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Wie setzt man Mauersteine?

Gefragt von: Margarita Rudolph-Schaller  |  Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2026
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Um Mauersteine zu setzen, benötigt man ein festes Fundament, spannt eine Richtschnur zur Orientierung und verlegt die erste Reihe Steine exakt im Mörtel, wobei ein Fugenversatz (halbe Steinlänge) in den folgenden Schichten für Stabilität sorgt und alles mit Wasserwaage und Gummihammer ausgerichtet wird, um eine solide, gerade Mauer zu bauen.

Wie klebe ich Mauersteine richtig?

Mauersteine klebt man mit speziellem Stein- oder Fliesenkleber, oft Dünnbettmörtel mit Trass, der frost- und witterungsbeständig ist. Nach dem Setzen der ersten Reihe auf Beton, werden die folgenden Steine mit einer gezackten Kelle geklebt, wobei Kleber auch auf die Stoßfuge aufgetragen wird, um eine gleichmäßige Fuge zu schaffen und Feuchtigkeit abzuhalten. Wichtig ist, den Kleber sparsam aufzutragen, seitlichen Überstand zu vermeiden und Steine gut auszurichten. 

Welche Fehler treten häufig beim Mauern auf?

Fehler bei der Herstellung von Lagerfugen, wie z. B. ungleichmäßige Mörteldicke, falsche Mischung oder unvollständiges Füllen der Fuge, können zu Schwachstellen in der Wand führen. Diese Schwachstellen können ein ungleichmäßiges Setzen des Bauwerks oder Risse verursachen.

Wie tief muss das Fundament für eine Mauer sein?

Ein Fundament für eine Mauer muss mindestens 80 cm tief sein, um frostfrei zu gründen, und sollte je nach Mauerhöhe und Belastung breiter (oft 10 cm breiter als die Mauer) angelegt werden, meist bestehend aus einer Schotter-Frostschutzschicht und einer Betonschicht. Niedrigere Mauern (bis 1,20m) können auch mit einem 30-40 cm tiefen Schotterfundament auskommen, während höhere oder belastete Mauern eine Bewehrung und ein stabileres Fundament benötigen. 

Kann man direkt auf die Erde betonieren?

Grundsätzlich darf man direkt auf die Erde betonieren. Allerdings ist es nicht unbedingt empfehlenswert. Humusreiche Böden können etwa das Aushärten der äußersten Betonschicht behindern.

Build a wall: Recommendations for the installation

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Was kommt unter die Mauer?

Fundament und Entwässerung

Für niedrige Mauern von ca. 20 bis 30 cm Höhe genügt meist eine verdichtete Schottertragschicht. Für höhere Mauern ist ein frostsicheres Fundament zu errichten. Je nach Bodenart ist dabei eine Fundamenttiefe von bis zu 80 cm erforderlich.

Kann ich selbst eine Gartenmauer Mauern?

Eine Gartenmauer selbst zu bauen, erfordert eine gute Planung, ein solides Fundament, die richtige Materialwahl (z.B. Betonsteine, Natursteine), sorgfältiges Setzen der ersten Reihe und das Beachten lokaler Vorschriften, wobei eine Baugenehmigung ab 1,80 m Höhe oft nötig ist und eine Richtschnur für die Geradlinigkeit unerlässlich ist. Ob Sie eine einfache Trockenmauer oder eine gemörtelte Mauer bauen, die Basis ist immer ein tragfähiges Fundament und die korrekte Ausrichtung. 

Wie verlegt man Ziegelsteine ​​für eine Mauer – Schritt für Schritt?

Lege deinen ersten Ziegelstein

Drücken Sie den Ziegelstein in den Mörtel und prüfen Sie, ob er waagerecht sitzt. Setzen Sie den nächsten Ziegelstein ein und bestreichen Sie die kurze Kante mit Mörtel, bevor Sie ihn fest an den ersten Ziegelstein anlegen. Klopfen Sie den Ziegelstein mit dem Hammer an seinen Platz und entfernen Sie überschüssigen Mörtel mit der Kelle.

Kann man Mauersteine verkleben?

Womit können Mauersteine verklebt werden? Unsere Mauersteine können mit einem handelsüblichen, frostbeständigen Fliesenkleber, einem Dünnbettmörtel oder einem geeigneten Baustoffkleber verklebt werden. Wichtig ist dabei lediglich, dass das Material für den Außenbereich und für Betonstein geeignet ist.

Was zerstört Mauerwerk?

Wasser und Salze greifen das Mauerwerk an. Das Mauerwerk ist jeglichen Witterungseinflüssen ausgesetzt und wird durch Salze in Kombination mit Wasser zerstört.

Wer darf Mauern?

Die Bauvorlageberechtigung ist in den jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer geregelt. In vielen westdeutschen Bundesländern sind auch Meister des Maurer- und Betonbauer-, des Zimmererhandwerks und staatlich geprüfte Techniker der Fachrichtung Bautechnik beschränkt bauvorlageberechtigt.

Welchen Mörtel für Mauersteine?

Der Kalk-Zement-Mauermörtel dient speziell zum Vermauern aller bauüblichen Mauersteine und zur Herstellung von belastetem und unbelastetem Mauerwerk. Der Mörtel eignet sich zum Errichten von statisch hoch belastetem Mauerwerk aber auch zum Verputzen von hochbeanspruchten Flächen (Sockelbereich).

Wie kann ich Steine am besten verkleben?

Steine können am besten mit einem starken Konstruktionsklebstoff geklebt werden. Ein empfehlenswertes Produkt ist der 3M™ Scotch-Weld™ DP8805NS. Dieser Klebstoff ist widerstandsfähig und eignet sich für raue Oberflächen wie Stein.

Wie macht man ein Fundament für eine Mauer?

Beim Streifenfundament hebst du mit dem Spaten einen etwas mehr als 80 cm tiefen Graben in der Breite der geplanten Mauer aus. Das Plattenfundament muss ebenfalls frostsicher in mindestens 30 cm Tiefe gegründet werden. Bei diesem Fundament kommt außerdem noch eine Schicht von etwa 15 cm Kies hinzu.

Welcher Mörtel bei Ziegelsteinen?

Vormauermörtel ist ein spezieller Mörteltyp, der für die Verlegung von Mauersteinen, Vormauerziegeln, Klinker, Handformziegel, Backsteine und Hohlblocksteinen verwendet wird. Es handelt sich um eine zementhaltige Fertigmörtelmischung, die auf die Wasseraufnahme des Steines abgestimmt ist.

Wie schneidet man Ziegelsteine?

Um Ziegelsteine zu schneiden, verwendet man am besten einen Winkelschleifer (Flex) mit Diamanttrennscheibe für präzise Schnitte oder einen Maurerhammer und Meißel für einfachere Trennungen; bei größeren Mengen oder Wärmedämmziegeln sind auch eine Steintrennmaschine mit Diamantblatt oder eine spezielle Säge möglich, wobei immer Schutzmaßnahmen wie Brille, Handschuhe und Gehörschutz zu beachten sind.
 

Wie verbinde ich zwei Mauern?

Maueranker verbinden mit ihren beiden Enden die Lagerfugen verschiedener Mauern, sie werden entweder einfach eingemörtelt, angeschraubt oder einbetoniert. Sie dienen in den meisten Fällen der Verbindung von Mauerwerk, zur Verbindung von Mauern mit anderen Bauteilen wie Decken, Trägern oder auch Stützen.

Wie hoch darf man Mauern ohne Genehmigung?

Bis maximal 180 Zentimeter ist es möglich, dass die Gartenmauer ohne Genehmigung gebaut werden kann. Doch es gibt auch Ausnahmen, denn beispielsweise in München dürfen Gartenmauern, die ohne Baugenehmigung auskommen, nur 1,50 Meter hoch sein.

Was zuerst Wasser oder Zement?

Schalte den Betonmischer ein und gib zwei Drittel der geplanten Wassermenge hinzu. Gib dann den Kies in den Betonmischer sowie den Zement. Erst danach gibst Du allmählich das restliche Wasser dazu.

Wie heißt die erste Schicht beim Mauern?

Kimmschicht. Das Aufmauern der Wände beginnt grundsätzlich mit einer Ausgleichsschicht aus Normalmauermörtel der Mörtelgruppe III, Dicke d = 1 bis 3 cm (zügig abbindender Zementmörtel).

Was ist die billigste Mauer?

Was ist die billigste Mauer? Zu den günstigsten Materialien für eine Gartenmauer zählen Betonsteine.

Wie verklebt man Mauersteine?

Mauersteine klebt man mit speziellem Stein- oder Fliesenkleber, oft Dünnbettmörtel mit Trass, der frost- und witterungsbeständig ist. Nach dem Setzen der ersten Reihe auf Beton, werden die folgenden Steine mit einer gezackten Kelle geklebt, wobei Kleber auch auf die Stoßfuge aufgetragen wird, um eine gleichmäßige Fuge zu schaffen und Feuchtigkeit abzuhalten. Wichtig ist, den Kleber sparsam aufzutragen, seitlichen Überstand zu vermeiden und Steine gut auszurichten. 

Wie tief muss ein Fundament für eine kleine Mauer mindestens sein?

Das Fundament sollte also mindestens 80cm tief sein, damit die Standsicherheit der Mauer später nicht durch Eisbildung im Boden gefährdet werden kann.