Wie viel Volt zwischen L und PE?
Gefragt von: Herr Prof. Dr. Werner Gerlach | Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026sternezahl: 5/5 (23 sternebewertungen)
Die Spannung zwischen dem Außenleiter (L) und dem Schutzleiter (PE) sollte im Normalfall nahe 0 Volt liegen, da der PE das Erdpotential darstellt; messbare 230V oder andere Spannungen (z.B. 120V) zwischen L und PE deuten auf einen schweren Isolationsfehler oder eine vertauschte Polung hin, was gefährlich ist, da das Gehäuse unter Spannung steht. Eine geringe Spannung (z.B. 30V), die bei Last zunimmt, ist bei fehlerhaftem Neutralleiter (N) oder speziellen Netzen (TT-Netz) möglich, aber 230V zeigen ein akutes Problem an, bei dem der FI-Schalter oft auslösen würde.
Wie viel Volt zwischen Phase und PE?
Eine Starkstromleitung besteht aus fünf Adern: drei Adern für die drei Außenleiter (Phasen L1, L2, L3), einem Neutralleiter (N) und der Erdung (PE). Die Wechselspannung zwischen jeder Phase und dem Neutralleiter beträgt 230 Volt und zwischen zwei beliebigen Phasen 400 Volt.
Wie hoch ist die Spannung zwischen Außenleiter und Erde?
In Europa beträgt die Netzspannung 230 V ± 23 V bei einer Netzfrequenz von 50 Hz ± 0,2 Hz. In Dreiphasensystemen beträgt der Effektivwert der sinusförmigen Netzwechselspannung zwischen einem Außenleiter und dem Neutralleiter 230 V ± 10 %, zwischen zwei Außenleitern 400 Volt ± 10 %.
Ist auf dem Schutzleiter Spannung?
Hallo, wenn ein Schutzleiter und der PA richtig Niederohmig angeschlossen sind, liegt am PE - Gehäuse keine Spannung gegen Erde.
Welche Spannung zwischen L1 und L3?
Die Spannung zwischen zwei Außenleitern (L1 und L3) in einem europäischen Drehstromnetz (Starkstrom) beträgt 400 Volt (V), da sich die drei um 120° phasenverschobenen Spannungen addieren und somit die verkettete Spannung entsteht, während die Spannung zwischen einem Außenleiter und dem Neutralleiter (N) 230 V beträgt.
Detecting a classic zeroing connection with a multimeter
25 verwandte Fragen gefunden
Warum 400 Volt zwischen 2 Phasen?
Die Phasen werden manchmal auch als Außenleiter bezeichnet. Zwischen den Außenleitern ergibt sich aus der Addition der Sinuskurven eine Spannung von 400 Volt. Daher ergibt sich : Zwischen jeder Phase und dem Nulleiter liegt 230V Wechselspannung an, zwischen zwei beliebigen Phasen liegen 400V Wechselspannung an.
Warum habe ich Strom auf dem Schutzleiter?
Strom auf dem Schutzleiter (PE) entsteht meist durch Isolationsfehler (Phase berührt Metallgehäuse), Defekte in Geräten, fehlerhafte Installationen (z.B. vertauschte Adern, schlechte Erdung), oder durch Ableitströme, die durch Filterkondensatoren in elektronischen Geräten entstehen können, was einen Betriebsstrom darstellt, aber auch zu FI-Auslösungen führen kann, besonders wenn Neutralleiter (N) und PE verbunden sind (TN-C-S-System).
Warum habe ich auf der Erdung Strom?
Die Schutzerdung verhindert gefährliche Berührungsspannungen bei defekten Anlagen oder Geräten. Die Funktionserdung leitet Störströme sicher ab und verhindert Störeinkopplungen. Eine Blitzschutzerdung schützt Gebäude effektiv vor Blitzeinschlägen, indem sie Blitzströme ins Erdreich ableitet.
Warum messe ich 120 Volt zwischen Neutralleiter und Erde?
Beträgt die Spannung zwischen Neutralleiter und Erde etwa 120 V und die Spannung zwischen Phase und Erde nur wenige Volt oder weniger, so sind Phase und Neutralleiter vertauscht . Unter Last sollte eine gewisse Spannung zwischen Neutralleiter und Erde anliegen – 2 V oder etwas weniger sind üblich.
Wie viel Volt auf Erdung?
Wolfsabweisende Elektrozäune müssen „ordentlich unter Strom stehen“: sie sollten dauerhaft eine Stromspannung von 4.000 bis 5.000 Volt haben.
Welche Spannung ist für die Erdung optimal?
Erdungsanforderungen
Eine separate Erdungsgrube, bestehend aus einem isolierten verzinkten Stahlband oder einem flexiblen Kupferkabel, ist an den Umschalter für Netzstrom und Notstromversorgung anzuschließen. Der Erdungswiderstand sollte weniger als 5 Ohm betragen. Die Spannung zwischen Erde und Neutralleiter sollte 1,0 V nicht überschreiten ( empfohlen: 0,75 V) .
Wie viel Volt sind zwischen L1 und L2?
Zwischen den Außenleitern L1 und L2 liegen in einem Drehstromnetz in Deutschland typischerweise 400 Volt (V) an, während die Spannung zwischen einem Außenleiter (L1, L2 oder L3) und dem Neutralleiter (N) 230 V beträgt. Dies resultiert aus der Phasenverschiebung der drei Wechselstromphasen, die jeweils um 120 Grad versetzt sind.
Welche Spannung sollte die Erdung haben?
Die Spannung sollte etwa 120 V (meist 115 V bis 125 V) betragen. Ihre Messung ergibt genau 118,5 V. Die Spannung zwischen Sternpunkt und Erde ist ein Spannungsabfall, der durch Laststrom verursacht wird, der durch die Impedanz des weißen Kabels fließt.
Wie finde ich L1, L2 und L3?
Um L1, L2 und L3 zu bestimmen, nutzt man die Farbcodes (Braun für L1, Schwarz für L2, Grau für L3 nach der Norm) oder ein Drehfeldmessgerät, das die Phasenfolge über das Rechts- oder Linksdrehfeld prüft, was besonders wichtig für Motoren ist, da die Reihenfolge die Drehrichtung festlegt. Dabei ist Vorsicht geboten, da Farben abweichen können, weshalb ein Fachmann die Messung durchführen sollte.
Wie lange darf man eine Steckdose mit 16A belasten?
Geregelt ist das in der Produktnorm IEC 60884-1. Diese Norm definiert die Anforderungen und Prüfung von Schuko-Steckdosen. Dort ist definiert, dass Steckdosen ihren Nennstrom von 16A für eine Stunde ohne Überhitzung aushalten müssen.
Ist ein Stromschlag mit 230 Volt gefährlich?
Ja, ein Stromschlag mit 230 Volt aus der Steckdose kann sehr gefährlich sein, da er zu Muskelverkrampfungen (was ein Loslösen verhindert), Herzrhythmusstörungen, Atemstillstand und schweren Verbrennungen führen kann, selbst wenn die Spannung scheinbar niedrig ist; die tatsächliche Gefahr hängt von Stromstärke, Dauer und Weg durch den Körper ab, weshalb bei jedem Schlag ein Arztbesuch und bei Atemnot/Herzproblemen sofortiger Notruf (112) ratsam sind.
Ist auf dem Nullleiter immer Strom?
Erklärung) Der Neutralleiter führt nur den Strom, der vom Gerät, das der Stromkreis versorgt, nicht verwendet wird. Obwohl er nicht immer Strom führt, schließt er dennoch den Stromkreis, da er einen niederohmigen Rückweg zur Quelle bietet**.
Was passiert, wenn ich den Nullleiter mit der Erde verbinde?
Der Neutralleiter wird irgendwann mit der Erde verbunden. Dies kann in der Hausinstallation, im Verteilernetz oder am Stromerzeuger (Sternpunkt) erfolgen. Wenn ein Fehler an elektrischen Geräten vorliegt, können die Metallteile der Außenseite dieser Geräte unter Spannung stehen.
Wie hoch ist die Spannung zwischen einem Außenleiter und Erde?
Spannungen in geerdeten Netzen zwischen Außenleiter und Erde: 50 V < U ≤ 600 V. Spannungen in geerdeten Netzen zwischen Außenleitern untereinander: 50 V < U ≤ 1.000 V. Spannungen in isolierten bzw.
Kann auf dem Schutzleiter Strom sein?
An denen in Deutschland verwendeten Schuko-Steckdosen ist der Schutzleiter an zwei von außen leicht berührbare Schutzkontakten angeschlossen. Da diese nicht stromführend sind ist eine Berührung in der Regel ungefährlich. Trotzdem können bei Berührung eines Schutzkontakts Stromschläge möglich sein.
Was ist der Unterschied zwischen Erdung und Potentialausgleich?
Erdung verbindet eine Anlage mit dem Erdreich, um Fehlerströme abzuleiten (z.B. bei Blitzschlag), während der Potentialausgleich leitfähige Teile innerhalb der Anlage miteinander verbindet (Heizung, Wasserrohre), um Spannungsunterschiede zu eliminieren und so vor gefährlichen Berührungsspannungen zu schützen. Der Potentialausgleich nutzt dabei oft die Erdung als Referenz, um alle Teile auf das gleiche Potential zu bringen – ohne Erdung gibt es keinen wirksamen Potentialausgleich, da ein gemeinsamer Nullpunkt fehlt.
Welche Kabel dürfen nicht zusammen verlegt werden?
Stromkabel dürfen nicht mit Daten-, TV- oder Steuerleitungen in einem Rohr oder Schlitz verlegt werden (Mindestabstand 4-5 cm), um Störungen zu vermeiden; auch Plus- und Minuskabel sollten getrennt (z.B. bei PV-Anlagen) verlegt werden, um Kurzschlüsse zu verhindern; generell verboten ist die Verlegung auf Schornsteinen oder in Lüftungskanälen sowie diagonal in Wänden, wo nur horizontale/vertikale Installationen in definierten Zonen erlaubt sind.
Wie viel Spannung zwischen L und PE?
Die Spannung zwischen dem Außenleiter (L) und dem Schutzleiter (PE) sollte im Normalfall nahe 0 Volt liegen, da der PE das Erdpotential darstellt; messbare 230V oder andere Spannungen (z.B. 120V) zwischen L und PE deuten auf einen schweren Isolationsfehler oder eine vertauschte Polung hin, was gefährlich ist, da das Gehäuse unter Spannung steht. Eine geringe Spannung (z.B. 30V), die bei Last zunimmt, ist bei fehlerhaftem Neutralleiter (N) oder speziellen Netzen (TT-Netz) möglich, aber 230V zeigen ein akutes Problem an, bei dem der FI-Schalter oft auslösen würde.
Was passiert, wenn man Nullleiter und Schutzleiter vertauscht?
Wenn der Erdungsdraht und der Neutralleiter in der Realität vertauscht angeschlossen werden (ohne Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten), bilden sie theoretisch immer noch einen Stromkreis mit dem Phasendraht, und der Hauptspannungsabfall fällt auf den stromführenden Draht und die Last.
Wie kann man testen, ob der Schutzleiter funktioniert?
Um einen Schutzleiter zu prüfen, misst man mit einem speziellen Prüfgerät (Installations-Tester) den Schutzleiterwiderstand zwischen dem Schutzleiteranschluss einer Steckdose und dem Schutzleiter-Pin des Steckers (oder dem berührbaren Metallgehäuse eines Geräts). Dabei wird ein definierter Prüfstrom durchgeleitet, um den Spannungsabfall zu messen und den Widerstand zu berechnen; Ziel ist ein sehr niedriger Wert (nahe Null), um eine sichere Ableitung im Fehlerfall zu gewährleisten, was oft durch eine Nullung (Zero-Abgleich) der Messleitungen vorbereitet wird.
Ist die rote Ritterin og?
Welche Marke Apfelessig?