Was ist besser Edelstahl oder Kupferrohr?
Gefragt von: Herr Dr. Adolf Schreiner MBA. | Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026sternezahl: 4.7/5 (71 sternebewertungen)
Kupfer und Edelstahl sind beides hervorragende Materialien für Rohre, wobei Edelstahl durch höhere Festigkeit, bessere Korrosionsbeständigkeit (besonders bei aggressivem Wasser), Hygiene (weniger Biofilme) und geringere Wärmeausdehnung punktet, aber meist teurer ist und sich schwieriger biegen lässt. Kupfer ist günstiger, sehr langlebig, hat eine bessere Wärmeleitfähigkeit und lässt sich leichter verarbeiten, kann aber bei bestimmten Wasserwerten (z.B. zu niedriger pH-Wert) korrodieren. Die Wahl hängt vom Anwendungsbereich (Trinkwasser, Heizung), Wasserqualität und Budget ab.
Sind Kupferrohre besser als Edelstahlrohre?
Stärke und Haltbarkeit
Bei Dehnungs- und Belastungstests schneidet Edelstahl besser ab als Kupfer, da es typischerweise 2.5-mal stärker ist. 316 Edelstahlrohr hat eine Zugfestigkeit zwischen 570 und 620 MPa, was fast dem Dreifachen von Kupfer entspricht. Es hält hohen Drücken und hohen Temperaturen problemlos stand.
Was ist besser für Wasserleitungen, Kupfer oder Edelstahl?
Für Trinkwasserleitungen sind Edelstahl und Kupfer beide gute, hygienische Optionen, wobei Edelstahl als hygienischer gilt, da kaum Biofilme entstehen, während Kupfer leichter zu verarbeiten ist, aber bei weichem, saurem Wasser korrodieren kann und einen Grenzwert von 2 mg/L hat. Edelstahl ist sehr langlebig, robust und für jede Wasserhärte geeignet, aber teurer und schwieriger zu verarbeiten. Kupfer ist günstiger und gut recycelbar, aber muss bei der Installation auf Wasserqualität achten.
Was ist besser, Kupfer oder Edelstahl?
Langlebigkeit: Edelstahl ist äußerst langlebig und widerstandsfähig gegen Beschädigungen und Korrosion . Dadurch ist er im Vergleich zu Kupfer, das anfällig für Kratzer und Dellen ist, die bessere Wahl für den Langzeitgebrauch.
Welches ist das beste Material für Wasserleitungen?
Generell ist Kunststoff gut für Wasserleitungen geeignet, da dieses Material langlebig und unempfindlich gegen Kalkablagerungen ist. Zudem ist es leicht zu verarbeiten und gesundheitlich unbedenklich.
Rohrinstallation: Steckfitting-System Tectite für Kupferrohre und Edelstahlrohre
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Welche Wasserrohre halten am längsten?
Wasserleitungen haben je nach Material und Wasserhärte eine begrenzte Lebensdauer: Verzinkte Stahlrohre halten im Schnitt 30 bis 50 Jahre, Kupferleitungen halten etwa 50 bis 70 Jahre, moderne Kunststoff- oder Edelstahlrohre sind mit 80 Jahren und mehr langlebiger.
Sind Wasserleitungen aus Kupfer gut?
Kupfer – robuster Klassiker
Wasserleitungen aus Kupfer sind in Deutschland weit verbreitet. Sie eignen sich jedoch nicht überall. Saures Wasser (pH-Wert unter 7) kann dafür verantwortlich sein, dass sich Kupfer in gesundheitsgefährdenden Mengen löst. Das kann auf Dauer sogar die Leber schädigen.
Ist Edelstahl besser als Kupfer?
Stärke und Haltbarkeit
Bei Dehnungs- und Belastungstests schneidet Edelstahl besser ab als Kupfer, da es typischerweise 2.5-mal stärker ist. 316 Edelstahlrohr hat eine Zugfestigkeit zwischen 570 und 620 MPa, was fast dem Dreifachen von Kupfer entspricht. Es hält hohen Drücken und hohen Temperaturen problemlos stand.
Was sind die Nachteile von Kupfer?
Kupfer ist reaktiv mit bestimmten Chemikalien
Darüber hinaus kann es zu galvanischer Korrosion kommen, wenn Kupfer mit weniger edlen Metallen wie verzinktem Stahl in Kontakt kommt, was die Materialverschlechterung beschleunigt.
Ist Kupfer oder Edelstahl hygienischer?
Die Oberfläche von Edelstahl ist härter und glatter und daher "unwirtlicher" für solche Mikroorganismen, während die Oberfläche von Kupfer das Wachstum von Bakterien fördert.
Wie lange halten Wasserleitungen aus Edelstahl?
Alter der Leitungen: Leitungen aus Stahl oder Kupfer haben eine begrenzte Lebensdauer (30-50 Jahre). Korrosion: Rost und Ablagerungen können die Wasserqualität beeinträchtigen.
Was ist teurer, Kupferrohr oder Edelstahlrohr?
Nachteile: Kosten: Edelstahlwellrohre können teurer sein als Kupferrohre, sowohl in der Anschaffung als auch in der Installation. Wärmeleitfähigkeit: Edelstahl hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Kupfer, was in einigen Anwendungen nachteilig sein kann.
Warum keine Kupferrohre?
Kupferrohre werden nicht komplett verboten, aber ihre Verwendung wird wegen Gesundheitsrisiken durch zu viel Kupfer im Wasser (besonders bei saurem Wasser) und neuartigen Korrosionsschäden (Lochfraß) eingeschränkt, weshalb vermehrt auf Kunststoff- oder Verbundrohre ausgewichen wird, obwohl Kupfer prinzipiell langlebig ist. Besonders Säuglinge, Schwangere und Risikogruppen sind gefährdet, da zu hohe Kupferkonzentrationen Leberschäden verursachen können, und die benötigte Menge über die Nahrung gedeckt wird.
Was nimmt man heute für Wasserleitungen?
Für Trinkwasserleitungen sind Kupfer, Edelstahl und bestimmte Kunststoffe wie PE-RT geeignet. Diese Materialien geben keine schädlichen Substanzen ab und erfüllen die geltenden Normen. Kupferrohre sind korrosionsbeständig, jedoch kann der pH-Wert ein Problem sein. Edelstahl ist zwar hygienisch, jedoch teuer.
Was macht Kupferrohre kaputt?
Der Lochfraß im Kupferrohr ist letztlich eine Art Korrosion, die im Inneren des Rohres beginnt. Eine Ursache kann die Qualität des Wassers sein, das durch die Kupferrohre läuft. sauerstoffarmes, saures und hartes Wasser mit einem pH-Wert unter 6 begünstigt nämlich die Entstehung von Lochfraß.
Was leitet Wärme besser, Kupfer oder Edelstahl?
Edelstahl-Kupfer-Kombination:
Kupfer hat eine noch höhere Wärmeleitfähigkeit und ermöglicht eine extrem schnelle und präzise Temperaturkontrolle.
Was sind die Nachteile von Kupfer?
Erstens ist es korrosionsanfällig, was bei bestimmten Anwendungen zu Leistungseinbußen und sogar Sicherheitsrisiken führen kann . Zweitens ist es nicht so fest wie einige andere Metalle, weshalb es für den Einsatz unter hoher Belastung ungeeignet sein kann.
Sind neue Kupferrohre schädlich für das Trinkwasser?
Neue Kupferrohre können in den ersten Monaten nach der Installation vermehrt Kupfer ins Trinkwasser abgeben. Ein zu hoher Kupfergehalt im Wasser kann gesundheitliche Probleme verursachen, insbesondere bei Babys und Kleinkindern.
Werden noch Kupferrohre verwendet?
Interessanterweise ist das Kupferrohr als Wasserleitung in Deutschland noch immer am weitesten verbreitet, obwohl es diverse Alternativen gibt. Allerdings beträgt für eine Wasserleitung aus Kupfer die Lebensdauer etwa 50 Jahre, sodass Leitungen aus den 80er Jahren allmählich ersetzt werden müssen.
Was ist besser, Kupfer- oder Edelstahlrohr?
Kupfer und Edelstahl sind beides hervorragende Materialien für Rohre, wobei Edelstahl durch höhere Festigkeit, bessere Korrosionsbeständigkeit (besonders bei aggressivem Wasser), Hygiene (weniger Biofilme) und geringere Wärmeausdehnung punktet, aber meist teurer ist und sich schwieriger biegen lässt. Kupfer ist günstiger, sehr langlebig, hat eine bessere Wärmeleitfähigkeit und lässt sich leichter verarbeiten, kann aber bei bestimmten Wasserwerten (z.B. zu niedriger pH-Wert) korrodieren. Die Wahl hängt vom Anwendungsbereich (Trinkwasser, Heizung), Wasserqualität und Budget ab.
Was verträgt Edelstahl nicht?
Selten bei Edelstahl, tritt aber in stark sauren oder basischen Medien auf. Beispiel: Salzsäure oder Schwefelsäure greifen fast alle Edelstähle an. In Verbindung mit der Temperatur und Konzentrationen der Säuren kann die gesamte Oberfläche des Edelstahls angegriffen werden, was zu einem besonders hohem Schadbild führt.
Was ist das beste Material für Heizungsrohre?
Kupferrohr. Kupferrohre sind robust und unempfindlich. Im Gegensatz zu Stahlrohren haben Kupferrohre eine höhere Wärmeleitfähigkeit und müssen entsprechend gut gedämmt werden, da sonst zu viel Energie auf dem Transportweg verloren geht.
Was ist das beste Material für Wasserleitungen?
Edelstahl ist eine Legierung aus Chrom, Eisen und Nickel, der Werkstoff gilt als besonders hygienisch. Eine Trinkwasserleitung aus Edelstahl ist langlebig und hygienisch absolut unbedenklich. Dies spiegelt sich auch im Preis wieder.
Wie lange halten Kupferrohre Wasser?
Kupfer-Wasserleitungen sind langlebig und halten oft 50 bis 70 Jahre, können unter idealen Bedingungen (pH-Wert > 7, richtige Installation) sogar über 100 Jahre erreichen, fallen aber oft um die 30-50 Jahre Grenze für eine Erneuerung an, besonders bei aggressivem Wasser oder Problemen wie Lochkorrosion. Die genaue Lebensdauer hängt stark von der Wasserqualität (Härte, pH-Wert), dem Kalkgehalt und der Installation ab.
Welches Rohr für Wasserleitung im Haus?
Für moderne Wasserleitungen im Haus eignen sich vor allem Alu-Verbundrohre, Kupfer und Kunststoffrohre (z.B. PE-RT) wegen ihrer Langlebigkeit, Hygiene und einfachen Verlegung, wobei Alu-Verbundrohre oft die kostengünstigste Allround-Lösung sind, während Kupfer etwas teurer, aber ebenfalls sehr langlebig ist, und Edelstahl die hygienischste, aber teuerste Option darstellt. Für Abwasser werden graue HT-Rohre (Polypropylen) (Hochtemperatur) verwendet. Immer auf entsprechende Zertifizierungen (z.B. DVGW) achten.
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