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Wie viel kostet die Pille zum Abtreiben?

Gefragt von: Robert Mack  |  Letzte Aktualisierung: 5. Mai 2026
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Die Kosten für eine Abtreibungspille (medikamentöser Abbruch) liegen in Deutschland meist zwischen 300 und 600 Euro, da die Medikamente und die ärztliche Betreuung bezahlt werden müssen, aber eine Narkose entfällt. Kostenübernahmen sind bei geringem Einkommen möglich, wenn ein Beratungsschein vorliegt, oder wenn eine medizinische/kriminologische Indikation besteht; die genauen Kosten variieren je nach Praxis und Region.

Ist die Abtreibungspille kostenlos?

Ein Schwangerschaftsabbruch wird von der Krankenkasse übernommen, wenn eine medizinische oder kriminologische Indikation vorliegt. Für einen Schwangerschaftsabbruch auf eigenen Wunsch müssen die Kosten selbst getragen werden.

Wie lange dauert die Pille zum Abtreiben?

Die Abtreibungspille (medikamentöser Abbruch) ist in Deutschland und Österreich bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag seit der letzten Regelblutung) möglich; in der Schweiz oft bis zur 9. Woche, manchmal aber auch kürzer, wie bis zur 7. Woche. Die Methode wird durch zwei Medikamente (Mifepriston und Prostaglandin) unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt, um die Schwangerschaft zu beenden.
 

Wie viel kostet ein Abbruch einer Pille?

für einen ambulanten Schwangerschaftsabbruch liegen in Deutschland zwischen 350 und 800 Euro. Der Preis unterscheidet sich je nach Methode, eventueller Betäubungsart und Praxis. Bei einer stationären Aufnahme kommen die Kosten für den Krankenhausaufenthalt hinzu.

Wie schmerzhaft ist die Abtreibungspille?

Die Abtreibungspille kann für manche Frauen eine unangenehme Erfahrung sein. Die Abtreibungspille verursacht Unterleibsschmerzen, die mehrere Stunden andauern können. Etwa so, wie sehr starke Menstruationskrämpfe. Andere mögliche Nebenwirkungen der Abtreibungspille sind Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfall.

Schwangerschaftsabbruch: Was Ärzte nicht sagen dürfen | Quarks Exklusiv

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Ist ein Schwangerschaftsabbruch in der 4. Woche schmerzhaft?

Medikamentöse und operative Schwangerschaftsabbrüche sind in der Regel risikoarme Methoden, eine Schwangerschaft zu beenden, und jede Frau erlebt sie anders. Medikamentöse Abbrüche können Schmerzen und Krämpfe verursachen, da sich die Gebärmutter zusammenzieht, um das Schwangerschaftsgewebe auszustoßen. Die Schmerzen lassen sich meist mit rezeptfreien Medikamenten lindern.

Hat das Baby Schmerzen bei der Abtreibung?

Ein Forschungsbericht im British Medical Journal deutet darauf hin, dass Föten keinen Schmerz empfinden und dass sich Schmerzempfinden erst nach der Geburt entwickelt.

Ist die erste Abtreibung gratis?

Nein, eine erste Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch kostenlos, aber die Kosten können für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden; die ärztliche Beratung und Nachsorge zahlt die Krankenkasse immer. Die Kosten für den Eingriff selbst (ca. 300–800 €) trägt man selbst, wenn das Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt (oft < 1.500 € netto/Monat), aber man kann eine Übernahme beantragen, wenn man bedürftig ist, wobei dann das Bundesland oder die Krankenkasse zahlt. 

Wie viel kosten Schwangerschaftspillen?

In Indien liegt der Preis für die Abtreibungspille oder das Abtreibungsset typischerweise zwischen 2.750 und 5.000 ₹ .

Welche Gefühle erleben Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch?

Nach einem Schwangerschaftsabbruch sind die Gefühle sehr individuell und reichen von Erleichterung, Freude oder auch einem Gefühl der Stärke bis hin zu Trauer, Schuld, Angst, Niedergeschlagenheit, Wut und hormonell bedingten Stimmungsschwankungen, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Schmerzen und Blutungen einhergehen können, wobei die Verarbeitung stark von den persönlichen Umständen (z.B. Druck, Lebenssituation, moralische Einstellung) abhängt. Es gibt keine pauschale "normale" Reaktion, und professionelle Beratung bei Beratungsstellen wie pro familia oder donum vitae ist eine wichtige Anlaufstelle. 

Kann man in der 4. SSW schon abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch ist bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) möglich.

Wie läuft eine Abtreibung mit Pille?

Der Ablauf der Abtreibungspille ist ein zweistufiger Prozess, bei dem zuerst unter ärztlicher Aufsicht Mifepriston eingenommen wird, um die Schwangerschaft zu stoppen, gefolgt von einem zweiten Medikament (Prostaglandin) 24-48 Stunden später, das Wehen auslöst, um die Gebärmutter zu entleeren, was meist mit starken Blutungen und Krämpfen verbunden ist. Nach der Einnahme folgen Blutungen, die stärker als eine normale Periode sein können, und nach 1-2 Wochen ist eine Kontrolluntersuchung beim Arzt notwendig, um sicherzustellen, dass alles vollständig abgegangen ist. 

Wie hoch ist die Chance pro Monat schwanger zu werden?

Die Chance, schwanger zu werden, liegt pro Zyklus für Frauen zwischen 18 und 30 Jahren bei ungefähr 20 bis 30 Prozent und sinkt mit steigendem Alter. Mit 35 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit pro Zyklus bei circa 10 bis 15 Prozent.

Wie viel kostet ein Abtreiben?

Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs

Die von Ihnen zu tragenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 bis 800 € je nach Praxis, Methode und Versicherung. Bei stationärer Aufnahme im Krankenhaus müssen Sie einen Tagessatz selbst bezahlen.

Welche Strafe droht bei Abtreibung?

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist. 

Kann man ab 16 abtreiben?

Ja, mit 16 kann man abtreiben, da man in diesem Alter in der Regel als einwilligungsfähig gilt und meist keine Zustimmung der Eltern benötigt, wenn der Arzt die Reife zur Entscheidung bejaht, aber eine verpflichtende Erstberatung bei einer anerkannten Stelle (wie Pro Familia) ist erforderlich. Es ist wichtig, sich an spezialisierte Beratungsstellen zu wenden, die Unterstützung und Informationen bieten und auch anonyme Hilfe ermöglichen, auch ohne dass die Eltern davon erfahren. 

Wie viel kosten die Pillen?

Die Kosten für die Pille variieren je nach Präparat und Packungsgröße, liegen oft zwischen 17 und 25 € pro Monat, wobei Großpackungen (3 oder 6 Monate) günstiger sind, mit Kosten von etwa 15 bis 60 € für 3 Monate und 40 bis 80 € für 6 Monate. Bis zum 22. Geburtstag übernehmen Krankenkassen oft die Kosten (abzüglich einer Zuzahlung von 5-10 €), danach müssen Frauen in der Regel selbst zahlen, es gibt aber unter Umständen regionale Hilfen. 

Wie teuer ist eine Babypille?

Sind sie zwischen 18 und 21 Jahre alt, fällt allerdings eine Rezeptgebühr von 5 € in der Apotheke an. Frauen, die 22 Jahre und älter sind, müssen die Pille vollständig selbst bezahlen. Eine Dreimonatspackung kostet etwa zwischen 20 und 40 €, Sechsmonatspackungen sind in der Regel im Verhältnis günstiger.

Kann ich Babypillen ohne Rezept kaufen?

Nein, die normale Antibabypille ist in Deutschland strikt rezeptpflichtig und kann nicht ohne ärztliche Verschreibung gekauft werden, da sie gesundheitliche Risiken birgt und eine ärztliche Beratung zur sicheren Anwendung notwendig ist. Ausnahmen sind die Pille danach, die rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist, und in manchen Ländern wie den USA eine spezielle reine Gestagen-Pille namens Opill (Opill®). In Deutschland gibt es mittlerweile Online-Anbieter für Folgerezepte durch Telemedizin, wobei die Erstuntersuchung beim Arzt erfolgen muss.
 

Ist die erste Abtreibung umsonst?

Nein, eine erste Abtreibung ist in Deutschland grundsätzlich nicht automatisch kostenlos, aber die Kosten können für Frauen mit geringem Einkommen übernommen werden; die ärztliche Beratung und Nachsorge zahlt die Krankenkasse immer. Die Kosten für den Eingriff selbst (ca. 300–800 €) trägt man selbst, wenn das Einkommen über einer bestimmten Grenze liegt (oft < 1.500 € netto/Monat), aber man kann eine Übernahme beantragen, wenn man bedürftig ist, wobei dann das Bundesland oder die Krankenkasse zahlt. 

Kann man im 4. Monat noch abtreiben?

Der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch („Abtreibung“) ist bis zum Ende der 9. Schwangerschaftswoche (63. Tag) seit Beginn der letzten Monatsblutung möglich.

Wie schmerzhaft ist eine medikamentöse Abtreibung?

Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch verursacht Schmerzen, die oft mit starken Menstruationskrämpfen (Regelschmerzen) vergleichbar sind, ausgelöst durch die Kontraktionen der Gebärmutter, begleitet von starken Blutungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Schüttelfrost, wobei Schmerzmittel zur Linderung bereitgestellt werden. Die Intensität variiert, aber Krämpfe und Blutungen können mehrere Stunden bis Tage andauern und sind ein normaler Teil des Prozesses.
 

Wieso darf man bis zur 12. Woche abtreiben?

In Deutschland erlaubt das Gesetz einen Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche (eigentlich Ende der 14. SSW) nach einer verpflichtenden Beratung (§ 218a StGB), weil in dieser frühen Phase die Abwägung zwischen dem Grundrecht der Schwangeren auf Selbstbestimmung und dem Schutz des ungeborenen Lebens eine Straffreiheit ermöglicht, da das Fötus noch nicht als voll entwickelt gilt und die Risiken für die Mutter in dieser Phase geringer sind als später. Eine weitere Option besteht bei medizinischer Indikation (Gefahr für Leib/Leben der Mutter) oder kriminologischer Indikation (z.B. Vergewaltigung) auch über die 12. Woche hinaus, da hier die Notlage der Frau im Vordergrund steht. 

Was passiert mit Babys nach der Abtreibung?

Bei einer Abtreibung wird der Embryo bzw. Fötus durch verschiedene medizinische Verfahren aus der Gebärmutter entfernt, entweder medikamentös (durch Auslösen von Wehen und Abstoßen ähnlich einer Fehlgeburt) oder operativ (meist durch Absaugen oder Ausschaben), wobei die Methode vom Schwangerschaftsstadium abhängt, um den Herzschlag zu stoppen und das Gewebe zu entfernen. Der Vorgang ist medizinisch so gestaltet, dass er in der Regel effektiv ist und Komplikationen selten sind, wobei die genaue Vorgehensweise vom Zeitpunkt der Schwangerschaft und der gewählten Methode variiert.
 

Kann das Baby einen Schwangerschaftsabbruch spüren?

Obwohl wissenschaftliche Studien nicht abschließend klären können, ab wann das Nervensystem eines Fötus so weit entwickelt ist, dass er Schmerzen empfinden kann, ist der Staat Utah der Ansicht, dass ausreichend medizinische Beweise vorliegen, um zu dem Schluss zu kommen, dass ein Fötus ab einer Schwangerschaftsdauer von mindestens 20 Wochen während eines Schwangerschaftsabbruchs Schmerzen empfinden kann .

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