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Wie viele Regierungen gab es in der Weimarer Republik?

Gefragt von: Marita Fleischmann  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
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In der Weimarer Republik gab es 12 Reichskanzler und zahlreiche Kabinette, die oft nur kurz regierten, insgesamt etwa 20 verschiedene Reichsregierungen (Kabinette), die sich in ihrer Zusammensetzung ständig änderten, da die parlamentarische Instabilität hoch war und es von 1919 bis 1933 zu vielen Koalitionswechseln kam, inklusive der letzten Präsidialkabinette.

Wie viele Regierungen gibt es in der Weimarer Republik?

Nur drei von sieben Regierungen in den Jahren 1924 bis 1929 hatten eine Mehrheit im Reichstag.

Wie viele Kanzler gab es in der Weimarer Republik?

In der Weimarer Republik gab es zwölf Reichskanzler, die zwischen 1919 und 1933 die Regierung führten, darunter so unterschiedliche Persönlichkeiten wie Philipp Scheidemann, Gustav Stresemann, Heinrich Brüning und Kurt von Schleicher, was die politische Instabilität und die vielen Regierungswechsel dieser ersten deutschen Demokratie widerspiegelt.
 

Wie viele Koalitionen gab es in der Weimarer Republik?

Koalitionen aus drei Parteien während der Weimarer Republik. Weimarer Koalition ist die zusammenfassende Bezeichnung für die Koalitionen aus drei bestimmten Parteien, die während der Weimarer Republik Regierungen auf Reichs- und Länderebene stützten.

Wie viele Koalitionen gab es?

Die Kriege werden in sieben Konflikte unterteilt, fünf davon benannt nach den Koalitionen, die gegen Napoleon kämpften, und zwei nach ihren jeweiligen Kriegsschauplätzen: der Krieg der Dritten Koalition, der Krieg der Vierten Koalition, der Krieg der Fünften Koalition, der Krieg der Sechsten Koalition, der Krieg der Siebten Koalition, der Spanische Unabhängigkeitskrieg und der ...

Scheitern der Weimarer Republik - Zusammenfassung

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Wer regierte in der Weimarer Republik?

In der Weimarer Republik (1918-1933) wurde Deutschland durch eine demokratisch gewählte Regierung unter einem Reichspräsidenten und einem Reichskanzler, der dem Parlament verantwortlich war, regiert, wobei es in den 14 Jahren 13 verschiedene Kanzler gab, darunter SPD-Politiker wie Friedrich Ebert (erster Präsident) und später auch konservative und rechte Kräfte, bis Hitler 1933 die Macht übernahm, was das Ende der Republik bedeutete. 

Wer hatte die größte Macht in der Weimarer Republik?

Friedrich Ebert gehörte zu den führenden Sozialdemokraten und war seit 1913 Parteivorsitzender der SPD . In der Novemberrevolution wurde er Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten und 1919 erster Reichspräsident der Weimarer Republik.

Wer war 1923 der Reichskanzler der Weimarer Republik?

Gustav Stresemann (geboren am 10. Mai 1878 in Berlin, Deutschland; gestorben am 3. Oktober 1929 ebenda) war Reichskanzler (1923) und Außenminister (1923, 1924–29) der Weimarer Republik und maßgeblich für die Wiederherstellung des internationalen Ansehens Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg verantwortlich.

Wie hieß Angela Merkel früher mit Nachnamen?

Angela Dorothea Merkel (* 17. Juli 1954 in Hamburg als Angela Dorothea Kasner) ist eine ehemalige deutsche Politikerin (CDU). Sie war von November 2005 bis Dezember 2021 Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland und die achte in dieses Amt gewählte Person.

Was sind die 3 Phasen der Weimarer Republik?

Die Weimarer Republik lässt sich in drei Hauptphasen unterteilen: Die Krisenjahre (1919–1923) mit Hyperinflation und Putschversuchen, gefolgt von einer Phase relativer Stabilisierung und "Goldener Zwanziger" (1924–1929), die durch die Weltwirtschaftskrise 1929 endete und in den Untergang (1929–1933) mit Präsidialkabinetten und dem Aufstieg der Extreme mündete. 

Wieso starb Paul von Hindenburg?

Paul von Hindenburg starb am 2. August 1934 im Alter von 87 Jahren an einem Bronchialkarzinom (Lungenkrebs). Sein Tod ermöglichte es Adolf Hitler, die Ämter des Reichspräsidenten und Reichskanzlers zu vereinen und den "Führerstaat" zu errichten. 

Wer war die erste Regierung der Weimarer Republik?

Das Kabinett Scheidemann, eine Koalition aus SPD, DDP und Zentrum, wurde am 13. Februar 1919 von der deutschen Nationalversammlung berufen. Es war das erste Kabinett der Reichsregierung in der Zeit der Weimarer Republik. An der Spitze stand Philipp Scheidemann (SPD).

Wer waren die Kanzler der Weimarer Republik?

Die Reichskanzler der Weimarer Republik waren die Regierungschefs zwischen 1919 und 1933, darunter bekannte Namen wie Philipp Scheidemann, Gustav Stresemann, Hermann Müller und Heinrich Brüning; sie wurden vom Reichspräsidenten ernannt und waren für die parlamentarische Regierung verantwortlich, was durch das oft instabile Parteiensystem zu häufigen Wechseln führte, bis Kurt von Schleicher 1933 von Hitler abgelöst wurde. 

Welche Regierungsform gab es vor der Weimarer Republik?

Diese Epoche löste die konstitutionelle Monarchie der Kaiserzeit ab und begann mit der Ausrufung der Republik am 9. November 1918. Sie endete de facto mit der Machtergreifung der NSDAP infolge der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933.

Wer hat 1930 in Deutschland regiert?

Hindenburg ernannte den Zentrumspolitiker Heinrich Brüning zum Reichskanzler, der eine Minderheitsregierung ohne die SPD (Kabinett Brüning I) bildete.

Wer war der letzte Reichskanzler der Weimarer Republik von 1932 bis 1933?

Kurt Ferdinand Friedrich Hermann von Schleicher (* 7. April 1882 in Brandenburg an der Havel; † 30. Juni 1934 in Neubabelsberg) war ein deutscher General und Politiker.

Wie hieß der erste Reichspräsident der Weimarer Republik?

Friedrich Ebert. Friedrich Ebert (* 4. Februar 1871 in Heidelberg; † 28. Februar 1925 in Berlin) war ein deutscher Sozialdemokrat und Politiker. Er war von 1913 bis 1919 Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und von 1919 bis zu seinem Tod 1925 erster Reichspräsident der Weimarer Republik.

Wie viele Reichskanzler gab es in den 14 Jahren der Weimarer Republik?

Zwischen der Eröffnung der Nationalversammlung in Weimar am 6. Februar 1919 und der Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933 haben zwölf Reichskanzler die Weimarer Republik regiert.

Wer war der Chef der Weimarer Republik?

Reichspräsident Paul von Hindenburg, seit 1925 im Amt, ernannte im Rahmen eines weiteren Präsidialkabinetts Adolf Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler einer Regierung aus NSDAP und DNVP.

Was war 1920 in Deutschland los?

1920 war in Deutschland ein turbulentes Jahr der Weimarer Republik, geprägt von der Umsetzung des Versailler Vertrages, schweren politischen Krisen wie dem Kapp-Putsch und dem Ruhraufstand, der Gründung der NSDAP, der ersten Reichstagswahl und den Anfängen des Rundfunks; es herrschte ein starker Kampf zwischen Demokratie und extremistischen Kräften, sowohl rechts- als auch linksgerichtet. 

Welche Stadt war die Hauptstadt der Weimarer Republik?

Die Hauptstadt der Weimarer Republik war offiziell Berlin, aber aufgrund politischer Unruhen tagte die Nationalversammlung 1919 für etwa sieben Monate in Weimar, weshalb die erste deutsche Demokratie diesen Namen erhielt. Berlin blieb während der gesamten Periode von 1918 bis 1933 die politische Machtzentrale und Reichshauptstadt, doch Weimar wurde zum symbolischen Geburtsort der Republik.
 

Wer war der mächtigste in der Weimarer Republik?

Am Donnerstag, 21. August 1919, wurde Friedrich Ebert (1871 bis 1925) als erster Reichspräsident der Weimarer Republik vor der Weimarer Nationalversammlung auf die von ihr geschaffene neue Verfassung vereidigt. Die verfassunggebende Versammlung war zu diesem Anlass am Nachmittag um 17 Uhr zu ihrer 86.

Was war das Ende der Weimarer Republik?

Die Weimarer Republik endete offiziell mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 durch Reichspräsident Paul von Hindenburg, was den Beginn der nationalsozialistischen Diktatur markierte und die demokratischen Strukturen der Republik zerschlug, insbesondere durch das Ermächtigungsgesetz im März 1933, das Hitler die gesetzgeberische Macht ohne Parlament gab. Auslöser des Endes waren die Weltwirtschaftskrise ab 1929, die zu Massenarbeitslosigkeit und politischer Radikalisierung führte, sowie die zunehmende Instabilität durch Präsidialkabinette und mangelnde Mehrheiten im Reichstag. 

Wie viele Parteien waren in der Weimarer Republik?

In der Weimarer Republik gab es eine Vielzahl von Parteien, die sich um die „Weimarer Koalition“ (SPD, Zentrum, DDP) als demokratischen Kern gruppierten, aber auch radikalere Parteien wie die KPD (links) und die NSDAP (rechts) sowie weitere liberale, konservative und regionale Parteien wie die DVP, BVP und DNVP, die zu einer starken Zersplitterung führten und das System instabil machten, wobei bis zu zehn Parteien gleichzeitig im Reichstag vertreten waren. 

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