Wie sieht der Bauch bei Endometriose aus?
Gefragt von: Henry Karl-Vetter | Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026sternezahl: 4.8/5 (6 sternebewertungen)
Ein Endometriose-Bauch (auch „Endobelly“) sieht aus wie ein stark aufgeblähter, oft harter und schmerzhafter Unterbauch, der so deutlich hervortreten kann, dass Betroffene aussehen, als wären sie schwanger, besonders um die Periode herum. Er ist meist nicht durch Gewichtszunahme, sondern durch Entzündungen, hormonelle Schwankungen und Gasansammlungen (Blähungen) bedingt, die mit Verstopfung oder Durchfall einhergehen können.
Hat man bei Endometriose immer einen dicken Bauch?
Viele Frauen tragen dann weitere Kleidung und fühlen sich unwohl. Damit ist allerdings nicht gemeint, dass der Bauch dauerhaft dicker wird. Bei manchen tritt der Endobelly während der Periode auf, bei manchen nach bestimmten Lebensmitteln, bei Stress oder auch einfach ohne erkennbaren Grund.
Wie fühlt sich Endometriose im Bauch an?
Sie werden oft als krampfartig erlebt und können von Übelkeit, Erbrechen und Durchfall begleitet sein. Wie sich die Schmerzen äußern, hängt auch davon ab, wo die Endometriose-Herde liegen und ob sie sich entzündet haben. Sie kommen am häufigsten am Bauchfell vor, das die Bauchhöhle auskleidet.
Wie sieht der Bauch aus, wenn man Endometriose hat?
Das häufigste Symptom ist ein starker Blähbauch , insbesondere kurz vor oder während der Menstruation. Ein Blähbauch entsteht, wenn sich der Bauch mit Gas füllt und dadurch anschwillt – dies kann Stunden, Tage oder Wochen anhalten. Der Bauch kann sich dadurch hart oder gespannt anfühlen.
Wie sieht ein Endobelly aus?
Ein Endobelly ist ein stark aufgedunsener, schmerzhafter und harter Bauch, der bei Frauen mit Endometriose auftritt und oft aussieht wie ein Schwangerschaftsbauch, besonders in der zweiten Zyklushälfte. Er entsteht durch Blähungen, Entzündungen und hormonelle Einflüsse, kann starke Schmerzen, Druck und Unwohlsein verursachen und ist eine sichtbare Reaktion des Körpers auf die Erkrankung.
Was ist Endometriose? Alles über Beschwerden und Behandlung
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Warum sieht mein Bauch aus, als wäre ich schwanger?
Ein bauch wie schwanger kann viele Ursachen haben, oft sind es harmlose Blähungen durch blähende Lebensmittel (Kohl, Bohnen), Stress, Unverträglichkeiten (Laktose, Fruktose) oder eine gestörte Darmflora, aber auch hormonelle Schwankungen (PMS), Bewegungsmangel oder schlaffe Bauchmuskulatur spielen eine Rolle. Seltener stecken ernsthaftere Probleme wie das Reizdarmsyndrom, eine Fettleber, Myome oder eine Rektusdiastase dahinter, die eine ärztliche Abklärung erfordern.
Ist Endometriose von aussen sichtbar?
Endometriose gilt oft als „unsichtbare Krankheit“. Doch viele Betroffene erleben sehr wohl, dass sich ihr Körper verändert – und das auch nach außen sichtbar.
Ist der Endometriose-Bauch hart oder weich?
Ein Endometriosebauch fühlt sich meist hart und gespannt an, nicht weich wie normales Körperfett . Oftmals geht er mit schmerzhaftem Druck einher. Es können starke Blähungen oder ein Völlegefühl auftreten, die zwar verwandt, aber nicht dasselbe sind. Blähungen sind das Gefühl von Druck oder Fülle, auch wenn der Bauch nicht vorgewölbt ist.
Wie teste ich, ob ich Endometriose habe?
Es gibt verschiedene Endometriose-Tests: Den Goldstandard bildet die Bauchspiegelung (Laparoskopie) mit Gewebeprobe, aber zunehmend verfügbar ist der nicht-invasive Speicheltest (Ziwig Endotest®), der Mikro-RNAs analysiert, sowie Online-Selbsttests, die Symptome abfragen, jedoch keine ärztliche Diagnose ersetzen können. Bluttests sind ebenfalls in Entwicklung.
Woran erkennt man, ob eine Frau Endometriose hat?
Zu den Symptomen der Endometriose gehören: starke Menstruationskrämpfe, ungewöhnlich starke oder ungewöhnlich starke Menstruationsblutungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr . Mithilfe der Laparoskopie, einem minimalinvasiven chirurgischen Eingriff, kann Endometriose sicher diagnostiziert und behandelt werden.
Welche Frauen neigen zu Endometriose?
Die höchste Wahrscheinlichkeit zum Auftreten einer Endometriose liegt im Alter von 35 bis 45 Jahren [1, 2]. Schätzungsweise sind zwischen 8 und 15 Prozent aller Mädchen* und Frauen* betroffen – das sind in Deutschland ca. 2 Millionen Menschen.
Hat man bei Endometriose freie Flüssigkeit im Bauch?
Ja, bei Endometriose kann es zu Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum kommen, was oft mit dem Phänomen des "Endobelly" (aufgeblähter Bauch, Wassereinlagerungen) und Schmerzen verbunden ist, da die Endometrioseherde Entzündungen und Reizungen verursachen, die Schwellungen begünstigen. Diese Symptome treten häufig zyklusabhängig auf, besonders vor der Periode, und sind ein verbreitetes Zeichen der entzündlichen Natur der Erkrankung, die auch Wassereinlagerungen fördern kann.
Was kann man mit Endometriose verwechseln?
Unterschied zur Endometriose
Adenomyose und Endometriose sind verwandte, aber unterschiedliche Erkrankungen: Adenomyose: Gewebe dringt in die Muskelschicht innerhalb der Gebärmutter ein. Endometriose: Gewebe siedelt sich außerhalb der Gebärmutter an – etwa an Eierstöcken, Darm oder Bauchfell.
Wie sieht ein Endometriose-Bauch aus?
Ein Endometriose-Bauch (auch „Endobelly“) sieht aus wie ein stark aufgeblähter, oft harter und schmerzhafter Unterbauch, der so deutlich hervortreten kann, dass Betroffene aussehen, als wären sie schwanger, besonders um die Periode herum. Er ist meist nicht durch Gewichtszunahme, sondern durch Entzündungen, hormonelle Schwankungen und Gasansammlungen (Blähungen) bedingt, die mit Verstopfung oder Durchfall einhergehen können.
Warum ist mein Bauch so extrem aufgebläht?
Ein starker Blähbauch wird oft durch blähende Lebensmittel (Kohl, Bohnen), Luftschlucken, Stress, Bewegungsmangel, Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Laktose, Fruktose), eine gestörte Darmflora oder Magen-Darm-Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom verursacht, auch Medikamente und hormonelle Schwankungen können eine Rolle spielen, weshalb eine ausgewogene Ernährung, Stressbewältigung und Bewegung helfen.
Wie fühlt sich ein Endometriose-Schub an?
Endometriose-Schübe zeigen sich durch eine Verschlimmerung der typischen Symptome wie starke, krampfartige Schmerzen im Unterbauch (oft zyklusabhängig), die in Rücken, Beine oder Schultern ausstrahlen können, sowie Schmerzen beim Sex, Wasserlassen oder Stuhlgang. Hinzu kommen oft Erschöpfung (Fatigue), Verdauungsprobleme (Blähungen, Durchfall, Verstopfung), starke Blutungen, Zwischenblutungen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit und manchmal ein aufgetriebener Bauch (Endobelly).
Kann der Frauenarzt sehen, ob man Endometriose hat?
Ja, ein Frauenarzt kann eine Endometriose vermuten und erste Hinweise finden, aber eine sichere Diagnose (Goldstandard) erfordert meist eine Bauchspiegelung (Laparoskopie), da Herde oft nur durch Gewebeprobe (Biopsie) sicher nachgewiesen werden können. Ärzte nutzen dazu Anamnese, gynäkologische Untersuchung (Tasten), Ultraschall (oft spezialisiert) und manchmal MRT, aber die Laparoskopie ist oft unerlässlich.
Was passiert bei einem Termin beim Gynäkologen wegen Endometriose?
Bei diesem Termin haben Sie die Möglichkeit, Ihre Behandlung und Ihre Anliegen zu besprechen. Alle notwendigen Untersuchungen (Ultraschall und Bluttests) werden veranlasst, und es wird eine Laparoskopie (Bauchspiegelung) oder Hysteroskopie (Gebärmutterspiegelung) durchgeführt.
Wie viel kostet ein Endometriose-Test?
Die Kosten für Endometriose-Tests variieren stark: Während eine Erstberatung und Ultraschall bei Kassenpatienten etwa 89 € kosten können (teilweise erstattungsfähig), fallen für spezialisierte Blut- oder Speicheltests (z.B. Ziwig Endotest) als Selbstzahlerleistung oft 800 bis fast 1000 €, zuzüglich Sprechstundengebühren, an; diese werden aktuell meist nicht von den Kassen übernommen. Aktuell gibt es Bestrebungen, die Kostenübernahme zu erreichen.
Wie ist der Stuhlgang bei Endometriose?
Verstopfung oder Durchfall: „Viele Endometriosepatientinnen berichten sowohl über Durchfälle als auch über Verstopfung“, sagt Gennari. „Beide Symptome treten ähnlich häufig auf und können sich auch abwechseln. “ Krämpfe und Schmerzen beim Stuhlgang: Besonders während der Periode kann der Toilettengang schmerzhaft sein.
Bin ich übergewichtig oder habe ich Endometriose?
Viele epidemiologische und populationsbezogene Studien zu Risikofaktoren für Endometriose haben anthropometrische Indizes zur Schätzung der Körpergröße verwendet; diese Studien haben gezeigt, dass Endometriose mit einem niedrigeren BMI und weniger Fettleibigkeit verbunden ist , was auf eine inverse Beziehung zwischen BMI und dem Risiko einer Endometriose hindeutet [11,13,16–19].
Ist man bei Endometriose aufgebläht?
Der Blähbauch bei Endometriose, oft als "Endobelly" bezeichnet, ist ein weit verbreitetes und oft schmerzhaftes Symptom, das durch zyklusabhängige Schwellungen des Bauches gekennzeichnet ist und häufig mit Verdauungsproblemen wie Verstopfung, Durchfall oder Schmerzen beim Stuhlgang einhergeht, ausgelöst durch Entzündungen, hormonelle Schwankungen, ein gestörtes Darm-Mikrobiom und Stress. Endometrioseherde im Verdauungstrakt können die Darmfunktion beeinträchtigen, aber auch ohne direkte Darmbeteiligung kommt es zu Blähungen. Eine angepasste Ernährung, Stressbewältigung und medizinische Unterstützung helfen, die Beschwerden zu lindern.
Was ist die Vorstufe von Endometriose?
Meist haben die Betroffenen bereits lange vorher Beschwerden, vor allem starke Regelschmerzen. Diese Beschwerden beginnen gewöhnlich schon im Jugendalter. Ursächlich für die starken Regelschmerzen ist die Gebärmutter, in der sich eine Art Vorstufe der Endometriose ausbreitet, die sogenannte Adenomyose.
Was sind Anzeichen für Endometriose?
Anzeichen für Endometriose sind vor allem starke Schmerzen (oft krampfartig) vor und während der Periode, die auch in Rücken und Beine ausstrahlen können, sowie chronische Unterleibsschmerzen, Schmerzen beim Sex (Dyspareunie), beim Stuhlgang und Wasserlassen, starke oder unregelmäßige Blutungen sowie unerfüllter Kinderwunsch. Auch Müdigkeit, Verdauungsprobleme (wie Reizdarm-Symptome), Blähungen, Zyklus-unabhängige Schmerzen, "Endo-Belly" (abdominale Schwellung) und psychische Belastungen wie Angst oder Depressionen gehören dazu, da die Herde Organe wie Darm, Blase oder Zwerchfell befallen können.
Wie stellen Ärzte Endometriose fest?
Verdächtige Wucherungen lassen sich während der Bauchspiegelung über ein bis zwei kleinere Einschnitte im rechten und linken Unterbauch mit kleinen Instrumenten sofort entfernen und anschließend untersuchen. Erst die mikroskopische Untersuchung der Gewebeprobe kann die Diagnose „Endometriose“ bestätigen.
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