Zum Inhalt springen

Wie viel kann man mit Staking verdienen?

Gefragt von: Herr Dr. Josef Vollmer B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 10. Februar 2026
sternezahl: 5/5 (21 sternebewertungen)

Mit Staking kann man je nach Kryptowährung und Methode meist zwischen 3 % und 15 % Rendite pro Jahr verdienen, aber auch deutlich höhere oder niedrigere Raten sind möglich; während Ethereum mit ca. 3–4 % eher am unteren Ende liegt, können andere wie Cosmos (bis 17 %) oder durch DeFi (bis über 60 %) höhere Erträge bringen, wobei unrealistisch hohe Versprechen oft unseriös sind und die Besteuerung in Deutschland ab 256 € Einkommen pro Jahr greift.

Wie viel Geld kann man mit Staking verdienen?

Die erwartete Rendite aus dem Staking schwankt bei den mittlerweile über 200 Kryptowährungen zwischen einstelligen bis dreistelligen Prozentzahlen. Wenn man zum Beispiel im April 2022 Coins in Avalanche gestaket hat, konnte man einen Reward von circa neun Prozent in einem Jahr erwarten.

Ist Staking eine gute Möglichkeit, Geld zu verdienen?

Lohnt sich das Staking von Kryptowährungen? Für viele Inhaber ja. Staking bietet eine unkomplizierte Methode, Renditen zu erzielen, ohne täglich handeln zu müssen . Je nach Netzwerkbedingungen können die Erträge zwischen wenigen Prozent und zweistelligen Beträgen liegen.

Wie oft wird Staking ausgezahlt?

Staking-Auszahlungen variieren je nach Kryptowährung und Anbieter stark: Häufig gibt es wöchentliche Ausschüttungen (z. B. bei Kraken, Bitpanda), manchmal sogar mehrere Male pro Woche (z. B. ETH alle 3 Tage), aber auch Auszahlungen alle paar Tage oder erst nach längeren Zeiträumen (z.B. Cardano nach 15 Tagen) sind möglich; die Rewards werden oft direkt aufs Konto gutgeschrieben. 

Ist Staking nach 1 Jahr steuerfrei?

Die Erträge aus Staking oder Lending selbst sind steuerpflichtig. Der Verkauf der ursprünglichen Coins bleibt jedoch nach Ablauf der einjährigen Haltefrist steuerfrei.

Passives Einkommen mit Krypto? Staking, Lending & Liquidity Mining erklärt! | Finanzfluss

32 verwandte Fragen gefunden

Was ist der Nachteil beim Staking?

Die Hauptnachteile beim Staking sind hohe Risiken durch Kursvolatilität, Sperrfristen, Sicherheitslücken bei Anbietern (Hacks, Insolvenz) und technische Probleme (Slashing-Strafen, Netzwerkfehler), die zu Kapitalverlusten führen können, sowie fehlende Flexibilität, da Coins oft gebunden sind und nicht sofort gehandelt werden können, und komplexe steuerliche Regelungen in Deutschland. 

Wie erfährt das Finanzamt von Krypto-Gewinnen?

Wie erfährt das Finanzamt von Bitcoin-Gewinnen und anderen Kryptogewinnen? Das Finanzamt kann über verschiedene Kanäle von Bitcoin-Gewinnen und Gewinnen aus weiteren Kryptowährungen erfahren. Dazu gehören Datenabgleiche mit Kryptobörsen, Informationen von Banken, sowie die Überprüfung von öffentlichen Blockchain-Daten.

Kann ich mit Kryptowährungen 100 Dollar pro Tag verdienen?

Viele Krypto-Enthusiasten träumen von einem regelmäßigen Einkommen durch Trading – und 100 US-Dollar pro Tag gelten oft als erster großer Meilenstein. Das entspricht etwa 3.000 US-Dollar im Monat, genug, um das Einkommen aufzubessern oder es mit der Zeit sogar zum Hauptberuf zu machen. Doch die Wahrheit ist: Es ist möglich – aber nicht einfach .

Wie hoch ist die Freigrenze für Krypto-Staking im Jahr 2025?

Einnahmen unter der Freigrenze von 256 Euro pro Jahr

Aber Achtung: Überschreitest du auch nur um einen Euro, wird der gesamte Betrag steuerpflichtig! Beispiel: Du erhältst im Jahr 2025 insgesamt 250 € durch Staking → steuerfrei.

Wie viel verdient man mit Ethereum-Staking?

Die durchschnittliche jährliche Rendite (APY) für ETH-Staking liegt bei etwa 4 % für Validatoren, die MEV-Boost nicht nutzen. Validatoren mit aktiviertem MEV-Boost erzielen im Durchschnitt etwa 5,69 %.

Kann man beim Staking alles verlieren?

Staking-Rewards werden nicht garantiert. Es ist möglich, dass Ihre Rewards höher oder niedriger ausfallen als auf dem Netzwerkverhalten der Vergangenheit basierende Schätzungen. Es ist auch möglich, dass Sie auf gestakte Assets keine Rewards erzielen.

Ist Staking risikoreich?

Staking birgt Risiken wie Kursverluste durch Volatilität, Liquiditätsbindung während Sperrzeiten, Protokollrisiken (z.B. Slashing-Strafen bei Validator-Fehlverhalten), Sicherheitsrisiken durch Hackerangriffe auf Börsen/Smart Contracts, und Plattformrisiken (Insolvenz des Anbieters), sowie potenzielle Steuerrisiken in Deutschland. Diese Risiken können durch sorgfältige Wahl des Anbieters, Diversifizierung und Verständnis des Protokolls minimiert werden, sind aber nie ganz auszuschließen. 

Was muss ich beim Staking beachten?

1) Staking Einkommen über der Freigrenze: 256€ pro Jahr.

Zusätzlich handelt es sich um eine Freigrenze, keinen Freibetrag. Das bedeutet: bis zu einem Einkommen von 256€ sind deine Staking Rewards steuerfrei. Sobald die Einkünfte einen Euro darüber liegen, also schon ab 257€, musst du den gesamten Betrag versteuern.

Ist Staking seriös?

Wie bei allen Investitionen gibt es auch beim Staking ein Risiko von Betrug oder Scams. Hierbei werden Anleger getäuscht und dazu gebracht, Kryptowährungen in betrügerische Projekte zu investieren, die keinen realen Wert haben. Ein Beispiel für einen Staking Scam ist der sogenannte „Exit-Scam“.

Wie lange minen für 1 Bitcoin?

Einen ganzen Bitcoin zu minen, dauert heute für eine Einzelperson oft Jahre oder ist fast unmöglich allein, da die Mining-Schwierigkeit extrem hoch ist. Alleine mit starker ASIC-Hardware kann es 30+ Jahre dauern, aber in einem Mining-Pool teilen sich viele Miner die Belohnung, wodurch man z.B. in 2,5-3 Jahren 1 BTC durch wiederkehrende kleine Belohnungen verdienen könnte. Das Netzwerk ist so konzipiert, dass im Durchschnitt alle 10 Minuten ein neuer Block gefunden wird, aber das gilt für die gesamte kollektive Rechenleistung des Netzwerks, nicht für einen einzelnen Miner. 

Ist Staking steuerpflichtig?

Einkünfte aus Krypto-Staking sind aber nur dann nach § 22 Nr. 3 EStG steuerpflichtig, wenn die Erträge die Freigrenze von 256 Euro überschreiten. Darüber hinaus werden Staking-Steuern nach dem persönlichen Steuersatz besteuert.

Was wird 1 Bitcoin 2030 Wert sein?

Viele Prognosen zur Entwicklung des Bitcoins sind weiterhin optimistisch: Für 2030 gibt es Spekulationen, gestützt durch Marktanalysen und historische Daten, dass der Bitcoin sogar bis zu 700.000 oder eine Million US-Dollar erreichen könnte.

Wie viele Millionäre durch Krypto?

Lesen Sie die Hintergründe des Reports. Die Zahl der Kryptomillionäre ist laut dem Crypto Wealth Report 2025 von Henley & Partners auf 241.700 Personen gestiegen – ein Plus von 40 Prozent binnen eines Jahres. Die Anzahl der Bitcoin-Millionäre legte um 70 Prozent auf 145.100 zu.

Was besagt die 30-Tage-Regel bei Kryptowährungen?

Kryptowährungen und die Wash-Sale-Regel

Die sogenannte Wash-Sale-Regel (auch bekannt als 30-Tage-Regel) schränkt die steuerliche Verlustverrechnung bei Aktien und Wertpapieren ein . Laut US-Steuerbehörde (IRS) muss man 30 Tage warten, bevor man das Wertpapier zurückkaufen darf. Für die meisten Kryptowährungen und NFTs gilt diese Beschränkung jedoch nicht.

Wie viel wären Bitcoins im Wert von 1000 Dollar vor 10 Jahren wert gewesen?

Vor 5 Jahren: Hätten Sie 2020 1.000 US-Dollar in Bitcoin investiert, wäre Ihre Investition heute 9.689 US-Dollar wert. Vor 10 Jahren: Hätten Sie 2015 1.000 US-Dollar in Bitcoin investiert, wäre Ihre Investition heute 496.927 US-Dollar wert. Vor 15 Jahren: Hätten Sie 2010 1.000 US-Dollar in Bitcoin investiert, wäre Ihre Investition heute etwa 1,62 Milliarden US-Dollar wert.

Welche Strafen drohen, wenn ich Krypto-Gewinne nicht angeben?

Welche Strafen drohen bei nicht versteuerten Krypto-Gewinnen? Nicht deklarierte Kryptogewinne können als Steuerhinterziehung geahndet werden. Je nach Höhe drohen Geld- oder sogar Freiheitsstrafen. Zudem werden die hinterzogenen Steuern nachgefordert.

Muss ich Kryptogewinne unter 600 $ melden?

Alle Krypto-Transaktionen, unabhängig vom Betrag, müssen dem IRS gemeldet werden. Dies umfasst Verkäufe, Tauschgeschäfte und Einnahmen aus Staking, Mining oder Airdrops. Transaktionen unter 600 US-Dollar lösen zwar möglicherweise keine Meldung nach Formular 1099-MISC durch Kryptobörsen aus, sind aber dennoch steuerpflichtig und müssen in Ihrer Steuererklärung angegeben werden .

Was ändert sich 2026 für Krypto?

Krypto-Dienstleister werden damit verpflichtet, ab 2026 Transaktionen von Nutzern zu sammeln und diese im darauffolgenden Jahr an das Bundeszentralamt für Steuern zu übermitteln. So soll Steuerhinterziehung im Krypto-Markt bekämpft werden.