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Wo soll die Zisterne hin?

Gefragt von: Anita Böttcher B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 4. März 2026
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Die Zisterne sollte nah am Fallrohr des Daches platziert werden, auf stabilen, tragfähigen Boden, mit ausreichend Abstand zum Haus (Faustregel: Behälterbreite oder 1,5 m) und unter der Frostgrenze (ca. 60-100 cm tief), idealerweise in der Nähe des Technikraums und gut zugänglich für die Anlieferung und Wartung. Ein schattiger Standort verhindert Algenbildung.

Wo platziert man am besten eine Zisterne?

Eine Zisterne sollte möglichst nah am Technikraum liegen, in dem das Regenwasserwerk ist. Am besten ist es, wenn die Entfernung zwischen Regenwasserwerk und Betontank weniger als 15 Meter beträgt. Die Ansaughöhe sollte dabei nicht über 7 m sein.

Wie weit muss eine Zisterne vom Haus entfernt sein?

Die Behälter dürfen nicht überbaut werden und können keine Lasten aus Gebäuden bzw. Fundamenten aufnehmen. Der Abstand zu Gebäuden muss mindestens 1,5 m betragen. Ist die Baugrubensohle tiefer als die Oberseite des Fundaments, vergrößert sich dieser Abstand auf 3–6 m (mehr dazu: DIN 4123).

Wo muss das Regenwasser vom Dach hin?

Regenwasser in Mulden leiten oder in Rigolen speichern

Das Wasser vom Dach sowie von versiegelten Flächen rund ums Haus könnte beispielsweise in offene Versickerungsmulden im Garten geleitet werden. Dort sammelt es sich zunächst, bevor es nach einiger Zeit im Boden versickert und so ins Grundwasser gelangt.

Warum Zisterne mit Kies einbauen?

Warum sollte eine Zisterne mit Kies eingebaut werden? Das gilt nur für Kunststofftanks: Der Kies sorgt für eine stabile und wasserdurchlässige Umgebung, sodass sich keine Staunässe bildet und die Zisterne nicht absinkt.

Zisternenfilter.com - Zisterne bzw. Regenwassertank zur Nutzung von Regenwasser im Garten

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Was ist besser, Beton oder Kunststoffzisterne?

Kunststoffzisternen können im Gegensatz zu Betonzisternen wegen des geringeren Gewichts meist ohne schweres Gerät bewegt werden und vermeiden daher größere Beschädigungen in der Baugrube und im Garten. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie eine Regenwassernutzungsanlage nachträglich in Ihren Garten einbauen.

Wie lange hält sich das Wasser in einer Zisterne?

Die Lebensdauer einer Zisterne hängt von verschiedenen Faktoren ab: der anfänglichen Wassermenge, der Nutzung, der Wartung und sogar dem Material der Zisterne. Bei manchen reicht ein 5.000-Gallonen-Tank monatelang. Bei anderen ist er schon nach wenigen Wochen leer .

Wohin fließt mein Regenwasserablauf?

Unterirdische Entwässerungssysteme sind unterirdische Installationen, die über die Fallrohre mit Ihren Dachrinnen verbunden sind. Sie leiten das Wasser auf die Straße, in den Regenwasserkanal, auf den Gehweg oder in die unterirdische Abwasserleitung, um es vom Fundament Ihres Hauses fernzuhalten.

Wohin mit dem Regenwasser vom Vordach?

Um Regenwasser für den Garten nutzen zu können, kann das vom Dach abfließende Regenwasser in eine Regentonne geleitet werden. Das weiche Regenwasser ist ideal für Pflanzen im Garten geeignet. Viele Pflanzen vertragen Regenwasser besser als hartes Trinkwasser, beispielsweise Rhododendren oder Geranien.

Ist es verboten, Regenwasser für die Toilette zu verwenden?

Nein, die Nutzung von Regenwasser für die Toilettenspülung ist in Deutschland nicht verboten, sondern grundsätzlich erlaubt und sogar erwünscht, da es Brauchwasser ist und Trinkwasser spart. Wichtig ist jedoch eine korrekte Installation mit getrennten Leitungen, die Kennzeichnung als Nicht-Trinkwasser und die Meldung an den lokalen Wasserversorger sowie das Gesundheitsamt, um eine Vermischung mit dem Trinkwasser zu verhindern und Abwassergebühren korrekt zu entrichten. 

Wie viel kostet eine Zisterne mit Einbau?

Der Einbau einer Zisterne kostet je nach Größe, Material (Kunststoff, Beton) und Eigenleistung zwischen 1.500 € und 10.000 €, wobei sich die Kosten in der Regel aus Material (z.B. 3.500 € für eine 6.500L Kunststoffzisterne) und Installation (Aushub, Anschlüsse, Pumpe, Filter, Leitungen, ca. 1.000 € bis 4.000 €) zusammensetzen. Selberbauen spart die Arbeitskosten (1.000 – 3.000 €), macht aber den Aushub (oft mit Minibagger) notwendig, während ein Fachbetrieb die Gesamtinstallation übernimmt.
 

Was muss man beim Einbau einer Zisterne beachten?

Möchtest du den Regenwassertank unterirdisch einbauen, gehst du folgendermaßen vor:

  1. Zuerst eine ausreichend große Baugrube ausheben.
  2. Den Boden mit einer Sandschicht (etwa 20 cm) bedecken. ...
  3. Anschließend den Tank in die Baugrube absenken. ...
  4. Den Tank an das Fallrohr anschließen.
  5. Erdreich aufschütten und bepflanzen.

Wo läuft das Wasser hin, wenn die Zisterne voll ist?

Daneben können Zisternen eine wichtige Funktion als Zwischenspeicher bei starkem Regen erfüllen: Wenn die Zisterne voll ist, fließt das überschüssige Wasser automatisch über einen gedrosselten Überlauf in den Kanal oder an eine Versickerungsanlage.

Ist eine Zisterne meldepflichtig?

Deutschlandweit sind große Regenwasserzisternen zur reinen Gartenbewässerung nicht genehmigungspflichtig, außer Sie dienen einer öffentlichen Aufgabe, wie zum Beispiel die Retentionszisternen. Kleinere Zisternen sind lediglich bei der unteren Wasserbehörde meldepflichtig.

Wann lohnt sich eine Zisterne?

Regenwasser sammeln mit Zisternen — so spart man Kosten

Wird davon ausgegangen, dass die Anschaffung solcherlei Anlagen zwischen 4000 und 6000 Euro anzusiedeln ist, lohnt sich deren Gebrauch bereits nach einigen Jahren. Anhand eines 4-Personen-Haushaltes wird dies sehr einfach erklärt.

Wo fließt das Regenwasser vom Dach hin?

Der Ablauf leitet anfallendes Niederschlagswasser in die öffentlichen Abwassersysteme. Häufig ist er daher mit der Kanalisation oder einem naheliegenden Gewässer verbunden. Bei innenliegenden Entwässerungssystemen leiten Gullys das aus den Trogrinnen kommende Wasser ab.

Ist Regenwasser ein Elementarschaden?

Sie greift jedoch nur dann, wenn eine Zusatzoption für Elementarschäden in der entsprechenden Versicherung abgeschlossen wurde. Dringt Regenwasser zum Beispiel in Wände und Decken ein und beschädigt diese, zählt das als Elementarschaden im Rahmen der Wohngebäudeversicherung.

Wohin muss Regenwasser abgeleitet werden?

Das Regenwasser, dessen Menge viel stärkeren Schwankungen unterliegt, kann somit direkt in den Entwässerungskanal, zur Regenwassernutzung in die Zisterne oder direkt in die Versickerungsanlage geleitet werden. In einem Mischsystem wird das Schmutz- und Regenwasser in einer gemeinsamen Abwasserreinigung zugeführt.

Warum kein Regenwasser in die Kanalisation?

Jedes Regenereignis, welches mehr Wasser vom Himmel lässt, wird zwangsläufig zu Überflutungen sowie zu Kanalrückstau und damit auch zu Schäden führen.

Wohin mit dem Wasser aus der Regentonne?

Das Wasser aus der Regentonne ist perfekt für die Gartenbewässerung, da es weich und kalkarm ist, spart Trinkwasser und ist ideal für Pflanzen. Bei Überlauf leitet man es über einen Überlaufschutz in eine Zisterne, in eine zweite Tonne, die mit einem Tropfschlauch verbunden ist, oder lässt es über das Fallrohr in die Kanalisation laufen. Wichtig ist, die Tonne abzudecken, um Mücken und Algen zu vermeiden, und im Winter zu leeren, um Frostschäden zu verhindern. 

Was passiert, wenn die Zisterne leer ist?

Wenn die Zisterne leer ist, muss in das Regenwassersystem automatisch Trinkwasser eingespeist werden.

Wie oft muss eine Zisterne gewartet werden?

Eine Zisternenreinigung fällt alle 5 bis 10 Jahre an. Das Reinigen erfolgt in mehreren Schritten und sollte immer zu zweit verrichtet werden: erstens Regenwassertank entleeren, zweitens Zisterne entschlammen und drittens Erdtank von innen säubern.

Kann man mit Zisternenwasser duschen?

Durch die Aufbereitung zu Trinkwasser kann das Regenwasser jetzt auch zum Duschen, Waschen und Trinken verwendet werden. Nach der Europäischen Trinkwasserverordnung muss für die Körperhygiene wie Duschen und Händewaschen Wasser mit Trinkwasserqualität verwendet werden.