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Wie viel Prozent der Deutschen haben Würmer?

Gefragt von: Karla Kuhn  |  Letzte Aktualisierung: 28. Juli 2026
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In Deutschland sind Wurmerkrankungen selten, aber Madenwürmer sind bei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter verbreitet, mit Schätzungen, dass etwa jedes fünfte Kind betroffen sein könnte (2–20 % Prävalenz). Generell sind die meisten Wurmarten bei weniger als 0,01 % der Gesamtbevölkerung relevant, was auf gute Hygienestandards zurückzuführen ist, während andere Parasiten weltweit eine viel höhere Verbreitung haben.

Wie viele Menschen haben Würmer in Deutschland?

Genaue Zahlen sind schwer zu fassen, aber Wurmbefall ist in Deutschland verbreitet, besonders bei Kindern durch Madenwürmer (2–20 % Schätzung), während große Bandwürmer dank Hygiene selten sind; viele Fälle, oft Reisemitbringsel, werden gemeldet, aber die meisten Infektionen sind harmlos, betreffen aber Millionen Menschen, vor allem junge Menschen.
 

Wie viel Prozent der Deutschen haben Parasiten?

Genaue Zahlen fehlen jedoch, da es keine offizielle Meldepflicht gibt. Das RKI schätzt, dass hierzulande etwa 20 Prozent der Kinder pro Jahr betroffen sind. Die AOK geht derweil von weit höheren Zahlen aus. Der Krankenkasse zufolge könnte etwa jedes dritte Kind im Kindergarten- oder Grundschulalter Madenwürmer haben.

Wie häufig sind Madenwürmer in Deutschland?

In Westeuropa haben ungefähr 20 Prozent der Kindergarten- und Grundschulkinder Madenwürmer. In diesem Alter sind Madenwürmer die häufigste Wurmerkrankung. Bei kleineren Kindern unter 2 Jahren, älteren Kindern ab 14 Jahren und Erwachsenen kommen die Würmer seltener vor.

Wie häufig sind Bandwürmer in Deutschland?

Weltweit infizieren sich pro Jahr zehn Millionen Menschen mit Bandwürmern. In Deutschland betreffen Wurmerkrankungen dank hoher Hygienestandards weniger als 0,01 Prozent der Bevölkerung.

Madenwürmer in Darm und Po: harmlos, aber eklig | #trivialgenial | DAK-Gesundheit

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Woran erkenne ich, ob ich Würmer habe?

Ob Sie Würmer haben, erkennen Sie meist an Juckreiz am After (besonders nachts), sichtbaren Würmern oder Eiern im Stuhl/Bettwäsche, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Schlafproblemen oder Gewichtsverlust; bei Verdacht sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der mit einem Klebestreifen-Test (Klebestreifen-Test) oder Stuhlprobe eine Diagnose stellen kann.
 

Wie oft sollte man gegen Bandwürmer entwurmen?

Bekämpfung von Bandwürmern beim Pferd

Für gewöhnlich genügt eine einmalig jährlich durchgeführte Entwurmung, um einem signifikanten Befall vorzubeugen. Besteht hingegen ein hoher Infektionsdruck innerhalb des Pferdebestands, kann eine zusätzliche Behandlung im Sommer sinnvoll sein.

Wie oft kommt es vor, dass Menschen Würmer haben?

Würmer sind weltweit sehr häufig, besonders in ärmeren Regionen mit schlechteren Hygienestandards, wo bis zu ein Viertel der Menschen betroffen sein kann, während in Industrieländern wie Deutschland Madenwürmer bei Kindern (etwa jedes fünfte Kind) am häufigsten vorkommen, aber auch Spulwürmer und Bandwürmer möglich sind. Weltweit sind über eine Milliarde Menschen von Spulwürmern betroffen. 

Sind Madenwürmer in der Kita meldepflichtig?

Madenwürmer sind in Deutschland nicht meldepflichtig nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) wie z.B. Masern oder Windpocken, aber die Kita muss informiert werden, damit Hygienevorschriften verschärft werden und andere Eltern gewarnt werden können, um eine Ausbreitung zu verhindern; wichtig sind gründliche Hygiene, kurze Fingernägel, täglicher Wechsel von Unterwäsche und Bettwäsche bei mindestens 60°C und ggf. ein kurzer Aufenthalt zu Hause nach Behandlungsbeginn. 

Kann man anfällig für Würmer sein?

Das Risiko ist auch bei Menschen erhöht, die in Langzeitpflegeeinrichtungen leben. Die Infektion kann durch anal-oralen sexuellen Kontakt mit einem infizierten Partner übertragen werden. (Siehe auch Annäherung an Parasiteninfektionen.)

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Parasiten hat?

Parasitenbefall ist weltweit sehr häufig, Schätzungen zufolge ist jeder vierte Mensch betroffen, mit besonders hohen Raten in ärmeren Regionen, aber auch in Europa sind Madenwürmer und andere Darmparasiten verbreitet, die oft durch schlechte Hygiene übertragen werden. Insbesondere Kinder sind anfälliger und Infektionen wie Madenwürmer können bis zu 50 % der Bevölkerung mindestens einmal im Leben treffen. 

Wie viele Fälle von Fuchsbandwurm gibt es pro Jahr in Deutschland?

In Deutschland gibt es jährlich etwa 40 bis 50 gemeldete Fälle von Fuchsbandwurm-Erkrankungen, mit einem Anstieg in den letzten 20 Jahren, hauptsächlich bedingt durch mehr Füchse in Siedlungsnähe; Hotspots sind Süddeutschland (Schwäbische Alb, Alpenvorland), aber die Erkrankung ist insgesamt selten und besser behandelbar, wenn früh erkannt.
 

Woher weiß man, ob man Parasiten im Darm hat?

Symptome von Darmparasiten sind vielfältig und umfassen Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Blähungen, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Konzentrationsschwäche und Juckreiz am After, oft nachts bei Madenwürmern; manchmal sind sogar sichtbare Würmer oder Eier im Stuhl zu sehen, und bei starken Infektionen können auch Fieber, Blutarmut oder Husten auftreten, wenn die Parasiten andere Organe befallen. Viele Infektionen verlaufen anfangs auch ohne Beschwerden.
 

Ist es möglich, Madenwürmer ohne Behandlung zu haben?

Madenwürmer verschwinden nicht einfach ohne Behandlung, sondern können durch ständige Selbstinfektion (besonders bei Kindern durch Kratzen und Mundkontakt) zu einem endlosen Kreislauf führen, der den Juckreiz, Schlafstörungen und Reizbarkeit verstärkt. Obwohl die Infektion meist harmlos ist, können unbehandelte Folgen wie Entzündungen der Haut (Ekzeme, bakterielle Infektionen) und bei Mädchen Scheidenentzündungen (Vulvovaginitis) auftreten. Eine rasche medikamentöse Behandlung (Anthelminthika) zusammen mit strenger Hygiene ist daher empfehlenswert, um die Beschwerden zu beenden und eine Ausbreitung zu verhindern, auch wenn die Würmer selbst nach Wochen sterben würden. 

Wie merkt ein Mensch, wenn er Würmer hat?

Würmer beim Menschen verursachen oft unspezifische Symptome wie Bauchschmerzen, Juckreiz am Po (besonders nachts), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Müdigkeit oder Gewichtsverlust, wobei Madenwürmer häufig nur nächtlichen Juckreiz auslösen. Stärkere Infektionen oder Bandwürmer können auch Blutarmut (Anämie), Fieber, Husten, Atemnot oder sichtbare Würmer im Stuhl verursachen. Bei Verdacht sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, da die Symptome unspezifisch sind und der Wurmart variieren.
 

Wie oft sollte man Bettwäsche bei Wurmbefall wechseln?

Bei Wurmbefall (meist Madenwürmer) sollten Sie Bettwäsche täglich wechseln, besonders in den ersten 7-10 Tagen der Behandlung, und sie bei mindestens 60°C waschen, um Eier abzutöten und eine Wiederansteckung zu verhindern; auch Unterwäsche und Handtücher täglich tauschen. Eine konsequente Hygiene, einschließlich gründlichem Händewaschen nach jedem Toilettengang und vor dem Essen, ist entscheidend, um die Infektion dauerhaft zu besiegen.
 

Was tun, wenn ein Familienmitglied Würmer hat?

Ja, bei Wurmbefall, besonders bei Madenwürmern, sollte die ganze Familie zeitgleich behandelt werden, um eine erneute Ansteckung zu verhindern, da Medikamente oft nur die Würmer, nicht aber die Eier abtöten und eine zweite Einnahme nach zwei Wochen nötig ist, ergänzt durch strenge Hygiene (Händewaschen, Bettwäsche wechseln) und einen Arztbesuch zur Bestätigung und richtigen Medikation.
 

Kann ein Kind mit Würmern in die Kita?

Ja, ein Kind mit Würmern (meist Madenwürmern) darf in die Kita gehen, aber nur unter strengen Hygieneauflagen und nach Rücksprache mit dem Personal, da eine Ansteckung leicht möglich ist; idealerweise sollte der Besuch nach der ersten Wurmkur für ein bis zwei Tage pausiert werden, um eine Ausbreitung zu verhindern, betont ZDFheute.de. Eine Meldepflicht besteht nicht, aber eine Information an Kita und Eltern befreundeter Kinder ist wichtig, um die Hygiene (Händewaschen, Bettwäsche wechseln) zu verstärken, da Wurmeier über Hände, Spielzeug und Nahrungsmittel verbreitet werden.
 

Warum brennt meine Scheide nachts?

Ein brennendes Gefühl in der Scheide bei einem Kind, besonders nachts, deutet oft auf eine Vulvovaginitis (Scheidenentzündung) hin, verursacht durch Reizungen (Seifen, Waschmittel), mangelnde Hygiene (Keime vom After), Fremdkörper (Toilettenpapier) oder Infektionen (Pilze, Bakterien), wobei Symptome wie Rötung, Juckreiz, Schwellung und Ausfluss auftreten können; ein Arztbesuch ist ratsam, um die genaue Ursache zu klären und die richtige Behandlung (Sitzbäder, Salben, korrekte Hygiene) einzuleiten. 

Woran erkennt man, ob man Würmer im Darm hat?

Man erkennt Würmer oft am starken Juckreiz am Po, besonders nachts, sichtbaren Würmern (kleine weiße Fäden) im Stuhl, auf dem Toilettenpapier oder in der Unterwäsche, sowie unspezifischen Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen, Gewichtsverlust oder Appetitlosigkeit, auch wenn viele Infektionen symptomlos bleiben. Bei Verdacht auf Würmer sollte man einen Arzt aufsuchen, der oft einen Abstrich (Klebestreifen-Test) macht, um Eier nachzuweisen.
 

Wie viele Menschen in Deutschland haben Parasiten?

In Deutschland treten pro Jahr etwa 600 Erkrankungsfälle auf, wobei es sich in der Regel um unerfreuliche Reisemitbringsel aus Afrika, Asien oder Südamerika handelt. Wenn also ein Urlaub in diesen Regionen geplant ist, sollte vorher eine reisemedizinische Beratungsstelle aufgesucht werden.

Sind Würmer über die Toilette übertragbar?

Ja, Würmer (speziell Madenwürmer) können indirekt über die Toilette übertragen werden, da ihre klebrigen Eier an der Toilettenschüssel, am Griff oder in der Umgebung haften bleiben können, dann durch Berührung (Schmierinfektion) an die Hände gelangen und so wieder in den Mund und Verdauungstrakt wandern, was zu Reinfektionen oder Ansteckungen führt; die Übertragung geschieht durch Verschlucken der Eier, meist nach dem Toilettengang, wenn man sich nicht die Hände wäscht. 

Wie sieht Stuhlgang mit Wurmbefall aus?

Kot mit Würmern kann unterschiedlich aussehen, oft sieht man kleine weiße Würmchen (Madenwürmer), die sich bewegen, oder Reiskorn-ähnliche Segmente (Bandwürmer), die mit dem Kot ausgeschieden werden; Spulwürmer sehen aus wie lange, weiße Spaghetti. Oft sind die Parasiten aber mit bloßem Auge kaum erkennbar, da nur Eier oder Larven ausgeschieden werden, was eine ärztliche Untersuchung notwendig macht.
 

Kann ein Bandwurm aus dem Mund kommen?

Ja, ein Bandwurm kann unter bestimmten seltenen Umständen aus dem Mund kommen, aber normalerweise wandern Bandwurmglieder (Proglottiden) aus dem After, während erwachsene Würmer (z. B. nach einer Infektion) manchmal durch eine Darmspiegelung oder Operation über den Mund entfernt werden müssen, wenn sie sehr groß sind oder Komplikationen verursachen. Eine direkte Übertragung durch das Auswandern in den Mund vom Darm zum Menschen ist unüblich, die Infektion erfolgt meist durch Aufnahme von Eiern oder Larven über den Mund.
 

Wie lang war der längste Bandwurm in einem Menschen?

Der längste jemals in einem Menschen gefundene Bandwurm erreichte erstaunliche 18 Meter, ein seltener Fall eines Fischbandwurms (Diphyllobothrium latum), der bei einem Mann in Thailand entdeckt wurde, während andere Fälle von Bandwürmern bis zu zwei Meter Länge aufwiesen, oft Schweinebandwürmer.
 

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