Zum Inhalt springen

Wie teuer ist ein Ofeneinbau?

Gefragt von: Helen Frey  |  Letzte Aktualisierung: 14. Juni 2026
sternezahl: 4.6/5 (28 sternebewertungen)

Die Kosten für den Einbau eines Ofens variieren stark je nach Art (einfacher Holzofen, Kachelofen, wasserführend) und Aufwand, bewegen sich aber meist zwischen 1.000 € und 5.000 € für einen einfachen Kaminofen-Einbau inklusive Montage und Rauchrohr, mit höheren Kosten für wasserführende Modelle oder einen neuen Schornstein (oft 1.500 € - 4.500 € extra). Ein einfacher Ofen kostet in der Anschaffung ca. 500 € - 1.500 €, die Montage oft 250 € - 500 € zusätzlich.

Was kostet es, einen Kaminofen einbauen zu lassen?

Der Einbau eines Kaminofens kostet grob zwischen 100 € (einfaches Aufstellen) und mehreren Tausend Euro (komplexe Installation mit Schornstein), je nach Aufwand: Ein einfacher Ofen anschließen liegt oft bei 100–500 €, ein wasserführender Ofen kann 500–2.500 € für den Anschluss kosten, und ein neuer Schornstein schlägt mit 1.500–4.500 € zu Buche, während ein komplett gemauerter Kamin 4.000–8.000 € oder mehr kosten kann, plus Material. Hinzu kommen Kosten für den Schornsteinfeger (ca. 50–150 €) und mögliche Brandschutzmaßnahmen. 

Was kostet ein Ofen vom Ofenbauer?

Einen Kachelofen zu kaufen kann die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden um ein Vielfaches steigern. Dabei können die Kachelofen-Preise je nach Ausführung stark variieren. Ein Kachelofen vom professionellen Ofenbauer kann zwischen 10.000 und 25.000 Euro kosten.

Welche Förderungen gibt es 2025 für Kaminofen?

Für 2025 gibt es weiterhin Förderung für Holzheizungen, speziell für wasserführende Pellet- oder Hackschnitzelöfen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), mit bis zu 70 % Zuschuss bei Heizungstausch durch Kombination mit anderen Heizsystemen (z. B. Wärmepumpe), wobei klassicsche Kaminöfen nur als Zusatzheizung förderfähig sind, nicht aber als Hauptheizung, und oft nur über Handwerker-Steuerbonus (20 % Lohnkosten) oder Energieberatung bezuschusst werden, während der Einbau in klimafreundlichen Neubauten durch KfW-Förderung nicht mehr pauschal ausgeschlossen ist, solange der Ofen als Zusatzheizung dient.
 

Was kostet es, einen Ofen anzuschließen?

Die Kosten für den Anschluss eines Ofens variieren stark je nach Typ: Ein Elektroherd kostet beim Profi-Anschluss meist 35–150 €, während ein Kaminofen an einem vorhandenen Zug ca. 200–500 € (plus Material wie Ofenrohr) kostet, da hier zusätzliche Kosten für Material (Ofenrohr: 50–100 €), Kernbohrung oder Kaminreinigung hinzukommen können. Bei Nachrüstung eines Schornsteins steigen die Kosten schnell auf 1.500–4.500 € (Schornstein + Montage). 

Projekt Kaminofen - Planung & Vorgehensweise

43 verwandte Fragen gefunden

Was kostet eine Abnahme eines neuen Ofens?

Kaminofen-Abnahme: Diese Kosten sind üblich

Zur eigentlichen Montage kommen für die Abnahme des Kaminofens noch Kosten hinzu. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und dient nicht zuletzt deiner Sicherheit. Kaminkehrer verlangen hierfür je nach Aufwand und Region zwischen 50 und 150 Euro.

Welche Holzöfen sind ab 2025 erlaubt?

In Deutschland wird viel Wert auf saubere Luft gelegt, daher gibt es strenge gesetzliche Vorgaben für Kaminöfen. Ab dem 01.01.2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den Bestimmungen der BImSchV Stufe 2 entsprechen. Diese Vorschriften dienen dem Schutz der Umwelt und der Gesundheit.

Ist mein Kaminöfen ab 2025 nicht mehr zugelassen?

Nein, es gibt kein generelles Kaminverbot, aber die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) hat die letzte Frist für ältere Holzöfen am 31.12.2024 beendet; betroffen sind Kamine, die zwischen 1995 und 2010 gebaut wurden, wenn sie die Grenzwerte für Feinstaub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) nicht einhalten. Solche Öfen müssen entweder nachgerüstet (Partikelfilter), ersetzt oder stillgelegt werden, es sei denn, sie genießen Bestandsschutz durch Nachweis, dass sie die Grenzwerte einhalten oder es sich um einen feststehenden Kachelofen handelt, der nur wenig Brennstoff verbraucht. 

Wie lange darf noch mit Holz geheizt werden?

Man darf weiterhin mit Holz heizen, aber viele ältere Kaminöfen (eingebaut 1995–2010) mussten bis Ende 2024 stillgelegt, nachgerüstet oder ersetzt werden, wenn sie die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) für Feinstaub und Kohlenmonoxid nicht erfüllen. Neue Öfen müssen die strengeren Emissionsstandards erfüllen und können sogar staatliche Förderung erhalten, wenn sie 65 % erneuerbare Energie nutzen, was Holzheizungen oft tun. Ein generelles Verbot gibt es nicht, aber die Regeln werden strenger, besonders für ältere Geräte, die nicht mehr die Vorgaben erfüllen.
 

Welche Kaminöfen müssen bis Ende 2024 ausgetauscht werden?

Kaminöfen, die vor dem 21. März 2010 eingebaut wurden und die aktuellen Grenzwerte für Staub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) nicht einhalten, müssen bis Ende 2024 ausgetauscht oder nachgerüstet werden, basierend auf der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV), wobei ältere Geräte (Baujahr 1995-2010) jetzt dran sind, um die Grenzwerte der 2. Stufe zu erfüllen. Der Austausch oder die Nachrüstung (z.B. mit einem Partikelfilter) muss bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein, sonst drohen Bußgelder und Betriebsverbote. Prüfen Sie das Baujahr auf dem Typenschild und die Grenzwerte in der HKI-Datenbank cert.hki-online.
 

Wie viel sollte ein guter Ofen Kosten?

Als Orientierung liegt die „gute“ Klasse oft zwischen 3.500 und 6.000 €. Entscheidend sind Verarbeitung, Verbrennungstechnik, Unterlagen und fachgerechter Einbau. Wie viel kostet ein guter Kaminofen mit Einbau? Objektabhängig.

Wie klug ist es 2025 noch einen Holzofen zu kaufen?

Januar 2025 müssen alle Kamin-Öfen für Festbrennstoffe (z.B. Holz) die aktuellen Grenzwerte der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 einhalten. Grundsätzlich gilt: Öfen, die mehr als 4,0 Gramm Kohlenmonoxid sowie mehr als 0,15 Gramm Feinstaub je Kubikmeter Abgas ausstoßen, sind nicht mehr zugelassen.

Kann man einen neuen Kaminofen steuerlich absetzen?

Der Einbau eines Kamins oder Kachelofens kann von der Steuer abgesetzt werden. Absetzbar sind auch Modernisierungskosten für einen alten Ofen.

Was kostet eine Bohrung für einen Kamin?

Bei einem Bohrdurchmesser von 150 – 160 Millimeter verlangen Firmen zwischen 2,30 Euro und 2,40 Euro pro Zentimeter Bohrung durch solides Mauerwerk.

Wie teuer ist ein Kaminbauer?

Die Kosten für einen Kaminbauer variieren stark je nach Art des Kamins, Material und Umfang der Arbeiten, beginnen aber oft bei 1.000 € für einfache Modelle und können mehrere Tausend Euro für gemauerte oder individuelle Kamine kosten, inklusive Material (Ofen, Rohre, Schornstein) und Arbeitszeit, wobei die Montagekosten allein oft zwischen 250 € und 1.000 € liegen und die Abnahme durch den Schornsteinfeger (ca. 50-150 €) hinzukommt.
 

Was muss ich beachten, wenn ich einen Kaminofen einbauen möchte?

Was sind die Voraussetzungen beim Einbauen eines Kaminofens?

  1. Geeignete Statik im Haus.
  2. Passender Schornstein zum Kaminofen.
  3. Erfüllung DIN-Normen für Kaminöfen.
  4. Einhaltung Grenzwerte für Schadstoffe.
  5. Einhaltung der Mindestabstände zu brennbaren Gegenständen.
  6. Bodenplatte zum Schutz bei brennbaren Böden.

Welche Holzöfen dürfen ab 2025 noch betrieben werden?

Holzöfen dürfen weiter betrieben werden, wenn sie die strengen Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) für Staub und Kohlenmonoxid einhalten; dies gilt für alle neuen Öfen und ältere, die nachgerüstet wurden, während Öfen, die zwischen 1995 und 2010 gebaut wurden und die Werte nicht erreichen, bis Ende 2024 stillgelegt oder umgerüstet werden mussten. Wichtig: Seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Holzöfen (mit wenigen Ausnahmen) diese modernen Grenzwerte erfüllen, da die Übergangsfristen für ältere Geräte abgelaufen sind.
 

Welche Förderungen gibt es 2025 für Kaminöfen?

Für 2025 gibt es weiterhin Förderung für Holzheizungen, speziell für wasserführende Pellet- oder Hackschnitzelöfen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), mit bis zu 70 % Zuschuss bei Heizungstausch durch Kombination mit anderen Heizsystemen (z. B. Wärmepumpe), wobei klassicsche Kaminöfen nur als Zusatzheizung förderfähig sind, nicht aber als Hauptheizung, und oft nur über Handwerker-Steuerbonus (20 % Lohnkosten) oder Energieberatung bezuschusst werden, während der Einbau in klimafreundlichen Neubauten durch KfW-Förderung nicht mehr pauschal ausgeschlossen ist, solange der Ofen als Zusatzheizung dient.
 

Kann eine Heizung 50 Jahre halten?

Theoretisch kann eine Heizung 40 Jahre oder sogar länger halten, das ist allerdings nicht empfehlenswert. Heizungen, die älter als 30 Jahre sind, fallen in der Regel unter die gesetzliche Austauschpflicht, es sei denn, sie nutzen Brennwert- oder Niedertemperaturtechnik.

Wo kann ich sehen, ob mein Kaminöfen noch zulässig ist?

Um die Zulassung Ihres Kaminofens zu prüfen, nutzen Sie die Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) unter cert.hki-online, wo Sie Hersteller und Modell eingeben, um die Konformität mit der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) zu prüfen – wichtig für den Weiterbetrieb nach 2024. Das Typenschild Ihres Ofens mit Herstellername und Modellnummer ist dafür entscheidend, um die entsprechenden Informationen für die Abfrage zu finden und dem Schornsteinfeger vorzulegen. 

Kann ein Schornsteinfeger einen Kamin stilllegen?

Wer einen Kamin stilllegen möchte, kann einen Schornsteinfeger beauftragen. Dieser nimmt die Arbeiten fachgerecht vor.

Welche Kaminöfen dürfen nach 2025 noch betrieben werden?

Liste Kaminofen-Zulassung vom HKI. Ab dem 01.01.2025 müssen alle Kaminöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden, den aktuellen Bestimmungen der 1. BImSchV Stufe 2 entsprechen.

Welche Kaminöfen müssen nicht ausgetauscht werden?

Kaminöfen, die ab 2010 installiert wurden und die strengen Grenzwerte der 1. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) für Staub und CO erfüllen, müssen nicht ausgetauscht werden, da sie die aktuellen Standards bereits übererfüllen. Auch ältere Modelle (vor 2010) bleiben oft erlaubt, wenn sie die Grenzwerte durch Nachrüstung (z.B. mit Filter) einhalten oder spezielle Ausnahmen gelten, wie für historische Öfen (vor 1950), Einzelraumheizungen, die die einzige Wärmequelle sind, Kochherde oder offene Kamine mit begrenzter Nutzung.
 

Was bedeutet Stufe 2 bei Kaminöfen?

Deshalb tritt die zweite Stufe BImSchV in Kraft. Das heißt, Öfen dürfen ab 1.1.2025 maximal 4,0 Gramm Kohlenmonoxid je Kubikmeter Abgas und maximal 0,15 Gramm Feinstaub je Kubikmeter Abgas ausstoßen.

Wie viel kostet es, einen Schornstein zu stilllegen?

Die Kosten für die Stilllegung eines Kamins variieren, aber eine fachgerechte Stilllegung durch einen Schornsteinfeger kostet oft rund 200 Euro für die reine Abnahme und Dokumentation; komplexere Arbeiten wie das Ausbauen des Einsatzes können je nach Aufwand ab 195 € oder mehr kosten, wobei auch Kosten für einen eventuellen Kaminsanierung (500-1.000 €) anfallen können, wenn der Schacht instandgesetzt werden muss. Wichtig ist eine fachkundige Abnahme und die ordentliche Abdichtung mit einer Haube, um Schäden durch Feuchtigkeit zu verhindern, was zusätzliche geringe Kosten verursacht.