Wie viel darf ein 21 jähriger Geld bekommt?
Gefragt von: Irena Hecht | Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (59 sternebewertungen)
Ein 21-Jähriger bekommt Geld durch Unterhalt von den Eltern (oft ca. 990 € bei eigenem Haushalt, je nach Düsseldorfer Tabelle und Einkommen der Eltern), durch Bürgergeld (z.B. 563 € Regelsatz als Alleinstehender, zuzüglich Kosten für Unterkunft & Heizung), oder durch Taschengeld, das Eltern freiwillig geben (oft 70-75 € empfohlen, aber gesetzlich nicht geregelt). Die Höhe hängt stark von der persönlichen Situation ab: Berufsausbildung, Ausbildungsvergütung, eigener Hausstand oder Leben im Elternhaus beeinflussen den Anspruch und die Höhe.
Wie viel Taschengeld mit 21?
Wenn die Kinder bereits volljährig sind, empfiehlt sich ein Taschengeld von 70 bis 75 Euro pro Monat.
Wie viel Unterhalt mit 21?
Für volljährige Kinder, die im Haushalt eines Elternteils leben, richtet sich der Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle. Wohnen sie nicht mehr zu Hause, beträgt ihr Gesamtunterhaltsbedarf 2025 990 Euro (einschließlich Wohnkosten), gegenüber 930 Euro im Jahr 2024.
Wie hoch ist der Bedarf eines Volljährigen Kindes?
Der Bedarf eines volljährigen Kindes mit eigenem Hausstand beträgt in der Regel 990 Euro.
Wie viel Geld darf ein Kind im Laden ausgeben?
Ein Kind darf im Laden so viel ausgeben, wie es Taschengeld erhält, solange es keine Dinge kauft, die die Eltern ausdrücklich verboten haben – es gibt keine gesetzliche Höchstgrenze, aber es gibt Taschengeld-Empfehlungen, die mit dem Alter steigen (z.B. ca. 15-25€ für 10-11-Jährige, bis zu 40-60€ für 16-17-Jährige). Größere oder teure Anschaffungen, die nicht vom Taschengeld gedeckt sind, bedürfen der Zustimmung der Eltern; sonst können sie den Kaufvertrag widerrufen (Taschengeldparagraph § 110 BGB).
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Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen?
Kann ich meinem Kind 50.000 Euro überweisen, ohne Steuern zu zahlen? Ja, Eltern können ihren Kindern bis zu 400.000 Euro alle zehn Jahre steuerfrei schenken.
Wie hoch ist die offizielle Taschengeldtabelle für 2025?
Es gibt keine offizielle gesetzliche Taschengeldtabelle, aber das Deutsche Jugendinstitut (DJI) gibt Empfehlungen, die 2025 leicht erhöht wurden und sich an Alter orientieren (z.B. 12-13 Jahre: 20-30€/Monat, 14-15 Jahre: 25-45€/Monat, 16-17 Jahre: 40-60€/Monat), wobei kleinere Kinder wöchentlich 1,50-4€ bekommen. Wichtig ist die individuelle Absprache über die Verwendung des Taschengeldes, das die Kinder an Alltags- und Sozialausgaben heranführt.
Wie lange sind Eltern für erwachsene Kinder unterhaltspflichtig?
Zeitraum. Eltern sind in der Regel nur bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. Eine starre Altersgrenze existiert nicht.
Was tun, wenn ein volljähriges Kind nicht arbeiten will?
Wenn ein volljähriges Kind nicht arbeiten will, ist der erste Schritt das offene Gespräch, um die Gründe zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu suchen, wie z.B. Berufsorientierung oder Freiwilligendienste. Falls es sich in einer Ausbildung/Studium befindet oder sich ernsthaft bemüht, besteht weiterhin Unterhaltspflicht und Kindergeldanspruch; bei Arbeitsunwilligkeit kann der Anspruch entfallen und das Kind muss eigene Schritte (z.B. Jobsuche, Arbeitsagentur) unternehmen, wobei das Jugendamt bei Bedarf Unterstützung bietet.
In welchem Alter sind Kinder am teuersten?
In welchem Alter ist ein Kind am teuersten? Minderjährige sind häufig im Teenageralter am teuersten, also zwischen 13 und 18 Jahren.
Wie lange ist man unterhaltspflichtig, wenn das Kind keine Ausbildung macht?
Ein Kind hat Anspruch auf Unterhalt bis zum Abschluss einer ersten beruflichen Ausbildung oder eines Studiums. Auch volljährige Kinder haben Unterhaltsanspruch – aber beide Elternteile sind dann barunterhaltspflichtig. Beginnt das Kind keine Ausbildung oder bricht es diese grundlos ab, kann der Anspruch entfallen.
Wie viel Geld muss mir übrig bleiben, wenn ich Unterhalt zahlen muss?
Wenn Sie Unterhalt zahlen müssen, bleibt Ihnen ein gesetzlich festgelegter Betrag, der sogenannte Selbstbehalt, für Ihren eigenen Lebensunterhalt übrig; dieser liegt für Erwerbstätige beim Kindesunterhalt oft bei 1.450 € (für minderjährige Kinder) und bei 1.600 € (für Ehegatten/Geschiedene/Eltern von Nicht-Ehepartnern), während er für Nicht-Erwerbstätige niedriger ist (z.B. 1.200 € bei Kindesunterhalt), wobei die genauen Beträge je nach Situation (Kindesalter, Erwerbsstatus) und der aktuellen Düsseldorfer Tabelle variieren können, um Ihren notwendigen Eigenbedarf zu decken.
Wie viel Taschengeld für Studenten, die zuhause wohnen?
Für studierende Kinder, die zuhause wohnen, gibt es keine gesetzliche Taschengeld-Regelung, aber der bedarfsgerechte Unterhalt der Eltern ist relevant, oft orientiert an der Düsseldorfer Tabelle (ca. 990 € bei Auszug), wobei der Betrag für zuhause wohnende Studenten niedriger ausfällt (BAföG-Bedarf liegt bei ca. 399 €). Üblich sind Absprachen zwischen 70-150 € Taschengeld plus Übernahme von spezifischen Kosten (Handy, Kleidung), aber auch ein höherer Betrag von 100-200 € pro Woche, wenn die Eltern Kost und Logis komplett abdecken, ist möglich, je nach finanzieller Situation und studienbedingten Ausgaben.
Welcher Kontostand gilt als normal?
Welcher Betrag gilt als normal? Laut einer Umfrage der Deutschen Bank hatten die 16- bis 24-Jährigen im Schnitt 1.400 Euro auf dem Girokonto, während es bei den 25- bis 34-Jährigen bereits 2.200 Euro waren. Bei den 35- bis 44-Jährigen lag das Kontoguthaben bei 2.600 Euro und bei den 45- bis 54-Jährigen bei 3.300 Euro.
Was empfiehlt das Jugendamt an Taschengeld?
Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) empfiehlt Kindern unter 6 Jahren ein Taschengeld von nicht mehr als 2 Euro in der Woche zu geben. Für Kinder zwischen 6 bis 10 Jahren werden 2 bis 4 Euro in der Woche empfohlen. Ab einem Alter von 10 Jahren sollen Eltern ihren Kindern das Taschengeld monatlich auszahlen.
Wie lange müssen Eltern Taschengeld zahlen?
Taschengeld wird gezahlt, solange Kinder finanziell von den Eltern abhängig sind, typischerweise bis zum Ende der Schulzeit oder dem Beginn einer Ausbildung, also oft bis 18 Jahre, kann aber auch länger dauern, wenn keine eigenen Einnahmen vorhanden sind; sobald Kinder eigenes regelmäßiges Einkommen haben, kann es reduziert oder eingestellt werden, da sie dann finanziell selbstständiger sind.
Welche Sätze sollte man nie zu seinem Kind sagen?
Man sollte niemals Sätze sagen, die das Kind abwerten, vergleichen, für die Gefühle der Eltern verantwortlich machen oder ihm seine eigene Wahrnehmung absprechen, wie: "Sei brav!", "Ich hab dich nicht lieb!", "Warum kannst du nicht so sein wie dein Bruder?", "Du machst mir das Leben schwer" oder "Hast du Angst?" sowie generelle Warnungen wie "Das geht kaputt", denn diese schaden dem Selbstwertgefühl und der Autonomieentwicklung des Kindes. Stattdessen sollten Eltern konstruktive, wertschätzende und situationsbezogene Formulierungen wählen, die die Gefühle des Kindes anerkennen und Selbstwirksamkeit fördern, wie "Ich sehe, du bist wütend" oder "Versuch es erst mal selbst".
Wie viel sollten erwachsene Kinder zuhause abgeben?
Gemäss Pro Juventute sind zwischen 10 und 20 Prozent des Lehrlingslohns eine sinnvolle Orientierungsgrösse bei der Bestimmung der Abgaben zu Hause.
Wie lange müssen Eltern für ihre arbeitslosen Kinder aufkommen?
Unbeschadet des Grundes der Arbeitslosigkeit des Jugendlichen bleibt die Unterhaltspflicht der Eltern bestehen, solange das Kind noch minderjährig ist.
Bin ich unterhaltspflichtig, wenn mein Kind nicht arbeiten will?
Eltern sind für volljährige Kinder nicht unterhaltspflichtig, wenn das Kind nach seinem 18. Geburtstag keine eigenen Aktivitäten zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder Ausbildung aufnimmt.
Wann sollte ich aufhören, für meine Kinder zu zahlen?
Es gibt keine allgemeingültige Regel . Jede Familie hat eine andere finanzielle Situation, und jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell. Entscheidend ist jedoch immer, ob die Unterstützung dem Kind hilft, selbstständiger und kompetenter zu werden, oder ob sie es ungewollt abhängig hält.
Bis wann müssen Eltern finanziell unterstützen?
Nein, seit Anfang 2020 müssen Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern nur noch dann Unterhalt zahlen, wenn sie ein Jahresbruttoeinkommen von mehr als 100.000 Euro haben. Diese Grenze hat das Angehörigen-Entlastungsgesetz gebracht.
Wie viel Taschengeld sollte eine 20-Jährige bekommen?
Wenn die Kinder bereits volljährig sind, empfiehlt sich ein Taschengeld von 70 bis 75 Euro pro Monat.
Was muss vom Taschengeld alles bezahlt werden?
Vom Taschengeld werden in erster Linie persönliche Wünsche und Extras bezahlt, die über das Notwendige hinausgehen, wie Süßigkeiten, kleine Spielsachen, Zeitschriften, Sticker, Kino-Besuche oder Handy-Guthaben; grundlegende Dinge wie Kleidung, Schulsachen (Hefte, Stifte) und Ernährung werden normalerweise von den Eltern gezahlt, wobei sich die Verantwortlichkeiten mit dem Alter des Kindes erweitern, hin zu größeren Budgets für Freizeit und Teil-Verantwortung für Kleidung.
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