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Wie viel Pension bekommt ein General?

Gefragt von: Yvonne Keller  |  Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
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Ein General in Deutschland erhält eine Pension, die sich nach den ruhegehaltfähigen Dienstbezügen und der Dienstzeit berechnet, wobei der Höchstsatz bei 71,75 % der letzten Bezüge nach 40 Dienstjahren liegt, was bei einem Brigadegeneral/Flottillenadmiral (B6) oder Generalmajor (B7) bereits beträchtliche Summen im (niedrigen bis mittleren) vierstelligen Bereich ausmacht, wobei Beispiele von 2016 auf rund 9.000 € (Brigadegeneral) und bei höheren Generälsrängen entsprechend mehr, auch deutlich über 10.000 €, hindeuten, wobei die genaue Höhe von individuellen Faktoren abhängt.

Was bekommt ein Berufssoldat, wenn er in Pension geht?

Ein Berufssoldat erhält eine Pension (Ruhegehalt), die sich aus 1,79375 % seiner ruhegehaltfähigen Dienstbezüge pro Dienstjahr berechnet, maximal jedoch 71,75 % (nach 40 Dienstjahren) erreicht, wobei der genaue Betrag vom individuellen Bruttogehalt und der Dienstzeit abhängt. Für Soldaten mit kürzerer Dienstzeit oder besonderen Altersgrenzen (z.B. Piloten) gibt es Zuschläge, aber die Versorgung kann eine Lücke zur gesetzlichen Rente darstellen, weshalb oft zusätzliche private Altersvorsorge empfohlen wird. 

Wie hoch ist die höchste Beamtenpension?

Die höchste Beamtenpension liegt bei maximal 71,75 % der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, erreicht nach 40 Jahren Vollzeitdienst, und wird aus dem letzten Gehalt berechnet, wobei höhere Besoldungsgruppen (wie B-Besoldung) und Bundesländer mit höheren Gehältern zu den höchsten Absolutbeträgen führen, die auch über 10.000 € monatlich liegen können.
 

Wie viel Pension hat ein Hauptkommissar?

Der Höchstsatz beträgt 71,75 Prozent der letzten Brutto-Dienstbezüge und errechnet sich aus den Dienstjahren (1,79375 Prozent pro Dienstjahr, max. 40 Jahre) und den zuletzt zugestandenen Dienstbezügen. Die Pension unterliegt der vollständigen Einkommensteuerpflicht nach §19 Abs.

Wie viele Beamte bekommen mehr als 3000 € Pension?

Die Statistik zu den Beamtenpensionen sagt – ebenfalls netto nach Abgaben für Krankenkasse, Pflegekasse und Einkommensteuer: 46 Prozent aller Männer erhalten eine Pension von sogar über 3000 Euro. Und immerhin 16 Prozent der Ex-Beamtinnen.

Beamtenpension Berechnung einfach erklärt mit Beispielen

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Wie viel Pension bringt eine Beamtenlaufbahn wirklich?

Beamte erhalten in Deutschland eine am letzten Arbeitsentgelt gemessene Pension. Diese beträgt nach 40 Dienstjahren derzeit 71,75 Prozent des während der letzten zwei Jahre vor der Pensionierung bezogenen Bruttogehalts.

Wie hoch ist die Pension einer Beamtenwitwe?

Die Pension einer Beamtenwitwe beträgt grundsätzlich 55 % des Ruhegehalts, das ihr verstorbener Ehepartner erhalten hat oder hätte, wobei es bei Ehen vor 2002 noch 60 % sein können, wenn der Partner vor 1962 geboren wurde. Es gibt keine "kleine" oder "große" Witwenrente wie in der gesetzlichen Rentenversicherung, aber eigene Einkünfte der Witwe können die Pension kürzen, wobei mindestens 20 % der ursprünglichen Pension erhalten bleiben müssen. 

Was ist die Höchstpension in Deutschland?

Die höchste Pension in Deutschland erhalten Spitzenbeamte wie der Bundespräsident, dessen monatlicher Ehrensold über 18.000 Euro betragen kann. Für normale Beamte gibt es eine Obergrenze von 71,75 % des letzten Bruttogehalts, was bei hohen Besoldungsgruppen und 40 Dienstjahren über 11.000 Euro monatlich ausmachen kann, während die gesetzliche Höchstrente bei rund 3.600 Euro liegt. 

Wie hoch ist die Pension eines 4-Sterne-Generals?

Der Generalinspekteur erhält gemäß Bundesbesoldungsordnung (BBesO) zusätzlich zum Grundgehalt der Besoldungsgruppe B10 (General bzw. Admiral, vier Sterne) eine Amtszulage. Seit 1. April 2022 beläuft sich das monatliche Grundgehalt in B10 auf brutto 14.626,52 €.

Was bleibt netto von der Beamtenpension?

Von der Beamtenpension bleiben netto oft 68 bis 75 % übrig, aber die Höhe hängt stark von individuellen Faktoren ab: Steuern, Krankenversicherung (PKV vs. GKV) und Pflegeversicherung führen zu Abzügen von 25-35 % oder mehr, wobei Privatversicherte meist besser dastehen, da sie weniger Sozialversicherungsbeiträge zahlen und oft höhere Beihilfe erhalten. Bei einer durchschnittlichen Brutto-Pension von ca. 3.240 € (2024) können netto etwa 2.400–2.600 € netto resultieren, aber mit großen Unterschieden je nach Versorgungsklasse und Versicherungsstatus. 

Wie hoch ist die Besoldung eines Brigadegenerals in der Bundeswehr?

Ein Brigadegeneral bei der Bundeswehr wird nach der Besoldungsgruppe B 6 bezahlt, was einem monatlichen Grundgehalt von ungefähr 11.300 € (brutto) entspricht, zuzüglich möglicher Zulagen, wobei die genaue Summe je nach Erfahrungsstufe und persönlichen Verhältnissen variieren kann. 

Wann gehen Generäle in Pension?

Rentenrecht. Die Regelaltersgrenze wird mit Vollendung des 67. Lebensjahres erreicht (§ 35 SGB VI).

Wie viel Rente bekomme ich als Berufssoldat?

Anders beim Ruhegehalt

Ähnlich wie in der Rentenversicherung gibt es ein Punktesystem. Pro Dienstjahr erhält derjenige 1, 79375%. Nach vollen 40 Dienstjahren hat man also Zugang zu seiner vollen Pension von 71,75% seines Bruttos.

Wie hoch ist die Pension für Beamte, die Professoren sind?

Die gesetzliche Altersgrenze ist länderspezifisch geregelt. Beamtete Professorinnen und Professoren treten regelmäßig mit Ablauf des Monats in den Ruhestand, in dem sie das 67. Lebensjahr vollenden.

Wie hoch ist das Sterbegeld für ehemalige Berufssoldaten?

Ehemalige Berufssoldaten (Berufssoldaten) erhalten bei Tod ein Sterbegeld in Höhe des Zweifachen ihrer letzten Dienst- oder Versorgungsbezüge, das an Ehepartner, Lebenspartner, Kinder oder Enkel gezahlt wird, ansonsten an Bestattungskosten-Träger; darüber hinaus sichert die Hinterbliebenenversorgung (Witwen-/Witwergeld, Waisengeld) die Angehörigen, wobei es bei Einsatzunfällen zu zusätzlichen Entschädigungen kommen kann, aber oft Versorgungslücken bestehen, die durch private Vorsorge (z.B. Berufsunfähigkeitsversicherungen) geschlossen werden sollten.
 

Wie hoch ist die höchste Witwenpension?

Sind die Einkommen gleich hoch, so beträgt die Hinterbliebenenpension 40 Prozent der Pension der verstorbenen Person. Ist das Einkommen der hinterbliebenen Person geringer als das Einkommen der verstorbenen Person, so steigt der prozentmäßige Anspruch, höchstens jedoch bis auf 60 Prozent.

Wie lange wird die Beamtenpension nach dem Tod bezahlt?

Die Beamtenpension wird nach dem Tod des Beamten als Hinterbliebenenversorgung (Witwen-/Witwergeld, Waisengeld) gezahlt, wobei der Anspruch für den Ehepartner unbefristet sein kann, aber durch Wiederheirat oder bestimmte Heiratsparameter (z.B. Heirat im Ruhestand nach Regelaltersgrenze) erlischt oder zeitlich begrenzt wird, während Kinder (Waisen) das Waisengeld oft nur bis 18 oder 27 Jahre erhalten, wenn sie in Ausbildung sind. Zunächst gibt es ein einmaliges Sterbegeld (Zwei Monatsbezüge) und laufende Leistungen für Partner und Kinder, die je nach Situation und Dauer der Ehe variieren. 

Wer kann 3000 Euro Rente bekommen?

Wer also genau 3000 Euro Rente haben möchte, müsste bei dem aktuellen Rentenwert 79,79 Rentenpunkte in seinem Arbeitsleben gesammelt haben. Damit man das in 45 Beitragsjahren schafft, muss ein Versicherter pro Jahr 1,77 Rentenpunkte schaffen. Und dafür müssen 6363,15 Euro pro Monat verdient werden.

Was ist die höchste Pension eines Beamten?

Er ist begrenzt auf maximal 71,75 Prozent, die erst bei einer ruhegehaltfähigen Dienstzeit von wenigstens 40 Jahren (in Vollzeit) erreicht werden. Der Wert 71,75 Prozent bezeichnet also den Höchstruhegehaltssatz. Der tatsächlich erreichte Ruhegehaltssatz liegt in der Regel darunter.

Werden Beamtenpensionen aus der Rentenkasse bezahlt?

Nein, Beamtenpensionen werden nicht aus der Rentenkasse bezahlt, sondern direkt aus den öffentlichen Haushalten (Steuermitteln) von Bund, Ländern und Kommunen, da Beamte nicht in die Rentenversicherung einzahlen. Das ist ein völlig getrenntes System, das auf dem Alimentationsprinzip beruht, wonach der Staat für seine Beamten im Ruhestand aufkommt, im Gegenzug für deren besondere Treuepflicht.
 

Was verdient ein 1. Polizeihauptkommissar?

Das Gehalt eines Ersten Polizeihauptkommissars (EPHK) liegt in der Besoldungsgruppe A 13, dem Spitzenamt des gehobenen Dienstes, mit Einstiegsgehältern ab über 5.000 € Grundgehalt und kann mit Erfahrung auf bis zu über 6.000 € steigen, wobei genaue Beträge je nach Bundesland, Erfahrungsstufe und Zulagen variieren. Während ein Polizeihauptkommissar (A11/A12) anfangs eher 3.500 bis 4.000 € verdient, startet der EPHK (A13) deutlich höher, oft mit rund 5.000 €.
 

Ist A14 ein gutes Gehalt?

Ja, A14 ist ein sehr gutes Gehalt, besonders im öffentlichen Dienst, da es den höheren Dienst repräsentiert und Einstiegsgehälter von über 5.000 € brutto monatlich ermöglicht, die mit Erfahrung (Stufen) deutlich steigen und Zulagen hinzukommen können, was es mit vielen gehobenen Jobs in der Privatwirtschaft vergleichbar macht, oft mit besserer Work-Life-Balance und Sicherheit. Es ist ein Gehalt für Akademiker mit Masterabschluss oder vergleichbarer Qualifikation.
 

Welche Beamten verdienen am meisten?

Am höchsten verdienen Beamte in Spitzenpositionen der Justiz (z.B. Präsidenten der obersten Bundesgerichte in Besoldungsgruppe R10), in leitenden Funktionen der Ministerien (Staatssekretäre, Abteilungsleiter) und im Auswärtigen Amt (Besoldungsgruppen B) sowie Professoren (W3) und hochrangige Richter (R7), wobei Juristen in der Verwaltung oft ebenfalls sehr gut verdienen, oft in höheren Besoldungsgruppen wie A13 und B-Besoldung.
 

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