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Wie viel verdient ein GSG 9 Soldat?

Gefragt von: Herr Prof. Philipp Stahl  |  Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2026
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Das Gehalt bei der GSG 9 richtet sich nach dem Bundesbesoldungsgesetz (BBG) und ist durch Zulagen für besondere Belastungen (z.B. Gefahrenzulage von ca. 500 €) und Bereitschaftsdienste deutlich höher als im regulären Polizeidienst, wobei das Brutto-Einkommen je nach Dienstgrad und Erfahrung zwischen ca. 3.500 € bis über 6.000 € monatlich liegen kann. Die Besoldungsgruppen reichen von A7 (z.B. Polizeimeister) bis höher, wobei die Erfahrungsstufen die Grundgehälter erhöhen.

Wie viel verdient man bei der gsg 9 netto?

Das Nettogehalt bei der GSG 9 hängt stark vom Dienstgrad und der Erfahrung ab, beginnt aber oft mit Grundgehältern in Besoldungsgruppen wie A8 oder A9 (Bund) und wird durch steuerfreie Gefahrenzulagen (ca. 500€) und Bereitschaftszulagen aufgebessert, was zu einem Netto-Einkommen führt, das deutlich über dem Standard liegt, etwa ab 3.000 € für Einsteiger und mehr mit Zulagen, wobei die exakten Beträge je nach Stufe und individuellen Abzügen variieren.
 

Was verdient man bei der GSG?

Bei der GSG 9. bekommst du zwischen 2.500 und 3.500 Euro brutto. pro Monat. Du wirst nach dem bundesbesäuerungsgesetz bezahlt.

Wie hoch ist die Altersgrenze für die GSG 9?

Die Altersgrenze für eine Bewerbung bei der GSG 9 liegt in der Regel bei maximal 34 Jahren zum Beginn der Ausbildung, wobei die Bewerber bereits eine abgeschlossene Polizeiausbildung im mittleren oder gehobenen Dienst mitbringen müssen. Es ist wichtig, sich frühzeitig zu bewerben, da nach Erreichen dieser Altersgrenze keine Bewerbung mehr möglich ist, und eine gute Vorbereitung schon während der regulären Polizeiausbildung ratsam ist.
 

Wie viele soldaten hat die GSG 9?

Die genaue Zahl der Beamten bei der GSG 9 wird aus taktischen Gründen geheim gehalten, aber Schätzungen gehen von etwa 250 bis 400 Beamten aus, die in spezialisierte Einheiten für Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und schwere Gewaltkriminalität aufgeteilt sind, wie es in verschiedenen Berichten von 2012 bis 2018 hieß. Der YouTube-Kanal der Bundespolizei erwähnt etwa 250 Mann, während ein DW-Artikel von 2018 die Zahl auf bis zu 400 Polizisten erhöht hat, da die Einheit vergrößert wurde.
 

„Nach uns kommt nichts mehr!“ Inside GSG 9 – der Videopodcast | Galileo

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Ist die GSG 9 die beste Spezialeinheit der Welt?

Ja, die GSG 9 der Bundespolizei gilt als eine der besten und angesehensten Spezialeinheiten der Welt, bekannt für ihre Expertise in Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiungen und hochriskanten Festnahmen, mit weltweiter Anerkennung und internationaler Trainingsrolle, auch wenn "die Beste" subjektiv ist und andere Einheiten wie die US-Delta Force oder russische SpezNaz ebenfalls zur Weltspitze zählen. Sie wurde nach dem Olympia-Attentat 1972 gegründet und ist für ihre Präzision, hochmoderne Ausrüstung und Besonnenheit bekannt, die in zahlreichen Einsätzen unter Beweis gestellt wurde. 

Wie wird man GSG 9 Beamter?

Um GSG9-Beamter zu werden, muss man zuerst Polizist (mittlerer oder gehobener Dienst) bei der Bundespolizei sein, die Einstellungs-Voraussetzungen (z.B. Alter < 34 Jahre, gesundheitliche Eignung) erfüllen, ein strenges, mehrtägiges Eignungsauswahlverfahren (EAV) mit Sport-, Kognitions-, Psychologie- und Schießtests bestehen und danach die zweistufige Basis- und Spezialausbildung erfolgreich durchlaufen, die auch eine "Härtewoche" beinhaltet. 

Sind bei der GSG 9 Frauen?

Dabei sterben zwei Menschen: Grams und der GSG-9-Beamte Michael Newrzella. 2004 werden im Irak zwei Beamte der GSG 9 getötet - ihr Konvoi war in einen Hinterhalt geraten. In den Einsatzeinheiten der GSG 9 gibt es bislang keine Frauen.

Welche Spezialeinheit ist die härteste in Deutschland?

Deutschlands härteste Spezialeinheit ist schwer zu benennen, da dies von den Anforderungen abhängt, aber das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr für verdeckte Militäroperationen und die GSG 9 der Bundespolizei für Terrorismusbekämpfung gelten als die Eliteeinheiten mit extrem harten Ausbildungsstandards und anspruchsvollen Einsätzen. Innerhalb der Bundeswehr sind auch die Kampfschwimmer des KSM (Kommando Spezialkräfte der Marine) für ihre extrem lange und anspruchsvolle Ausbildung bekannt, die drei Jahre dauert.
 

Wo ist die GSG 9 stationiert?

Die GSG 9 der Bundespolizei ist hauptsächlich in Sankt Augustin bei Bonn (Hauptquartier) und Berlin stationiert, bekommt aber zusätzlich eine maritime Einheit in Neustadt in Holstein an der Ostsee, um Bedrohungen auf See zu begegnen. 

Ist GSG9 Polizei oder Bundeswehr?

Die GSG 9 ist eine Spezialeinheit der Bundespolizei, nicht der Bundeswehr, spezialisiert auf Terrorismusbekämpfung, Geiselnahmen und schwere Kriminalität; Soldaten der Bundeswehr können sich bewerben, müssen aber zuerst eine Polizeiausbildung absolvieren, da die GSG 9 ein Polizeiverband ist. Sie ist eigenständig, aber ihre Aufgaben ergänzen die der Bundeswehr im polizeilichen Bereich, insbesondere bei internationalen Krisen oder Piraterie.
 

Wann geht man beim SEK in Rente?

Altersgrenze bei der Polizei: Beim SEK ist mit 42 Jahren Schluss.

Muss ich mein Privatleben bei der GSG9 aufgeben?

Das Privatleben bei der GSG 9 ist vereinbar mit Familie und Freunden, erfordert aber strikte Geheimhaltung über Einsätze und Training; Beamte verlagern ihren Lebensmittelpunkt oft nach Bonn/Sankt Augustin oder Berlin, führen aber ein „normales Familienleben“, wobei die Abwesenheiten durch Einsätze ähnlich wie in anderen reiseintensiven Berufen sind, aber der private Ausgleich wichtig bleibt.
 

Wie viel verdient ein KSK-Soldat?

Ein KSK-Soldat verdient nach dem Besoldungsgesetz, wobei das Grundgehalt je nach Dienstgrad und Erfahrung variiert (z.B. A8-Stufen um die 3.100 € Grundgehalt), plus Zulagen, die den Betrag deutlich erhöhen können, oft mit Zuschlägen für besondere Belastungen, was im höheren Dienstgrad und bei Zulagen schnell mehrere Tausend Euro brutto im Monat ergeben kann, ähnlich wie bei anderen Spezialkräften. Die genaue Höhe hängt von Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe, Familienstand und Zulagen ab, mit einem Einstieg bei rund 2.500 € und steigend. 

Ist E9 ein gutes Gehalt?

So viel verdient man

Wer im Öffentlichen Dienst beim Bund als Arbeitgeber beschäftigt ist, verdient in der Gehaltsgruppe E9 gegenwärtig als Berufseinsteiger rund 2.400 Euro. Dieses Gehalt steigert sich dann im Laufe der Jahre auf knapp 3.500 Euro für sehr erfahrene Stelleninhaber.

Was ist höher als GSG 9?

Zu den Eliteeinheiten der deutschen Polizei gehören die GSG9, das SEK und das MEK.

Was ist der härteste Job bei der Bundeswehr?

Die Kampfschwimmer des Kommandos Spezialkräfte der Marine (KSM) gelten als eine der härtesten Spezialeinheiten der Bundeswehr. Die Ausbildung der Kampfschwimmer dauert drei Jahre und ist in insgesamt vier Phasen unterteilt.

Was ist krasser als das SEK?

Anders als die Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Länderpolizeien, die für ähnliche Aufgaben gebildet werden, ist die GSG 9 eine Einheit des Bundes.

Wie lange dauert die GSG 9 Ausbildung?

Die Ausbildung der GSG 9 ist eine traditionell gewachsene Ausbildung, die aus zwei Teilen besteht (Basis-/Spezialausbildung). Jeder Teil dauert 4,5 Monate und ist durch einen Urlaubsblock getrennt. Die Ausbildung zu einem Beamten "für besondere Verwendung", kurz f.b.V., ist in dieser Art in Deutschland einzigartig.

Ist die GSG 9 gefährlich?

die Waffe kann im ungünstigsten Fall entwendet und gegen den Träger eingesetzt werden. der Einsatz von Waffen führt schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen und kann erhebliche strafrechtliche und finanzielle Folgen haben.

Wie viel verdient ein GSG 9-Beamter?

Ein GSG9-Beamter verdient nach dem Bundesbesoldungsgesetz (BBesG), abhängig von Dienstgrad und Stufe, plus Gefahrenzulagen; ein Polizeihauptkommissar im gehobenen Dienst startet bei etwa 5.000 € Grundgehalt, und es gibt eine spezielle Gefahrenzulage von ca. 500 € monatlich sowie Zuschläge für Bereitschaftsdienste, wobei die genaue Summe durch Erfahrung, Dienstgrad (z.B. A9 bis A13) und Familienstand variiert. 

Was ist die härteste Ausbildung bei der Bundeswehr?

Die härtesten Ausbildungen der Bundeswehr sind die zu Kampfschwimmern (Marine) und Heeresbergführern, aber auch die zu Fernspähern und die des Kommando Spezialkräfte (KSK) zählen zu den extremsten, da sie an die psychischen und physischen Grenzen gehen, spezielle Fähigkeiten in Unterwasser-Nahkampf, Hochgebirge oder Überlebensstrategien trainieren und oft nur sehr wenige Anwärter bestehen. 

Hat man als Polizist Beamtenstatus?

Nach deiner Einstellung wirst du außerdem zum Beamten bzw. zur Beamtin auf Widerruf ernannt. Nach Ablauf der Ausbildungs-Probezeit wirst du dann Beamter auf Lebenszeit.

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