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Wie viel Geld sollte man mit in die Reha nehmen?

Gefragt von: Gerta Graf  |  Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2026
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Für eine Reha müssen Sie nur die tägliche Zuzahlung von 10 € (max. 42 Tage/Jahr) einkalkulieren und sich ggf. befreien lassen; die Hauptkosten trägt der Kostenträger, aber Sie benötigen zusätzliches Geld für persönliche Ausgaben wie z.B. Telefon, Snacks, Freizeitmöglichkeiten, kleine Einkäufe und Fahrten, also ca. 20-50 € pro Woche, je nach Bedarf, wobei Bargeld besser ist als Karte.

Was nimmt man für 3 Wochen Reha mit?

Für 3 Wochen Reha packen Sie am besten bequeme Kleidung (Leggings, Shirts, Jogginganzug), Sportkleidung, Bademantel & Badeschuhe, wichtige Dokumente (Versicherungskarte, Befunde), Ihre persönlichen Medikamente & Hilfsmittel sowie Hygieneartikel, Bücher/Unterhaltung und ggf. wetterfeste Kleidung für Ausflüge, wobei Waschmöglichkeiten oft vorhanden sind und Sie nur eine Grundausstattung benötigen. 

Wie viel Geld während Reha?

Die Höhe des Reha-Geldes (oft "Übergangsgeld" genannt) hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, beträgt aber meist 68 % des letzten Nettoeinkommens, wenn Sie keine Kinder haben, und 75 %, wenn Sie mindestens ein Kind (mit Kindergeldanspruch) oder ein pflegebedürftiges Familienmitglied haben, wobei die Berechnungsgrundlage auch Einmalzahlungen berücksichtigen kann. Während der Reha werden zudem Ihre Sozialversicherungsbeiträge weitergezahlt. 

Wie hoch ist die Eigenbeteiligung bei einer Reha?

Der Eigenanteil bei einer Reha beträgt für über 18-Jährige meist 10 € pro Tag, ist aber bei gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) begrenzt (max. 42 Tage pro Kalenderjahr) und bei Einkommen unter der Belastungsgrenze reduzierbar oder befreibar, während die Rentenversicherung (DRV) die Zuzahlung von Einkommen abhängig macht (oft 42 Tage) und bei Berufsgenossenschaft (BG) entfällt. Bei Anschlussheilbehandlungen (AHB) gelten verkürzte Fristen (z. B. 28 Tage GKV, 14 Tage DRV) und für Kinder/Jugendliche entfällt die Zuzahlung komplett. 

Was muss ich bei einer Reha zuzahlen?

Bei einer Reha zahlen gesetzlich Versicherte meist 10 € pro Tag für maximal 42 Tage im Jahr bei stationären Maßnahmen, wobei die Zuzahlung oft nach Einkommen gestaffelt ist, aber 10 € als Höchstbetrag gilt, während ambulante Rehas oft zuzahlungsfrei sind und Kinder/Jugendliche unter 18 meist ganz befreit sind. Bei Anschlussheilbehandlungen (AHB) sind es nur 14 Tage, und es gibt Möglichkeiten zur Befreiung bei Belastungsgrenzen, erklärt Deutsche Rentenversicherung. 

So wird deine Reha bewilligt! | Rat & Tat

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Wie viel Euro muss ich dazu zahlen bei einer Kur von 3 Wochen?

Handelt es sich um eine stationäre Reha, übernehmen Sie eine Zuzahlung von maximal 10 € pro Kalendertag. Allerdings nur für maximal 42 Tage pro Kalenderjahr. Bei ganztägig ambulanten oder ambulanten Rehabilitationsleistungen gibt es keine Zuzahlung für Sie.

Was kostet eine Reha mit 3 Wochen?

Die Kosten für eine 3-wöchige Reha variieren stark: Bei gesetzlicher Versicherung zahlen Sie meist nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 € pro Tag (max. 210 € für 3 Wochen), wenn die Rentenversicherung zahlt, ansonsten können es je nach Klinik 150–500 €/Tag sein, was 3.150–10.500 € entspricht; für Selbstzahler/Privatversicherte liegen die Kosten oft zwischen 3.000 und 10.000 € oder mehr, je nach Komfort und Leistungen. 

Wie hoch ist die Zuzahlung für ein Einzelzimmer in der Reha?

Das Einzelzimmer ist stets eine Wahlleistung. Die Rehaklinik kann Sie also auch in einem Mehrbettzimmer unterbringen. Jedoch können Sie gegen eine Zuzahlung (unabhängig von der ohnehin anfallenden Zuzahlung von 10 Euro pro Tag) die Wahlleistung Einzelzimmer in vielen Rehakliniken in Anspruch nehmen.

Wann entfällt die Zuzahlung bei Reha 2025?

Die Zuzahlung zur Reha entfällt 2025 bei geringem Einkommen (unter 1.499 € netto monatlich), wenn Sie unter 18 sind, Übergangsgeld beziehen (ohne Zusatzeinkommen), Bürgergeld, Grundsicherung oder Kinderreha erhalten, sowie bei Leistungen der Berufsgenossenschaft oder bestimmten Präventionsleistungen. Eine Befreiung ist auch möglich, wenn Sie bereits die jährliche Belastungsgrenze erreicht haben. 

Welche Patienten müssen keine Zuzahlung zahlen?

Gesetzlich Versicherte können sich von der Zuzahlungspflicht befreien lassen, wenn die individuelle Belastungsgrenze erreicht ist. Die persönliche Belastungsgrenze beträgt 2 Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Für chronisch Kranke gilt: 1 Prozent der Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt.

Wie viel Geld ist in der Reha?

Die Höhe des Reha-Geldes (oft "Übergangsgeld" genannt) hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, beträgt aber meist 68 % des letzten Nettoeinkommens, wenn Sie keine Kinder haben, und 75 %, wenn Sie mindestens ein Kind (mit Kindergeldanspruch) oder ein pflegebedürftiges Familienmitglied haben, wobei die Berechnungsgrundlage auch Einmalzahlungen berücksichtigen kann. Während der Reha werden zudem Ihre Sozialversicherungsbeiträge weitergezahlt. 

Wie berechnet man das Reha-Geld?

Das Rehabilitationsgeld beträgt 50 % des beitragspflichtigen Arbeitsverdienstes Ihrer letzten unselbständigen Erwerbstätigkeit (= Bemessungsgrundlage). Ab dem 43. Tag erhalten Sie 60 % der Bemessungsgrundlage.

Bin ich während der Reha krankenversichert?

Während einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation sind Sie für den Fall, dass sich im Zusammenhang mit der Behandlung ein Unfall ereignen sollte, versichert. Der Versicherungsschutz schließt den Weg zur Rehabilitationseinrichtung und zurück ein.

Was trägt man tagsüber in der Reha?

Bequeme Hauskleidung sowie ausreichend Kleidung zum Wechseln (Kleidung kann gegen Gebühr selbstständig gewaschen werden) Jogginganzug / Trainingskleidung für Therapien im Innen- und Außenbereich. Halbschuhe mit heller, rutschfester Sohle für den Innenbereich. Feste Sportschuhe für den Außenbereich.

Werden Handtücher in der Reha gestellt?

Werden Handtücher gestellt? Ja, Handtücher werden für Ihren Klinikaufenthalt gestellt und regelmäßig gewechselt.

Was darf man zur Reha nicht vergessen?

Die folgende Checkliste soll Ihnen helfen, nichts Wichtiges für Ihren Aufenthalt in unserer Klinik zu vergessen:

  • Unterlagen und Ausweise.
  • Nahrungsmittel-Allergien-Pass.
  • Anreisebestätigung.
  • Personalausweis, Schwerbehindertenausweis (falls vorhanden)
  • gültige Krankenversicherungskarte.
  • (Aktuelle) Arztberichte.

Was muss ich bei einer Reha dazu bezahlen?

Bei einer Reha zahlt man meist 10 € pro Tag für maximal 42 Tage (oder kürzer bei Anschlussheilbehandlung), aber es gibt Befreiungsmöglichkeiten bei geringem Einkommen; ambulante Rehas sind oft zuzahlungsfrei, während stationäre Rehas eine Zuzahlung für Unterkunft und Verpflegung haben können, die von Krankenkasse oder Rentenversicherung geregelt wird. 

Kann ich 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

Wie hoch ist der Selbstbehalt bei Reha?

Der Eigenanteil bei einer Reha beträgt für über 18-Jährige meist 10 € pro Tag, ist aber bei gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) begrenzt (max. 42 Tage pro Kalenderjahr) und bei Einkommen unter der Belastungsgrenze reduzierbar oder befreibar, während die Rentenversicherung (DRV) die Zuzahlung von Einkommen abhängig macht (oft 42 Tage) und bei Berufsgenossenschaft (BG) entfällt. Bei Anschlussheilbehandlungen (AHB) gelten verkürzte Fristen (z. B. 28 Tage GKV, 14 Tage DRV) und für Kinder/Jugendliche entfällt die Zuzahlung komplett. 

Was kostet ein Einzelzimmer für Kassenpatienten?

Bei den Zuschlägen für ein Einbettzimmer pro Tag gibt es in Deutschland starke regionale Unterschiede. In einem Bericht der PKV aus dem Jahr 2021 variieren die Kosten für ein Einzelzimmer zwischen 89 und 134 €/Tag. Der Bundesdurchschnitt liegt hier bei ca. 119 € pro Tag.

Wie lange dauert es, bis man einen Termin von der Rehaklinik bekommt?

Bis man einen Reha-Termin bekommt, dauert es durchschnittlich einige Wochen bis wenige Monate (etwa 1 bis 4 Monate), beginnend nach der Bewilligung durch den Kostenträger, wobei die Wartezeit stark von der Klinik, der Abteilung (z.B. Orthopädie, Psychosomatik) und der Auslastung abhängt, wobei Eilverfahren bei dringendem Bedarf möglich sind und eine Bewilligung oft 6 Monate gültig ist. 

Was kostet eine Reha mit 5 Wochen?

Wieviel kostet eine stationäre Reha? Die Kosten für eine Rehabilitationsmaßnahme über 3 Wochen (z.B. in der Orthopädie oder der Kardiologie) belaufen sich auf 3.000 bis 4.000 €. Eine psychosomatische Reha dauert in der Regel 5 Wochen und kostet daher eher 7.000 €.

Wie viele Tage muss ich bei der Reha zuzahlen?

Bei einer stationären Reha zahlt man in der Regel maximal 10 € pro Tag für bis zu 42 Tage im Kalenderjahr, bei Anschlussrehabilitationen (AHB) sind es maximal 14 Tage. Ambulante Reha ist meist zuzahlungsfrei, aber bei stationärer Reha durch die Krankenkasse zahlt man auch oft 10 €/Tag, begrenzt auf 42 Tage. Befreiungen und Einkommensgrenzen sind möglich, bei der Rentenversicherung gibt es Freigrenzen (z.B. < 1.317 € netto keine Zuzahlung). 

Wer zahlt die Reha Krankenkasse oder Rentenkasse?

Die Zuständigkeit für eine Reha hängt vom Ziel ab: Die Rentenversicherung zahlt, wenn es um die Erhaltung oder Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit geht (oft bei Berufstätigen), während die Krankenkasse zuständig ist, wenn die Reha der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit dient oder in anderen Fällen, wenn die Rentenversicherung nicht zuständig ist. Beide Träger können auch Anträge entgegennehmen und helfen bei der Antragsstellung, aber der Antrag muss an den korrekten Kostenträger gerichtet werden. 

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