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Wie viel Calcium haben Haferflocken?

Gefragt von: Hans-Peter Krause  |  Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2026
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Haferflocken enthalten eine moderatere Menge an Calcium, typischerweise zwischen 43 mg und 80 mg pro 100 Gramm, je nach Quelle. Sie liefern auch andere wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Phosphor und Eisen, sind aber im Vergleich zu calciumreichen Lebensmitteln wie Milchprodukten oder grünem Gemüse eher eine sekundäre Quelle für diesen Mineralstoff, wie netDoktor.de und Utopia.de zeigen.

Ist in Haferflocken Calcium enthalten?

Ja, Haferflocken enthalten Calcium, sind reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, aber die Phytinsäure im Hafer kann die Aufnahme von Calcium und anderen Nährstoffen erschweren, weshalb Einweichen (z. B. Overnight Oats) oder Aufkochen die Bioverfügbarkeit verbessert. Mit etwa 40–55 mg Calcium pro 100 g tragen sie zu einer ausgewogenen Ernährung bei, aber andere Lebensmittel sind oft calciumreicher.
 

Wo ist am meisten Kalzium drin?

Kalzium ist am meisten in Hartkäse (wie Parmesan, Emmentaler), Milchprodukten (Joghurt, Milch), grünem Gemüse (Grünkohl, Brokkoli, Rucola, Spinat) und Nüssen/Samen (Sesam, Mandeln) enthalten, wobei Milchprodukte und calciumreiches Mineralwasser (über 150 mg/l) besonders gut verwertet werden. Auch Sardinen mit Gräten und Tofu mit Calciumsulfat sind hervorragende Quellen.
 

Wieso machen Haferflocken die Darmflora kaputt?

Schädigen Haferflocken den Darm? Haferflocken schädigen den Darm nicht, auch wenn das vermeintliche Expertinnen und Experten auf TikTok und Instagram behaupten. Im Gegenteil, Haferflocken sind sogar ausgesprochen gesund für den Darm: Die bereits erwähnten Beta-Glucane begünstigen das Wachstum hilfreicher Darmbakterien.

Wie komme ich auf 1000 mg Calcium pro Tag?

Wer über den Tag verteilt zum Beispiel folgende Lebensmittel isst und trinkt, nimmt insgesamt etwa 1000 mg Kalzium auf:

  1. 2 Scheiben Graubrot oder Vollkornbrot,
  2. 2 Scheiben Gouda, Edamer oder Emmentaler,
  3. 1 Portion Broccoli,
  4. 2 Gläser Mineralwasser (à 200 ml) und.
  5. 1 Becher Joghurt (200 g).

Avoid mistakes when preparing oatmeal #1 | medical INSIGHTS

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Wie kann ich meinen Calciumbedarf ohne Milchprodukte decken?

Zu den besten pflanzlichen Kalziumquellen zählen: Grünkohl, Pak Choi, Chinakohl, Rucola, Brennesseln, Brokkoli, Mineralwasser, Feigen, Kakaopulver, Pistazien, Sesam, Chiasamen, Mohnsamen, Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse und mit Kalzium angereicherte Sojamilch, Mandelmilch, Hafermilch oder Tofu.

Was ändert sich, wenn ich jeden Tag Haferflocken esse?

Wenn man täglich Haferflocken isst, profitiert man von einer verbesserten Verdauung, längerem Sättigungsgefühl und besserer Blutzucker- sowie Cholesterinkontrolle durch den Ballaststoff Beta-Glucan, was beim Abnehmen helfen kann. Zudem liefern Haferflocken wichtige Vitamine (B-Vitamine), Mineralstoffe (Eisen, Zink, Magnesium) und fördern so ein gesundes Nervensystem, starke Knochen und eine schöne Haut. Sie unterstützen die Darmgesundheit und können Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, aber große Mengen können bei empfindlichen Personen mit Nierenproblemen problematisch sein (Oxalsäure).
 

Warum warnen vor Haferflocken?

Instant-Haferflocken sind oft stark verarbeitet und können große Mengen an zugesetztem Zucker enthalten. Das kann ein Problem sein, wenn du dein Gewicht oder deinen Blutzucker kontrollieren willst. Hafer ist zwar von Natur aus glutenfrei, wird aber möglicherweise nicht in einer glutenfreien Anlage verarbeitet.

Was ist besser Haferflocken mit Milch oder Wasser?

Beides ist möglich, aber die Wahl hängt von deinen Zielen ab: Wasser spart Kalorien und Fett (gut zum Abnehmen), während Milch mehr Protein, Calcium und Vitamine liefert, aber die Eisenaufnahme aus dem Hafer leicht hemmen kann. Für cremigeren Geschmack und mehr Nährstoffe ist Milch (oder Pflanzenmilch) ideal, für eine leichtere Variante ohne Zusatzkalorien ist Wasser perfekt; oft wird eine Kombination oder der Wechsel zwischen beiden empfohlen.
 

Was klaut dem Körper Calcium?

Etwa 40 Prozent des Kalziums im Blut ist an Eiweiße im Blut gebunden, hauptsächlich an Albumin. An Eiweiß gebundenes Kalzium dient den Zellen als Kalziumreserve, hat aber keine aktive Aufgabe im Körper. Nur ungebundenes Kalzium beeinflusst die Körperfunktionen.

Ist eine Banane reich an Calcium?

Nein, Bananen enthalten nicht viel Calcium; pro 100 Gramm sind es nur etwa 7-8 mg, was im Vergleich zu calciumreichen Lebensmitteln wie Brokkoli oder Milchprodukten sehr wenig ist. Bananen sind jedoch reich an Kalium, Magnesium und Vitaminen, die wichtig für Muskeln und Nerven sind, und können durch ihre Inhaltsstoffe die Aufnahme von Calcium aus anderen Lebensmitteln fördern, wenn sie zusammen gegessen werden, betont eat smarter, Fitness First. 

Welche Nuss hat am meisten Calcium?

Mandeln sind die calciumreichsten Nüsse (bis zu 260 mg/100g), gefolgt von Haselnüssen (ca. 220 mg) und Pistazien (ca. 130 mg). Auch Walnüsse, Paranüsse, Paranüsse und Pekannüsse liefern gute Mengen an Kalzium und tragen so zu starken Knochen bei.
 

Warum keine Haferflocken bei Osteoporose?

Phytin hemmt die Kalziumaufnahme, indem es mit Kalzium eine unlösliche Verbindung eingeht. Phytinreiche Lebensmittel sind aus frischem Getreide zubereitete Müslis und Frischkornbreie. Im Gegensatz zu Frischkornbrei oder Frischkornmüsli sind Haferflocken keine "Kalziumfänger".

Wie viele Esslöffel Haferflocken zum Frühstück?

Für eine normale Frühstücksportion sind 4 bis 6 Esslöffel (ca. 40-50g) Haferflocken ideal, da dies lange satt hält, ohne zu viele Kalorien zu liefern. Je nach Aktivität und Hungergefühl können Sie die Menge anpassen, aber 40-50 Gramm sind eine gute Basis für Porridge, Müsli oder Overnight Oats.
 

Wie viel Calcium hat ein Ei?

Ein durchschnittliches Hühnerei (ca. 50-60g) enthält etwa 50 bis 60 mg Calcium, wobei der Großteil in der Schale steckt (ca. 95 % des Eicalciums), während Eiklar und Eigelb nur geringe Mengen liefern. Bezogen auf 100 Gramm liefert ein Ei rund 55-58 mg Calcium, was es zu einer mäßigen, aber nicht überragenden Calciumquelle macht.
 

Warum morgens kein Hafer?

Haferflocken: Ballaststoffe fördern Blähungen

Der hohe Ballaststoffgehalt von Haferflocken hat zwar einen positiven Effekt auf die Verdauung, doch wenn Sie erst kürzlich mit dem Verzehr begonnen haben, könnte Ihr Körper noch nicht an die Ballaststoffe gewöhnt sein, was zu Blähungen führt.

Sind kernige Haferflocken gesünder als zarte?

Nein, kernige und zarte Haferflocken sind nahezu gleich gesund, da beide aus dem vollen Korn bestehen und somit alle wichtigen Nährstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine (z.B. B-Vitamine) und Mineralstoffe (Magnesium, Eisen etc.) enthalten; der Unterschied liegt nur in der Verarbeitung: Kernige Flocken werden aus ganzen Körnern gewalzt, zarte aus leicht zerkleinerten, aber es gehen keine wertvollen Bestandteile verloren, weshalb die Wahl meist vom Geschmack und Verwendungszweck abhängt. 

Warum am Abend keine Haferflocken?

Der Grund: Der darin enthaltene Zucker - wie Traubenzucker, Fruchtzucker und Saccharose - treibt den Blutzuckerspiegel nach oben und spendet sehr viel schnelle Energie, die Sie kurz vor dem Schlafengehen nicht unbedingt brauchen.

Verursacht Haferflocken Entzündungen im Körper?

Hintergrund: Hafer und seine Inhaltsstoffe besitzen nachweislich entzündungshemmende Eigenschaften .

Wie oft sollte man Haferflocken in der Woche essen?

Die tägliche Verzehrmenge von Haferflocken sollte bei maximal 250 bis 300 Gramm pro Tag liegen – verteilt auf mehrere Portionen am Tag. Die empfohlene Ballaststoffmenge für Frauen* und Männer* liegt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei 30 Gramm pro Tag.

Was bringen 3 Tage Haferflocken?

Drei Tage Haferflocken, bekannt als Hafertage, dienen als kurze Kur, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren, Insulinresistenz zu senken (besonders bei Typ-2-Diabetes), Stoffwechselprozesse zu verbessern und beim Abnehmen zu unterstützen. Sie verbessern die Insulinwirksamkeit durch Ballaststoffe wie Beta-Glucan, reduzieren Hungergefühle, helfen beim Fettstoffwechsel und können das LDL-Cholesterin senken, was das Herz-Kreislauf-System entlastet.
 

Was hemmt die Aufnahme von Calcium?

Die Aufnahme von Calcium wird durch bestimmte Stoffe gehemmt, sogenannte Calcium-Räuber, wie Oxalsäure (in Spinat, Rhabarber) und Phytinsäure (in Vollkornprodukten), die mit Calcium unlösliche Komplexe bilden. Auch Phosphat (in Fertigprodukten, Wurst, Cola), Kochsalz, Alkohol, Gerbsäure (in Kaffee, schwarzem Tee) sowie Ballaststoffe und ein Mangel an Vitamin D können die Aufnahme negativ beeinflussen und die Ausscheidung fördern. 

Wie decken Asiaten ihren Calciumbedarf?

Zur Vorsorge und für eine ausgewogene Ernährung, um den Calcium-Speiseplan zu decken, stehen folgende leckere Sachen: Broccoli, Kohl (Asiaten decken ihren Bedarf übrigens gern durch Chinakohl und Pak Choi, besonders wertvoll sind die Blätter), Kichererbsen, Quinoa, Feigen, Bohnen, Tofu (wenn dieser mit Calciumsulfat ...

Welches Milchprodukt hat am meisten Calcium?

Das Milchprodukt mit dem höchsten Calciumgehalt sind Hartkäsesorten wie Parmesan, Emmentaler und Bergkäse, die bis zu 1000 mg oder mehr pro 100 Gramm enthalten können, gefolgt von halbfesten Käsesorten wie Gouda und Edamer, während Milch und Joghurt im Vergleich deutlich weniger bieten (rund 120 mg/100g). Auch Magermilchpulver ist ein sehr calciumreiches Produkt, aber Käse ist der Spitzenreiter für den täglichen Verzehr.
 

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