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Wie viele Keime sind auf dem Handy?

Gefragt von: Udo Grimm  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Auf einem Handy können sich Tausende Bakterien pro Quadratzentimeter ansammeln, oft deutlich mehr als auf einer Toilettenbrille, wobei Studien Werte von 2.700 bis fast 4.000 Bakterien pro cm² zeigen, die auch gesundheitsgefährdende Arten wie Staphylococcus aureus umfassen können, da das Gerät häufig angefasst wird und Keime von Händen, Türklinken etc. überträgt, was regelmäßige Reinigung wichtig macht, besonders bei viel genutzt Geräten.

Wo sind mehr Bakterien, Handy oder Toilette?

Während das Händewaschen für die meisten Menschen mehr oder weniger Routine ist, wandert das Handy ungesäubert zurück in die Tasche. Dabei tragen Handys zehnmal mehr Bakterien als die meisten Toilettensitze.

Wie viele Keime befinden sich auf einem Handy?

Aber denken wir jemals darüber nach, unsere Handys zu reinigen? Laut dem Journalisten Bobby Caina Calvan von der Seattle Times ist unser Handy mit Keimen bedeckt: genauer gesagt mit 25.127 Bakterien pro Quadratzoll . Damit gehören Handys zu den schmutzigsten Gegenständen, mit denen wir täglich in Berührung kommen.

Sind auf dem Handy viele Bakterien?

Das Ergebnis: Auf allen Geräten klebten Kleinstlebewesen. Zwischen 2.700 und 4.200 Bakterien, die hauptsächlich in Fäkalien vorkommen, haben die Forscher auf den Bildschirmen gefunden. Laut einer Studie im Auftrag einer britischen Versicherungsfirma sollen unsere Displays sogar dreckiger sein als ein Toilettensitz.

Wie lange leben Bakterien auf Handys?

Bakterien, Viren und Keime überleben oft mehrere Tage auf den Displays und den Oberflächen technischer Geräte.

Keimschleuder Handy - Wie kriegen wir die Keime los? | Galileo | ProSieben

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Ist es schlimm, wenn man neben seinem Handy schläft?

Ja, neben dem Handy zu schlafen ist potenziell gefährlich für die Schlafqualität – nicht primär wegen Strahlung, sondern durch Blaulicht, ständige Ablenkung (Benachrichtigungen, Vibrationen), die den Schlaf-Wach-Rhythmus stören und die Einschlafdauer sowie Tiefschlafphasen negativ beeinflussen, was zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen führen kann, so Deutschlandfunk, blackroll https://www.blackroll.com/de/artikel/handy-im-schlafzimmer, esanum https://www.esanum.de/fachbereichsseite-neurologie-psychiatrie/feeds/neurologie/posts/schlafgesundheit-der-einfluss-von-bildschirmen-auf-unseren-koerper, FOCUS online, Quintessence Publishing USA https://www.quintessence-publishing.com/deu/de/news/nachrichten/menschen/zu-viel-bildschirmzeit-bringt-kinder-um-den-schlaf und VIVID - Fachstelle für Suchtprävention https://www.vivid.at/thema/suchtverhalten-im-internet/gesundheit/smartphone-schlaf/, während die Bundesamt für Strahlenschutz https://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/vorsorge/smartphone-tablet/smartphone-tablet_node.html und Spiegel https://www.spiegel.de/panorama/smartphones-ist-es-wirklich-ungesund-neben-dem-handy-zu-schlafen-a-00000000-0003-0001-0000-000002170638 keine eindeutigen Gesundheitsrisiken durch die elektromagnetischen Felder bei Nacht bestätigen können.

Bleiben Keime auf dem Telefon?

Bill Sullivan: Zahlreiche Studien haben tatsächlich eine Vielzahl von Keimen auf Mobiltelefonen nachgewiesen . Dazu gehören Hautbakterien wie Staphylokokken (einschließlich MRSA, der schwer zu behandelnden Variante) und Streptokokken sowie Fäkalbakterien wie E. coli und Enterococcus faecalis.

Ist da Kacke auf meinem Handy?

Wissenschaftler der Universität von Arizona haben herausgefunden, dass sich auf Ihrem geliebten Handy in Ihrer Tasche oder Hosentasche zehnmal mehr Bakterien befinden als auf den meisten Toilettensitzen . (Vorausgesetzt, Sie reinigen Ihren Toilettensitz häufiger als Ihr Handy.) Unglaublich, oder?

Sind 4 Stunden Handy zu viel?

Das Wichtigste auf einen Blick:

Empfohlene Bildschirmzeit: Maximal 4–6 Stunden pro Tag für Erwachsene. Gesundheitsrisiken: Zu lange Bildschirmzeiten führen zu Augenbelastung, Haltungsschäden und Schlafproblemen. Bildschirmfreie Zeiten: Besonders in den Stunden vor dem Schlafen ist ein Verzicht wichtig.

Welche Krankheiten können Handys verursachen?

Wissenschaftler untersuchen einen möglichen Zusammenhang zwischen Handynutzung und bestimmten Tumorarten. Eine dieser Tumorarten ist das Akustikusneurinom . Dieser Tumor wächst am Hörnerv, der das Ohr mit dem Gehirn verbindet. Er verursacht zwar keinen Krebs, kann aber zu anderen gesundheitlichen Problemen wie Hörverlust führen.

Was ist keimreicher, eine Toilette oder ein Telefon?

Viele Menschen glauben, dass das Badezimmer der schmutzigste Ort ist, mit dem sie regelmäßig in Kontakt kommen; dabei können sich auf einem Handy bis zu zehnmal mehr Bakterien befinden als auf einem Toilettensitz .

Wie weit sollte ein Handy vom Körper entfernt sein?

Warum diese Vorsicht und klammheimliche juristische Absicherung? Smartphone-Hersteller empfehlen in den Bedienungsanleitungen eingeschaltete Geräte 1,5 - 2,5 cm vom Körper wegzuhalten.

Wie reinige ich mein Handy von Bakterien?

Für die Reinigung des Handys kann man mit Desinfektionsmittel oder einfach nur mit klarem Wasser arbeiten. Die Flüssigkeit sollte allerdings nie direkt auf das Handy aufgetragen werden – am besten auf ein Mikrofasertuch sprühen und erst dann das Handy damit reinigen.

Befinden sich auf Mobiltelefonen 18-mal mehr Bakterien als auf Toilettengriffen?

Die Zeitung „Sac Bee“ schreibt: „ Mobiltelefone beherbergen 18-mal mehr Bakterien als der Spülknopf in einer typischen Herrentoilette .“ Wer das Handy einer anderen Person benutzt, kann sich deren Keime einfangen. Bis zu 30 % der Viren können vom Bildschirm auf die Finger gelangen.

Soll man nach jedem Toilettengang spülen?

Grundsätzlich dient die Spülung dazu, Ablagerungen zu vermeiden und Geruchsbildung zu reduzieren. Dennoch verzichten einige Menschen darauf, nach jedem Toilettengang zu spülen, insbesondere bei geringem Wasserangebot oder aus ökologischen Gründen.

Wie viele Bakterien überträgt man beim Küssen?

Bei einem leidenschaftlichen 10-Sekunden-Zungenkuss werden schätzungsweise rund 80 Millionen Bakterien zwischen zwei Menschen übertragen, wie eine niederländische Studie herausfand, was den Austausch und die Annäherung der Mundflora fördert und das Immunsystem trainieren kann. Dieser Austausch ist normal und meist sogar positiv für das Immunsystem, auch wenn krankmachende Erreger im Speichel vorhanden sein können. 

Was ist die 3,6,9,12 Regel?

Die 3-6-9-12-Regel ist eine Orientierungshilfe für Eltern, um den Medienkonsum von Kindern altersgerecht zu steuern: Kein Bildschirm unter 3 Jahren, keine eigene Spielekonsole vor 6, kein eigenes Smartphone vor 9 und kein unbeaufsichtigter Internetzugang vor 12 Jahren. Sie gibt Empfehlungen für Medienbegleitung und -zeiten (z. B. 30 Min. tägl. für 3-6-Jährige, 45-60 Min. für 6-9-Jährige) und betont die Wichtigkeit, Eltern als Vorbilder und Begleiter in der digitalen Welt zu sehen, anstatt sich nur auf feste Zeiten zu verlassen. 

Sind 7 Stunden Telefonieren pro Tag schlecht?

Negative Auswirkungen von zu viel Bildschirmzeit:

Augenbelastung und Kopfschmerzen – Zu langes Starren auf Bildschirme kann zu Augenermüdung, Beschwerden und Sehverschlechterung führen. Spiegelungen und die Helligkeit des Displays belasten die Augen zusätzlich. Diese Belastung kann schließlich Kopfschmerzen verursachen.

Wann gilt man als Handysüchtig?

Man ist handysüchtig, wenn der Gebrauch unkontrollierbar wird, das reale Leben (Schule, Arbeit, Beziehungen, Hobbys) leidet, man starke Entzugserscheinungen wie Gereiztheit bei Nichtnutzung verspürt, ständig an das Handy denken muss und es zum primären Stressabbau wird – auch wenn es keine offizielle Diagnose gibt, sondern eher von problematischem Nutzungsverhalten gesprochen wird. Es geht weniger um die reine Zeit, sondern um den Kontrollverlust und die negativen Folgen für den Alltag.
 

Ist es verwerflich, auf der Toilette aufs Handy zu schauen?

Möglicherweise. Der Gastroenterologe Dr. Saurabh Sethi aus San Francisco behauptet, dass dies die Zeit, die man auf der Toilette verbringt, verlängert . Dies führe zu einer „erhöhten Belastung des Rektums und Anus“, was Hämorrhoiden, Analfissuren und sogar einen Rektumprolaps zur Folge haben könne.

Was bewirkt *#21 auf Ihrem Telefon?

1. Wählen Sie *#21#, um die bedingungslose Rufumleitung zu prüfen . Mit *#21# können Sie überprüfen, ob die bedingungslose Rufumleitung für Ihre Nummer aktiviert ist. Diese Einstellung leitet alle eingehenden Anrufe und SMS automatisch an eine andere Telefonnummer weiter.

Ist es verwerflich, sein Handy mit ins Badezimmer zu nehmen?

Experten weisen darauf hin , dass es unhygienisch sein kann , sein Handy mit ins Badezimmer zu nehmen. Fäkalien – und die darin enthaltenen Bakterien – können beim Abwischen an die Hände gelangen und von dort auf das Handy übertragen werden. Auch das Spülen der Toilette bei geöffnetem Deckel kann dazu führen, dass Fäkalien aufgewirbelt werden und auf dem Handy landen, so Dr.

Haben Handys viele Bakterien?

Das Ergebnis: Auf allen Geräten klebten Kleinstlebewesen. Zwischen 2.700 und 4.200 Bakterien, die hauptsächlich in Fäkalien vorkommen, haben die Forscher auf den Bildschirmen gefunden. Laut einer Studie im Auftrag einer britischen Versicherungsfirma sollen unsere Displays sogar dreckiger sein als ein Toilettensitz.

Wie überträgt man Keime?

Hauptübertragungswege von Erregern

  1. Infektion über Tröpfchen und Partikel aus der Luft. Die Tröpfcheninfektion und der Infektionsweg über die Luft sind Bestandteil des direkten Übertragungswegs. ...
  2. Kontaktinfektion und Schmierinfektion. ...
  3. Infektion über Blut und Gewebe. ...
  4. Infektion über kontaminiertes Wasser und Lebensmittel.

Woher weiß ich, ob mein Handy infiziert ist?

Um einen Virus auf dem Handy zu erkennen, achten Sie auf plötzliche Leistungsabfälle, übermäßigen Datenverbrauch, unbekannte Apps, häufige Abstürze, überhitztes Gerät, unerwartete Pop-ups oder seltsame Nachrichten/Anrufe; nutzen Sie einen zuverlässigen Antivirus-Scanner (wie Avast oder Kaspersky für Android) für einen gründlichen Scan, um die Bedrohung zu identifizieren und zu entfernen.
 

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