Wo übernachten Bienenfresser?
Gefragt von: Ralf Kirchner | Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026sternezahl: 4.6/5 (42 sternebewertungen)
Bienenfresser übernachten nachts gemeinsam an einem sicheren Schlafplatz, oft in Bäumen oder Sträuchern in der Nähe ihrer Brutkolonien, die sie in bis zu 1,5 Meter lange Röhren in Steilwänden (z. B. in Kiesgruben) graben, und wechseln diese Schlafplätze regelmäßig, um nicht entdeckt zu werden. Tagsüber sind sie auf der Jagd nach Insekten in warmen, offenen Landschaften wie Wiesen und Feldern zu finden.
Wo schlafen Bienenfresser?
Außerhalb der Brutzeit schlafen die Bienenfresser an einem gemeinsamen Schlafplatz, den sie aus Sicherheitsgründen häufig wechseln. Vor der Nachtruhe in einem Baum versammeln sich die Vögel in der Nähe.
Wann ist die beste Zeit, Bienenfresser zu beobachten?
Der Bienenfresser (Merops apiaster) überwintert in Afrika und ist ab Ende April bis Ende August im Gebiet zu beobachten. Mittlerweile gibt es über 600 Brutpaare.
Wo nisten Bienenfresser?
Bienenfresser bewohnen sonnige, offene Landschaften. Sie nisten in Kolonien in Steilwänden von Kiesgruben oder natürlichen Abbruchkanten. Darin graben sie einen bis zu 1,5 m langen Tunnel mit einer Nestkammer am Ende. Die äußerst geschickten Flieger fangen ihre Nahrung in der Luft.
Wo überwintern Bienenfresser?
Als Langstreckenzieher überwintern Bienenfresser meist in Westafrika bis Angola. In seinen Brutgebieten ist er von April bis September.
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Wann ziehen Bienenfresser in den Süden?
In seiner Heimat, beispielsweise im Mittelmeerraum, brütet der gesellige Bienenfresser in Kolonien. Schon im August machen sich die Vögel auf den Weg in die Winterquartiere südlich der Sahara.
In welchem Monat stirbt ein Wespennest?
Zwischen August und Oktober stirbt der gesamte Wespenstaat ab, nur die begatteten Jungköniginnen überleben und suchen sich einen Unterschlupf für den Winter. Von ihnen schafft es nur etwa jede zehnte, im kommenden Frühjahr ein neues Volk zu gründen“, erklärt die Expertin.
Wie lange leben Bienenfresser?
Die Bestände gingen in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurück, da die Nistgelegenheiten der Bienenfresser durch Städtebau und Kiesabbau zerstört werden. Die Lebenserwartung des Bienenfressers beträgt etwa zehn Jahre.
Welche Feinde hat der Bienenfresser?
Feinde wie Greifvögel muss der erwachsene Bienenfresser kaum fürchten, denn er ist, das macht schon seine Art der Insektenjagd notwendig, ein äußerst gewandter Flieger. Aber die Jungen in der Brutröhre werden oft zur Beute von Mardern und Wieseln.
Wann kommen Bienenfresser zurück?
Zum Brüten kommen die Bienenfresser im April zurück nach Deutschland und bilden hier kleine Kolonien. Sie brüten in Höhlen, die sie in Steilhänge graben - zum Beispiel an Flüssen oder Teichen, aber auch in Kiesgruben und sogar im Braunkohle-Tagebau.
Wo gibt es in Österreich Bienenfresser?
Die meisten Bienenfresser der Nationalparkregion brüten im Weinviertel oder den Hainburger Bergen in Steilwänden und Geländeanrissen, wo sie Kolonien bilden.
Welcher Vogel ist der Vorbote des Todes?
Zur Strafe Umwandlung in einen Uhu
So wird er ein hässlicher Vogel, der Vorbote künftiger Trauer, der scheue Uhu, ein böses Vorzeichen für die Sterblichen."
Warum wird der Bienenfresser nich gestochen?
Wie sein Name schon ahnen lässt, gehören neben anderen Fluginsekten Bienen zu seiner Leibspeise. Damit er nicht gestochen wird, fixiert er diese mit seinem Schnabel und lässt sie ins Leere stechen, bis sich die Giftdrüse des Stachels entleert hat.
Sind Wildbienen standorttreu?
WILDBIENEN SIND STANDORTTREU
Da sich Wildbienen selten mehr als 200 Meter von ihrem Nistplatz entfernen, sind sie ausge- zeichnet für Privatgärten, Streuobstwiesen und Plantagen geeignet. Sie brauchen lediglich eine vernünftige Nisthilfe.
Wo schlafen Vogel nachts?
Vögel schlafen nachts an vielen verschiedenen Orten, meist auf Bäumen und in dichtem Gebüsch, aber auch in Nistkästen, Höhlen, Schilf, Mauerfugen, auf Dächern oder sogar im Flug, wie Mauersegler. Die Schlafplätze variieren je nach Art, Wetter und Jahreszeit: Kleine Singvögel suchen oft Schlafgesellschaften in Gruppen, um sich vor Kälte zu schützen, während größere Vögel wie Fasane eher am Boden schlafen. Wasservögel schlafen oft schwimmend oder stehen einbeinig im flachen Wasser.
Wo kann man Bienenfresser am besten beobachten?
Bienenfresser lassen sich am besten in der Nähe ihrer Kolonien beobachten, da sie ansonsten sehr weit in der Landschaft umherstreifen und in kleinen Trupps oft auch recht hoch, nahezu unsichtbar, nach Insekten jagen.
Was tötet Wespennest sofort?
Spezielle Insektensprays für Wespennester, die Pyrethroide wie Permethrin enthalten, töten Wespennester sofort. Diese Sprays wirken schnell und effizient, indem sie die Wespen direkt treffen und das gesamte Nest abtöten. Sprühe das Nest aus sicherer Entfernung und bei Dämmerung an.
Wer ist der größte Feind der Bienen?
Neben der Varroamilbe gibt es zwei Feinde der Biene, die auf besonders hinterlistige Art und Weise der Biene gefährlich werden können - der Bienenwolf und die Bienenlaus.
Was ist die 3-3-3-Regel für Bienen?
Die 3-Fuß-3-Meilen-Regel ist ein Grundprinzip der Imkerei, das vorschreibt, wie man einen Bienenstock umsetzt, ohne die Sammelbienen des Volkes zu verlieren . Sie bietet zwei klare Möglichkeiten: den Bienenstock entweder über eine sehr kurze Strecke (weniger als 3 Fuß auf einmal) oder über eine sehr lange Strecke (mehr als 3 Meilen) zu versetzen.
Was ist über kleine Bienenfresser bekannt?
Schätzungen zufolge gibt es zwischen 60 und 80 Millionen Bienenfresser . Sie brüten in offenen Landschaften mit Büschen, vorzugsweise in Wassernähe. Wie der Name schon sagt, ernähren sich Bienenfresser hauptsächlich von Insekten, insbesondere von Bienen, Wespen und Hornissen, die sie von einem offenen Ansitz aus im Flug erbeuten.
Welchen Geruch hassen Bienen am meisten?
Neben Citronella eignen sich auch andere Pflanzen und ihre ätherischen Öle wie Lavendel, Eukalyptus und Lavendel hervorragend zur Bienenabwehr aufgrund ihrer starken Düfte.
Können Wespen im Dachstuhl überwintern?
Ja, Wespenköniginnen überwintern im Dachstuhl in geschützten Hohlräumen wie Spalten, Rollladenkästen oder unter Dachziegeln, wo sie in Winterstarre fallen, um den Winter zu überstehen und im Frühjahr ein neues Volk zu gründen; das alte Nest wird nicht wiederverwendet.
Was passiert, wenn man ein Wespennest nicht entfernt?
Besteht Gefahr bei einem alten Wespennest? Ein verlassenes Wespennest stellt keine Gefahr mehr dar. Die Wespen sterben im Winter, und das Nest bleibt leer zurück. Es ist sicher, das Nest im späten Winter oder Frühling zu entfernen, wenn definitiv keine Wespen mehr vorhanden sind.
Was bedeutet es, wenn es viele tote Wespen auf dem Dachboden gibt?
Viele tote Wespen auf dem Dachboden deuten meist auf ein kürzlich aktives, aber nun verlassenes Wespennest hin, da die Wespen im SpHerbst/Winter sterben, nur Königinnen überwintern. Es kann aber auch bedeuten, dass eine Winterfalle zu viele Wespen gefangen hat, oder ein verstecktes Nest im Dämmmaterial liegt und Materialschäden (z.B. Kabel durchbeißen, Dämmung zerfressen) verursacht, was einen Profi nötig macht, um Brandgefahr und Stiche zu vermeiden.
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