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Wie teuer ist es geblitzt zu werden?

Gefragt von: Marion Geisler  |  Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2026
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Wenn Sie geblitzt werden, hängen die Kosten (Bußgeld, Punkte, Fahrverbot) stark von der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung und dem Ort ab, wobei es innerorts teurer wird: Bereits ab 21 km/h zu schnell drohen 115 € und 1 Punkt (innerorts), während bei schwereren Verstößen (z.B. 51-60 km/h zu schnell) 560 € und 2 Punkte (innerorts) fällig werden, oft verbunden mit einem Fahrverbot, so die aktuellen Bußgeldtabellen (Stand 2025/2026).

Wie teuer ist es, wenn man geblitzt ist?

Ein Blitzer-Verstoß in Deutschland führt je nach Überschreitung der Geschwindigkeit innerorts oder außerorts zu Bußgeldern, Punkten in Flensburg und möglicherweise Fahrverboten, wobei die Kosten mit der Höhe des Tempolimits steigen – innerorts ab 21 km/h zu schnell gibt es Punkte, außerorts ab 21 km/h auch Punkte und ab 31 km/h (außerorts 41 km/h) droht ein Fahrverbot. Beispielsweise kostet innerorts 21-25 km/h zu schnell 115 € und 1 Punkt, während außerorts 21-25 km/h 100 € und 1 Punkt bedeuten. 

Was kostet es, wenn man 70 statt 50 fährt?

Wenn Sie innerorts mit 70 km/h statt erlaubten 50 km/h geblitzt werden, droht ein Bußgeld von etwa 70 € (bei ca. 16-20 km/h zu schnell) oder 110 € (bei 21-25 km/h zu schnell, mit 1 Punkt) plus 1 Punkt, da die Strafen bei höheren Überschreitungen ab 31 km/h (oft ab 71 km/h) teurer werden und ab 71 km/h ein Punkt fällig wird, wobei 70 km/h zu schnell (innerorts) oft 700 € kostet und 2 Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot nach sich zieht, falls Sie 70 km/h ZU schnell sind (z.B. 120 statt 50), aber bei 70 km/h gefahren (also 20 km/h zu schnell) sind die Kosten geringer und liegen bei 70-80 € und keine Punkte.
 

Wie hoch ist die Toleranz bei 120 km/h?

Bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 120 km/h wird in Deutschland in der Regel ein Toleranzabzug von 3 % angewendet, was ungefähr 3,6 km/h entspricht und meist auf 4 km/h oder sogar 5 km/h aufgerundet wird, abhängig vom Messgerät und Verfahren, sodass der vorwerfbare Verstoß bei etwa 115-116 km/h liegt. Die Faustregel ist: Bis 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, ab 100 km/h sind es 3 Prozent. 

Wie viel zahlt man bei 20 km/h zu schnell?

Bei 20 km/h zu schnell zahlen Sie innerorts etwa 70 € Bußgeld und außerorts ca. 60 €, mit der Möglichkeit für zusätzliche Kosten (Verwaltungsgebühren) und eventuell Punkten, wobei der genaue Betrag je nach Toleranzabzug und ob es innerorts oder außerorts war, leicht variiert. Bei einer Überschreitung innerorts sind es oft 70 €, außerorts 60 €. 

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Was passiert, wenn man in einer 20er Zone geblitzt wird?

Auf einen Blick. Innerhalb geschlossener Ortschaften drohen ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h ein Bußgeld zwischen 80 und 100 Euro und zusätzlich 1 Punkt in Flensburg.

Was kostet 12 km/h zu schnell?

12 km/h zu schnell kostet innerorts 50 €, außerorts 40 €, wobei die genaue Höhe leicht variieren kann (z. B. 78,50 € inkl. Gebühren in einer 30er-Zone), und führt in der Regel zu keinem Punkt in Flensburg, da dies erst bei 21 km/h zu schnell droht; bei Lkw können die Kosten höher sein (z. B. 60 € innerorts). 

Wie viel km/h lügt der Tacho?

Die Tacho-Geschwindigkeitsabweichung ist gesetzlich erlaubt und muss immer positiv sein (Tacho darf nie weniger anzeigen als tatsächlich gefahren wird), typischerweise bis zu 10 % plus 4 km/h bei neueren Fahrzeugen (nach 1991) und 7 % bei älteren (vor 1991), was bedeutet, dass der Tacho immer etwas "eilt". Abweichungen entstehen durch Reifenverschleiß, Fabrikationstoleranzen und EU-Richtlinien, wobei der Tacho auch nach 100.000 km noch um bis zu 7 % (neuere Autos) nachgehen darf, während die Abweichung bei Blitzer-Messungen durch den Messwert des Blitzers, nicht den Tachowert, korrigiert wird.
 

Ist ein Bußgeld von 90 Euro statt 70 Euro zu hoch?

Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 20 km/h kosten hier seit dem 9. November 2021 zwischen 30 und 70 Euro, Punkte in Flensburg fallen dagegen noch nicht an. Ab 21 km/h zu schnell steigen die Sanktionen an: Die Bußgelder starten bei 115 Euro und es gibt einen Punkt in Flensburg.

Was sind 120 km in 2 Stunden?

Antwort und Erklärung:

Die Geschwindigkeit des Fahrzeugs beträgt 60 km/h . Gegeben: Zeit = 2 h, Strecke = 120 km.

Ist bei 20 km/h der Führerschein weg?

Geschwindigkeitsüberschreitung. Fährst du außerhalb der geschlossenen Ortschaft mehr als 40 km/h zu schnell, erhältst du ein Fahrverbot. Innerorts gilt das ab 31 km/h. Auch Personen, die innerhalb von 12 Monaten zweimal die Geschwindigkeit um mehr als 26 km/h überschritten haben, müssen den Führerschein abgeben.

Wie viel km/h ist zu viel für einen Punkt?

Einen Punkt in Flensburg gibt es erst bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 20 km/h. Ab 21 km/h liegt ein sogenannter A-Verstoß, also ein schwerwiegendes Vergehen vor. Schon beim ersten Verstoß wird die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert. Zudem wird ein Aufbauseminar angeordnet.

Wie schnell fährt man, wenn der Tacho 50 anzeigt?

Wenn der Tacho 50 km/h anzeigt, fährst du tatsächlich etwas langsamer, weil Tachos immer eine leichte "Voreilung" haben (bis zu 10 % + 4 km/h bei neueren Autos), aber nie weniger als die tatsächliche Geschwindigkeit anzeigen dürfen. Bei 50 km/h auf dem Tacho entspricht das in der Praxis oft etwa 47 bis 49 km/h tatsächliche Geschwindigkeit, da bei Messungen in diesem Bereich ein Toleranzabzug von 3 km/h gilt. 

Wann kommt der Bußgeldbescheid nach dem Blitzen?

Der Bußgeldbescheid kommt meist innerhalb von zwei bis drei Wochen, aber die Behörde hat drei Monate Zeit für die Zustellung, da sonst Verjährung eintritt. Die Dauer hängt von der Auswertung der Messungen ab (mobile Blitzer oft schneller), wobei die Verjährungsfrist bei Zustellung eines Anhörungsbogens oder bei komplexen Fällen (Gutachten) auch auf sechs Monate verlängert werden kann.
 

Was kostet 100 statt 80?

Wenn Sie mit einem Pkw außerorts zu schnell gefahren sind, droht Ihnen laut Bußgeldkatalog ein Bußgeld von 20 bis 700 Euro. Sind Sie innerorts zu schnell gefahren, kostet Sie das zwischen 30 und 800 Euro Bußgeld.

Bei welcher Geschwindigkeit ist der Führerschein weg?

Der Führerschein ist weg (durch Fahrverbot), wenn Sie innerorts ab 31 km/h oder außerorts ab 41 km/h zu schnell sind; bei Wiederholungstätern gilt bereits eine Überschreitung von mehr als 26 km/h innerhalb von 12 Monaten als Grund für ein Fahrverbot, zudem drohen für Fahranfänger besondere Folgen. Bei besonders hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen (z.B. über 40 km/h innerorts) kann auch ein Entzug des Führerscheins drohen, was über ein Fahrverbot hinausgeht. 

Wie viel Toleranz bei Blitzer 70er Zone?

Bei einer 70er-Zone wird die standardmäßige Messtoleranz von 3 km/h abgezogen; Sie sind also erst ab etwa 74 km/h (70 + 3 + Toleranz) mit einem Verstoß zu rechnen, was zu einem Bußgeld, Punkten und ggf. Fahrverbot führen kann, wobei das System ab 70 km/h Überschreitung (also ca. 73 gemessen) härtere Strafen vorsieht, wie 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte. 

Was ist das teuerste Bußgeld?

Unangefochten auf dem ersten Platz: Alkohol am Steuer!

Dieses Verkehrsvergehen kann bis zu 3000 Euro kosten, wenn 1,1 Promille festgestellt wurde. Das gilt außerdem als Straftat und wird auch mit Punkten und Führerscheinentzug bestraft.

Wann gibt es ein 3-Monate-Fahrverbot?

Ein 3-monatiges Fahrverbot gibt es bei besonders schweren Ordnungswidrigkeiten wie extremen Geschwindigkeitsüberschreitungen (z.B. über 60 km/h zu schnell innerorts oder über 70 km/h außerorts) oder wiederholten Verstößen gegen Alkoholl- oder Drogenvorschriften, aber auch bei schweren Abstandsverstößen, betont bussgeld-info.de und Allright.de. Es wird verhängt, wenn ein 1-monatiges Fahrverbot nicht ausreicht, oft bei Wiederholungstätern oder sehr gefährlichem Verhalten, so Allright.de. 

Kann man bei 5 km zu viel geblitzt werden?

Geblitzt mit 5 km/h zu schnell (innerorts & außerorts): 5 km/h zu schnell innerhalb geschlossener Ortschaften haben ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro Folge. Bei 5 km/h zu schnell außerorts liegt dieses bei 20 Euro. Mit Punkten oder Fahrverboten müssen Sie nicht rechnen.

Ab welcher Geschwindigkeit greift ein Blitzer an.?

Die Geschwindigkeitsüberwachungsschwelle der Metropolitan Police (Met) liegt bei 10 % + 2 mph . Die Met orientiert sich an den aktuellen NPCC-Richtlinien, die besagen, dass die Überwachung beginnen soll, sobald eine Geschwindigkeit von +10 % + 2 mph erreicht wird. Dies ist üblicherweise die Mindestgeschwindigkeit, ab der in allen Geschwindigkeitsbegrenzungen Überwachungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Sind die Geschwindigkeitsmesser um 10 % ungenau?

Ein Tachometer darf niemals eine niedrigere Geschwindigkeit als die tatsächliche Geschwindigkeit anzeigen und niemals mehr als 110 % der tatsächlichen Geschwindigkeit plus 6,25 mph . Beträgt Ihre tatsächliche Geschwindigkeit also 40 mph, darf Ihr Tachometer legal bis zu 50,25 mph anzeigen, jedoch niemals weniger als 40 mph.

Ab welcher Geschwindigkeit droht ein Fahrverbot?

Ein Fahrverbot droht bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mindestens 31 km/h zu schnell innerorts oder mindestens 41 km/h zu schnell außerorts; bei höheren Geschwindigkeiten verlängert sich die Dauer (1, 2 oder 3 Monate), es kann aber auch bei wiederholten Verstößen (z.B. zweimal mehr als 26 km/h zu schnell innerhalb eines Jahres) verhängt werden, selbst wenn die Grenzen einzeln nicht erreicht wurden. 

Was ist eine gute Kilometerzahl pro Stunde?

Der 10-km -in-einer-Stunde-Standard

Zehn Kilometer in einer Stunde zu laufen, gilt oft als Richtwert, eine Art inoffizieller Standard für Läufer. Aber sagt es wirklich viel aus, diese Marke zu erreichen? Für Anfänger ist es ein tolles Ziel – es entspricht einer Pace von 6 Minuten pro Kilometer. Damit bricht man zwar keine Rekorde, aber es ist ein solider Ausgangspunkt.

Wird man mit 57 in einer 50 Zone geblitzt?

Wenn Sie in einer 50er-Zone mit 57 km/h geblitzt wurden, sind Sie innerorts 7 km/h zu schnell gefahren (nach Toleranzabzug wahrscheinlich nur 3-4 km/h). Das ist eine geringe Überschreitung, die normalerweise "nur" ein Verwarnungsgeld von 30 € nach sich zieht, ohne Punkte oder Fahrverbot, aber es hängt von der genauen Geschwindigkeit und den Toleranzen ab; bei 57 km/h netto kann es jedoch auch teurer werden, wenn es sich um eine Überschreitung von 11-15 km/h handelt, was aber unwahrscheinlich ist. 

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