafzimmer: 17 °C.

Warum friere ich bei 22 Grad in der Wohnung?

Du frierst bei 22 Grad in der Wohnung, weil nicht nur die Lufttemperatur zählt, sondern auch Strahlungswärme, Luftfeuchtigkeit, deine Durchblutung und dein Stoffwechsel eine Rolle spielen – kalte Wände, schlechte Durchblutung (z.B. durch Eisenmangel), niedrige Luftfeuchtigkeit, wenig Muskelmasse oder eine schwache Schilddrüse können dazu führen, dass du die Temperatur als zu kühl empfindest, selbst wenn der Thermostat 22°C anzeigt.
 

Sind 19 Grad im Wohnzimmer zu kalt?

19 Grad im Wohnzimmer sind grenzwertig: Viele Experten sehen 20 bis 22 °C als ideal und behaglich an, da man bei 19 °C oft bereits eine leichte Kühle empfindet, besonders bei wenig Bewegung; für eine gute Wärmeverteilung mit Fußbodenheizung können 19 °C jedoch reichen, da der Boden Wärme abstrahlt. Es hängt von persönlichen Empfinden, der Dämmung und dem Heizsystem ab, ob es zu kühl ist, aber 19 °C sind oft unterhalb des empfohlenen Richtwerts für Wohnbereiche.
 

Was kann ich tun, wenn mein Haus zu kalt ist?

Wenn das Haus kalt ist, sollten Sie sofort Türen schließen, Rollläden runterlassen, Möbel von Heizkörpern wegrücken, Heizkörper entlüften und undichte Fenster/Türen mit Dichtungsbändern abdichten, um Wärmeverluste zu minimieren, Teppiche auslegen und durch Stoßlüften die Feuchtigkeit reduzieren, um die gefühlte Temperatur zu erhöhen. Zusätzliche Wärme liefern Kerzen (sicher platzieren!) oder der Backofen nach Gebrauch, aber primär geht es um Wärmedämmung und richtige Lüftung.