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Wie übt man den Rückruf?

Gefragt von: Joanna Philipp  |  Letzte Aktualisierung: 14. August 2026
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Um den Rückruf beim Hund zu trainieren, beginne in einer reizarmen Umgebung mit einer Schleppleine, verknüpfe das Kommando ("Hier" oder "Komm") positiv mit hochwertiger Belohnung, sobald der Hund bei dir ist, und steigere langsam die Ablenkung, indem du mit Ablenkungen arbeitest und erst dann den Hund rufst, wenn er gerade fertig mit einer interessanten Beschäftigung (wie Fressen) ist. Wichtig ist, dass der Hund lernt, dass Kommen sich immer lohnt und nicht mit dem Ende des Spaßes verbunden wird, wobei du Ablenkungen kontrollierst und ein positives Erlebnis schaffst.

Wie übe ich einen Rückruf?

Rückruf-Training im Team

Entfernen Sie sich auf Leinenlänge von beiden. Geben Sie das Rückrufkommando, während Sie in Bewegung sind. Laufen Sie rückwärts, wenn Ihr Hund auf Sie zuläuft. Loben und belohnen Sie Ihren Hund sofort mit einem Snack, wenn er bei Ihnen angekommen ist.

Wie bringt man dem Hund den Rückruf bei?

Dein Hund sollte ein Stück vor dir laufen, ohne stark abgelenkt zu sein. Plötzlich rennst du in die andere Richtung und rufst dabei das Abrufsignal. Dabei läufst du so lange weiter, bis dein Hund bei dir angekommen ist – dann fütterst du ihn sofort oder spielst mit ihm.

Was bedeutet die 3-3-3 Regel bei Hunden?

Die 3-3-3-Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden und besagt, dass ein Hund nach 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Routinen verstehen) und 3 Monaten (echtes Vertrauen, sich fallen lassen) verschiedene Phasen durchläuft, wobei Geduld entscheidend ist. In den ersten 3 Tagen ist der Hund meist überwältigt und unsicher, nach 3 Wochen kennt er die grundlegenden Abläufe, und nach 3 Monaten hat er sich vollständig eingelebt und zeigt sein wahres Wesen.
 

Was tun, wenn der Hund nicht mehr auf den Rückruf hört?

Wenn dein Hund auf Rückruf nicht hört, ist das oft ein Zeichen, dass das Kommando an Wert verloren hat oder die Ablenkung zu groß ist; du musst den Rückruf neu aufbauen, indem du ihn extrem positiv machst (Super-Leckerlis, Spiel), ihn mit einer Schleppleine trainierst, um ihn zu sichern, und ihn nie rufst, wenn du weißt, dass er nicht kommt, um das Kommando nicht zu "verbrennen". Beginne drinnen, steigere die Ablenkung langsam und belohne den Hund sofort und überschwänglich, wenn er kommt, sodass der Rückruf eine lohnende Entscheidung für ihn wird. 

Zuverlässiger RÜCKRUF: Häufiger Fehler und wie du ihn richtig trainierst!

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Wie lange dauert Rückruftraining?

Nehmen Sie sich 5-10 Minuten Zeit für das Rückruf-Training – länger kann sich Ihr Hund ohnehin nicht konzentrieren. Sie sollten weiterhin zu Beginn in einer absolut ablenkungsfreien Umgebung trainieren.

Welches Wort für Rückruf Hund?

Für den Hunde-Rückruf eignen sich klare, ungewöhnliche Wörter wie „Hier“, „Komm“, „Zu mir“, aber auch kreative Signale wie „Avanti“, „Zack Zack“, „HopHop“ oder sogar ein Pfeifton, solange das Signal nicht im Alltag genutzt wird und sich von anderen Kommandos unterscheidet, um dem Hund ein zuverlässiges Signal zu geben, dass jetzt etwas Wichtiges kommt. Wichtig ist, dass das Wort kurz, prägnant und einladend klingt, damit der Hund es sofort mit Belohnung und Sicherheit verknüpft.
 

Was ist die 7-Sekunden-Regel bei Hunden?

Hier hilft die 7-Sekunden-Regel: Haltet euren Handrücken sieben Sekunden lang auf den Boden, über den ihr mit eurem Hund entlanggehen möchtet. Haltet ihr das durch, könnt ihr mit dem Vierbeiner bedenkenlos eine Runde drehen. Wenn euch der Boden selbst zu heiß ist und ihr abbrechen müsst, dann muss eine Alternative her.

Was ist die 7-7-7-Regel für Hunde?

Wurde aus mindestens 7 verschiedenen Behältern gefressen • Wurde von mindestens 7 verschiedenen Personen gehalten und gestreichelt • Hat mindestens 7 Autofahrten über eine Meile unternommen • War mindestens 7 Mal in einer Transportbox • Hat mit mindestens 7 verschiedenen Spielzeugarten gespielt • Ist auf mindestens 7 verschiedenen Untergründen gelaufen (Gras, Kies, Beton usw.)

Wie lange dauert die schlimmste Zeit der Pubertät beim Hund?

Die sogenannte Phase der Adoleszenz des Hundes ist nicht so heftig mit Verhaltensschwankungen verbunden wie zu Beginn der Pubertät – das Schlimmste sollte also in der Regel nach 12-16 Monaten überstanden sein.

Was tun, wenn der Hund überhaupt nicht hört?

Nur konsequentes Training stellt sicher, dass dein Hund auf dich hört. Trainiere zunächst im ruhigen Rahmen in der Wohnung oder im Garten. Hört dein Hund hier gut auf dich, kannst du das Training steigern. Belohne die Aufmerksamkeit deines Hundes durch soziales Lob, gemeinsames Spiel oder Futter.

Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?

Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der in einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gesetzlich definiert wird: Erreicht ein Hund ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm ODER ein Gewicht von mindestens 20 kg, gilt er als 20/40-Hund. Halter solcher Hunde müssen oft einen Sachkundenachweis erbringen und den Hund bei der Behörde melden, da sie besondere Auflagen erfüllen müssen.
 

Wie kann ich den Rückruf mit der Schleppleine trainieren?

Den Rückruf üben mit der Schleppleine

Ruf deinen Hund zurück, noch bevor er selbst auf die Ablenkungsquelle reagieren kann. Belohne ihn dann mit einem besonderen Leckerli oder lenk ihn mit einer Ersatzattraktion ab. Wirf zum Beispiel ein Futter-Dummy oder sein liebstes Apportel in die andere Richtung.

Wie trainiere ich den Rückruf?

Um den Rückruf beim Hund zu trainieren, beginne in einer reizarmen Umgebung mit einer Schleppleine, verknüpfe das Kommando ("Hier" oder "Komm") positiv mit hochwertiger Belohnung, sobald der Hund bei dir ist, und steigere langsam die Ablenkung, indem du mit Ablenkungen arbeitest und erst dann den Hund rufst, wenn er gerade fertig mit einer interessanten Beschäftigung (wie Fressen) ist. Wichtig ist, dass der Hund lernt, dass Kommen sich immer lohnt und nicht mit dem Ende des Spaßes verbunden wird, wobei du Ablenkungen kontrollierst und ein positives Erlebnis schaffst.
 

Wie bitte ich um Rückruf?

Um einen Rückruf zu bitten, sagen Sie höflich, wann Sie erreichbar sind, und formulieren Sie Ihr Anliegen klar, je nach Dringlichkeit – von „Ich warte auf Ihren Anruf“ bei Dringlichkeit bis „Es wäre schön, wenn Sie mich zurückrufen könnten“ bei weniger Eile. 

Warum ist mein Hund nicht abrufbar, wenn er andere Hunde sieht?

Wenn Ihr Hund bei anderen Hunden nicht abrufbar ist, liegt meist ein Prioritätskonflikt oder zu starke Ablenkung vor, da der Impuls, zum anderen Hund zu laufen, stärker ist als Ihr Kommando. Die Lösung besteht darin, den Rückruf neu mit Schleppleine (am Geschirr!) zu trainieren, um ihn zu sichern, die Ablenkung schrittweise zu steigern (erst weit weg üben), ihn interessanter als andere Hunde zu machen und ihn konsequent zu belohnen, wenn er kommt, um eine positive Assoziation zu schaffen. 

Was ist die "3er-Regel" bei Hunden?

Die "3er-Regel" (oft als 3-3-3-Regel bezeichnet) ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden, die besagt, dass ein Hund nach etwa 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Anpassung) und 3 Monaten (Vertrauen und Bindung) in seinem neuen Zuhause ankommt, wobei jede Phase ihre eigenen Herausforderungen und Meilensteine hat, um Stress zu minimieren und Geduld zu fördern.
 

Welche 7 Kommandos sollte mein Hund beherrschen?

Diese Kommandos sind Gold wert!

  • 1) Kommando Sitz. Sitz ist wohl das beliebteste Kommando für Hunde. ...
  • 2) Kommando Platz. Entspannt hinlegen und warten. ...
  • 3) Kommando Bleib. ...
  • 4) Das Rückruf-Kommando. ...
  • 5) Bei Fuß ...
  • 6) Kommando Aus. ...
  • 7) Kommando Nein. ...
  • Eins nach dem anderen.

Wie lange gilt die 5-Minuten-Regel für Hunde?

Dazu zählt laut Tierarzt und Blogger Ralph Rückert auch die sogenannte „5-Minuten-Regel“. Die Faustregel besagt, dass Hundehalter mit ihrem Welpen oder Junghund nur fünf Minuten pro Lebensmonat Gassi gehen sollen, bis sich die Wachstumsfugen geschlossen haben.

Was ist die 7-Sekunden-Regel für Hunde?

Ein einfacher Trick, der sogenannte "Sieben-Sekunden-Test", hilft Ihnen zu überprüfen, ob die heiße Oberfläche des Bürgersteigs zur Gefahr für die Pfoten Ihres Hundes werden kann. Drücken Sie dafür Ihren Handrücken sieben Sekunden lang auf den Asphalt.

Was heißt "nein" auf Hundesprache?

Das Kommando „Nein“ beim Hund dient als Abbruchsignal, um unerwünschtes Verhalten sofort zu stoppen, z. B. das Anspringen oder das Fressen vom Boden. Trainiert wird es oft mit dem „Nimm-Nein-Spiel“: Biete ein Leckerli, sag „Nein“, schließe die Hand, wenn er es nimmt; wenn er aufgibt, belohne ihn aus der anderen Hand. Wichtig sind eine klare Stimme, das richtige Timing, eine konsequente Handlung (z. B. Hand schließen) und das sofortige Belohnen des erwünschten Abbruchverhaltens (z. B. Blickkontakt suchen), um dem Hund zu zeigen, was stattdessen richtig ist.
 

Was ist der größte Liebesbeweis eines Hundes?

Der größte Liebesbeweis eines Hundes ist seine bedingungslose Nähe und das tiefe Vertrauen, das er dir schenkt, indem er sich fallen lässt, dir verletzliche Bereiche wie den Bauch zeigt, dir in die Augen schaut (was die Oxytocin-Ausschüttung fördert) und einfach nur bei dir sein will – er sucht deine Gesellschaft und fühlt sich sicher und geborgen, was eine starke Bindung signalisiert.
 

Was tun, wenn der Hund den Rückruf ignoriert?

Wenn dein Hund auf Rückruf nicht hört, ist das oft ein Zeichen, dass das Kommando an Wert verloren hat oder die Ablenkung zu groß ist; du musst den Rückruf neu aufbauen, indem du ihn extrem positiv machst (Super-Leckerlis, Spiel), ihn mit einer Schleppleine trainierst, um ihn zu sichern, und ihn nie rufst, wenn du weißt, dass er nicht kommt, um das Kommando nicht zu "verbrennen". Beginne drinnen, steigere die Ablenkung langsam und belohne den Hund sofort und überschwänglich, wenn er kommt, sodass der Rückruf eine lohnende Entscheidung für ihn wird. 

Was ist der doppelte Rückruf?

Beim doppelten Rückruf werden zwei Signale (Umorientierungs- und Ankersignal) getrennt voneinander aufgebaut und nur im Einsatz zusammen genutzt. Mit dem klassisch konditionierten Umorientierungssignal setzt du dich in den Kopf deines Hundes und das Ankersignal wird so lange eingesetzt, bis dein Hund bei dir ist.

Wie lernt mein Hund zu kommen, wenn ich rufe?

Rückruftraining beim Hund basiert auf positiver Verstärkung, beginnt in reizarmen Umgebungen mit Schleppleine und einem neuen Signal, bei dem der Hund sofort belohnt wird, wenn er kommt – nie schimpfen, wenn er nicht kommt, sondern ihn abholen und die Belohnung steigern, um eine starke positive Verknüpfung zu schaffen, damit der Hund lernt, dass Rufen immer toll ist. Der Ablauf ist: Leine locker lassen, Hund anlocken, Signal geben, wenn er sich zu dir bewegt, ankommen belohnen (Super-Leckerlis!), Kommando mit "Sitz" oder "Platz" beenden und erst dann "Los" sagen.