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Wie viel PS hat der Wartburg?

Gefragt von: Frau Prof. Franziska Kopp  |  Letzte Aktualisierung: 22. September 2022
sternezahl: 4.7/5 (7 sternebewertungen)

Technische Daten
Wartburg 353 W Tourist: Zweitakt-Dreizylinder, wassergekühlt, vorn längs • BxH 73,5x78 mm • Verdichtung 7,5:1 • ein Fallstrom-Registervergaser • Hubraum 992 ccm • Leistung 37 kW (50 PS) bei 4250/min • max.

Was kostet heute ein Wartburg?

Topfite Exemplare mit H-Kennzeichen kosten bis zu 5.000 Euro. Für gut restaurierte Limousinen und Kombis werden 10.000 Euro und mehr verlangt. Mindestens 30 Prozent teurer sind Coupés. Wird der Wartburg 311 als Oldtimer mit H-Kennzeichen zugelassen, beträgt die jährliche Kfz-Steuer pauschal 191,73 Euro.

Was kostete ein Wartburg 311 in der DDR?

Das schönste Auto der DDR

Im Gegenteil, die 311-Limousine zu Preisen ab 14.700 Mark galt in den 50ern als Nobel-Auto, mit gutem Platzangebot, den bequemen Sesseln und der gediegenen Inneneinrichtung. Noch bemerkenswerter war die nie zuvor – und nie wieder – erreichte Varianten-Vielfalt auf Basis des Wartburg 311.

Wie viel ist ein Trabi wert?

Die liebevoll als "Rennpappe" bezeichneten Fahrzeuge – der Name geht auf den zum Karosseriebau verwendeten Kunststoff zurück – sind Liebhabern heute mehrere Tausend Euro wert. Für 4000 Euro etwa wurde 2011 ein Trabant 500 von 1961 verkauft. Ein Trabant 601 von 1982 war einem Sammler 4300 Euro wert.

Wie teuer waren Farbfernseher in der DDR?

Die Bildschirmdiagonale betrug 59 cm, und der Apparat war für die Farbnorm SECAM ausgelegt. Der Preis im Einzelhandel der DDR lag bei 3700 Mark.

Wartburg 1.3 (1990) - Des Wartburgs LETZTER großer Streich?

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Was kostet ein Melkus RS 1000?

Neupreis des RS 1000 waren 30.000 Mark.

Was bedeutet 353 bei Wartburg?

Das Grunddesign des 353 basierte auf der Studie eines Vollheck-Pkw von Dietel aus dem Jahr 1962, aus der Fleischer das Design der 353-Limousine ableitete.

Was für Autos gab es in der DDR?

Dabei umfasste die Autowelt der DDR viele Facetten und Produkte: In den 50er-Jahren wurden in der DDR noch dicke BMW- und EMW-Schlitten gebaut, IFA F8 und F9, der Trabant-Vorläufer AWZ P70 und der wunderschöne Wartburg 311. Auch seidenweich säuselnde Sechszylinder hatte die DDR zu bieten.

Wo wird der Wartburg gebaut?

Neben dem Trabant wird in der DDR noch ein anderer Pkw hergestellt: der Wartburg. Der Wagen wird ab Oktober 1955 im thüringischen Eisenach produziert und ist nach dem Wahrzeichen der Stadt benannt. Dort hatte sich einst der Reformator Martin Luther versteckt, als er zum Ketzer erklärt wurde.

Wer entwarf den Wartburg?

Das Design eines der beiden bekanntesten Autos der DDR, des Wartburg 353, geht auf einen Entwurf von Karl Clauss Dietel zurück. Der 1934 in Reinholdshain bei Glauchau geborene Gestalter hatte in seiner Diplomarbeit ein Auto der unteren Mittelklasse gezeichnet.

Wo wurde der Trabi gebaut?

Zwischen November 1957 (Nullserie) und April 1991 wurden in Zwickau insgesamt 3.096.099 Fahrzeuge der Trabant-Baureihe produziert. Im Gegensatz zum Wartburg waren die meisten Fahrzeuge für den Binnenmarkt vorgesehen.

Warum heißt der Wartburg Wartburg?

Wartburg war der Handelsname der von 1956 bis zum 10. April 1991 im VEB Automobilwerk Eisenach gefertigten Personenkraftwagen-Baureihe des Herstellers IFA. Der Name leitet sich von der gleichnamigen Burg am Produktionsstandort Eisenach ab. 1976 waren 19 % der in der DDR zugelassenen Pkw vom Typ Wartburg.

Wann wurde der letzte Wartburg gebaut?

Bis zu 15 Jahre mussten die Bürger auf den in Eisenach produzierten PKW warten. Doch nach dem Ende der DDR wollte niemand mehr Autos aus dem Osten fahren. Am 10. April 1991 lief der letzte Wartburg vom Band.

Wie viel kostet ein Wartburg in der DDR?

Der Grundpreis des Wartburg 353 lag bei etwa 18.000 Mark, der reale Verkaufspreis bei 20.000 bis 21.000 Mark.

Was hat ein Wartburg 353 gekostet?

Der Neupreis für die Basisversion des Wartburg 353 blieb lange Zeit nahezu identisch bei 16.950 Ostmark, beziehungsweise 5.500 DM (heute rund 2.750 Euro). Für die Sonderversionen „Tourist“ mussten hingegen rund 17.700 Ostmarkt, beziehungsweise 5.750 DM (heute rund 2.875 Euro) hingeblättert werden.

Was kostet ein Wartburg 353?

Der veranschlagte Preis von 28.400 Euro ist im Vergleich zu anderen Wartburg 353 hoch. Andererseits ist dieser Wartburg 353 ein einzigartiges Angebot.

Was kostet heute ein Melkus?

Sportwagen-Exot: Melkus RS 2000 kostet ab 100.000 Euro.

Wird der Melkus noch gebaut?

Die Autohaus Melkus GmbH wurde von Peter und Birgit Melkus bis 2006 in Dresden geführt und anschließend an die Schloz-Wöllenstein Gruppe verkauft. Das Autohaus Melkus wird heute nicht mehr operativ von der Familie Melkus geführt, trägt aber weiterhin den Namen Melkus.

Wo wird der Melkus gebaut?

Der MELKUS RS1000 wurde als einziger straßenzugelassener Sportwagen der DDR von 1969 bis 1979 von der Melkus KG in Dresden gefertigt.

Was kostete 1 Liter Milch in der DDR?

10 Pfennig

Einige Grundnahrungsmittel wurden in der DDR hoch subventioniert und waren deutlich billiger als im Westen. Das galt auch für Milch (34 Pfennig je Halbliterflasche), Brot (52 Pfennig für 2 Pfund) und Kartoffeln (85 Pfennig für 5 Kilogramm). Für ein Stück Butter musste man damals jedoch 2,40 Mark bezahlen.

Was hat ein Brot in der DDR gekostet?

Ein Mischbrot kostete 78 bzw. 93 Pfennig, das Brötchen fünf Pfennig, 250 Gramm "gute" Markenbutter 2,50 Mark, ein Würfel Bratmargarine 50 Pfennig, 100 Gramm Jagdwurst 68 Pfennig, 250 Gramm Marmelade 54 Pfennig.

Wie hieß die Butter in der DDR?

Frische Rahmbutter (Kurzzeichen FRB) war der Markenname einer in der DDR von ca. 1970 bis 1990 produzierten kalorienreduzierten Buttersorte.