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Wie wird meine Scheide wieder feucht?

Gefragt von: Frau Dr. Helen Erdmann  |  Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
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Um Ihre Scheide wieder feucht zu bekommen, helfen spezielle Feuchtigkeitscremes, Gele (z.B. mit Hyaluronsäure, Glycerin) oder Zäpfchen, die das Milieu unterstützen, sowie ausreichend Vorspiel und wasserbasierte Gleitmittel für den Geschlechtsverkehr. Hausmittel wie bestimmte Öle können die Vaginalflora stören; pflanzliche Mittel wie Nachtkerzenöl können unterstützen, aber eine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden ist wichtig, da hormonelle Ursachen (wie in den Wechseljahren) eine Rolle spielen können.

Wie bekomme ich meine Scheide wieder feucht?

Bei vaginaler Trockenheit hilft Vagisan FeuchtCreme, indem sie der Haut in Scheide und Intimbereich Feuchtigkeit und Lipide zuführt – ganz ohne Hormone. Sie lindert Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Schmerzen, pflegt die Schleimhaut und unterstützt das natürliche Scheidenmilieu durch Milchsäure.

Wie kann ich da unten feuchter werden?

Manche Experten empfehlen regelmäßige sexuelle Stimulation , um die Scheidenfeuchtigkeit zu fördern. Auch ein längeres Vorspiel vor dem Geschlechtsverkehr kann hilfreich sein. Scheidenfeuchtigkeit trägt zur Erregung bei. Finden Sie gemeinsam mit Ihrem Partner Wege, Ihr Vergnügen vor dem Geschlechtsverkehr zu steigern.

Was kann ich tun, wenn meine Scheide nicht mehr feucht wird?

Wenn Sie nicht mehr feucht werden (oft Scheidentrockenheit), sind die Ursachen meist hormonell (Östrogenmangel durch Wechseljahre, Stillzeit, bestimmte Verhütungsmittel, nach Geburten), aber auch Stress, Angst, bestimmte Medikamente, Erkrankungen (Diabetes), Überhygiene oder mangelnde Flüssigkeitszufuhr können eine Rolle spielen; psychische Belastungen und körperliche Faktoren beeinflussen die Lubrikation. 

Was sorgt dafür, dass Frauen feucht werden?

Lubrikation ist der Fachbegriff für die Befeuchtung der Scheide. Die feuchte, schleimige Flüssigkeit wird von Drüsen in der Schleimhaut ständig produziert. Die Menge und die Zusammensetzung der Flüssigkeit ändern sich im Laufe des Menstruationszyklus und bei Stimulation durch sexuelle Erregung.

Trockene Scheide - Das kannst du tun!

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In welchem Alter befriedigen sich Frauen am häufigsten selbst?

Das Ergebnis: Das Bedürfnis, sich selbst zu befriedigen, steigt bei Frauen im Alter von 18 bis 26 Jahren an.

Wie oft sollte eine Frau pro Woche kommen?

Wie viel Sex ist ideal? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es gibt keine klare Empfehlung für die Häufigkeit von Sex, zumal der Wunsch nach Intimität individuell unterschiedlich ist. Studien mit Paaren deuten darauf hin, dass einmal Sex pro Woche ideal für das mentale Wohlbefinden in der Beziehung sei.

In welchem Alter ist die Frau am meisten sexuell aktiv?

Frauen sind typischerweise zwischen 18 und 35 Jahren am sexuell aktivsten, wobei die Häufigkeit mit dem Alter leicht abnimmt, aber bis ins hohe Alter bestehen bleibt; ab Mitte 40 können Frauen sogar mehr Lust empfinden, während die Aktivität nach 60 stark vom Partner abhängt.
 

Wie kann man die Scheide weiten?

Was kann ich tun, wenn sich meine Scheide zu weit anfühlt?

  1. Beckenbodentraining mit dem Pelviostuhl – sanft, effektiv, ohne Intimkontakt. Wenn der Beckenboden geschwächt ist, kann gezieltes Training viel bewirken. ...
  2. Vaginalstraffung – dauerhafte Straffung bei anatomischen Veränderungen.

Wieso bin ich so feucht unten?

Mögliche Ursachen: Meist müssen Sie sich wegen wässrigem Ausfluss keine Gedanken machen. So sondert sich beispielsweise bei sexueller Erregung viel Schleim ab, um die Gleitfähigkeit in der Vagina zu erhöhen. Das durchsichtige Scheidensekret erscheint im Slip oft, als wäre der Ausfluss wie Wasser.

Wie bekomme ich meine Schleimhäute wieder feucht?

Um Schleimhäute zu befeuchten, trinken Sie viel (Wasser, Tee), erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit (Luftbefeuchter, Wasser auf der Heizung), inhalieren Sie Salzwasser, nutzen Sie spezielle Nasensprays/Salben mit Hyaluronsäure oder Dexpanthenol und kauen Sie zuckerfreien Kaugummi/lutschen Sie Bonbons, um Speichelfluss anzuregen – wichtig für Nase, Hals und Mund.
 

Wann hört Scheidentrockenheit auf?

Scheidentrockenheit kann vorübergehend sein, wenn sie durch Stress, Medikamente oder Stillzeit ausgelöst wird, aber bei hormonellen Ursachen wie den Wechseljahren oft ein Dauerzustand ist, der durch konsequente Behandlung (Feuchtigkeitscremes, Hormone) gelindert werden kann, aber selten komplett verschwindet, wenn der Östrogenspiegel niedrig bleibt. 

Welches Hormon fehlt bei trockener Scheide?

Bei Scheidentrockenheit fehlt hauptsächlich das Hormon Östrogen (auch als Estrogen bezeichnet), da ein Mangel dieses Sexualhormons die Schleimhäute dünner, trockener und weniger durchblutet macht, was zu Feuchtigkeitsverlust und Beschwerden führt. Dieser Östrogenmangel tritt oft in den Wechseljahren, nach der Geburt, während der Stillzeit oder nach Eierstockentfernung auf und beeinträchtigt die natürliche Feuchtigkeitsproduktion und Elastizität der Vaginalwände. 

Was tun, wenn die Scheide zu eng ist?

Wenn die Scheide zu eng ist (oft bei Vaginismus oder nach Gewebeveränderungen), helfen oft Vaginaldilatoren (in verschiedenen Größen), um sich langsam an Penetration zu gewöhnen, sowie Beckenbodentraining und Sexualtherapie, um die Muskeln zu entspannen und das Problem zu verstehen; bei starken Problemen können auch Lasertherapien oder chirurgische Eingriffe in Betracht gezogen werden, wobei eine ärztliche Abklärung wichtig ist. 

Was tun, wenn man nicht eindringen kann?

Beckenbodentraining. Scheidenkrämpfe ziehen die Beckenbodenmuskulatur unbewusst zusammen, sodass das Eindringen in die Scheide kaum möglich ist. Durch Beckenbodentraining lernst Du das gezielte Anspannen und Entspannen der Beckenbodenmuskulatur. Dies kann bei einem auftretenden Krampf helfen, Dich zu entspannen.

Wie kann ich die Scheide dehnen?

Du massierst mit dem Dilatator sanft den Scheideneingang, indem du das Gewebe mit leicht kreisenden Bewegungen oder leichtem Druck nach aussen massierst. Wenn du anschliessend den Dilatator einführst, führe ihn nur wenige cm in die Scheide hinein.

In welchem Alter befriedigen sich Männer am meisten?

Männer befriedigen sich tendenziell in jüngeren Jahren am häufigsten, wobei Studien zeigen, dass Männer zwischen 18 und 35 Jahren mit durchschnittlich rund fünf sexuellen Kontakten (inkl. Masturbation) pro Monat am aktivsten sind; die Häufigkeit nimmt dann mit dem Alter leicht ab, bleibt aber auch bei älteren Männern (60+) weiterhin hoch, wobei viele über 60-Jährige weiterhin regelmäßig masturbieren, oft sogar häufiger als Frauen. 

Wie oft kann ein Mann am Tag?

Ein Mann kann theoretisch mehrmals am Tag einen Orgasmus haben, die Häufigkeit hängt aber stark von der individuellen Refraktärzeit (Erholungszeit) ab, die mit dem Alter zunimmt; junge Männer haben oft mehrere Orgasmen pro Tag, ältere benötigen länger, aber es gibt auch Männer mit extrem kurzen Zeiten, die mehrere Orgasmen kurz hintereinander erleben können, ohne dass es eine feste Obergrenze gibt, solange es sich gut anfühlt. 

Wann wird eine Frau spitz?

Eindeutige Anzeichen dafür sind das Feuchtwerden der Vagina und das Anschwellen der Klitoris. Von dieser ist ein kleiner Teil als Knospe sichtbar. Diese liegt oberhalb des Scheideneingangs - da wo die kleinen Schamlippen zusammenlaufen - etwas versteckt unter einer kleinen Hautkapuze.

Wo ist die Frau am meisten erregt?

Frauen sind an vielen Stellen erregbar, besonders empfindlich sind der Nacken, die Ohren, die innere Oberschenkelpartie, der Bauch und das Kreuzbein, aber auch die Klitoris ist eine Hauptzone, die zu intensivem Orgasmus führen kann. Die Erregung ist sehr individuell, und neben körperlichen Zonen können auch der Mund (Lippen/Zunge) und die Füße sehr erogene Zonen sein. 

Woher weiß man, ob eine Frau gekommen ist?

Man erkennt eine Frau, die sich einem Orgasmus nähert, an körperlichen Reaktionen wie schnellerem Herzschlag und Atem, Muskelanspannung (besonders im Becken), Erröten und feuchten Händen, oft begleitet von Lautäußerungen und dem Anschwellen der Klitoris; nach dem Orgasmus folgt Entspannung, bei manchen Frauen kommt es auch zu einer Flüssigkeitsabsonderung. 

Was löst sexuelles Verlangen bei einer Frau aus?

Sexuelles Verlangen bei Frauen wird durch ein komplexes Zusammenspiel von psychologischen (Stress, Beziehung, Fantasie), physiologischen (Hormone wie Östrogen, Testosteron, Dopamin) und kontextuellen Faktoren (Berührung, Geruch, Anblicke) ausgelöst, wobei die Libido oft während des Eisprungs (höherer Östrogenspiegel) ihren Höhepunkt erreicht. Auch Vitamine wie D und B3 spielen eine Rolle, während Stress oder Krankheiten das Verlangen mindern können. 

Ist es gut für eine Frau, täglich einen Orgasmus zu haben?

Von Stimmungsaufhellung und besserem Schlaf bis hin zur potenziellen Stärkung des Beckenbodens und der Herzgesundheit – regelmäßige Orgasmen sind gut für das allgemeine Wohlbefinden . Orgasmen können auch Schmerzen lindern, insbesondere bei Migräne und Kopfschmerzen.

Wie oft kommt eine Frau im Schnitt?

"Wie oft eine Frau kommt" kann sich auf den monatlichen Zyklus oder den sexuellen Orgasmus beziehen: Im Schnitt haben Frauen einen monatlichen Zyklus (ca. 25-35 Tage), aber die Häufigkeit von Orgasmen ist sehr individuell, wobei etwa 65 % der Frauen regelmäßig einen erreichen, während viele andere gelegentlich oder seltener einen Höhepunkt erleben, oft beeinflusst durch die Dauer des Vorspiels.