Wie viel Unterhalt bekommt ein Kind in der Ausbildung?
Gefragt von: Karlheinz Heinze | Letzte Aktualisierung: 13. Oktober 2026sternezahl: 4.9/5 (48 sternebewertungen)
Die Berechnung des Unterhalts für ein Kind in Ausbildung hängt davon ab, ob es noch zu Hause wohnt: Lebt das Kind bei den Eltern, wird der Bedarf nach der Düsseldorfer Tabelle ermittelt und das halbe Kindergeld sowie die Ausbildungsvergütung (bereinigt um eine Pauschale) angerechnet; zieht es aus, besteht ein fester Bedarfssatz (ca. 930-990 €, Stand 2024/2025), von dem das volle Kindergeld und die volle Vergütung abgezogen werden, wobei oft kein Unterhalt mehr gezahlt werden muss, wenn das Einkommen des Kindes den Bedarf deckt.
Wann fällt die Unterhaltszahlung für die Kinder weg?
Unterhaltspflicht für Kinder besteht grundsätzlich bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Ausbildung oder Studium), unabhängig vom Alter, solange das Kind zielstrebig darauf hinarbeitet. Es gibt keine feste Altersgrenze, aber die Pflicht endet, wenn das Kind wirtschaftlich selbstständig ist. Auch nach dem 18. Geburtstag müssen Eltern zahlen, wenn das Kind noch in Ausbildung ist.
Wie lange müssen Eltern studiererende Kinder unterstützen?
Eltern müssen ihr Kind grundsätzlich bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss finanzieren, also bis zum Ende des Bachelor oder Masters, wenn dieser in einem direkten Anschluss erfolgt; eine starre Altersgrenze gibt es nicht, aber das Studium muss zügig und zielorientiert absolviert werden, wobei eine „maßvolle Überschreitung“ der Regelstudienzeit erlaubt ist, Fachwechsel aber nicht unbegrenzt möglich sind. Eine Promotion wird meist nicht finanziert, ein Zweitstudium ebenfalls nicht, es sei denn, es liegt ein enger thematischer Zusammenhang vor.
Wie lange muss ich während meiner Lehre Unterhalt zahlen?
Unterhaltsanspruch während deiner Ausbildung
Während deiner Ausbildung hast du grundsätzlich Anspruch auf Unterhalt. Darunter fällt auch ein ernsthaft und zielstrebig betriebenes Hochschulstudium. Dein Anspruch bleibt normalerweise auch dann bestehen, wenn du einmal das Studium wechselst.
Wie viel darf ein Kind verdienen, um noch Unterhalt zu bekommen?
Ein Kind darf verdienen, muss aber sein Einkommen anteilig auf den Unterhalt anrechnen lassen, wobei ein Teil (z.B. 50 € bei Studenten, geringfügige Beträge bei Schülern) anrechnungsfrei bleibt; bei volljährigen Kindern, die sich in Ausbildung befinden, müssen Eltern den Unterhalt bis zum Bedarf (z.B. 990 € für auswärtige Studenten, Stand 2025) zahlen, aber das eigene Einkommen (z.B. Ausbildungsvergütung) wird vom Bedarf abgezogen, wodurch sich der Unterhaltsanspruch mindert. Je nach Situation (Schule, Ausbildung, Studium) und Einkommen können Kinder bis zu einem bestimmten Betrag Unterhalt bekommen, aber bei hohem eigenen Einkommen entfällt der Anspruch, wenn der Bedarf gedeckt ist.
Unterhalt für volljährige Kinder - Kindesunterhalt ab 18
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Wie wird der Unterhalt berechnet, wenn mein Kind in Ausbildung ist?
Die Berechnung des Unterhalts für ein Kind in Ausbildung hängt davon ab, ob es noch zu Hause wohnt: Lebt das Kind bei den Eltern, wird der Bedarf nach der Düsseldorfer Tabelle ermittelt und das halbe Kindergeld sowie die Ausbildungsvergütung (bereinigt um eine Pauschale) angerechnet; zieht es aus, besteht ein fester Bedarfssatz (ca. 930-990 €, Stand 2024/2025), von dem das volle Kindergeld und die volle Vergütung abgezogen werden, wobei oft kein Unterhalt mehr gezahlt werden muss, wenn das Einkommen des Kindes den Bedarf deckt.
Wird Unterhalt gekürzt, wenn das Kind arbeitet?
Eltern sind gegenüber ihren Kindern unterhaltspflichtig. Die Unterhaltspflicht beruht dabei darauf, dass das Kind finanziell bedürftig ist. Verfügt das Kind über ein eigenes Einkommen, ist das Einkommen im Regelfall auf den Unterhalt anzurechnen und reduziert seine Bedürftigkeit.
Wie lange muss man Unterhalt nach der Ausbildung zahlen?
Eltern müssen Unterhalt für ihr Kind zahlen, bis dieses die erste berufsqualifizierende Ausbildung (Lehre, Studium bis Master) abgeschlossen hat, auch wenn das Kind volljährig ist. Die Pflicht endet, wenn das Kind selbst für seinen Unterhalt sorgen kann, wobei eine angemessene Orientierungsphase nach dem Schulabschluss und ein zügiges Studium erwartet werden. Bei einem Wechsel von Lehre zu Studium (Zweitausbildung) kann der Anspruch entfallen, es sei denn, es ist eine logische Fortsetzung.
Wie viel Unterhalt bei Lehre?
Die Berechnung des Unterhalts für ein Kind in Ausbildung hängt davon ab, ob es noch zu Hause wohnt: Lebt das Kind bei den Eltern, wird der Bedarf nach der Düsseldorfer Tabelle ermittelt und das halbe Kindergeld sowie die Ausbildungsvergütung (bereinigt um eine Pauschale) angerechnet; zieht es aus, besteht ein fester Bedarfssatz (ca. 930-990 €, Stand 2024/2025), von dem das volle Kindergeld und die volle Vergütung abgezogen werden, wobei oft kein Unterhalt mehr gezahlt werden muss, wenn das Einkommen des Kindes den Bedarf deckt.
Wann braucht Vater keinen Unterhalt mehr zahlen?
Ein Vater muss keinen Unterhalt zahlen, wenn das Kind volljährig und selbstständig ist (nach abgeschlossener Ausbildung/Studium), das Kind erhebliche eigene Einkünfte hat oder wenn der Vater selbst nicht leistungsfähig ist (unterhalb des Selbstbehalts), wobei die Unterhaltspflicht meist erst endet, wenn das Kind seinen Lebensunterhalt komplett selbst bestreiten kann, auch bei volljährigen Kindern eine zielstrebige Ausbildung erwartet wird, und Ausnahmen bei z.B. Weltreisen oder abgebrochener Ausbildung ohne neuen Plan bestehen.
Welche Unterhaltspflichten bestehen während der Ausbildung?
Eltern sind grundsätzlich unterhaltspflichtig für ihre Kinder in der ersten, zielstrebigen Ausbildung, auch wenn diese volljährig sind. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle (ca. 990 € für volljährige Auszubildende bei Auszug) und wird durch eigene Einkünfte (z.B. Ausbildungsvergütung abzüglich Pauschale und Fahrtkosten) sowie Kindergeld gemindert. Bei einem Wechsel der Erstausbildung kann die Unterhaltspflicht bestehen bleiben, während sie für eine reine Zweitausbildung (z.B. Studium nach Lehre) meist entfällt.
Sind Eltern nach 25 noch unterhaltspflichtig?
Zeitraum. Eltern sind in der Regel nur bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. Eine starre Altersgrenze existiert nicht.
Bis wann müssen meine Eltern mich finanziell unterstützen?
Eltern sind ihren Kindern grundsätzlich bis zum Abschluss der ersten berufsqualifizierenden Ausbildung (Lehre oder Studium) unterhaltspflichtig, eine starre Altersgrenze gibt es nicht. Die Pflicht besteht auch nach dem 18. Geburtstag, solange das Kind bedürftig ist und sich in Ausbildung befindet, aber zielstrebig vorgeht. Ausnahmen bestehen bei Behinderung ( lebenslang) oder wenn das Kind die Ausbildung verzögert oder abbricht.
Wie lange ist ein Vater verpflichtet, Unterhalt zu zahlen?
Ein Vater muss seinem Kind Unterhalt zahlen, solange es sich in der ersten Ausbildung oder im ersten Studium befindet und sich zielstrebig darum bemüht, dieses abzuschließen, um sich selbst versorgen zu können; eine starre Altersgrenze gibt es nicht, aber der Anspruch endet meist nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss (z.B. Studium, Lehre). Auch volljährige Kinder haben einen Anspruch, wenn sie sich noch in Ausbildung befinden, wobei beide Elternteile anteilig zahlen müssen.
Was reduziert den Unterhalt?
Was den Unterhalt mindert, sind vor allem eigene Einkünfte des Unterhaltsberechtigten (z.B. Kindergeld, Job-Einkommen), bestimmte Abzüge vom Einkommen des Pflichtigen (z.B. berufsbedingte Kosten, Sozialversicherungsbeiträge, Altersvorsorge), Ehebedingte Schulden und Kosten der Kinderbetreuung, aber auch krankheitsbedingte Mehrkosten oder unbilliges Verhalten des Berechtigten, was eine Anpassung der Höhe durch das Familiengericht erfordert, um den Selbstbehalt zu wahren und Gerechtigkeit zu gewährleisten.
Unter welchen Umständen muss man keinen Unterhalt mehr zahlen?
Für volljährige Kinder muss dann kein Unterhalt mehr gezahlt werden, wenn das Kind entweder ausreichende Einkünfte hat, um sich selbst versorgen zu können oder wenn der Unterhalt zahlende Elternteil nicht genügend verdient.
Wie wird der Unterhalt für ein Kind während der Ausbildung berechnet?
Die Berechnung des Unterhalts für ein Kind in Ausbildung hängt davon ab, ob es noch zu Hause wohnt: Lebt das Kind bei den Eltern, wird der Bedarf nach der Düsseldorfer Tabelle ermittelt und das halbe Kindergeld sowie die Ausbildungsvergütung (bereinigt um eine Pauschale) angerechnet; zieht es aus, besteht ein fester Bedarfssatz (ca. 930-990 €, Stand 2024/2025), von dem das volle Kindergeld und die volle Vergütung abgezogen werden, wobei oft kein Unterhalt mehr gezahlt werden muss, wenn das Einkommen des Kindes den Bedarf deckt.
Wie lange Alimente zahlen bei Lehre?
Solange sich die/der Jugendliche in Ausbildung (Schule, Lehre, Studium) befindet und kein ausreichendes Einkommen hat, um sich selbst zu erhalten, müssen die Eltern für den Unterhalt aufkommen.
Wie viel Taschengeld für Studenten, die zuhause wohnen?
Für studierende Kinder, die zuhause wohnen, gibt es keine gesetzliche Taschengeld-Regelung, aber der bedarfsgerechte Unterhalt der Eltern ist relevant, oft orientiert an der Düsseldorfer Tabelle (ca. 990 € bei Auszug), wobei der Betrag für zuhause wohnende Studenten niedriger ausfällt (BAföG-Bedarf liegt bei ca. 399 €). Üblich sind Absprachen zwischen 70-150 € Taschengeld plus Übernahme von spezifischen Kosten (Handy, Kleidung), aber auch ein höherer Betrag von 100-200 € pro Woche, wenn die Eltern Kost und Logis komplett abdecken, ist möglich, je nach finanzieller Situation und studienbedingten Ausgaben.
Wird der Lehrlingsgehalt voll auf den Unterhalt angerechnet?
Auch volljährige Azubis haben unter bestimmten Voraussetzungen noch einen Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern. Allerdings wird die Ausbildungsvergütung zumindest anteilig angerechnet. Es kommt also darauf an, in welchem Alter Sie Ihre Ausbildung starten.
Wie lange muss man Unterhalt zahlen, wenn das Kind nicht arbeiten will?
Eltern müssen Unterhalt zahlen, bis das Kind seine erste berufsqualifizierende Ausbildung (Lehre, Studium) abgeschlossen hat, auch wenn es volljährig ist. Will das Kind ohne triftigen Grund nicht arbeiten oder eine Ausbildung beginnen, endet die Unterhaltspflicht oft, da das Kind eine Erwerbsobliegenheit hat. Eine kurze Orientierungsphase nach der Schule (ca. 3-4 Monate) ist erlaubt, danach muss das Kind aktiv sein, sonst kann der Unterhaltsanspruch entfallen.
Wie wird das Einkommen des Kindes auf den Unterhalt angerechnet?
Das Einkommen eines Kindes wird bei der Unterhaltsberechnung in der Regel voll angerechnet, um seinen Bedarf zu decken, wobei bei minderjährigen Kindern oft nur die Hälfte des Einkommens (abzüglich Freibeträgen) und bei volljährigen Kindern das bereinigte Einkommen vollständig auf den Bedarf angerechnet wird, was den Unterhaltsanspruch mindert. Bei minderjährigen Kindern sind Schülerjob-Einkünfte oft irrelevant, aber Lehrlingsgehälter werden zur Hälfte (abzüglich 100 €) angerechnet, während bei volljährigen Kindern alle Einkünfte (inkl. BAföG, Ausbildungsbeihilfe) vollständig berücksichtigt werden, bis der Bedarf gedeckt ist.
Wann muss Vater kein Unterhalt zahlen Ausbildung?
Eltern müssen während der Ausbildung den Lebensbedarf ihrer Kinder sicherstellen (§ 1601 BGB). Die Pflicht endet nicht mit dem 18. Geburtstag, auch nicht mit dem 25. Geburtstag wie beim Kindergeld. Erst wenn das Kind in der Lage ist, finanziell auf eigenen Füßen zu stehen, endet die Unterhaltspflicht.
Wie viel muss mein Kind verdienen, damit ich nicht mehr unterhaltspflichtig bin?
Abzüglich berufsbedingter Aufwendungen iHv 5 % verbleiben 2.042,50 €. Damit fällt er in die Einkommensgruppe 1 der Düsseldorfer Tabelle (bis 2.100 €). Dieses Einkommen reicht gerade für die Unterhaltspflicht gegenüber den Kindern iHv 480 € je Kind (960 €).
Wird das eigene Einkommen des Kindes auf seinen Unterhalt angerechnet?
1. Wird eigenes Einkommen des Kindes auf seinen Unterhalt angerechnet? Eigene Einkünfte des Kindes mindern i.d.R. seinen Unterhaltsanspruch. Dies gilt für alle Einkünfte, also sowohl für Einkünfte aus Erwerbstätigkeit, als auch für Einkünfte aus Kapitalvermögen.
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