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Wo gibt es Schlachthöfe in Deutschland?

Gefragt von: Monika Herzog  |  Letzte Aktualisierung: 30. Juni 2026
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Schlachthöfe in Deutschland sind stark im Nordwesten (Niedersachsen, NRW) und im Süden (Bayern, Baden-Württemberg) konzentriert, da dort die meisten Nutztiere gehalten werden, aber es gibt auch Betriebe in anderen Regionen, insbesondere für Geflügel (z.B. PHW-Gruppe) und spezialisierte Betriebe für Rinder (z.B. in Oberbayern). Große Schlachtbetriebe sind oft in den Händen von Konzernen wie Tönnies oder Westfleisch, während das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine Karte mit allen zugelassenen Betrieben bereitstellt, die nach Tierart gefiltert werden kann.

Wo ist der größte Schlachthof in Deutschland?

Der größte Schlachtbetrieb in Deutschland ist die Tönnies-Gruppe, vor allem bekannt für ihre enormen Schweineschlachtkapazitäten, insbesondere am Hauptstandort Rheda-Wiedenbrück. Bei Rindern gilt der VION-Schlachthof in Waldkraiburg als der größte in Deutschland und Europa, mit Kapazitäten von bis zu 5.000 Rindern pro Woche. 

Wie viele Schlachtereien gibt es in Deutschland?

Demnach gibt es in Deutschland aktuell 10.335 Fleischer-Fachgeschäfte und 6.813 handwerklich betriebene Filialen (2022). Auf 100.000 Einwohner kommen im Durchschnitt damit 21 Verkaufsstellen. Spitzenreiter bei den Fleischereifachgeschäften als auch handwerklich betriebenen Filialen ist Bayern (2.833 bzw. 1.704).

Wird in Deutschland noch geschächtet?

In Deutschland ist es grundsätzlich verboten, ein Tier ohne Betäubung zu schlachten. So steht es im Tierschutzgesetz und der sogenannten Tierschutzschlachtverordnung. Wer dagegen verstößt, muss bis zu 25.000 Euro Geldbuße bezahlen. Menschen, die auf diese Weise wiederholt Tiere quälen, droht Gefängnis.

Ist der Verzehr von rohem Fleisch in Deutschland üblich?

Von denjenigen, die mindestens einmal wöchentlich rohes Hackfleisch aßen, lebten 17,8 % in Ostdeutschland und 5,1 % in Westdeutschland (Chi-Quadrat-Test, p < 0,001). Teewurst wurde von 50,8 % aller Befragten und von 53,8 % der Befragten aus der Risikogruppe verzehrt.

Der größte Rinderschlachthof Deutschlands | BR24

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Wird in Deutschland Koscher geschlachtet?

Fest in der jüdischen Tradition verankert, besitzt der Schächtkultus für Juden identitätsstiftenden Charakter. In Deutschland ist das Schächten als Schlachttechnik verboten. Rechtshistorisch bedingt stehen sich in der hiesigen Debatte Tierschutz und Religionsfreiheit gegenüber.

Wer ist der größte Fleischverarbeiter in Deutschland?

Platz 1: Westfleisch SCE mit beschränkter Haftung

Die Marke „Westfleisch“ gibt es seit 1965. Im Jahr 2015 erfolgte die Umwandlung der deutschen „eG“ in die europäische genossenschaftliche Rechtsform „SCE“. Die Westfleisch SCE bildet heute eine Unternehmensgruppe mit zahlreichen Tochtergesellschaften.

Wie viel verdient ein Schlachter im Monat?

Schlachter/in Gehalt in Vollzeit

Das Median-Gehalt von Schlachter/in beträgt etwa 2546 Euro brutto im Monat. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht dies einem Stundenlohn von rund 14.69 Euro/Brutto.

Darf ich mein eigenes Fleisch schlachten?

Für diese Tätigkeit ist zwar keine Lizenz erforderlich, Sie müssen jedoch die Biosicherheitsgesetze einhalten. Das Tierschutzgesetz von 1979 (Prevention of Cruelty to Animals Act 1979 – POCTA) gilt ebenfalls . Sie sollten Tiere nur schlachten, wenn Sie über die notwendigen Kenntnisse und die entsprechende Ausbildung verfügen, um eine tierschutzgerechte Schlachtung zu gewährleisten .

Ist Gutfried Tönnies?

Die Unternehmenssprecher dreier Firmen, die zur Tönnies Holding (u.a. Gutfried) gehören, schreiben, man setze kein Separatorenfleisch ein.

Welcher ist Tönnies größter Schlachthof?

Tönnies betreibt folgende Schlachthöfe: Schweine-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück – Hauptstandort und größter Schlachtstandort. Schweine-Schlachthof in Weißenfels – Zweitgrößter Schlachtstandort.

Wer schlachtet die meisten Schweine in Deutschland?

Unangefochten an der Spitze des Rankings der größten Schweineschlachter steht weiter Tönnies mit 13,99 Mio. Schweineschlachtungen im Jahr 2023.

Wo ist der größte Schlachthof Deutschlands?

Der größte Schlachtbetrieb in Deutschland ist die Tönnies-Gruppe, vor allem bekannt für ihre enormen Schweineschlachtkapazitäten, insbesondere am Hauptstandort Rheda-Wiedenbrück. Bei Rindern gilt der VION-Schlachthof in Waldkraiburg als der größte in Deutschland und Europa, mit Kapazitäten von bis zu 5.000 Rindern pro Woche. 

Wie viel bekommt ein Landwirt für ein Schwein?

Im Jahr 2023 bewegte sich der Auszahlungspreis für schlachtreife Schweine zwischen 2 und 2,50 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht – im Jahr 2022 sogar zwischen 1,20 und über 2,10 Euro. Die Preise für Ferkel schwankten 2023 ebenso stark: von 61 Euro bis 93 Euro pro Tier.

Warum schließen so viele Metzgereien?

Viele Metzgereien schließen wegen einer Kombination aus Fachkräftemangel, steigenden Kosten (Energie, Inflation), zunehmender Bürokratie und sich ändernden Konsumgewohnheiten (weniger Fleischkonsum, mehr vegetarische/vegane Alternativen), was zu einem Mangel an Nachfolgern und sinkender Attraktivität des Berufs führt. Der starke Wettbewerb mit Supermärkten und Discountern verschärft die Situation zusätzlich.
 

Sind Metzger und Schlachter das Gleiche?

Der Fleischer (üblich in Mittel- und Ostdeutschland), auch Metzger (Süd- und Südwestdeutschland, Nordrhein-Westfalen, Schweiz, Westösterreich), Schlachter, Schlächter und Küter (Norddeutschland) sowie Fleischhauer und Fleischhacker (Österreich), ist ein alter Handwerksberuf.

Sind 70000 Euro ein gutes Gehalt?

Ja, 70.000 € Jahresgehalt sind in Deutschland definitiv ein sehr gutes Gehalt, das deutlich über dem Durchschnitt liegt und für Singles ein Top-Einkommen darstellt, welches eine starke finanzielle Basis schafft, aber je nach Lebensstil und Region noch keine absolute „Oberschicht“ sein muss, da Top-Verdiener oft erst ab 80.000 € oder mehr aufwärts beginnen.
 

Wer produziert Wurst für Lidl?

Lidl lässt seine Wurstwaren von zahlreichen Herstellern produzieren, oft unter den Eigenmarken wie Dulano und Metzgerfrisch, wobei viele Produkte aus deutscher Landwirtschaft stammen und die Lieferkette auf "5xD" (Geburt, Aufzucht, Mast, Schlachtung, Verarbeitung in Deutschland) umgestellt wurde, um heimische Qualität zu gewährleisten, einschließlich bekannter Zulieferer wie der HoWe Wurstwaren (von Uli Hoeneß) für bestimmte Produkte wie Grillmeister.
 

Welches Fleisch hat den größten Anteil im Fleischkonsum der Deutschen?

Fleischkonsum in Deutschland - Daten & Fakten

Über die Hälfte des Fleischkonsums entfällt dabei auf das Schweinefleisch , weitere 14 Kilogramm entfallen auf Geflügel und etwa neun Kilogramm auf Rind- und Kalbfleisch.

Wer ist der größte Fleischproduzent der Welt?

JBS, der weltgrößte Fleischproduzent, ist an die Börse gegangen. Der Konzern, der aus Brasilien stammt, will trotz zahlreicher Korruptions- und Umweltskandale weiter expandieren.

Was machen Juden mit ihrer Vorhaut?

Juden entfernen bei männlichen Säuglingen am achten Lebenstag die Vorhaut durch eine rituelle Beschneidung, die sogenannte Brit Mila ("Bund der Beschneidung"), als sichtbares Zeichen des Bundes zwischen Gott und dem jüdischen Volk, wie in der Tora festgelegt. Dieses Gebot wird von den meisten Juden befolgt und durch einen speziell ausgebildeten Beschneider (Mohel) vollzogen, der die Vorhaut chirurgisch entfernt, um die Aufnahme in die Gemeinschaft zu symbolisieren. 

Warum berühren Juden die Tür?

Juden berühren die Tür, weil an vielen Türpfosten eine Mesusa angebracht ist, ein kleines Kästchen mit einer Pergamentrolle, die das Schma Jisrael Gebet enthält. Beim Betreten oder Verlassen eines Raumes berühren sie die Mesusa, um sich an Gottes Gebote zu erinnern und seinen Schutz zu erbitten, indem sie die Fingerspitzen an der Mesusa berühren und dann zu ihren Lippen führen. Dies ist ein sichtbares Zeichen ihrer jüdischen Identität und ein tägliches Bekenntnis zum Glauben.
 

Wie viele Frauen darf man im Judentum haben?

Das liegt daran, dass die Tora einem Mann erlaubt, mehrere Frauen zu heiraten; eine Frau darf aber nie mit zwei Männern verheiratet sein. Zwar wurde die Polygamie durch eine rabbinische Verordnung im Mittelalter verboten, aber unter bestimmten Bedingungen wird einem Mann erlaubt, eine zweite Frau zu ehelichen.