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Wie viele spätabtreibungen im Jahr?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Theodor Behrens B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2026
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Im Jahr 2023 gab es in Deutschland 3.173 Spätabtreibungen nach der 12. Woche, davon 715 nach der 22. Woche, meist aufgrund schwerer fetaler Fehlbildungen oder medizinischer Indikationen, die eine Fortsetzung der Schwangerschaft für die Mutter gefährden; Spätabbrüche sind oft eine Folge von Pränataldiagnostik und werden in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen nach § 218a Abs. 2 StGB ermöglicht.

Wie viele Abtreibungen gibt es pro Jahr?

In Deutschland wurden im Jahr 2024 rund 106.000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet, eine Zahl, die sich kaum vom Vorjahr unterschied und über dem Niveau der 2010er Jahre liegt; die meisten dieser Eingriffe erfolgten nach der Beratungsregelung und betrafen Frauen zwischen 30 und 35 Jahren.
 

Wann ist eine Spättabtreibung erlaubt?

Ein Spätabbruch ist straffrei, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – beispielsweise, wenn pränataldiagnostische Untersuchungen, die erst nach der 12. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden können, Hinweise auf schwere Fehlbildungen des ungeborenen Kindes geben.

Wie viele Spätabtreibungen gibt es?

„Immerhin ist aber mit der verschärften Dokumentationspflicht deutlich geworden, dass es jährlich nicht nur 170, sondern bald 500 dokumentierte Fälle von Spätabtreibungen in Deutschland gibt.

Wann ist die späteste Abtreibung?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Film über Spätabtreibung: "24 Wochen"-Regisseurin Anne Zohra Berrached im Interview

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Wann ist es zu spät, um abzutreiben?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie funktioniert Spättabtreibung?

Ein Spätabbruch (nach der 12. SSW) wird meist bei medizinischer Indikation (schwere Kindesfehlbildung, mütterliche Belastung) nach Beratung und Untersuchung durchgeführt, wobei ab ca. der 20./22. Woche ein Fetozid (Herzstillstand) per Injektion erfolgt, um das Kind vor der Einleitung der Wehen zu töten, da es sonst lebensfähig wäre. Der Ablauf beinhaltet Beratung, Untersuchung, ggf. Fetozid und die Einleitung der Geburt, oft mit Sedierung, und erfordert eine enge psychologische Begleitung für die Eltern.
 

Welche Frauen treiben am meisten ab?

Schwangerschaftsabbrüche je 10.000 Frauen nach Altersgruppen in Deutschland (1996-2023) Am häufigsten werden Schwangerschaftsabbrüche bei 25- bis 29-jährigen Frauen vorgenommen, gefolgt von den 30- bis 34-jährigen Frauen.

Wie viel kostet eine Spättabtreibung?

Kosten nach der Beratungsregelung

Für einen Schwangerschaftsabbruch muss man mit Kosten zwischen 300 und 700 Euro rechnen, je nach gewählter Methode (operativ oder medikamentös) und Narkoseart. Der medikamentöse Abbruch kostet weniger als der operative, da keine Narkose notwendig ist.

Kann man nach 3 Abtreibungen noch schwanger werden?

Ja, ein Schwangerschaftsabbruch hat in der Regel keine Auswirkungen auf Ihre Fruchtbarkeit. Sie können bereits im nächsten Zyklus wieder schwanger werden.

Wie merkt man eine späte Fehlgeburt?

Symptome eines Spätaborts (nach der 20. SSW) ähneln oft einer Frühgeburt mit vorzeitigen Wehen, Blutungen (mit oder ohne Gewebe), Fruchtwasserabgang und Unterleibskrämpfen, die sich wie Regelblutungen anfühlen können, bis hin zum Einsetzen einer Stillgeburt. Auch ein plötzliches Verschwinden von Schwangerschaftssymptomen oder verminderte Kindsbewegungen können Warnzeichen sein, während eine Missed Abortion (verhaltener Abort) auch ohne Symptome verläuft und oft erst durch Ultraschall entdeckt wird. Bei Verdacht sofort den Arzt oder das Krankenhaus aufsuchen!.
 

Wie lange abtreiben Trisomie 21?

Ein Schwangerschaftsabbruch wegen Trisomie 21 (Down-Syndrom) ist in Deutschland bis zur 12. Schwangerschaftswoche (SSW) ohne besondere Begründung möglich (Fristenlösung) und danach bis zur 22. SSW als medizinische Indikation, wenn eine Gefahr für die körperliche oder seelische Gesundheit der Mutter besteht, was durch eine Diagnose der Behinderung des Kindes erfüllt sein kann, wobei bei späten Abbrüchen eine Tötung des Fötus vor der Geburtseinleitung nötig ist. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab und erfordert oft eine intensive Beratung.
 

Wie läuft ein Schwangerschaftsabbruch im späten Stadium ab?

Fast alle Schwangerschaftsabbrüche ab der 21. Schwangerschaftswoche werden mittels Dilatation und Kürettage (D&K) durchgeführt (93–95 % laut CDC-Daten). Dabei wird der Gebärmutterhals erweitert und das Schwangerschaftsgewebe mit einer Zange, gegebenenfalls unter Absaugung, entfernt.

In welcher Woche treiben die meisten Frauen ab?

Die meisten Fehlgeburten ereignen sich in den ersten 12 Schwangerschaftswochen, insbesondere in den Wochen 7 bis 10, da dies eine kritische Phase der Organentwicklung ist und chromosomale Anomalien häufiger auftreten. Danach sinkt das Risiko mit jeder Woche erheblich; nach der 10. Woche liegt es nur noch bei etwa 0,5 %. 

Wann ist die Spättabtreibung?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Wie viele Frauen bereuen ihren Schwangerschaftsabbruch?

Die meisten Studien zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der Frauen einen Schwangerschaftsabbruch nicht bereut; oft empfinden sie Erleichterung, wobei Langzeitstudien (wie die "Turnaway Study" aus den USA) zeigen, dass über 95 % der Frauen ihre Entscheidung als richtig bewerten, selbst Jahre später, während eine kleinere Gruppe (ca. 6 %) negative Emotionen erlebt und eine bessere Unterstützung wünscht. 

Welche ist die späteste natürliche Schwangerschaft?

Statistisch gesehen ist eine Frau in Deutschland bei der Geburt ihres ersten Kindes 30,2 Jahre alt. Zehn Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter noch bei 29,0 Jahren. Der EU-Durchschnitt liegt derzeit bei 29,5 Jahren für die erste Geburt – wobei Frauen in Italien und Spanien am spätesten Mutter werden (31,6 Jahre) .

Bis wann ist eine Spätabtreibung möglich?

Spätabtreibungen sind in Deutschland bis zur 22. Schwangerschaftswoche (SSW) nach § 218a Abs. 4 StGB erlaubt, wenn eine ärztlich festgestellte Indikation (z.B. eine schwerwiegende Beeinträchtigung der körperlichen oder seelischen Gesundheit der Schwangeren) vorliegt und eine Beratung stattgefunden hat. Der Abbruch wird dann als Geburt eingeleitet, oft mit vorherigem Fetozid (Herzstillstand), um ein Überleben zu verhindern.
 

Welche Gefühle erleben Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch?

Nach einem Schwangerschaftsabbruch sind die Gefühle sehr individuell und reichen von Erleichterung, Freude oder auch einem Gefühl der Stärke bis hin zu Trauer, Schuld, Angst, Niedergeschlagenheit, Wut und hormonell bedingten Stimmungsschwankungen, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Schmerzen und Blutungen einhergehen können, wobei die Verarbeitung stark von den persönlichen Umständen (z.B. Druck, Lebenssituation, moralische Einstellung) abhängt. Es gibt keine pauschale "normale" Reaktion, und professionelle Beratung bei Beratungsstellen wie pro familia oder donum vitae ist eine wichtige Anlaufstelle. 

Was ist der häufigste Grund für Abtreibung?

100 % der Frauen, die in einem Schwangerschaftskonflikt aufgrund von Einflussnahme durch Familie, Arbeitgeber oder andere Personen standen, 74 % der Frauen in finanzieller Not und 73 % der Frauen mit Problemen in der Partnerschaft, also alles äußere Faktoren, aufgrund derer eine Frau über eine Abtreibung nachdachte, ...

In welchem Alter gibt es die meisten Abtreibungen?

29 Prozent der Abbrüche bei Frauen über 35 Jahren

20 Prozent waren zwischen 35 und 39 Jahre alt, 9 Prozent 40 Jahre oder älter. Nur 3 Prozent der Frauen waren jünger als 18 Jahre.

Was ist der häufigste Grund für Unfruchtbarkeit?

Ursachen von Unfruchtbarkeit

Sperma (20 bis 35 Prozent der Paare) Eisprung (20 bis 25 Prozent) Anzahl gesunder Eizellen in den Eierstöcken (steigt mit zunehmendem Alter) Endometriose (bis zu 40 Prozent)

Was sind Gründe für eine späte Fehlgeburt?

Spätaborte (Fehlgeburten nach der 12. SSW bis ca. 24. SSW) haben vielfältige Ursachen, oft eine Kombination aus Infektionen (aszendierend, z.B. Chlamydien), mütterlichen Faktoren (Hormonstörungen wie Diabetes, Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, Uterusfehlbildungen/Schwäche des Gebärmutterhalses, Alter über 35), plazentaren Problemen, fetalen Anomalien (Chromosomenstörungen, Missbildungen), Risikoverhalten (Alkohol, Drogen, Rauchen) und immunologischen Dysfunktionen. Manchmal bleibt die genaue Ursache unklar, aber Infektionen, Zervixinsuffizienz und kindliche Fehlbildungen zählen zu den häufigsten Gründen. 

Ist eine Abtreibung im 7. Monat möglich?

Nach der neuen Rechtslage ist ein Abbruch auch im 7. Bis 8. Monat möglich. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auch ein ungewolltes, behindertes Kind eine Abtreibung überlebt.

Wie lange nach Abtreibung kein GV?

Nach einer Abtreibung sollten Sie mindestens 1 bis 2 Wochen auf Geschlechtsverkehr verzichten, um Infektionen zu vermeiden, da der Muttermund noch leicht geöffnet ist; manche Kliniken empfehlen sogar bis zu 3 Wochen und raten auch von Tampons, Baden und Schwimmen ab, bis die Blutung stark nachlässt. Da Sie sofort wieder fruchtbar sind, muss ab dem fünften Tag nach dem Eingriff wieder sicher verhütet werden, wenn eine erneute Schwangerschaft vermieden werden soll.