Kann nicht auf Zahn beißen?
Gefragt von: Heidemarie Beer | Letzte Aktualisierung: 23. Januar 2026sternezahl: 4.2/5 (23 sternebewertungen)
Wenn Sie nicht auf einen Zahn beißen können, deutet das oft auf eine Entzündung (Pulpitis, Wurzelspitze), einen Riss im Zahn, eine schlecht sitzende Krone/Füllung oder freiliegende Zahnhälse hin, die alle eine schnelle zahnärztliche Untersuchung erfordern, aber bis dahin können Kühlung (Kühlpack) und Schmerzmittel wie Ibuprofen (nach Rücksprache) kurzzeitig Linderung verschaffen.
Warum schmerzt mein Zahn, wenn ich drauf beiße?
Wenn ein Zahn beim Draufbeißen schmerzt, liegt es oft an tiefer Karies oder einer Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis), aber auch ein Haarriss (Cracked Tooth Syndrome), eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) oder freiliegende Zahnhälse sind mögliche Ursachen; manchmal steckt auch eine Fehlbelastung durch Zähneknirschen (Bruxismus) dahinter, die unbedingt zahnärztlich abgeklärt werden sollte, da die Schmerzen von einer leichten Reizung bis zu einem ernsten Problem reichen können.
Warum kann ich nicht auf meine Zähne beißen?
Das kann an eng stehenden oder schiefen Zähnen liegen . Oder es kann daran liegen, dass Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinanderpassen. Die meisten Fälle von Zahnfehlstellungen sind erblich bedingt.
Was tun bei Aufbissschmerzen?
ein in ein Handtuch eingeschlagener Eisbeutel auf der schmerzenden Seite, wirken schmerzlindernd. Ein bewährtes Hausmittel gegen Zahnschmerzen ist Nelkenöl, das man auf das Zahnfleisch des betroffenen Zahns aufträgt. Mundspülungen mit Kochsalz, Kamillentee oder Salbeitee können ebenfalls eine Schmerzlinderung bewirken.
Warum tut mein Zahn beim Kauen weh?
Zahnschmerzen beim Kauen deuten oft auf Karies, eine Zahnfraktur, eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis), Zahnfleischerkrankungen (Parodontitis) oder Probleme mit Füllungen/Zahnersatz hin, die durch Druck Schmerzrezeptoren aktivieren. Wichtig ist ein schneller Zahnarztbesuch, um die genaue Ursache zu finden, aber bis dahin können Weiche Kost und eine gute Mundhygiene helfen.
Wie gefährlich sind wurzelbehandelte Zähne? Biologische Zahnheilkunde Balingen
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Was bedeutet es, wenn beim Kauen die Zähne schmerzen?
Schmerzen beim Kauen sind ein Warnsignal: Schmerzen beim Kauen deuten meist auf ein Problem hin – von einer einfachen Bissfehlstellung bis hin zu einem Zahnriss oder einer Infektion . Viele Ursachen sind möglich: Zahnschmerzen beim Kauen können durch Karies, Frakturen, Zahnfleischerkrankungen, Nebenhöhlenprobleme oder eine fehlgeschlagene Wurzelkanalbehandlung verursacht werden.
Was ist ein Aufbissschmerz?
Aufbissschmerzen sind Zahnschmerzen, die bei der Kaubewegung oder in Schlussbissstellung auftreten, wenn ein Druck auf die Kaufläche eines Zahns ausgeübt wird.
Wie lange dauern Aufbissschmerzen?
Durch die Schwellung ist der Zahn minimal erhöht und berührt die Gegenzähne beim Aufbeißen somit zuerst, sodass er in das entzündete Zahnfleisch gedrückt wird. Der Aufbissschmerz wird also erst dann nachlassen, wenn die Entzündung des Zahnfleischs abklingt. Dies sollte innerhalb von 1-2 Monaten der Fall sein.
Was kann ich tun, wenn mein Zahn beim Draufdrücken schmerzt?
Bei Druck im Zahn sollten Sie umgehend einen Zahnarzt aufsuchen, da dies auf Karies, eine Entzündung (Pulpitis/Parodontitis) oder Risse hindeuten kann, aber kurzfristig helfen Kühlen, Salzwasser gurgeln oder Gewürznelken gegen Schmerzen und Entzündungen, wobei Sie auf Wärme, Alkohol und Nikotin verzichten sollten. Hausmittel lindern nur die Symptome, nicht die Ursache.
Wie fängt eine Zahnwurzelentzündung an?
Zur Zahnwurzelentzündung gehören unter anderem folgende Symptome: Schmerzen im Bereich um den entzündeten Zahn oder – bei einem fortgeschrittenem Krankheitsverlauf – in größeren Bereichen im Mundraum und Kiefer. Es besteht ein pochender Schmerz im Zahn. Häufig ist der Zahn zudem kälte-, hitze- oder druckempfindlich.
Warum fühlt sich mein Biss unangenehm an?
In den meisten Fällen deutet dieses Unbehagen auf ein zugrundeliegendes Ungleichgewicht Ihres Bisses hin . Ein ungleichmäßiges Bissmuster kann durch Zahnfehlstellungen, Kiefergelenksbeschwerden, fehlende Zähne oder eine Kombination dieser Faktoren verursacht werden.
Warum schmerzt meine alte Füllung beim Kauen?
Schmerzen beim Kauen oder Beißen sind nicht normal, insbesondere bei einem Zahn mit Füllung. Dies kann darauf hindeuten, dass die Füllung gerissen, vom Zahn gelöst oder auf einen Nerv gedrückt ist . Schmerzen beim Zubeißen weisen in der Regel auf einen strukturellen Defekt hin und sollten umgehend untersucht werden, um schwerwiegendere Schäden zu vermeiden.
Was ist der 3-Finger-Test für Kiefergelenksbeschwerden?
Versuchen Sie, alle drei Finger bis zum zweiten Fingergelenk in Ihren geöffneten Mund zu stecken . Wenn Sie alle drei Finger bequem hineinbekommen, ist die Beweglichkeit Ihres Kiefers wahrscheinlich normal. Wenn dies nicht möglich ist oder Sie Schmerzen, Widerstand oder Knackgeräusche verspüren, könnte dies auf eine Bewegungseinschränkung oder ein Gelenkproblem hindeuten.
Was bedeutet es, wenn es schmerzt, auf einen Zahn zu beißen?
Karies kann beim Zubeißen Schmerzen verursachen.
Der Verzehr von Süßigkeiten oder extrem heißen Speisen kann dies verschlimmern. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen können Karies frühzeitig erkennen und verhindern, dass sie sich zu schmerzhaften Stadien entwickelt. Karies schreitet unbemerkt fort, oft erst, wenn sie empfindliche Bereiche des Zahnes erreicht.
Was tun bei Zahnschmerzen beim Beißen?
Bei Zahnschmerzen beim Kauen helfen kurzfristig Hausmittel wie Kühlung der Wange, Mundspülungen mit Salzwasser oder Kamillentee, sowie vorsichtiges Auftupfen von Nelkenöl. Wichtig ist jedoch, die Ursache schnellstmöglich beim Zahnarzt abklären zu lassen, da die Schmerzen auf ernste Probleme wie Karies, eine entzündete Pulpa, einen Riss im Zahn (Cracked Tooth Syndrome) oder eine Parodontitis hinweisen können, was oft eine Füllung, Wurzelbehandlung oder andere professionelle Maßnahmen erfordert.
Wie merkt man, ob der Zahnnerv entzündet ist?
Eine Zahnnerventzündung (Pulpitis) äußert sich durch starke, pochende Schmerzen, besonders bei Hitze, Kälte oder Druck (Kauen), oft begleitet von Überempfindlichkeit, aber auch durch dumpfe Schmerzen, die in Kiefer, Ohr oder Kopf ausstrahlen können; fortgeschrittene Fälle können zu Schwellungen (dicke Backe), Abszessen oder Zahnlockerung führen, wobei das Nachlassen der Schmerzen auch ein Zeichen für einen abgestorbenen Nerv sein kann.
Warum tut mein Zahn bei Berührung weh?
Wenn ein Zahn bei Berührung schmerzt, deutet das oft auf eine Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis) durch tiefe Karies hin, die den Nerv reizt, oder auf freiliegende Zahnhälse durch Zahnfleischrückgang/Schmelzabrieb, die das Dentin ungeschützt lassen. Auch eine Verletzung oder eine Zahnfleischentzündung kann die Ursache sein. Wichtig ist ein zeitnaher Besuch beim Zahnarzt, um die genaue Ursache zu klären und eine Verschlechterung zu vermeiden, da eine Wurzelbehandlung oder spezielle Zahnpasten nötig sein könnten.
Warum tut der Zahn weh, obwohl der Nerv tot ist?
Schmerzen. Schmerzen können aber dennoch eines der Symptome sein. Manche Menschen fragen sich, warum sie Schmerzen haben, obwohl der Nerv tot ist. Der Schmerz kommt jedoch nicht aus dem Inneren des Zahnes, sondern vielmehr von empfindlichen Nervenenden an der Außenseite, dem sogenannten parodontalen Gewebe.
Kann Karies seitlich am Zahn sein?
Karies am Backenzahn seitlich: Eine Einführung
Besonders betroffen sind oft die Backenzähne, da sie schwerer zu reinigen sind und mehr Nahrungsreste und Bakterien ansammeln können. Wenn sich Karies am Backenzahn seitlich bildet, kann dies oft unbemerkt bleiben, bis Schmerzen oder Empfindlichkeiten auftreten.
Was hilft gegen Aufbissschmerzen?
Salbei, Pfefferminze und Kamille wirken beispielsweise leicht desinfizierend sowie entzündungshemmend und können in Form von Mundspülung, Gurgelwasser oder Tee Schmerzen lindern. Desinfizierendes und antiseptisches Nelken- und Teebaumöl hilft bei bakteriellen Entzündungen und damit verbundenen Schwellungen.
Woher kommen Aufbissschmerzen?
Auch ein Aufbissschmerz ist typisch. Am Anfang ist der Schmerz möglicherweise nicht genau einem Zahn, manchmal noch nicht einmal einem Kiefer zuzuordnen. Der zahnbezogene Entzündungsschmerz fällt besonders dadurch auf, dass der Entzündungsherd von nicht-dehnbaren Strukturen (Knochen, Zahn) umgeben ist.
Wie lange darf man Zahnschmerzen aushalten?
Zahnschmerzen sollte man nicht lange aushalten; Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers, das auf ein ernsthaftes Problem hinweist, das eine zahnärztliche Behandlung erfordert, da unbehandelte Infektionen gefährlich werden können, auch wenn leichte Schmerzen nach Tagen abklingen können. Bei starken, pochenden oder beim Kauen auftretenden Schmerzen sowie bei Schwellungen und Fieber muss sofort der Zahnarzt oder der zahnärztliche Notdienst aufgesucht werden, um ernste Komplikationen zu vermeiden.
Wieso tut mein Zahn weh, wenn ich drauf beiße?
Wenn ein Zahn beim Draufbeißen schmerzt, liegt es oft an tiefer Karies oder einer Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis), aber auch ein Haarriss (Cracked Tooth Syndrome), eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis) oder freiliegende Zahnhälse sind mögliche Ursachen; manchmal steckt auch eine Fehlbelastung durch Zähneknirschen (Bruxismus) dahinter, die unbedingt zahnärztlich abgeklärt werden sollte, da die Schmerzen von einer leichten Reizung bis zu einem ernsten Problem reichen können.
Können Aufbissschmerzen weggehen?
Zahnschmerzen beim Kauen treten meist plötzlich auf und verschwinden manchmal – zumindest vorübergehend – wieder, wenn Sie mit dem Kauen aufhören. Je nach Ursache der Zahnschmerzen können sie auf einen einzelnen Zahn beschränkt sein, sich über mehrere Zähne hinweg erstrecken.
Was kann ich tun, wenn mein Zahn schmerzt, aber der Zahnarzt nichts findet?
Wenn der Zahnarzt nichts findet, aber Zahnschmerzen bestehen, können die Ursachen non-odontogen (nicht vom Zahn selbst) sein, wie Zähneknirschen (Bruxismus), Kiefergelenksprobleme (CMD), Muskelverspannungen, freiliegende Zahnhälse, Stress, Nervenreizungen (z. B. Trigeminusnerv), Nebenhöhlenentzündungen, oder auch Stress und psychische Faktoren. Wichtig ist, dass der Zahnarzt zahnbedingte Ursachen (Karies, Entzündungen) ausgeschlossen hat und dann andere Spezialisten wie Physiotherapeuten oder Kieferorthopäden hinzugezogen werden.
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