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Wie wird die kleine Kombüse auf Yachten bezeichnet?

Gefragt von: Denise Kuhlmann-Gärtner  |  Letzte Aktualisierung: 19. Februar 2026
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Die kleine Kombüse auf Yachten wird oft als Pantry bezeichnet, ein Begriff, der aus dem Englischen für „Speisekammer“ stammt und die oft minimalistische Küche auf kleineren Booten beschreibt, während der allgemeine Begriff für Schiffsküchen Kombüse (oder Kambüse) ist.

Wie wird die meist kleine Kombüse oder Anrichte auf Yachten bezeichnet?

Pantry. Als Pantry (engl., eigentlich für „Speisekammer“) wird im deutschen Sprachgebrauch vorrangig die meist kleine Kombüse oder Anrichte auf Yachten bezeichnet, während diese im englischen Sprachraum selbst jedoch galley genannt wird.

Was ist eine Pantry?

Eigentlich bezieht sich die Bezeichnung nur auf die Anrichte, die für die Zubereitung von Speisen verwendet wird, aber im Laufe der Zeit etablierte sich der Begriff auch als Synonym für die gesamte Küchensektion, welche auch Kombüse genannt wird.

Was ist eine Kombüse auf dem Schiff?

Eine Kombüse auf einem Schiff ist die Küche, der zentrale Ort, an dem Mahlzeiten für die Besatzung (und oft auch Passagiere) zubereitet werden, ausgestattet mit Herd, Spüle, Kühlschränken und Arbeitsflächen, die speziell für die beengten und bewegten Bedingungen an Bord ausgelegt sind. Der Begriff stammt aus dem Niederländischen (kabuyse) und bezeichnete ursprünglich oft nur einen einfachen Verschlag für die Küche, heute meint man damit meist die gesamte Bordküche, die auch als Pantry bekannt ist.
 

Warum heißt es Kombüse?

Das Wort Kombüse wird auf mittelniederländisch kabuyse oder kabuys zurückgeführt und erscheint im 15. Jahrhundert im Mittelniederdeutschen als kabuse (siehe auch Kabuff): Damals bedeutete es so viel wie Bretterverschlag als Küchenraum an Bord, auch kleines, niedriges Deckshaus für die Küche.

Dosenfutter und lange Wartezeiten in der "Kleinen Kombüse" | Ganze Folge | Rosins Restaurant

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Woher kommt der Begriff Kuddelmuddel?

"Kuddelmuddel" ist ein lautmalerisches Wort für Chaos oder Durcheinander, das vermutlich aus dem Niederdeutschen stammt und sich um die Mitte des 19. Jahrhunderts von Berlin aus verbreitete. Es setzt sich wahrscheinlich aus dem niederdeutschen "koddeln" (unsorgfältig waschen) und "Modder" (Schlamm, Schmutz) zusammen, was eine unsaubere, schmutzige Angelegenheit beschreibt, so die DWDS.
 

Wie heißt der Raum vom Kapitän?

Kapitänskabine. Die Kapitänskabine auf einem Schiff ist der private Rückzugsort des Kapitäns, wo Entscheidungen getroffen und Pläne geschmiedet werden. In diesem Raum kommt die Erfahrung und Verantwortung des Kapitäns voll zum Ausdruck.

Wie nennt man das Badezimmer auf einem Schiff?

Sanitäranlagen: Sanitäranlagen umfassen Badezimmer, Toiletten und Duschen an Bord des Schiffes.

Wo schläft der Kapitän?

Ein Raum zum Wohnen und Schlafen wird meist Kajüte oder Kabine genannt. Bei höher gestellten Personen wie dem Kapitän oder den Offizieren heißt die Kajüte aber Kammer. Zum Essen trifft sich die Besatzung nicht in einem Speisesaal, sondern in der Messe.

Was ist die Maierform?

Maierform bezeichnet zum einen die nach ihrem Erfinder, dem österreichischen Schiffbau-Ingenieur Fritz F. Maier (1844–1926), benannte Form von Schiffskörpern und zum anderen ein daraus entstandenes Schiffsingenieurunternehmen.

Was ist eine Kitchenette?

Die Singleküche hat viele Namen: Manche kennen sie als Mini- oder Pantryküche, andere sprechen von einer Kitchenette oder Schrankküche. Letztlich handelt es sich immer um eine kleine Einbauküche mit reduzierter Ausstattung.

Was ist eine Teeküche?

Eine Teeküche ist eine kleine, kompakte Küchenzeile oder ein abgetrennter Bereich, meist in Büros, Ferienwohnungen oder Apartments, der für die Zubereitung von Heißgetränken (Tee, Kaffee) und kleinen Snacks dient, aber keine vollwertige Kochküche ist, mit typischer Ausstattung wie Spüle, Kühlschrank und Mikrowelle. Sie dient als funktionaler Ort der kurzen Pause und des Austauschs unter Kollegen oder Gästen.
 

Was ist ein Open Kitchen?

Eine offene Küche ist ein Raumkonzept, bei dem der Kochbereich nahtlos mit dem restlichen Wohnbereich verbunden wird.

Wie nennt man eine kleine Yacht?

Dingi. Das Dingi ([ˈdɪŋɡi]; auch Dinghi oder Dinghy sind gebräuchlich) ist ein kleines Beiboot, das von einer einzelnen Person bedient werden kann. Es wird entweder mit einem Außenbordmotor oder mit Riemen angetrieben.

Was heißt Bilge?

Eine Bilge ist der tiefste Bereich im Rumpf eines Schiffes oder Bootes, der als Sammelstelle für Wasser, Öl und Schmutz dient, der durch Lecks, Kondensation oder Regen eindringt, um das Schiff trocken und sicher zu halten; automatische Pumpen (Bilgenpumpen) entfernen dieses Wasser.
 

Warum sagt man Steuerbord und Backbord?

Es heißt Steuerbord (rechts), weil früher das Ruder zum Steuern rechts am Schiff befestigt war, und Backbord (links), weil der Steuermann beim Bedienen dieses rechten Ruders der linken Seite den Rücken zukehrte, also die "Back" (Rücken) Seite war, die beim Anlegen am Kai genutzt wurde, um das Ruder zu schonen.
 

Warum geht ein Kapitän mit seinem Schiff unter?

Der Kapitän geht als Letzter von Bord oder der Kapitän geht mit seinem Schiff unter ist eine maritime Regel und Tradition, laut der ein Kapitän beim Untergang des Schiffes bis zuletzt die Verantwortung für Schiff, Besatzung und Passagiere trägt und diese retten muss.

Wo ist es besser auf dem Schiff, vorne oder hinten?

Wer seekrank wird, sollte sich so nah wie möglich am Schwerpunkt des Schiffes aufhalten. Das ist normalerweise mittschiffs und etwa ¾ nach oben. Der Bug des Schiffes bewegt sich mehr auf und ab als das Heck, aber im Heck gibt es mehr Vibrationen.

Wie viele Menschen verschwinden jedes Jahr auf Kreuzfahrten?

Jährlich verschwinden auf Kreuzfahrtschiffen durchschnittlich über 20 Menschen; die genaue Zahl variiert, aber Schätzungen gehen von etwa 20 bis 24 Fällen pro Jahr aus, die oft durch Unfälle, Suizide oder unklare Umstände verursacht werden, wobei viele Fälle ungelöst bleiben, da Leichen auf dem Meer selten gefunden werden.
 

Wie nennt man eine Toilette auf dem Schiff?

Bordtoiletten sind nicht zwangsläufig mit normalen, haushaltsüblichen Toiletten zu vergleichen. Ihre Handhabung und Funktion kann teilweise ein wenig speziell sein. Man unterscheidet auf Yachten zwischen manuellen Pumpentoiletten und elektrischen Bord WCs auf Yachten.

Was ist eine Kajüte auf einem Schiff?

Eine Kajüte ist ein Wohn-, Schlaf- oder Aufenthaltsraum auf einem Boot oder Schiff, der als private Unterkunft für Passagiere oder Besatzung dient und je nach Größe des Bootes und des Raumes variiert – von einfachen Koje bis hin zu luxuriösen Kabinen mit eigener Pantry (Küche) und Bad. Sie bietet Schutz vor den Elementen und ist der private Rückzugsort an Bord, der auch als "Kabine" bezeichnet wird.
 

Wie heißt das Schlafzimmer auf dem Schiff?

Kojen, so nennt man die Schlafplätze auf einem Schiff. Das größte Zimmer an Bord mit seinen 8 Schlafplätzen aufgeteilt in zwei Doppelstockbetten und das einzige Zimmer mit eigener Dusche und WC, eignet sich optimal für kleine Gruppen oder große Familien.

Wie heißt das Ding vorne am Schiff?

Die Figur vorne am Schiff wird Galionsfigur genannt, eine oft kunstvoll geschnitzte Statue (meist aus Holz) unter dem Bugspriet von Segelschiffen, die als Glücksbringer, Schutzpatron oder zur Zierde diente und oft mit dem Schiffsnamen oder heraldischen Symbolen zusammenhängt, obwohl sie heute eher selten ist, findet man sie noch an Museumsschiffen und einigen Traditionsseglern wie der Gorch Fock.
 

Welche Kabine sollte man auf einem Kreuzfahrtschiff nicht buchen?

Vermeiden Sie auf Kreuzfahrten Kabinen direkt unter lauten öffentlichen Bereichen (Pool, Bar, Disco, Küche, Aufzüge/Treppenhäuser), im Bug oder Heck (stärkere Bewegung, Lärm), in der Nähe von Ankerkette/Bugstrahlruder, sowie Kabinen mit Verbindungstüren, wenn Sie Ruhe suchen. Für Seekranke sind Kabinen mittschiffs auf mittleren Decks ideal, während Innenkabinen bei Krankheit unangenehm sein können. 

Wie nennt man die Kapitänskajüte auf einem Schiff?

Die Kapitänskajüte, auch Kapitänsquartier genannt , war der persönliche Wohnraum des Schiffskapitäns. Sie befand sich üblicherweise am Heck des Schiffes und war im Vergleich zu den Mannschaftsquartieren oft geräumig und elegant.

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