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Wie viele Elektriker Berufe gibt es?

Gefragt von: Marta Bock-Nagel  |  Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026
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Es gibt nicht den einen Elektriker-Beruf, sondern mehrere Spezialisierungen im Bereich Elektronik, hauptsächlich die fünf modernen Elektrohandwerksberufe: Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik, Informations- und Systemtechnik, Maschinen- und Antriebstechnik sowie der neuere Beruf des Elektronikers für Gebäudesystemintegration. Diese Berufe bündeln ältere Bezeichnungen wie Elektroinstallateur und decken Bereiche von Hausinstallationen über Industrieautomatisierung bis zur IT ab.

Wie viele Elektroniker Berufe gibt es?

Aktuell gibt es fünf e-handwerkliche Ausbildungsberufe, darunter der 2021 neu eingeführte Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration.

Welche Berufe gibt es mit Elektro?

  • Elektroanlagenmonteur. ...
  • Elektroniker für Automatisierungstechnik. ...
  • Elektroniker für Betriebstechnik. ...
  • Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. ...
  • Industrieelektriker. ...
  • Industriemeister Elektrotechnik. ...
  • IT-Systemelektroniker. ...
  • Mechatroniker.

Welche Berufe gehören zum Elektrohandwerk?

Informationen zu den Berufen

  • Elektroniker/-in Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik.
  • Elektroniker/-in Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik.
  • Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik (HwO)
  • Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik (BBiG)
  • Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration.

Welche Elektroniker-Ausbildung ist die schwerste?

Mechatroniker:in – Mathe, Physik und Praxis vereint

Die Mechatroniker:innen-Ausbildung verbindet Mechanik, Elektronik und Informatik. Sie zählt zu den schwersten technischen Ausbildungen, weil sie nicht nur praktisches Geschick, sondern auch tiefe mathematische Kenntnisse verlangt.

Elektroniker -- Ausbildung, Aufgaben, Gehalt

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Was sind die 10 schwersten Ausbildungsberufe?

Die „schwersten“ Ausbildungsberufe sind oft eine Mischung aus hoher Verantwortung, komplexen Inhalten, Stress und körperlicher Belastung; dazu zählen typischerweise Fluglotse, Pflegefachkraft, Steuerfachangestellter, Mechatroniker, Fluggerätemechaniker, Soldat, Polizist, Dachdecker/Maurer sowie Berufe in der Sonderpädagogik/Heilerziehungspflege, da diese oft psychisch und physisch extrem fordernd sind, wie die Statista-Daten zeigen. 

Welcher Elektronikerberuf ist der bestbezahlte?

Der Elektroniker für Betriebstechnik verdient tendenziell am besten, oft gefolgt von der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, besonders in der Industrie, bei Netzbetreibern oder als Meister, wobei die Gehälter je nach Betrieb, Region (Großstädte), Erfahrung und Spezialisierung stark variieren können, aber auch über 4.000 € brutto monatlich erreichen können. 

Sind Elektriker gefragt?

Elektriker arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen – von der Industrie bis zum Wohnbau, von erneuerbaren Energien bis zur Gebäudetechnik. Gerade weil Strom und Technik in unserem Alltag allgegenwärtig sind, sind Elektriker besonders gefragt.

Was darf eine Elektrofachkraft nicht?

Eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT) darf nicht an aktiven Teilen unter Spannung arbeiten, keine neuen Anlagen planen oder errichten, keine komplexen Änderungen an Schaltanlagen vornehmen und muss sich strikt an die in der Arbeitsanweisung definierten, wiederkehrenden Arbeiten halten. Ihre Befugnisse sind eingeschränkt auf Nennspannungen bis 1000V AC/1500V DC und ausschließlich im freigeschalteten Zustand (außer Fehlersuche/Freischaltung). 

Ist Elektrotechnik gut bezahlt?

Wie viel verdient man in der Elektrotechnik? Das Durchschnittsgehalt für Elektrotechniker liegt bei rund 48.000 Euro brutto im Jahr. Damit gehörst du zwar nicht im Vergleich zu den anderen Ingenieursberufen nicht ganz zu den Spitzenverdienern, kannst dich aber auf ein insgesamt überdurchschnittlich hohes Gehalt freuen.

Wie heißt der Elektriker heute?

Die neue offizielle Berufsbezeichnung für den klassischen "Elektriker" ist Elektroniker/in, spezialisiert auf die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik; seit der Neuordnung 2021 gibt es auch den eigenständigen Beruf Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration. Der alte Begriff "Elektriker" wird zwar noch umgangssprachlich verwendet, aber die Ausbildung und die offizielle Bezeichnung sind seit 2003 bzw. 2005 auf die verschiedenen Elektroniker-Berufe umgestellt worden, die sich heute stärker mit Digitalisierung und modernen Systemen beschäftigen.
 

Wer darf als Elektriker arbeiten?

Elektrotechnische Arbeiten dürfen nur durch Elektrofachkräfte oder unter deren Leitung und Aufsicht ausgeführt werden. Die fachlichen Anforderungen der Elektrofachkraft erfordern: Fachliche Ausbildung (Elektrotechnik) Kenntnisse und Erfahrungen im jeweiligen Tätigkeitsfeld.

Werden Elektriker gebraucht?

Das E-Handwerk ist ein sicheres Berufsfeld: Wenn du elektro- und informationstechnische Qualifikationen besitzt, kannst du davon ausgehen, immer im Job gebraucht zu werden. Fachkräfte werden stets gesucht und auch der Einstieg in die Selbständigkeit ist schon mit geringem Kapital möglich und daher risikoarm.

Welcher Beruf gehört zu Elektro?

Wir beschäftigen in unserem Betrieb unter anderem: Energieelektroniker, Industrieelektroniker, Kommunikationselektroniker, IT-Systemelektroniker, Mechatroniker, Elektroniker für Betriebstechnik und Elektroniker für Geräte und Systeme.

Wie hoch ist die Durchfallquote bei Elektrotechnik?

Die Durchfallquoten in der Elektrotechnik sind generell hoch und gelten als eines der schwierigsten Studienfächer, mit Schätzungen von 40-50 % Studienabbrechern oder Durchfallern, besonders in den ersten Semestern bei Mathe und Physik, wobei die Quoten je nach Universität und Fachbereich variieren können. Es gibt auch sehr spezifische Prüfungen, wie den TREI-Schein, die Quoten über 90 % erreichen können, sowie hohe Quoten bei Industriemeister-Prüfungen, die aber deutlich unter den Studienquoten liegen. 

Sind Elektroniker und Elektriker gleich?

Elektriker fokussieren sich auf die elektrische Infrastruktur von Gebäuden und Anlagen, während Elektroniker sich mit der Entwicklung und Reparatur von elektronischen Systemen und Komponenten beschäftigen. Beide Berufe sind unerlässlich für das Funktionieren und Fortschreiten unserer technologisch geprägten Welt.

Wer darf Steckdosen montieren?

Für Elektroinstallationen gilt grundsätzlich: Elektrofachkräfte dürfen Elektroinstallationen an ortsfesten elektrischen Anlagen selbstständig durchführen. Sie dürfen diese an ein vorhandenes Stromversorgungsnetz anschließen (DIN VDE 1000-10).

Was darf ein Elektriker ohne Meisterbrief?

Ein Elektriker ohne Meisterbrief darf sich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, wie z.B. Elektromobilität (Ladesäuleninstallation), Sicherheits- und Kommunikationstechnik (Alarmanlagen/Brandmelder), oder wartungsnahe Tätigkeiten (DGUV V3 Prüfungen), muss aber bei der Installation und Abnahme fester Stromanlagen (Hausinstallation) immer eine Elektrofachkraft mit Meisterbrief (oder gleichgestellter Qualifikation) einstellen oder unter deren Aufsicht arbeiten, da dies ein zulassungspflichtiges Handwerk ist (Anlagen- und Arbeitsschutz). Er kann auch die Altgesellenregelung nutzen (6 Jahre Berufserfahrung, 4 davon leitend), um einen Betrieb zu führen, darf sich aber nicht "Meisterbetrieb" nennen und oft nicht ausbilden. 

Was ist ein kleiner Elektroschein?

Die Weiterbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten – bekannt als „kleiner Elektroschein“ – ermöglicht es Fachkräften aus nicht-elektrischen Berufen, einfache elektrische Arbeiten sicher und selbstständig zu übernehmen. In vielen Unternehmen fallen regelmäßig elektrotechnische Arbeiten an.

Wer verdient 25.000 Euro im Monat?

Ein Chefarzt verdient das höchste Gehalt mit durchschnittlich 25.000 € brutto pro Monat.

Was ist die häufigste Todesursache bei Elektrikern?

1. Stromschlag – Dies ist die häufigste Verletzung, der Elektriker ausgesetzt sind. Ein Stromschlag entsteht durch einen elektrischen Schlag, der über oder durch den Körper einer Person fließt. Typische Symptome sind Verbrennungen, Herzrhythmusstörungen und Bewusstlosigkeit.

Hat der Elektriker Zukunft?

Der Beruf der/des Elektronikers/in ist sehr zukunftsträchtig und bietet vielfältige Karrieremöglichkeiten. Elektroniker/innen sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig und können sich auf diese drei Fachrichtungen spezialisieren: Informations- und Telekommunikationstechnik. Energie- und Gebäudetechnik.

Wer verdient 70.000 brutto im Jahr?

Jemand mit 70.000 € brutto im Jahr verdient deutlich über dem Durchschnittseinkommen in Deutschland (ca. 63.000 €) und gehört damit zu den besser Verdienenden. Solche Gehälter werden oft in Berufen wie Unternehmensberatung, IT-Spezialisten, Ingenieuren (bes. Automobil/ Maschinenbau), erfahrenen Account Managern (Software/Hardware), Apothekern (leitend), Juristen (spezialisiert), sowie leitenden Positionen in Marketing und Vertrieb erzielt, wobei die Erfahrung und Branche entscheidend sind. 

Wer ist der beste Elektroniker in Deutschland?

Marvin Zaremba konnte beim deutschlandweiten Bundesleistungswettbewerb des elektrohandwerklichen Nachwuchses mit seiner überragenden Leistung überzeugen und wurde von der Jury als bester „Elektroniker für Automatisierungstechnik 2021 Deutschlands“ gekürt.

Sind 4000 Euro netto ein gutes Gehalt in Deutschland?

Demnach lebt ein Single ab einem monatlichen Nettoeinkommen von rund 4.400 Euro im Wohlstand und gehört zur Oberschicht. Ab einem Einkommen von 5.780 Euro dürfen sich Singles laut IW zu den reichsten 5% zählen – und ab 12.760 Euro sogar zum reichsten 1%.