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Woher kommt der Begriff Kasserolle?

Gefragt von: Gesine Jacob-Schuster  |  Letzte Aktualisierung: 30. April 2026
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Der Begriff Kasserolle stammt aus dem Französischen (casserole) und geht auf das altfranzösische Wort casse zurück, was einen großen Löffel oder Schöpfer bedeutet, abgeleitet vom vulgärlateinischen cattia (Kelle). Er bezeichnete ursprünglich einen Kochtopf mit Stielgriff und hohem Rand, der zum Braten und Schmoren genutzt wurde.

Warum heißt die Kasserolle Kasserolle?

Die Kasserolle hat ihren Namen von der französischen casserole "Topf" und ist auch für den völlig unerfahrenen Koch ein unentbehrlicher Kochtopf. Die Kasserolle hat einen hohen Rand und einen Stielgriff oder zwei Griffe und eignet sich für fast jeden Kochzweck.

Woher kommt der Begriff "den Löffel abgeben"?

Die Redewendung „den Löffel abgeben“ (sterben) stammt aus dem Mittelalter, als Löffel persönliche, wertvolle Werkzeuge waren, die man stets bei sich trug; nach dem Tod des Besitzers wurde der Löffel symbolisch abgegeben und oft an die nächste Generation weitergegeben, da er zum Überleben nicht mehr gebraucht wurde. Auch die Weitergabe von Verantwortung oder Macht, wie z.B. der Abschied vom Hofleben einer Bäuerin, wird damit verbunden.
 

Woher kommt der Begriff Zankapfel?

Der Begriff „Zankapfel“ stammt aus der griechischen Mythologie: Die Göttin der Zwietracht, Eris, warf bei der Hochzeit von Peleus und Thetis einen goldenen Apfel mit der Aufschrift „Für die Schönste“ unter die Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite, was zu einem heftigen Streit (dem „Urteil des Paris“) führte, der letztlich den Trojanischen Krieg auslöste. Heute bezeichnet der Begriff einen Streitpunkt oder ein Objekt, das Anlass für ständige Auseinandersetzungen ist, wie z.B. Geld oder ein politisches Thema.
 

Woher kommt der Begriff Backpfeife?

Der Begriff Backpfeife ist eine Zusammensetzung aus "Backe" und "Pfeife", die ursprünglich einen Schlag beschreibt, der um die Wangen "pfeift" oder eine Umdeutung von "Ohrfeige" ist, wobei die "-feige" (vgl. Feige) eine Schwellung meint. Die Herkunft ist volkstümlich und beschreibt einen leichten Schlag ins Gesicht, oft regional auch als Ohrfeige, Watsche, Maulschelle etc. bekannt und stammt aus dem 19. Jahrhundert.
 

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39 verwandte Fragen gefunden

Woher kommt der Ausdruck Ohrfeige?

Der Name „Ohrfeige“ kommt aus dem Mittelhochdeutschen („ōrfīge“) und setzt sich zusammen aus „Ohr“ und einem Teil, der mit „fegen“ oder der „Feige“ (Frucht, Schwellung) zusammenhängt; es bedeutet wörtlich einen Schlag, der die Wange streift oder eine Schwellung am Ohr verursacht, wobei der Begriff eine Form des „Wegfegens“ des Ohrs beschreibt, ähnlich dem niederländischen „oorveeg“ (Ohrhieb). 

Woher kommt der Begriff Pommes Frites?

Der Name „Pommes Frites“ kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich „frittierte Kartoffeln“ (pommes de terre frites), wobei „Pommes“ die Kurzform für Kartoffeln („Äpfel der Erde“) ist und „frites“ „frittiert“ bedeutet. Obwohl der Name französisch ist, gibt es einen bis heute andauernden Streit zwischen Frankreich und Belgien über die tatsächliche Herkunft der frittierten Kartoffelstäbchen, wobei Belgien oft als Ursprungsland genannt wird.
 

Woher kommt der Begriff Erdäpfel?

Das Wort Erdapfel geht auf das lateinische lumum terrae zurück. Der Begriff wird verwendet, um alle Früchte zu verallgemeinern, die auf dem Boden wachsen, wie Melonen, Kürbisse oder Gurken.

Was bedeutet der Apfel bei Adam und Eva?

Der Apfel in der Geschichte von Adam und Eva symbolisiert die Sünde (Erbsünde) und die Versuchung, die durch den Ungehorsam gegenüber Gott in die Welt kam, aber auch die Hoffnung auf Erlösung. Obwohl die Bibel die Frucht nicht als Apfel benennt (es könnte auch eine Feige, Weintraube oder Granatapfel gewesen sein), etablierte sich der Apfel durch die lateinische Sprache, in der das Wort "malus" sowohl Apfel als auch böse bedeutet. Er steht für den Sündenfall, aber in der Kunst auch für die Überwindung der Sünde durch Jesus (den neuen Adam). 

Was ist die berühmteste griechische Sage?

Der trojanische Sagenzyklus gehört wohl zu den bekanntesten der griechischen Mythologie. Ein großer Teil davon ist in den Epen Ilias und Odyssee von Homer überliefert. Diese beiden Dichtungen sind zum Musterbeispiel für die antiken Heldensagen geworden.

Woher kommt der Spruch "klappe zu Affe tot"?

Der Spruch "Klappe zu, Affe tot" stammt höchstwahrscheinlich aus dem Zirkus- und Schaustellergewerbe, wo Affen als Attraktion dienten und an der Kasse in einer Kiste präsentiert wurden; wenn die Klappe geschlossen wurde, war die Vorstellung zu Ende, und der Affe war „erledigt“, nicht aber wirklich tot. Alternativ gibt es die Theorie, dass er aus der DDR stammt und eine propagandistische Bedeutung hatte, die den Mauerbau rechtfertigte, aber die Zirkus-Herkunft ist die populärere Erklärung.
 

Woher kommt der Spruch "Ich habe die Nase voll"?

Der genaue Ursprung der Redewendung „die Nase voll haben“ ist nicht eindeutig geklärt, aber sie bedeutet, dass man von etwas genug hat, genervt oder überdrüssig ist und es nicht mehr ertragen kann, ähnlich wie bei „die Schnauze voll haben“. Mögliche Theorien führen sie in die Gaunersprache, zu überfüllten Gefängnissen oder auch zu mittelalterlichen Schandpfählen, während andere Ursprünge im Militär oder der römischen Kriegsführung vermutet werden, um Genervtsein auszudrücken, aber keine Quelle ist absolut gesichert.
 

Woher kommt der Spruch "etwas im Schilde führen"?

Die Redewendung „etwas im Schilde führen“ stammt aus dem Mittelalter und bedeutet, einen Plan zu schmieden oder hinterlistige Absichten zu hegen; die Herkunft liegt in den Wappen der Ritter, die auf ihren Schilden (dem „Schild“) als Erkennungszeichen dienten, sodass man bereits aus der Ferne sah, ob es sich um einen Freund oder Feind handelte und welche Absicht (Plan) derjenige verfolgte,.
 

Woher kommt das Wort Kotelett ursprünglich?

Der Name Kotelett stammt von dem lateinischen Wort „costa“ ab. Dies bedeutet so viel wie Seite oder Rippe. Näher verwandt ist das Kotelett mit dem französischen Wort „côtelette“ (côte = Rippe, côtelette = Rippchen).

Wie nennen Amerikaner einen Auflauf?

In den Vereinigten Staaten ist ein Auflauf oder ein warmes Gericht typischerweise ein gebackenes Gericht mit drei Hauptbestandteilen: Fleischstücke (wie Hühnchen oder Hackfleisch) oder Fisch (wie Thunfisch) oder andere Proteine ​​(wie Bohnen oder Tofu), verschiedene gehackte oder eingelegte Gemüsesorten (wie grüne Bohnen oder Erbsen) und ein stärkehaltiges Bindemittel (wie Mehl, ...

Wie heißt ein Kochtopf mit Stiel?

Eine Kasserolle (auch: das Kasserol, französisch: casserole, „Topf“, vom altfranzösischen casse, „großer Löffel“, von lateinisch cattia, „Schöpflöffel, Kelle“) ist ein Topf mit Stiel (Stielkasserolle) und einem steilen Rand.

Was ist der Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen?

Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse ist ein zentrales Symbol in der Schöpfungsgeschichte der Bibel (Genesis 2-3), der in der Mitte des Gartens Eden stand; sein Verzehr war Gott verboten und führte zum Sündenfall von Adam und Eva, was die Einführung von Sünde, Leid und Tod in die Welt brachte, indem der Mensch sich von Gott trennte und versuchte, selbst zum Herrn über Gut und Böse zu werden. Die Frucht führte nicht zu göttlicher Weisheit, sondern zur Erkenntnis der eigenen Fehlbarkeit, zur Scham und zur Vertreibung aus dem Paradies, obwohl sie die Fähigkeit zur Unterscheidung von Gut und Böse verlieh.
 

Dürfen Christen Äpfel essen?

Paulus erklärt in Römer 14,20, dass alle Lebensmittel rein sind. An dem Apfel ist nichts auszusetzen.

Was bedeutet die Aussage „Wenn Adam den Apfel gepflückt hätte“?

Wenn Adam den Apfel gepflückt hätte , gäbe es eine Parade, ein Fest, einen Feiertag, um an den Tag zu erinnern, an dem er nach Erleuchtung strebte . Wir würden nicht von der Versuchung durch den Teufel sprechen, sondern Adams Neugier, seine Abenteuerlust und seinen Wissensdurst preisen.

Woher kommen die Erdapfel?

Die Entstehung der „Kartoffeln“

Bei den Inkas wurden die Kartoffeln „Papas“ genannt, was soviel heißt wie „Knollen“. Die ersten Knollen wurden in den Bergen der Anden entdeckt, etwa die Region des heutigen Peru und Bolivien. Die Kultivierung der Knolle in vielen hundert Varianten ist dort bis 7000 Jahre v.

Wie heißt Kartoffel auf Plattdeutsch?

Auf Plattdeutsch sagt man für Kartoffel hauptsächlich "Kartuffel" oder "Tuffel", aber je nach Region gibt es auch Varianten wie "Grumbiere", "Ärpel" (Erdapfel) oder "Potäschken", wobei "Kartuffel" sehr verbreitet ist, wie in "de Kartuffels" (die Kartoffeln).
 

Was heißt Kartoffel auf Bayrisch?

Auf Bairisch sagt man zur Kartoffel meistens Erdapfel, aber auch Grumbiere, Grundbirn oder Bumser (vor allem an der fränkisch-oberbayerischen Grenze), wobei die vielen regionalen Dialekte auch Erpfl, Gedoffl, Potaten oder Saufuada (Niederbayern) kennen, die sich oft vom „Apfel“ oder „Birne“ ableiten, weil die Knolle so wächst.
 

Wie hießen Pommes in der DDR?

In der DDR wurden Pommes Frites als „Pommes“ oder „Pommes frites“ bezeichnet und waren ein beliebtes Fast-Food-Gericht. Im Gegensatz zum Westen wurden Pommes Frites in der DDR oft in Imbissen und Kantinen angeboten, da private Fast-Food-Ketten nicht existierten.

Welches Land isst am meisten Pommes?

Die Belgier haben den weltweit höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Pommes frites. Belgische Fritten werden zweimal in Rinderfett frittiert, bis sie „singen“.

Warum sagen Amerikaner French fries?

„Frenched“ war damals ein Begriff in der amerikanischen Küche und bedeutete, dass Lebensmittel in dünne Streifen geschnitten wurden. Da die Kartoffelstäbchen dünn geschnitten werden, könnten sie daher als „French Fries“ bezeichnet worden sein.

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