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Wie viel verdient ein Priester pro Monat?

Gefragt von: Claus-Peter Janßen B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 31. August 2026
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Ein Priester verdient in Deutschland monatlich zwischen ca. 3.500 € und über 7.000 € brutto, abhängig von Bundesland, Erfahrung und Kirche, oft nach Besoldungsgruppen (z.B. A13) bezahlt, mit Durchschnittswerten um die 4.800 €/Monat (ca. 57.000 €/Jahr), wobei auch Extras wie Kindergeldzuschläge möglich sind und die Dienstwohnung oft gestellt wird.

Wie viel verdient ein Priester netto im Monat?

Der Durchschnitt liegt bei etwa 44.500 €. Das kommt einem Monatsgehalt von etwa 3.708 € und einem Stundenlohn von ca. 15 € gleich.

Wie viel verdient ein katholischer Pfarrer?

Ein katholischer Pfarrer in Deutschland verdient durchschnittlich etwa 5.500 € brutto pro Monat, kann aber je nach Erfahrung, Bundesland und Anstellungsart (z.B. Teilzeit) auch deutlich darunter oder darüber liegen, wobei oft auch Sachleistungen wie eine Pfarrwohnung (Kost und Logis) hinzukommen, was den effektiven Wert steigert. Die Spanne reicht von ca. 3.900 € (unteres Quartil) bis 7.000 € (oberes Quartil), mit Einstiegsgehältern im Vikariat oft bei 1.800 bis 2.500 €. 

Was verdient ein Papst im Monat?

Tatsächlich verdient der Papst keinen Cent. Das unterscheidet ihn von anderen Staatsoberhäuptern, wie etwa dem deutschen Bundespräsidenten. Allerdings: Ein Bundespräsident kann maximal zehn Jahre im Amt bleiben und muss danach noch seinen Lebensunterhalt bestreiten. Papst hingegen bleibt man üblicherweise bis zum Tod.

Wer bezahlt den Lohn vom Pfarrer?

Pfarrer werden in Deutschland hauptsächlich durch Kirchensteuermittel und staatliche Zuschüsse bezahlt, wobei die Bistümer/Landeskirchen die Gehälter verwalten und auszahlen, oft nach Besoldungsrecht, was auch Beamtengehältern ähnelt. Zusätzlich zur Grundbesoldung erhalten sie Dienstwohnungen und haben Sonderregelungen bei Sozialversicherungen. Historisch bedingte Staatsleistungen, die auf die Enteignung von Kirchengütern im 19. Jahrhundert zurückgehen, sind ein weiterer Teil der Finanzierung, besonders für Bischöfe. 

Der Weg zum Priester I Porträt I #4

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Wer zahlt Unterhalt für Priesterkinder?

Für Kinder eines katholischen Priesters gibt es keine offizielle kirchenrechtliche Regelung für Unterhalt; oft zahlt die Kirche jedoch über verdeckte Vereinbarungen an Mütter, um die Vaterschaft geheim zu halten, wobei das Geld aus Kirchensteuern stammt, was zu Kritik führt, da die Väter oft ihre Vaterschaft nicht anerkennen und Kinder nichts erben. Der Priester selbst unterliegt dem Zölibat, aber wenn Kinder entstehen, werden diese Fälle oft diskret von den Bistümern gehandhabt, um den Ruf der Kirche zu wahren, und die Finanzierung erfolgt meist über Gelder, die auch Staatsleistungen enthalten. 

Woher bekommen katholische Priester ihr Geld?

Priester, die ein Stipendium beziehen möchten, können Messintentionsstipendien von Pfarreien oder dem Büro des Missionars annehmen. Jeder Priester, der ein Stipendium benötigt, kann Messen beim Missionarsbüro beantragen und dafür ein Stipendium erhalten.

Ist ein katholischer Pfarrer ein Beamter?

Ja, katholische Pfarrer können Kirchenbeamte sein und werden oft nach dem Besoldungssystem des öffentlichen Dienstes (ähnlich A13/A14) bezahlt, erhalten eine Dienstwohnung und haben ähnliche Versorgungsansprüche wie Staatsbeamte, obwohl sie von den Bistümern angestellt werden und die Gehälter aus Kirchensteuermitteln stammen, nicht direkt vom Staat (außer bei Bischöfen). Sie sind somit "Kirchenbeamte" mit besonderem Dienstverhältnis, nicht mit dem Staat direkt.
 

War der Papst Millionär?

Der Papst als Person besitzt in der Regel kein nennenswertes Privatvermögen, da das Amt als Berufung und nicht als Erwerbsberuf angesehen wird. Papst Franziskus, der am 21. April 2025 verstarb, erhielt kein Gehalt, keinen Ehrensold und keine Aufwandsentschädigung.

Ist das Papstamt ein Job fürs Leben?

Da ein Papst sein Amt üblicherweise auf Lebenszeit innehat , ist ein päpstlicher Rücktritt ein seltenes Ereignis. Vor dem 21. Jahrhundert traten nur fünf Päpste mit historischer Gewissheit unmissverständlich zurück, alle zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert.

Wer zahlt die Rente der Pfarrer?

Die Rente der Pfarrer wird durch eine Kombination aus staatlichen Zahlungen (wegen historischer Staatsleistungen) und kirchlichen Versorgungseinrichtungen finanziert, wobei Pfarrer oft Beamtenstatus haben und somit Pensionen vom Dienstherrn (Kirche oder Staat) erhalten, ergänzt durch betriebliche Altersvorsorge der Kirche (z.B. EZVK) und gesetzliche Rentenbeiträge, die oft angerechnet werden, wobei die Landeskirchen die Hauptlast tragen, oft durch Kirchensteuermittel und frühere Staatsfinanzierung. 

Wie viel Freizeit haben Priester?

Die meisten Priester nehmen sich einen Tag pro Woche frei und haben bis zu einem Monat Urlaub im Jahr. Es ist außerdem ratsam, dass sie Hobbys und besondere Interessen pflegen, um sich im Alltag während ihrer priesterlichen Tätigkeit zu entspannen, genauso wie sie sich Zeit für das Gebet nehmen sollten.

Warum werden Priester vom Staat bezahlt?

Finanzgeflecht zwischen Staat und Kirchen

Denn die Kirchen hatten viele ihrer Kosten bisher über Einnahmen aus den Ländereien beglichen – und verlangten nun ihrerseits Entschädigungen. „Zum Ausgleich hat der Staat die Finanzierung der Pfarrer und auch sonst eine Reihe von Leistungen übernommen.

Welcher Job in Deutschland ist der bestbezahlte?

1. Gesundheitswesen. Der Gesundheitssektor in Deutschland zählt zu den lukrativsten Branchen, insbesondere für Ärzte und Fachärzte. Allgemeinmediziner, Chirurgen und Zahnärzte stehen an der Spitze der Gehaltsliste; ihre Gehälter spiegeln ihre langjährige Ausbildung und Expertise wider.

Welche Steuern zahlt ein Pfarrer?

Auch Pfarrerinnen und Pfarrer zahlen Kirchensteuer. Als Grundlage für die Berechnung der Kirchensteuer dient die Einkommensteuer. Die Höhe der Kirchensteuer richtet sich nach der Einkommensteuer des Mitglieds sowie dem Kirchensteuersatz des Bundeslandes, in dem der Beamte bzw. die Beamtin wohnt.

Darf ein katholischer Priester eine Freundin haben?

Erstens legen Priester, die Ordensgemeinschaften angehören, das Zölibatsgelübde ab . Zweitens legen Diözesanpriester zwar keine Gelübde ab, geben aber ein Zölibatsversprechen ab. Drittens hat die Kirche Hindernisse festgelegt, die die Gültigkeit von Eheschließungen durch geweihte Priester ausschließen.

Welche Kirche ist die reichste der Welt?

Es gibt nicht die eine reichste Kirche, aber die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) gilt mit geschätzten 100-200 Milliarden Dollar Vermögen (Investmentfonds, Immobilien) als die reichste religiöse Organisation der Welt, gefolgt von großen katholischen Diözesen wie München-Freising und Köln und Paderborn in Deutschland, die Milliardenwerte verwalten, sowie dem Heiligen Stuhl (Vatikan) mit erheblichen Immobilien, Wertpapieren und Goldreserven. 

Lebt der Papst im Luxus?

Der Papst lebt tatsächlich ein bescheideneres Leben als fast jeder andere Staatsmann der Welt . Er wohnt in den päpstlichen Gemächern, die kleiner sind als die Häuser der meisten Fernsehprediger. Er besitzt kein eigenes Flugzeug, sondern nutzt Charterflüge von kommerziellen Fluggesellschaften, und er trägt weder eine Krone noch Ähnliches.

Wie heißt das Kopftuch des Papstes?

Was ist ein Pileolus? Pileolus ist die Bezeichnung für ein Scheitel bedeckendes Käppchen hoher christlicher Geistlicher. Diese religiöse Kopfbedeckung wird von Äbten, Bischöfen, Kardinälen und dem Papst entweder sichtbar zum Soutane genannten Gewand oder unter anderen religiösen Kopfbedeckungen wie der Mitra getragen.

Wer bezahlt die Haushälterin des Pfarrers?

Frage: Könnte es vielleicht auch an der Bezahlung der Pfarrhaushälterinnen liegen? Reinbott: Das Gehalt ist vom jeweiligen Bistum festgelegt und wird direkt an die Haushälterin überwiesen. Der Pfarrer bekommt dafür sogar einen eigenen Zuschuss.

Was macht ein Priester den ganzen Tag?

Ein Tag im Leben

Täglich beten Priester das Stundengebet, auch Göttliches Offizium genannt . Es besteht aus einer Reihe von Gebeten, die auf den Psalmen basieren und zu sieben verschiedenen Tageszeiten gebetet werden. Sie bilden den Kern des Tagesablaufs eines Priesters. In der Regel feiert ein Priester täglich die Heilige Messe.

Welche Nachteile hat die Kirche als Arbeitgeber?

Nachteile der Kirche als Arbeitgeber sind ein eingeschränktes Arbeitsrecht (kein Streik, eigene Mitarbeitervertretung statt Betriebsrat), die Möglichkeit der Diskriminierung bei Einstellungen (Konfession, Lebenswandel), tiefe Eingriffe ins Privatleben (z.B. bei Scheidung, Wiederheirat) und Kündigungen bei Kirchenaustritt, oft verbunden mit geringeren Gehältern und starren Hierarchien, was die Glaubwürdigkeit als moderner Arbeitgeber schwächt. 

Hat die katholische Kirche viel Geld?

Katholische Kirche: rund 6,8 Milliarden Euro (2022) Evangelische Kirche: rund 6,2 Milliarden Euro (2022) Gesamt: rund 13,1 Milliarden Euro (2022)

Wer bezahlt das Gehalt eines katholischen Pfarrers?

Katholische Pfarrer werden hauptsächlich durch die Kirchensteuer der Gläubigen sowie durch Staatsleistungen finanziert, die aus historischen Verträgen stammen und oft als Ersatz für enteignetes Kirchengut gezahlt werden. Die Bistümer zahlen die Gehälter, wobei Bischöfe und hohe Geistliche teils direkt aus der Staatskasse bezahlt werden und auch Beiträge zur Rentenversicherung aus Steuermitteln kommen können, ergänzt durch eigene Einnahmen und Spenden. 

Wer zahlt das Gehalt eines Priesters?

Pfarrer werden in Deutschland hauptsächlich durch Kirchensteuermittel und staatliche Zuschüsse bezahlt, wobei die Bistümer/Landeskirchen die Gehälter verwalten und auszahlen, oft nach Besoldungsrecht, was auch Beamtengehältern ähnelt. Zusätzlich zur Grundbesoldung erhalten sie Dienstwohnungen und haben Sonderregelungen bei Sozialversicherungen. Historisch bedingte Staatsleistungen, die auf die Enteignung von Kirchengütern im 19. Jahrhundert zurückgehen, sind ein weiterer Teil der Finanzierung, besonders für Bischöfe. 

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