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Wo bekomme ich einen Equidenpass her?

Gefragt von: Torsten Hohmann  |  Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2026
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Einen Equidenpass bekommen Sie bei den zuständigen Zuchtverbänden (wenn das Pferd Papiere hat) oder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), wenn das Pferd noch keinen Pass besitzt, aber z.B. als Turnierpferd registriert werden soll; die Identifikation erfolgt durch einen Tierarzt (Chip und Abzeichen), der die Antragsunterlagen ausfüllt, die dann beim Verband eingereicht werden. Für Pferde ohne Papiere gibt es oft auch einen grünen Freizeitpass über Landesverbände.

Wo kann ich einen Equidenpass beantragen?

Wer einen Pferdepass beantragen möchte, kann dies bei den jeweils zuständigen passausgebenden Stellen machen. Hierzu gehören zum Beispiel anerkannte Pferdezuchtverbände oder die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN). Hierfür ist eine Identifikation durch den Tierarzt notwendig.

Wie viel kostet ein Equidenpass?

Die Kosten für einen Equidenpass variieren je nach Verband und Verwendungszweck (Freizeit- oder Turnierpferd), liegen aber oft zwischen ca. 25 € für einen Freizeitpass mit Chip bis über 100 € oder mehr für Turnierpässe, wobei zusätzliche Kosten für Transponder (ca. 10-20 €) und Versand hinzukommen, weshalb eine genaue Kalkulation bei Ihrer zuständigen Stelle (FN, Landesverband) wichtig ist. 

Wer stellt einen Equidenpass aus?

Für die Ausstellung von Equidenpässen sind folgende Stellen zuständig: Für registrierte Equiden (Pferde mit Abstammungsnachweis und Pferde, incl. Ponys, die bei einer internationalen Vereinigung oder Organisation, die Wettkampf- und Rennpferde führt, registriert sind): Zuchtverband bzw.

Wo kann ich einen Pferdepass beantragen?

Ausgestellt werden die Pässe von den jeweils zuständigen passausgebenden Stellen wie zum Beispiel den anerkannten Pferdezuchtverbänden oder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Der Pferdepass ist Voraussetzung für die Eintragung als Turnierpferd.

Equidenpass

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Ist ein Equidenpass Pflicht?

Ja, der Equidenpass ist für alle Pferde, Ponys und Esel (Equiden) in der EU Pflicht; er dient der eindeutigen Identifizierung und der Dokumentation von Behandlungen, Impfungen und dem Schlachtstatus, wobei seit 2009 auch ein Mikrochip zur Kennzeichnung gehört. Wer ein Pferd ohne Pass kauft oder hält, verstößt gegen geltendes Recht und muss schnellstmöglich einen beantragen, z. B. über die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) oder einen Zuchtverband.
 

Wo steht im Equidenpass, ob ein Schlachtpferd oder nicht?

Im Equidenpass steht der Schlachtstatus im Arzneimittelanhang (Abschnitt II, Teil II), der vom Tierarzt ausgefüllt wird; ist dort nichts vermerkt, gilt das Pferd automatisch als Schlachtpferd, da seit neuer EU-Verordnung jedes Pferd standardmäßig zur Schlachtung bestimmt ist, bis es offiziell ausgeschlossen wird. Der Status „Nicht-Schlachtpferd“ wird nur eingetragen, wenn das Pferd mit bestimmten Medikamenten behandelt wurde, die seinen Verzehr unmöglich machen, wodurch es dauerhaft aus der Nahrungskette genommen wird.
 

Was passiert mit dem Equidenpass, wenn ein Pferd stirbt?

o Der Equidenpass darf nach dem Tod des Equiden nicht behalten werden. Wenn der Equide kremiert wird, oder von der Tierkörperbeseitigungsanlage abgeholt wird, muss der Equidenpass mit dem Pferd mitgegeben werden. Wenn der Equide geschlachtet wird, verbleibt der Equidenpass in der Schlachtstätte.

Wo muss der Equidenpass aufbewahrt werden?

Unklarheit herrscht häufig noch, wenn es um die Frage geht, wo der Equidenpass, der zu jedem Pferd gehört, aufbewahrt werden muss. Die gesetzlichen Vorgaben dazu sind eindeutig: Der Equidenpass muss vom Pferdehalter verwahrt werden, bzw. bei Transport des Pferdes mitgeführt werden.

Kann ein Pferdepass als Eigentumsnachweis verwendet werden?

Ein Eigentumsnachweis kann mit dem Equidenpass nicht geführt werden. Die Eigentumsurkunde stellt keinen verbrieften Eigentumsnachweis dar. Der Besitz der Eigentumsurkunde wird jedoch als Indiz dafür gesehen, dass der Besitzer der Eigentumsurkunde auch Eigentümer des zugehörigen Pferdes ist.

Wie viel Geld kostet ein Pferd pro Monat?

Ein Pferd kostet monatlich durchschnittlich zwischen 300 und 700 € (oder mehr), wobei die größten Posten die Stallmiete (300-700 €), Futter (20-80 €), Hufschmied (variabel) und Versicherungen (ab 25 €) sind, plus unvorhergesehene Tierarztkosten, die die Gesamtkosten leicht auf 600 € oder mehr pro Monat steigern können. Die tatsächlichen Kosten hängen stark vom Standort, der Haltungsform (Selbstversorger vs. Pensionsstall) und dem gewünschten Komfort ab.
 

Wie melde ich ein Pferd um?

Um ein Pferd umzumelden, müssen Sie den Besitzerwechsel im Equidenpass (Pferdepass) eintragen lassen, was eine gesetzliche Pflicht ist und unverzüglich nach dem Erwerb (innerhalb von ca. 30 Tagen) erfolgen muss, indem der Pass zusammen mit einem Formular für den Besitzerwechsel an die zuständige Stelle (z.B. Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) oder Zuchtverband) geschickt wird. Wichtig ist, dass Sie den originalen Pass, das ausgefüllte Formular und eventuell den Kaufvertrag einreichen, damit die neuen Halterdaten eingetragen werden können. 

Was steht alles im Equidenpass?

Was steht im Equidenpass? Im Equidenpass stehen zunächst eine Reihe von Daten zur Identifizierung des Pferdes (Lebensnummer, Graphiken zum Eintragen der Abzeichen des Pferdes/ Ponys. Daneben werden im Equidenpass u.a. Impfungen und andere Medikationen dokumentiert, die dem Pferd verabreicht wurden (Arzneimittelanhang).

Wie teuer ist ein Equidenpass?

Die Kosten für einen Equidenpass variieren je nach Verband und Verwendungszweck (Freizeit- oder Turnierpferd), liegen aber oft zwischen ca. 25 € für einen Freizeitpass mit Chip bis über 100 € oder mehr für Turnierpässe, wobei zusätzliche Kosten für Transponder (ca. 10-20 €) und Versand hinzukommen, weshalb eine genaue Kalkulation bei Ihrer zuständigen Stelle (FN, Landesverband) wichtig ist. 

Wie lange dauert ein Equidenpass?

der Eigentümer des Fohlens innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt des Fohlens den Equidenpassantrag im Servicebüro des PHCG eingereicht haben muss, so dass sichergestellt werden kann, dass der Equidenpass innerhalb von 12 Monaten fertiggestellt ist, und somit als Original-Pass gedruckt werden kann.

Ist ein Pferdepaddock genehmigungspflichtig?

Wer Pferde halten will, kommt an der Bauordnung nicht vorbei. Ställe, Offenställe, Paddocks und auch Dunglager sind in aller Regel genehmigungspflichtig – selbst mobile Unterstände gelten nicht automatisch als genehmigungsfrei.

Was bedeutet ein grüner Equidenpass?

Alle Pferde, Ponys und Esel ohne Papiere oder mit ausländischen Papieren, die ihren Standort in Bayern haben, bekommen auch beim Landesverband Bayerischer Pferdezüchter einen grünen Equidenpass (sog. Freizeitpass). Das Pferd, Pony oder Esel muss identifiziert, gezeichnet und gechippt werden.

Was machen, wenn der Pferdepass verloren ist?

Bei Verlust des Identifizierungsdokuments (Pferdepass) kann mit einer Verlustanzeige (Verlustbestätigung) ein Duplikat des Identifizierungsdokuments bei der ausstellenden Stelle (Bundesfachverband für Reiten und Fahren oder Zuchtverband) angefordert werden.

Wem gehört der Pferdepass?

Der Pferdepass selbst steht im Eigentum des Ausstellers (zumeist des Zuchtverbandes) und gehört somit diesem und nicht dem Pferdeeigentümer oder dem Besitzer.

Was kostet es, ein totes Pferd abholen zu lassen?

Die Kosten für die Abholung eines toten Pferdes variieren stark, liegen aber meist zwischen 70 € und 400 € für die reine Verwertung (Abdecker), abhängig von Gewicht und Entfernung, während eine Tierbestattung (Kremierung) deutlich teurer ist, oft ab 800 € bis über 1.500 €, je nach Gewicht und ob Einzel- oder Sammelverbrennung. In einigen Bundesländern wie Niedersachsen übernimmt die Tierseuchenkasse einen Großteil der Kosten für die offizielle Entsorgung, der Tierhalter zahlt oft nur einen kleinen Anteil. 

Ist ein Equidenpass ein Schlachtpferd oder nicht?

Nach der aktuellen DVO (EU) 2021/963 ist dies nun nicht mehr möglich. Das bedeutet, dass alle Equiden grundsätzlich im Equidenpass als „Schlachtpferd“ deklariert sind. Der Equidenpass ist wesentlicher Bestandteil der Lebensmittelketteninformation.

Was bedeutet ein grauer Pferdepass?

Rot ist für Pferde mit Papiere und Grün für Pferde ohne Abstammung und grau war für Pferde aus dem Ausland, wenn ich mich recht errinner, hat das auch was damit zu tun wo der Pass ausgestellt wurde und von wem.

Wann darf ein Pferd zum Schlachter?

Schlachtung die allgemeine Wartezeit von 6 Monaten zu beachten ist. Ansonsten ist für Pferde, die zur Schlachtung für den menschlichen Verzehr bestimmt sind –wie bei jedem anderen Lebensmittel liefernden Tier auch- ein Behandlungsbuch (Bestandsbuch) zu führen.

Wie viel kostet eine Namensänderung beim Pferd?

NAMENSÄNDERUNG PFERD/PONY: für bei der FN registrierte Pferde/Ponys: 101,65 € * Gewünschter neuer Pferdename: Werbenamen und Namenszusätze (auch Buchstaben) sind gemäß gültiger FN- Gebührenordnung pro Pferd mit 156,00 € netto, zzgl. MwSt. und Porto gebührenpflichtig.

Was bedeutet ein roter Equidenpass?

Als Beispiel der Arzneimittel-Anhang, der fehlt in den alten Pässen, hast du einen grünen bestellst du ihn bei der FN nach, hast du einen roten Pass bestellst du ihn bei dem Zuchtverband, der vorne auf deinem Pass abgedruckt ist.

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