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Wie war der Sommer 1922?

Gefragt von: Gundula Schubert  |  Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2026
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Der Sommer 1922 in Deutschland war eine Zeit großer politischer Turbulenzen, geprägt von der Ermordung Walther Rathenaus im Juni, was Massendemonstrationen auslöste, und einem wirtschaftlich angespannten Klima, das in den folgenden Monaten zur Hyperinflation eskalierte, während das Wetter selbst kühl und verregnet war, was zu Vergleichen mit heutigen kühlen Sommern führte und die Einführung der Haribo-Gummibärchen begleitete.

Wann war der wärmste Sommer in Deutschland?

Das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung vor 85 Jahren in Hamburg. Das Jahr 2020 geht seit der Wetteraufzeichnung 1936 als bislang wärmstes Jahr in die Geschichte ein.

Wie heiß war der Sommer 1947 in Deutschland?

1947 erlebte Bonn den heißesten August seit 1895

Schon am 27. Juni 1947 wurde mit 37,9 Grad die höchste Temperatur des Sommers gemessen. Der Juli war mit 23,7 Grad Celsius der zweitheißeste Juli in der Bonner Wetterhistorie. Noch wärmer war nur der Juli 2006 mit 23,9 Grad Celsius.

Wann war der heißeste Tag in Deutschland?

Wetter-Aufzeichnungen liegen seit etwa 1940 vor. Der Tages-Temperaturrekord vor dem 6. Juli 2023 mit seinen 17,08 Grad wurde laut Copernicus vom 13. August 2016 erreicht. Damals wurden 16,8 Grad Celsius gemessen.

Wie war die Durchschnittstemperatur im Sommer in Deutschland?

Insgesamt lag die Sommertemperatur mit 18,4 °C (16,2 °C ) deutlich über dem langjährigen Mittel; der Sommer 2025 wird somit nach letzten Berechnungen zu den zehn wärmsten zählen.

Klimabericht für Europa: 2022 war heißester Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen

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In welchem Jahr war der heißeste Sommer in Deutschland?

Speziell die Sommer seit 1997 waren besonders warm. Der Sommer 2003 ist weiterhin der wärmste Sommer, dann folgen die Sommer 2018, 2019 und 2022.

Wie heiß wird es 2050 in Deutschland?

Wetterbericht im Jahr 2050: Ein zukünftiger Sommertag in Deutschland. Im Sommer 2050 könnten Temperaturen von über 40 Grad in Deutschland normal werden. Wenn wir gleich viel CO2 wie aktuell weiterhin ausstoßen, haben wir in 30 Jahren eine Temperaturabweichung von 1,5 bis 2 Grad.

War es jemals 40 Grad in Deutschland?

An den Messstationen in Tönisvorst und Duisburg-Baerl (Nordrhein-Westfalen) wurde am 25. Juli 2019 eine Temperatur von 41,2 Grad Celsius gemessen - das ist die höchste je gemessene Temperatur in Deutschland. Am 25. Juli 2019 wiesen zahlreiche Messstationen eine Temperatur von über 40 Grad Celsius auf.

Welcher Juli war der wärmste der Geschichte?

Der bisher wärmste dokumentierte Juli war der im Jahr 2023 mit 16,95 Grad, gefolgt vom Juli 2024 mit 16,91 Grad. Die weltweite Durchschnittstemperatur im zurückliegenden Monat wurde mit 16,68 Grad berechnet.

Wann wird der heißeste Tag 2025?

Die ersten beiden Tage im Juli markierten den Höhepunkt der ersten Hitzewelle des Jahres 2025. Am 2. Juli wurde mit 37,4 Grad Celsius der bisher heißeste Tag des Jahres erreicht.

Wann war die schlimmste Hitzewelle?

Hitzewelle und Dürre National

Die höchste gemessene Temperatur des Sommers lag bei 40,2°C in Karlsruhe und Freiburg am 13. August 2003. Die Durchnschittstemperatur des Sommers betrug 19,7 °C und wies damit eine Abweichung von +3,4 °C gegenüber der Referenzperiode (1961-1990) auf.

War der Sommer 1976 heiß?

Die Maximal- temperatur des Jahres wurde in der Monatsmitte, nämlich am 17. Juli, mit 31,6° C ge- messen. Da bei den herrschenden Hochwetterlagen nachts ein starkes Temperaturgefälle eintrat, lagen zwischen den Extremtemperaturen in den einzelnen Sommermonaten 20 bis 25° C Unterschied.

Wie viele Menschen starben im Hungerwinter 1946-47?

Nicht nur Deutschland ist betroffen, die Lage der Bevölkerung in ganz Europa ist dramatisch. Am härtesten trifft es die Sowjetunion. Schätzungen von Historikern zufolge kosten die Hungerjahre hier zwischen 1946 und 1948 noch einmal rund zwei Millionen Menschen das Leben.

Wann gab es in den 70er Jahren hitzefrei?

Vor dem Jahr 1975 galt folgende Regel: „Wenn um 10 Uhr das Thermometer über 25 Grad im Schatten kletterte, dann durfte der Schulleiter entscheiden, ob es hitzefrei gibt. “

Wann war das kälteste Jahr in Deutschland?

Das kälteste Jahr (bzw. der kälteste Winter) in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war der Winter 1962/1963, mit einer bundesweiten Durchschnittstemperatur von -5,5 °C, gefolgt von strengen Wintern wie 1940 und dem Rekord-Tiefpunkt von -37,8 °C im Februar 1929 in Wolnzach, auch wenn der gesamte Jahresmittelwert für 1929 nicht so niedrig war wie 1962/63.
 

Wird der Juli 2025 verregnet?

Offenbach - Der Juli 2025 hat in Deutschland mit Rekordhitze begonnen und endete mit trübem Regenwetter – ein Monat voller Extreme. Während die ersten Tage nach durch hochsommerliche Witterung geprägt waren, folgte ein Wetterumschwung mit heftigen Schauern, kühlen Nächten und wenig Sonne.

Was war der heißeste Sommer aller Zeiten?

Der Sommer 2022 war der heißeste Sommer in Europa seit Beginn der Messungen, der damit sogar den Sommer 2003 übertraf und auch an die Zahl der Todesopfer durch Hitzewellen mit über 61.000 Opfern an das Jahr 2003 fast heranreichte.

Welcher Monat war der heißeste seit Jahrtausenden?

Der heißeste Monat des Jahres ist global gesehen meist der Juli, der häufigste Rekorde bricht, aber auch der Juni kann in Regionen wie Deutschland sehr heiß sein; August und Juli sind oft die wärmsten Monate, da sich die Wärme aus dem Meer aufheizt. Der Klimawandel führt zu häufigeren Rekorden, sodass der Juli in den letzten Jahren wiederholt der heißeste jemals gemessene Monat war. 

Wie warm war es zur Römerzeit in Deutschland?

Der wärmste Zeitraum auf der Nordhalbkugel ist für den Zeitraum zwischen 950 und 1250 anzunehmen. Eine günstiges ozeanisch-atmosphärisches Zirkulationssystem und eine verhältnismäßig geringe vulkanische und solare Aktivität sorgten für gute Ausgangsbedingungen.

Wann war das schlimmste Wetter in Deutschland?

Extreme Schneefälle, Verwehungen, Stromausfälle: Ein plötzlicher Temperaturabfall stürzt den Norden ab dem 28. Dezember 1978 ins Chaos. Die Schneemassen sind noch nicht abgetaut, da kommt es ab dem 13. Februar 1979 erneut zu heftigen Schneefällen.

Was passiert bei minus 273 Grad?

Sinkt das Thermometer auf etwa minus 273 Grad Celsius, ist der absolute Nullpunkt der Temperatur erreicht. Nichts bewegt sich mehr – alle Teilchen sind vollständig eingefroren. Doch dieser Nullpunkt lässt sich nie perfekt erreichen und Stoffe auch nur annähernd auf diese Temperatur abzukühlen, ist bereits schwierig.

Wie lange wird die Erde noch bewohnbar sein?

Die Erde wird noch Milliarden von Jahren bewohnbar bleiben, aber die Lebensbedingungen verschlechtern sich durch die alternde Sonne, was in etwa 1 bis 1,75 Milliarden Jahren die Ozeane verdampfen lässt und die Erde unbewohnbar macht; kurzfristig können menschgemachte Klimaveränderungen bereits in wenigen Jahrzehnten bis Jahrhunderten weite Teile des Planeten für Säugetiere unbewohnbar machen.
 

Wann wird Deutschland überflutet sein?

Bereits bis 2050 könnten weite Teile der Welt überflutet sein, Deutschland und auch die Niederlande würde es dabei besonders hart treffen. Das lässt eine Studie vermuten. Ein Horror-Szenario, das auf einer interaktiven Karte visualisiert wurde.

War die Erde schon einmal wärmer als heute?

Ja, die Erde war in ihrer langen Geschichte schon mehrmals deutlich wärmer als heute, z.B. in den sogenannten "Heißzeiten" vor Millionen von Jahren, als es keine Poleisdecken gab, aber der aktuelle Klimawandel ist beispiellos in der Geschwindigkeit und den Ursachen, da er durch menschliche Aktivitäten verursacht wird und die globale Durchschnittstemperatur seit Beginn der Industrialisierung schneller und stärker ansteigt als in den meisten vergangenen Warmzeiten, wie der mittelalterlichen Warmzeit, die regional begrenzt war. 

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