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Wie sollte der Blutdruck im Alter von 70 Jahren sein?

Gefragt von: Mark Reiter-Lindemann  |  Letzte Aktualisierung: 21. März 2026
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Bei einem 70-Jährigen gelten Werte um 140/80–85 mmHg oft als normal, da die Gefäße mit dem Alter weniger elastisch werden, aber ein systolischer Wert unter 140 mmHg (beim Arzt) und <135 mmHg (zu Hause) sowie diastolisch unter 90 mmHg (Arzt) bzw. <85 mmHg (Zuhause) angestrebt wird. Die genauen Zielwerte hängen jedoch vom individuellen Gesundheitszustand ab und sollten immer mit einem Arzt besprochen werden, da höhere Werte im Alter toleriert werden können, aber bei Risikofaktoren oft eine Senkung auf <140 mmHg empfohlen wird.

Ist ein Blutdruck von 150 zu 90 zu hoch?

Ja, ein Blutdruck von 150 zu 90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da Werte ab 140/90 mmHg als erhöht definiert werden, was eine ärztliche Abklärung und eventuell Behandlung erfordert, um Risiken wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken. Sie sollten diesen Wert durch regelmäßige Messungen bestätigen lassen und mit einem Arzt sprechen, um die Ursachen zu klären und die richtigen Schritte einzuleiten. 

Ist ein Blutdruck von 130 zu 79 normal?

Ein Blutdruck von 130/79 mmHg liegt im "hochnormalen" Bereich (Prähypertonie), der als Grenzwert zum Bluthochdruck gilt; er ist noch nicht als Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, aber erhöht, weshalb eine regelmäßige Überprüfung und eine gesunde Lebensweise (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsabnahme, Stressreduktion) empfohlen werden, um eine Entwicklung zu Bluthochdruck zu verhindern, so die Deutsche Hochdruckliga, praktischArzt, AOK und die Techniker Krankenkasse. 

Ist ein Blutdruck von 122 zu 67 bedenklich?

Ein Blutdruck von 122/67 mmHg gilt als normal bis optimal, da er sich im idealen Bereich von unter 120/80 mmHg oder leicht darüber bewegt, mit einem systolischen Wert (122) im normalen Bereich und einem diastolischen Wert (67), der eher niedrig, aber unbedenklich ist. Diese Werte deuten auf ein gesundes Herz-Kreislauf-System hin, ohne Anzeichen für Bluthochdruck (Hypertonie) oder deutlichen niedrigen Blutdruck (Hypotonie).
 

Wie niedrig darf der Blutdruck in Ruhe sein?

Normale Blutdruckwerte liegen bei systolisch unter 130 mmHg und diastolisch unter 85 mmHg, hochnormaler Blutdruck bei systolisch unter 140 mmHg und diastolisch unter 90 mmHg. Von einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte unter 100/60 mmHg liegen.

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Ist ein Blutdruck von 124/60 bedenklich?

Ein Blutdruck von 124/60 mmHg liegt im normalen bis leicht niedrigen Bereich, da der systolische Wert (124) gut ist, der diastolische Wert (60) jedoch an der Grenze zu niedrig liegt (< 100/60 mmHg gilt als Hypotonie), was meist unbedenklich ist, solange keine Symptome wie Schwindel, Müdigkeit oder Ohrensausen auftreten; bei Beschwerden sollte man dies ärztlich abklären lassen, da es auf eine leichte Unterfunktion hinweisen kann. 

Welcher unterer Blutdruckwert ist gefährlich?

Ein diastolischer (unterer) Blutdruck wird ab 90 mmHg als behandlungsbedürftige Hypertonie (Bluthochdruck) eingestuft, doch bereits Werte ab 80 mmHg gelten als hochnormal und ab 70 mmHg (bei neuen Leitlinien) steigt das Risiko langsam an, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist, insbesondere bei weiteren Risikofaktoren. Gefährlich wird es bei Werten deutlich über 90 mmHg, besonders wenn der systolische Wert über 140 mmHg liegt oder Symptome wie Brustschmerzen oder neurologische Ausfälle auftreten, was einen Notfall darstellt und sofortige Behandlung erfordert.
 

Ist ein Blutdruck von 125 zu 71 normal?

Ein Blutdruck von 125 zu 71 mmHg wird als normal bis leicht erhöht (hochnormal) eingestuft, da der systolische Wert (125) im normalen Bereich und der diastolische Wert (71) sogar optimal ist; er liegt innerhalb des empfohlenen Bereichs von <120/80 mmHg (optimal) bis <130/80 mmHg, wobei Werte von 120-129 systolisch und 80-84 diastolisch als normal gelten, aber die europäischen Leitlinien auch bereits ab 120/70 mmHg von „erhöht“ sprechen und eine Beobachtung empfehlen.
 

Bei welchem Blutdruck droht Schlaganfall?

Man gilt ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg als gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden, da dies das Risiko erheblich steigert; Werte von 120-139/70-89 mmHg gelten bereits als erhöht, während Werte ab 180/110 mmHg ein lebensbedrohlicher Notfall sind, der sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Hoher Blutdruck schädigt die Gefäße und ist der wichtigste Risikofaktor für Schlaganfälle, weshalb eine konsequente Behandlung wichtig ist.
 

Ist ein Blutdruck von 168 zu 100 gefährlich?

Ein Blutdruck von 168 zu 100 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) wird als mittelschwerer Bluthochdruck (Hypertonie Grad 2) eingestuft und sollte ärztlich abgeklärt werden, da er langfristig das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Organschäden erhöht; insbesondere bei Symptomen wie Atemnot, Brustschmerzen oder Sehstörungen sollte sofort ein Arzt gerufen werden (Notruf 112).
 

Wie hoch darf der Blutdruck morgens nach dem Aufstehen sein?

Der Blutdruck steigt morgens nach dem Aufstehen natürlicherweise an, optimale Werte liegen unter 120/80 mmHg, Werte bis 130/85 mmHg gelten als normal; regelmässig über 135/85 mmHg oder gar über 140/90 mmHg (beim Arzt) sollte ärztlich abgeklärt werden, da starke morgendliche Anstiege ein Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse darstellen können. 

Was kann ich tun, wenn mein Blutdruck 140 zu 90 ist?

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als erhöhte Hypertonie und erfordert Maßnahmen: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Lebensstiländerungen (weniger Salz, mehr Bewegung, Gewichtsreduktion, Stressabbau, weniger Alkohol) wichtig sind, aber oft auch Medikamente (ACE-Hemmer, Sartane, Kalziumkanalblocker, Diuretika) nötig werden, oft als Kombinationspräparat. Eine langfristige Therapie ist notwendig, um Risiken zu senken. 

Was für ein Getränk senkt den Blutdruck?

Um den Blutdruck zu senken, helfen vor allem Wasser, ungezuckerte Kräutertees (wie Hibiskus, Grüner Tee, Pfefferminze), Ingwertee und Zitronenwasser durch ihre gefäßerweiternden und antioxidativen Eigenschaften, während Rote-Bete-Saft wegen der Nitrate kurzfristig wirksam ist; wichtig ist dabei natriumarmes Trinken und das Vermeiden von zuckerhaltigen Getränken, Softdrinks und zu viel Alkohol.
 

Welcher Blutdruckwert ist wichtiger, obere oder untere?

Beide Blutdruckwerte (systolisch/oben und diastolisch/unten) sind wichtig, aber der systolische Wert (oben) wird oft stärker beachtet, da ein isoliert hoher Wert (alleinstehend) häufiger bei älteren Menschen auftritt und ein guter Indikator für Herz-Kreislauf-Risiken wie Schlaganfall und Herzinfarkt ist, während der diastolische Wert (unten) bei jüngeren Menschen eine größere Rolle spielen kann und ebenfalls ein unabhängiger Risikofaktor ist. Man muss beide Werte im Auge behalten, da sie unterschiedliche Informationen über die Herzgesundheit liefern, sagt die Deutsche Herzstiftung. 

Ist ein Blutdruck von 142 zu 92 normal?

Ein Blutdruck von 142 zu 92 mmHg gilt als Bluthochdruck (Hypertonie), da die Grenze bei 140/90 mmHg liegt; der systolische Wert (142) ist zu hoch, der diastolische (92) ebenfalls, was ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bedeutet und eine ärztliche Abklärung und gegebenenfalls Lebensstiländerungen oder Medikamente erfordert, um Folgeschäden zu vermeiden, wie die Deutsche Hochdruckliga und andere Experten betonen.
 

Welcher Blutdruck in welchem Alter Tabelle?

Der Blutdruck ändert sich mit dem Alter, wobei die Werte im Erwachsenenalter (ca. 120/80 mmHg) tendenziell ansteigen, jedoch moderat bleiben sollten, während bei Älteren höhere Werte (bis ca. 140/90 mmHg) als Grenzwert gelten, wobei die Werte immer individuell betrachtet werden müssen. Kinder und Jugendliche haben generell niedrigere Normalwerte. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht, wie sich die Werte verschieben: 

Wann ist der Blutdruck zu hoch bei älteren Menschen?

Bei älteren Menschen gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) als Bluthochdruck (Hypertonie), wobei altersbedingt oft der systolische (obere) Wert erhöht ist, während der diastolische (untere) Wert noch normal sein kann. Speziell bei über 60-Jährigen können Werte bis 150/90 mmHg noch als akzeptabel gelten, wenn keine weiteren Risikofaktoren vorliegen, aber Werte darüber sollten ärztlich abgeklärt werden. Es gibt jedoch individuelle Unterschiede: Starke Absenkungen sind oft nicht erwünscht, da sie zu Schwindel und Stürzen führen können.
 

Ist Blutdruck 100 zu 70 gefährlich?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ordnet Blutdruck ab folgenden Werten als zu niedrig ein: Frauen: unter 100 zu 60 mmHg, Männer: unter 110 zu 70 mmHg.

Was sagt der zweite Wert beim Blutdruck aus?

Der zweite, niedrigere Wert beim Blutdruck (diastolischer Wert) gibt den Druck in den Arterien an, wenn das Herz zwischen zwei Herzschlägen entspannt und sich mit Blut füllt. Er zeigt den Ruhedruck in den Gefäßen und wie gut das Herz in der Entspannungsphase durchblutet wird, was wichtig für die Herzgesundheit ist. 

Ist ein Blutdruck von 124 zu 79 normal?

Ein Blutdruck von 124 zu 79 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gilt als normal bis normal erhöht (hochnormal) und ist sehr gut, da er sich im Bereich des optimalen Werts (<120/80 mmHg) bewegt und noch weit von Bluthochdruck (Hypertonie ab 140/90 mmHg) entfernt ist. Solche Werte sind ein Zeichen guter Herz-Kreislauf-Gesundheit, sollten aber durch regelmäßige Messungen und einen gesunden Lebensstil beibehalten werden.
 

Welcher Blutdruck und Puls sind normal?

Ein normaler Blutdruck liegt idealerweise unter 120/80 mmHg, wobei Werte bis 130/85 mmHg als normal gelten; ein normaler Ruhepuls für Erwachsene beträgt meist 60 bis 80 Schläge pro Minute, kann aber je nach Alter und Fitness variieren. Wichtig ist die regelmäßige Messung, da diese Werte schwanken können und bei Abweichungen wie anhaltend hohem Blutdruck (über 140/90 mmHg) oder sehr niedrigem Puls (unter 40 Schlägen) eine ärztliche Abklärung nötig ist, um Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden. 

Ist der Blutdruck 123 zu 75 gut?

Systolischer und diastolischer Wert: Normalwerte

Ab dauerhaften Werten über 120/70 mmHg nimmt das Risiko langsam zu, Organschäden zu erleiden. Dieses Risiko erhöht sich mit zunehmendem Blutdruck stetig. Als normaI werden daher nach der aktuellen europäischen Leitlinie (2024) Werte unter 120 zu 70 mmHg erachtet.

Was sagt der Blutdruck 120 zu 60 aus?

Ein Blutdruck von 120 zu 60 mmHg bedeutet, dass der systolische Wert (120) im normalen bis leicht optimierten Bereich liegt, während der diastolische Wert (60) eher niedrig ist, was als Hypotonie (niedriger Blutdruck) gelten kann, wenn es Beschwerden wie Schwindel oder Müdigkeit verursacht, aber oft harmlos ist, besonders bei jungen Menschen, und eine gute Durchblutung sicherstellt, solange keine Symptome auftreten. 

Ist ein Blutdruck von 129 zu 71 normal?

Ein Blutdruck von 129 zu 71 mmHg (systolisch 129, diastolisch 71) gilt als normal bis leicht erhöht (prähyperton), da er knapp unter der Grenze für "hoch-normal" (130/80 mmHg) liegt, aber noch im akzeptablen Bereich für die meisten Menschen ist, wobei ein Wert unter 120/80 mmHg als optimal gilt. Es ist ratsam, die Werte weiter im Auge zu behalten, da ein leichter Anstieg bereits ein Signal für eine gesündere Lebensweise sein kann, aber noch keine sofortige medikamentöse Behandlung erfordert.
 

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