Wohin strahlen Ohrenschmerzen aus?
Gefragt von: Isolde Schmitz | Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2026sternezahl: 4.1/5 (70 sternebewertungen)
Ohrenschmerzen strahlen oft ins Kiefergelenk, die Zähne, den Nacken, die Schläfen und den Kopf aus, da die Nervenbahnen eng verbunden sind. Ursachen können Entzündungen im Ohr (Mittel- oder Außenohrentzündung) sein, aber auch Probleme mit den Zähnen (Zahnwurzelentzündung, Abszess) oder dem Kiefergelenk (CMD, Knirschen) können Schmerzen verursachen, die sich wie Ohrenschmerzen anfühlen. Manchmal können auch Probleme im Hals-Nasen-Rachen-Raum (Nasennebenhöhlen, Mandeln) ausstrahlen.
Wo können Ohrenschmerzen ausstrahlen?
Infektionen des Mundes oder der Ohren
Eine Ohrinfektion kann Schmerzen im Ohr, hinter dem Ohr und um das Ohr herum verursachen, sich aber auch auf den Kiefer und die Nasennebenhöhlen ausbreiten.
Wohin strahlt eine Mittelohrentzündung?
Typische Symptome einer Mittelohrentzündung sind Ohrenschmerzen, dumpfes Hören, Druckgefühl im Ohr und Erkältungssymptome. Gelegentlich strahlt die Otitis media auch in andere Bereiche aus, es kann beispielsweise zu Kieferschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen.
Wo geht man hin, wenn man Ohrenschmerzen hat?
Zum Hals-Nasen-Ohrenarzt sollte man immer dann gehen, wenn die Ohrenschmerzen länger anhalten und/oder von weiteren Symptomen begleitet werden. Das können zum Beispiel sein: Fieber, Hörprobleme, Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwindel sowie Sekret- oder Blutfluss aus dem Ohr.
Können Ohrenschmerzen bis in den Kopf ziehen?
Ohrenschmerzen können Kopfschmerzen verursachen, vor allen bei Druck in den Nasennebenhöhlen oder viralen Hals- oder Ohreninfektionen. Wie bereits gesagt sind Hals, Nase und Ohren miteinander verbunden und von den Nasennebenhöhlen in den Wangenknochen, in der Stirnmitte, zwischen den Augen und in der Nase umgeben.
Mittelohrentzündung: Wie sie entsteht und was du gegen Ohrenschmerzen tun kannst
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Können Ohrenschmerzen auf den Kiefer ausstrahlen?
Ja, Ohrenschmerzen können definitiv in den Kiefer ausstrahlen, da Ohr und Kiefergelenk anatomisch eng zusammenliegen und über gemeinsame Nervenbahnen verbunden sind, was bedeutet, dass Probleme im einen Bereich oft Schmerzen im anderen verursachen, wie z.B. bei Kiefergelenksstörungen (CMD), Zähneproblemen (Weisheitszähne), Entzündungen (Mittelohrentzündung) oder Muskelverspannungen. Achten Sie auf Symptome wie Schmerzen beim Kauen, Knacken im Kiefer oder Ausstrahlung in Nacken und Schultern, und suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt auf.
Was sind die Ursachen für ein Ziehen im Nacken, das in den Kopf ausstrahlen kann?
Ziehende Schmerzen vom Nacken in den Kopf sind oft ein Zeichen für Spannungskopfschmerzen oder zervikogene Kopfschmerzen, die durch Muskelverspannungen, Stress, Fehlhaltungen (Handy, Computer) oder auch Zähneknirschen verursacht werden und sich wie ein Druckgefühl oder ein Schraubstock anfühlen. Auch Nervenreizungen (z.B. Occipitalis-Neuralgie) durch Druck auf Nerven im Nackenbereich sind möglich. Bei Taubheitsgefühlen oder Schwäche sollte ein Arzt aufgesucht werden, ansonsten helfen oft Wärme, leichte Bewegung und Stressreduktion.
Was darf man bei Ohrenschmerzen nicht machen?
Patienten sollten darauf achten, dass kein Wasser beim Duschen oder Baden in die Ohren gelangt. In den ersten Tagen sollte ganz darauf verzichtet werden. Schwimmbad-Besuche sind absolut tabu! Die Verschreibung von Antibiotika bei bakteriell bedingter Mittelohrentzündung ist nach wie vor weit verbreitet.
Kann ich mit Ohrenschmerzen in die Notaufnahme?
Starke Ohrenschmerzen sind in Deutschland normalerweise kein direkter Notfall für die 112, sondern sollten zuerst über den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116117) oder den Hausarzt (nächste Sprechstunde) abgeklärt werden, da sie oft auf Infektionen hindeuten, die nicht lebensbedrohlich sind. Bei zusätzlichen Warnsymptomen wie hohem Fieber (über 39°C), Schwindel, Hörverlust, starken Allgemeinsymptomen oder wenn die Schmerzen unerträglich sind, sollte jedoch schnellstmöglich eine HNO-Fachklinik oder die allgemeine Notaufnahme aufgesucht werden.
Welche Symptome treten bei einer Nervenentzündung im Ohr auf?
Eine Nervenentzündung im Ohr äußert sich oft durch starke Schmerzen (stechend, brennend), Gleichgewichtsstörungen (Drehschwindel), Übelkeit/Erbrechen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Hörprobleme und Gefühlsstörungen wie Kribbeln oder Taubheit, wobei die genauen Symptome vom betroffenen Nerv (Gleichgewichtsnerv, Trigeminusnerv etc.) abhängen. Typisch sind plötzliche, heftige Schwindelanfälle (Neuritis vestibularis) oder scharfe Schmerzattacken (Neuralgie), oft mit unkontrollierten Augenbewegungen (Nystagmus).
Wo tritt Druckschmerz bei Mittelohrentzündung auf?
Die Mittelohrentzündung setzt dann meist plötzlich ein und äußert sich durch pulsierende Schmerzen und einem unangenehmen Druckgefühl im Ohr. Eine akute Mittelohrentzündung heilt in der Regel folgenlos nach einigen Tagen ab.
Welche spirituelle Bedeutung haben Ohrenschmerzen am linken Ohr?
Spirituell gesehen wird der linke Ohrbereich oft mit Innerlichkeit, Familie, Emotionen und weiblicher Energie assoziiert, sodass Schmerzen dort auf ungelöste Gefühle, familiäre Konflikte oder blockierte Kreativität hinweisen können, die Sie innerlich beschäftigen. Es kann ein Zeichen sein, dass Sie auf Ihre Intuition hören sollten, was die linke Seite im Gegensatz zur rechten (oft männlich/logisch) darstellt.
Welche Ohrenschmerzen sind stechend?
Stechende Ohrenschmerzen deuten oft auf eine plötzliche Mittelohrentzündung (Otitis media) hin, besonders nach einer Erkältung, begleitet von Fieber, Hörminderung oder Druckgefühl. Auch Gehörgangsentzündungen oder ein Paukenerguss können stechende Schmerzen verursachen, oft durch eine Erkältung ausgelöst, die den Sekretabfluss behindert. Hausmittel wie Wärme lindern, aber bei starken Schmerzen, Fieber oder anhaltenden Beschwerden ist ein HNO-Arzt zur genauen Diagnose und Behandlung unerlässlich, um Komplikationen zu vermeiden.
Wie kann ich testen, ob ich eine Mittelohrentzündung habe?
Die Diagnose einer Mittelohrentzündung (Otitis media) erfolgt hauptsächlich durch eine körperliche Untersuchung mit einem Otoskop (Ohrenspiegel), um Rötung, Schwellung oder Flüssigkeit hinter dem Trommelfell zu sehen; ergänzend werden oft Tympanometrie (Druckmessung) und Hörtests (Audiometrie) zur Bestimmung von Flüssigkeit und Hörverlust genutzt, während bei Komplikationen auch CT oder MRT zum Einsatz kommen können.
Welcher Zahn strahlt ins Ohr aus?
Vor allem wenn es sich um Weisheitszähne im Oberkiefer handelte, ist ein Ausstrahlen der Schmerzen auf die Ohren denkbar. Unter Umständen löst die OP ein Taubheitsgefühl aus, von dem auch die Ohren betroffen sind.
Auf welcher Seite liegen bei einseitigen Ohrenschmerzen?
Für ein natürliches, vertrautes Gefühl ist die Seitenlage am erholsamsten. Wenn Ihre Ohrenentzündung nur in einem Ohr auftritt, sollten Sie auf der Seite des gesunden Ohrs schlafen, um den Druck auf die betroffene Stelle nicht noch zu erhöhen.
Wann zum Notdienst Ohrenschmerzen?
116 117 anrufen bei diesen gesundheitlichen Beschwerden:
anhaltender Brechdurchfall bei mangelnder Flüssigkeitsaufnahme. Erkältung mit Fieber höher als 39 Grad Celsius. starke Hals- oder Ohrenschmerzen. akute Harnwegsinfekte.
Was bedeuten einseitige Ohrenschmerzen?
Einseitige Ohrenschmerzen werden oft durch Infektionen (Mittelohr-, Gehörgangsentzündungen), Zahnprobleme (Karies, Zahnfleisch), Kiefergelenkstörungen (Verspannungen, Entzündungen), Ohrenschmalzpfropfen, Verletzungen (Wattestäbchen, Insekten) oder auch ausstrahlende Schmerzen bei Erkältungen, Grippe und Nasennebenhöhlenentzündungen verursacht, da die Nervenwege eng verbunden sind. Oft sind die Ursachen lokal im Ohr, aber auch umliegende Bereiche wie Zähne, Kiefer und Nasennebenhöhlen können Schmerz auslösen.
Wann bin ich ein Fall für die Notaufnahme?
Plötzlich auftretende, starke Beschwerden sowie Unfälle und lebensbedrohliche Situationen müssen sofort behandelt werden: Starke Schmerzen im Brustkorb. Schwere Atemnot. Anaphylaktischer Schock.
Was hilft sofort bei starken Ohrenschmerzen?
Bei akuten Ohrenschmerzen helfen oft Ruhe, Wärme (z.B. Kirschkernkissen, Rotlicht, warme Wickel), viel Trinken und bei Bedarf entzündungshemmende Schmerzmittel wie Paracetamol, während abschwellende Nasentropfen bei Schnupfen die Belüftung verbessern können; wichtig ist aber immer eine ärztliche Abklärung, da die Ursachen vielfältig sein können (Mittelohr-, Gehörgangsentzündung etc.) und der Arzt die richtige Behandlung (z.B. Antibiotika bei bakteriellen Infektionen) feststellt.
Welche Symptome treten im Anfangsstadium einer Mittelohrentzündung auf?
Eine beginnende Mittelohrentzündung äußert sich oft durch plötzliche, stechende Ohrenschmerzen, Druckgefühl, Fieber, schlechteres Hören und allgemeines Krankheitsgefühl, häufig nach einer Erkältung. Bei Kindern sind auch Unruhe, schlechter Schlaf, Bauchschmerzen und vermehrtes Anfassen des Ohrs Anzeichen. Wichtig ist, die Schmerzen zu lindern (z.B. mit Schmerzmitteln, Wärme) und die Nase mit abschwellenden Nasentropfen frei zu halten, um die Belüftung zu verbessern; ein Arztbesuch ist ratsam, um Komplikationen zu vermeiden.
Was ist eine Knorpelentzündung im Ohr?
Eine Knorpelentzündung im Ohr, meist Perichondritis genannt, ist eine Entzündung der Knorpelhaut (Perichondrium) der Ohrmuschel, oft durch Bakterien (wie Pseudomonas) verursacht, die durch Verletzungen, Piercings, Verbrennungen oder Insektenstiche eindringen. Sie äußert sich durch Schmerz, Schwellung und Rötung der Ohrmuschel (nicht des Ohrläppchens) und kann unbehandelt zu Eiterbildung (Abszess) und dauerhaften Verformungen (Blumenkohlohr) führen. Die Behandlung umfasst Antibiotika (oral oder intravenös, oft Fluorchinolone), Schmerzmittel und lokale Maßnahmen; eine frühzeitige Therapie ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden.
Wie fühlen sich Nackenschmerzen bei Meningitis an?
Zu den Symptomen einer Meningitis gehören Fieber, Kopfschmerzen und ein steifer Nacken, der es schwer oder unmöglich macht, das Kinn auf die Brust zu legen. Säuglinge haben möglicherweise keinen steifen Nacken und bei sehr alten Patienten, die immunsuppressive Medikamente einnehmen, kann es zu anderen Symptomen kommen.
In welchem Bereich sind Kopfschmerzen gefährlich?
Kopfschmerzen sind gefährlich und erfordern sofortige ärztliche Hilfe (Notruf 112), wenn sie schlagartig und extrem stark auftreten (Vernichtungskopfschmerz), begleitet sind von neurologischen Ausfällen (Halbseitenlähmung, Sprachstörungen, Sehstörungen, Verwirrtheit), Fieber und steifem Nacken, Bewusstseinsverlust, oder sich nach Kopfverletzungen entwickeln, da dies auf eine Hirnblutung, Schlaganfall oder andere ernste Erkrankungen hinweisen kann. Auch Kopfschmerzen, die sich langsam verschlimmern, zusammen mit Sehstörungen oder bei bestehenden schweren Erkrankungen (Krebs, AIDS) auftreten, sind alarmierend.
Wie fühlt sich ein entzündeter Nerv im Nacken an?
Eine Nervenentzündung im Nacken äußert sich durch stechende, brennende Schmerzen, die oft in Arme und Hände ausstrahlen, begleitet von Taubheitsgefühlen, Kribbeln, „Ameisenlaufen“ und Muskelschwäche in den Armen, eingeschränkter Beweglichkeit und Kopfschmerzen, die auf Berührungen im Nackenbereich empfindlich reagieren können, was oft durch Verspannungen oder ein HWS-Syndrom verursacht wird.
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