Wie teuer ist ein Ultraschall Bild Schwangerschaft?
Gefragt von: Tanja Engel | Letzte Aktualisierung: 26. Februar 2026sternezahl: 4.2/5 (27 sternebewertungen)
Die Kosten für einen Ultraschall in der Schwangerschaft variieren stark: Die drei regulären Ultraschall-Screenings sind für gesetzlich Versicherte kostenlos, da sie von der Krankenkasse übernommen werden, aber zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, sogenannte IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen) wie Baby-TV oder 3D/4D-Ultraschall, kosten meist zwischen 20 und 150 Euro pro Untersuchung, je nach Umfang (Bilder, Video) und Arzt, da sie oft privat bezahlt werden müssen.
Was kosten Ultraschallbilder in der Schwangerschaft?
Die Kosten für Ultraschall in der Schwangerschaft hängen davon ab, ob es sich um Standarduntersuchungen handelt (von der Kasse bezahlt) oder um Zusatzleistungen (IGeL) wie 3D/4D-Ultraschall, die privat bezahlt werden müssen, meist zwischen 50 und 150 Euro pro Untersuchung, inklusive Bilder. Die drei Basis-Ultraschalluntersuchungen sind Kassenleistung, während zusätzliche, nicht medizinisch notwendige Ultraschalle (z.B. „Baby-TV“) als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) gelten und Kosten zwischen 20 und 200 Euro verursachen können.
Kann ich Ultraschallbilder selbst bezahlen?
Ultraschall-Untersuchungen unterliegen dem Strahlenschutzgesetz. Seit 2021 ist es ausdrücklich verboten, Ultraschall-Untersuchungen ohne medizinische Indikation durchzuführen – auch wenn man sie selbst bezahlt.
Wie viele Ultraschallbilder sind kostenlos?
Die drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. Während der Schwangerschaft haben Sie Anspruch auf drei Basis-Ultraschalluntersuchungen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese wichtigen Vorsorgetermine.
Wie viel kostet ein Ultraschall als Selbstzahler?
Die Kosten für eine Ultraschalluntersuchung werden in der Regel von privaten Krankenkassen übernommen, und für Selbstzahler belaufen sich die Kosten auf etwa 120 bis 150 Euro pro Untersuchung.
Ultraschallkosten in der Schwangerschaft - Wer zahlt und warum?
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Wie teuer ist Ultraschall beim Frauenarzt?
Ein Ultraschall beim Frauenarzt kostet meist zwischen 20 und 100 Euro, wenn er eine sogenannte IGeL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung) ist, also nicht medizinisch notwendig oder im Standard-Vorsorgepaket enthalten, wobei die Kosten je nach Art (Brust, Eierstöcke, Schwangerschaft) und Praxis variieren können; bei medizinischer Notwendigkeit oder bei gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) auf Überweisung zahlt die Kasse oft die Kosten.
Wie viele Ultraschallbilder bekommt man in der Schwangerschaft?
In einer normalen Schwangerschaft sind drei Ultraschalluntersuchungen (Screenings) gesetzlich vorgesehen und werden von den Krankenkassen bezahlt, jeweils in den drei Trimestern (ca. 9.-12. SSW, 19.-22. SSW, 29.-32. SSW) zur Kontrolle der Entwicklung des Kindes und der Schwangerschaft. Zusätzliche Ultraschallbilder oder spezielle Untersuchungen sind nur bei medizinischer Notwendigkeit möglich; rein privat finanzierte "Baby-Watching"-Ultraschalluntersuchungen sind seit 2021 untersagt.
Wieso keine Ultraschallbilder mehr?
Durch Änderung der Strahlenschutzverordnung sind diese privatrechtlichen Leistungen seit 1. Januar 2021 nicht mehr zulässig. Ungeborene Kinder sollen so vor einer unnötigen und eventuell zu hohen Strahlendosis geschützt werden. Die Sonografie darf deshalb nur noch zu diagnostischen Zwecken erfolgen.
Kann ich Ultraschall privat bezahlen?
Eine einfache Sonographie kostet das Krankenhaus zwischen 30 und 60 EUR. Sowohl private als auch gesetzliche Krankenkassen bezahlen den Ultraschall, so oft ihn ein Arzt anordnet, denn jedes andere bildgebende Verfahren wäre teurer.
Warum alle 4 Wochen Ultraschall in der Schwangerschaft?
Ultraschalluntersuchungen sollten nicht häufiger als alle 4 Wochen durchgeführt werden. Mit diesen Abständen ist das Wachstum des Kindes optimal überwacht. Häufiger muss nur bei bestimmten Erkrankungen des Kindes oder bei Auffälligkeiten in der Schwangerschaft ein Ultraschall gemacht werden.
Was muss ich beim Frauenarzt selber zahlen?
Wer die Untersuchungen häufiger ohne medizinische Notwendigkeit nutzt, muss dies aus eigener Tasche bezahlen. Dabei belaufen sich die Kosten für einen HPV-Test auf 48 bis 80 Euro. Für ein Mammografie-Screening müssen zwischen 40 und 150 Euro bezahlt werden. Ein Ultraschall kostet zwischen 35 und 75 Euro.
Kann man ohne Überweisung zum Ultraschall?
Nein, für Ultraschall-Untersuchungen benötigen Sie keine chefärztliche Bewilligung.
Warum für Ultraschall bezahlen?
Kasse muss Ultraschalluntersuchung zahlen. Rund 30.000 Menschen erleiden in Deutschland pro Jahr einen Schlaganfall, der durch eine verengte Halsschlagader verursacht wird. Wären die Adern rechtzeitig vorher per Ultraschall untersucht worden, hätte der Schlaganfall unter Umständen verhindert werden können.
Wie teuer ist eine Nackenfaltenmessung?
Die Kosten für eine Nackenfaltenmessung (Ersttrimester-Screening) liegen meist zwischen 120 und 300 Euro, da sie meist eine sogenannte Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) ist und nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Die genauen Kosten variieren je nach Praxis und Region, aber Sie müssen die Untersuchung in der Regel selbst zahlen, es sei denn, Ihre private Krankenkasse oder eine ambulante Zusatzversicherung übernimmt die Kosten.
Wie oft sollte man Ultraschall beim Frauenarzt machen?
Wie oft ein Ultraschall beim Frauenarzt gemacht wird, hängt vom Anlass ab: In der Schwangerschaft sind drei Ultraschall-Screenings Standard (gesetzliche Vorsorge). Außerhalb der Schwangerschaft wird bei Gesunden oft ein jährlicher Vaginal-Ultraschall zur Früherkennung (Zysten, Myome) empfohlen, was eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) sein kann. Die gesetzliche Krebsvorsorge umfasst Abtasten, der Ultraschall der Eierstöcke wird bei Verdacht oder als IGeL empfohlen, um Überdiagnosen zu vermeiden.
Welche kostenlosen Hilfen gibt es für Schwangere?
Schwangere haben Anspruch auf eine Hebamme, einen Geburtsvorbereitungskurs und Wochenbettbetreuung. Für die Kosten kommt die Krankenkasse auf. Informationen darüber haben Frauenärztinnen und -ärzte.
Was kostet ein Ultraschallbild beim Frauenarzt?
Ein Ultraschall beim Frauenarzt kostet als Selbstzahler (IGeL) meist zwischen 25 € und 75 €, je nach Art (vaginal, Brust, Eierstöcke) und Praxis, während die drei großen Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, aber zusätzliche Wunsch-Ultraschalle (wie 3D/4D) privat bezahlt werden müssen.
Warum muss man beim Frauenarzt Ultraschall bezahlen?
Man muss für zusätzliche Ultraschalluntersuchungen beim Frauenarzt bezahlen, weil sie oft als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) gelten, die nicht zum gesetzlichen Leistungskatalog gehören, da ihr medizinischer Nutzen nicht eindeutig belegt ist und sie bei gesunden Frauen zu unnötigen Folgeuntersuchungen und Belastungen führen können, wie der Ultraschall zur Eierstockkrebs-Früherkennung, der von Fachgesellschaften oft nicht empfohlen wird. Wenn jedoch ein konkreter Verdacht auf eine Krankheit (z. B. Zyste, Myome) besteht, wird der Ultraschall zur Diagnostik von der Krankenkasse übernommen, da er dann medizinisch notwendig ist.
Wie viele Ultraschallbilder bekommt man kostenlos?
Seit dem 1. Januar 2021 sind Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft, die nicht medizinisch notwendig sind, untersagt. Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge sind drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen.
Ist es normal, das Baby in der 5. Woche noch nicht zu sehen?
Die häufigsten Gründe dafür, dass eine Schwangerschaft im Ultraschall nicht sichtbar ist, sind: Es ist noch zu früh, um das Baby im Ultraschall zu sehen – normalerweise ist dies vor der 6. Woche nicht möglich. Sie hatten eine Fehlgeburt. Die Schwangerschaft befindet sich außerhalb der Gebärmutter (Eileiterschwangerschaft).
Warum sieht man in der 7. SSW noch nichts im Ultraschall?
In der 7. SSW ist es dafür aber noch zu früh. Sowohl deine Gebärmutter als auch dein Baby sind noch nicht so groß, dass dein Babybauch sichtbar sein könnte. Gut möglich ist es allerdings, dass sich dein Bauch etwas aufbläht und wölbt.
Wie oft zahlt die Krankenkasse einen Ultraschall?
Die Krankenkasse zahlt in der Schwangerschaft drei Basis-Ultraschalluntersuchungen, eine pro Trimester (ca. 10., 20., 30. SSW). Bei medizinischer Notwendigkeit, wie etwa bei Auffälligkeiten, werden auch zusätzliche Ultraschalluntersuchungen übernommen, wie die Techniker Krankenkasse (TK) und der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bestätigen. Diese zusätzlichen Untersuchungen sind wichtig, um die Entwicklung des Kindes zu überwachen und werden bei Verdacht auf Probleme bezahlt.
Können wöchentliche Ultraschalluntersuchungen einem Baby schaden?
„Schwangere Frauen können aufatmen, denn es gibt keine Beweise dafür, dass Ultraschalluntersuchungen in irgendeiner Phase der Schwangerschaft für das ungeborene Kind schädlich sind .“
Was wird alle 4 Wochen beim Frauenarzt gemacht?
Alle 4 Wochen beim Frauenarzt in der Schwangerschaft werden Blutdruck, Gewicht, Urin (auf Proteine, Zucker, Bakterien) kontrolliert, der Muttermund untersucht, die Herztöne des Babys gehört und der Bauch abgetastet, um die Gebärmuttergröße zu prüfen; es finden auch regelmäßige Blutuntersuchungen und drei Ultraschalluntersuchungen statt, wobei ab dem 8. Monat (32. SSW) die Termine auf alle 2 Wochen verkürzt werden, um Mutter und Kind optimal zu überwachen.
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