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Wie sehen Lochien aus?

Gefragt von: Corina Böhme  |  Letzte Aktualisierung: 13. Oktober 2026
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Lochien (Wochenfluss) sehen anfangs blutig-rot aus, oft mit kleinen Gerinnseln, verändern sich dann zu bräunlich/rosa und werden schließlich gelblich-weiß und wässriger, wobei sich die Menge über etwa sechs Wochen reduziert, bis er ganz verschwindet, und bestehen aus Blut, Schleimhaut, Gewebe und Lymphe.

Wie sieht Lochien aus?

🌈 Wie sieht er aus? In den ersten Tagen sind die Lochien blutig und vielleicht auch etwas klumpig. Im Laufe der Zeit verändert sich Farbe und Konsistenz - von rot zu braun und schließlich zu gelblich-weiß.

Was sind die Warnsignale von Lochia?

Anzeichen für abnormalen Wochenfluss

Zu den Symptomen, die darauf hindeuten, dass Sie Ihren Frauenarzt oder Gynäkologen konsultieren sollten, gehören: Das Abgehen großer Blutklumpen (etwa so groß wie ein Golfball), übermäßige Blutungen (die eine Binde in weniger als einer Stunde durchbluten lassen) und übelriechender oder fischartiger Ausfluss.

Wie lange dauert Lochien nach der Geburt?

Blutungen nach der Geburt sind völlig normal und werden auch als „Wochenfluss“ oder „Lochien“ bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen Ausfluss, der aus Blut, Plazentagewebe, Gebärmutterschleimhaut und Schleim besteht. Normale postpartale Blutungen klingen nach etwa drei bis sechs Wochen ab.

Wie sollte Wochenfluss nicht aussehen?

Am Ende der ersten Woche wird der Wochenfluss dann schwächer, meist bräunlich und dünnflüssig. Nach etwa zehn bis vierzehn Tagen nimmt er eine gelbliche Farbe an, bis er weißlich wird und nach sechs bis acht Wochen ganz versiegt. Nach einem Kaiserschnitt fällt der Wochenfluss meist etwas schwächer und kürzer aus.

Wochenfluss: Alles zur Stärke der Blutung, Dauer, Stau und Pflege (Tipps & Tricks von Hebamme Laura)

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Wann ist der Wochenfluss auffällig?

In den ersten Tagen nach der Geburt ist er vor allem blutig, wobei die Blutung zunächst meist stärker ist als eine gewöhnliche Menstruationsblutung. In den Tagen darauf kommen Lymphflüssigkeit, Gewebereste und Bakterien dazu. Ab der zweiten Woche wird der Wochenfluss schwächer bräunlich, später gelblich.

Wie sehen die Eihautreste aus?

Als Caput galeatum bezeichnet man die den Kindskopf bei der Geburt bedeckenden Eihautreste bzw. Teile der Fruchtblase. Da die Eihäute weißlich und leicht durchsichtig sind, ist das Gesicht des Säuglings hindurch zu erkennen.

Wann sieht die Scheide nach der Geburt wieder normal aus?

Wird die Vagina nach der Geburt wieder normal? Ja! Keine Sorge, die Vagina nimmt in der Regel zwischen 2 und 6 Wochen nach der Entbindung wieder ihre gewohnte Größe und Form an. Diese Zeit ist notwendig, damit das Gewebe sanft heilen und sich zurückbilden kann.

Ist es normal, 2 Tage nach der Geburt kaum Wochenfluss zu haben?

Das ist aber absolut normal und es gibt keinen Grund zur Sorge. Die darauffolgenden zwei Tage ist der Wochenfluss bereits weniger und wässriger, dennoch werden weiterhin Gewebestücke, Blutgerinnsel und Schleim mit ausgespült. Nach einer Woche ist die Blutung bereits minimal. Die Wunde ist schon gut verheilt.

Wie viel kg verliert man nach der Geburt?

In den ersten zwei Monaten nach der Geburt verlieren die meisten Frauen ganz von selbst ungefähr 10 bis 12 Kilogramm Gewicht: Rund 6 Kilogramm machen das Kind, die Plazenta, das Fruchtwasser und der Blutverlust aus.

Wie riecht Lochia flava?

In der ersten Zeit nach der Geburt sind die Lochien blutig und überperiodenstark, nehmen dann rasch in der Menge ab und verändern Farbe und Konsistenz über schleimig-rot (auch rosa), bräunlich (wie altes Blut) und dann zu bernsteinfarben-ausflussartig. Wochenfluss besitzt einen leicht muffig-strengen Geruch.

Wie lange riecht Ausfluss nach der Geburt?

Die Lochia rubra setzt direkt nach der Geburt ein und hält maximal sieben Tage an. In dem Zeitraum der ersten drei können auch physiologischerweise kleine Blutkoagel mit abgehen. Man kann einen süßlich-faden Geruch wahrnehmen.

Welche Farbe hat Wochenfluss am Ende?

In den ersten Tagen nach der Geburt ist der Wochenfluss am stärksten und hat eine dunkelrote Farbe. Gegen Ende der zweiten Woche gehen die Lochien auf Menstruationsstärke zurück; das Blut wird brauner. Kleine Blutkoagel, Ansammlungen von geronnenem Blut, sind in dieser Phase häufig.

Welcher Schmerz ist mit einer Geburt vergleichbar?

Geburtsschmerzen werden oft als intensive Mischung aus starken Menstruations-, Magen-Darm-Krämpfen und Rückenschmerzen beschrieben, die krampfartig, pochend und einschießend sind und sich von der Dehnung des Muttermundes und Beckenbodens herziehen. Sie sind individuell sehr verschieden, können aber als einer der stärksten Schmerzen empfunden werden, wobei der Körper sie durch spezielle Hormone und die Begleitung durch Vertrauenspersonen und Schmerzlinderungsmethoden bewältigen kann.
 

Wie viele Frauen reissen bei der Geburt?

Bis zu einem Drittel aller Frauen erleiden bei der Geburt Ihres Kindes einen Dammriss – meist zum Glück nicht schwerwiegend. Hier finden Sie Wissenswertes unter anderem zu Vorbeugung und Behandlung eines Dammrisses.

Warum riecht Wochenfluss?

Ein normaler Wochenfluss hat in der Regel einen leicht metallischen oder erdigen Geruch. Dieser entsteht durch das Blut und die Gewebereste. In den verschiedenen Phasen kann sich der Geruch der Lochien geringfügig verändern: Frühphase (1.

Was darf man im Wochenbett nicht machen?

Im Wochenbett sollten Sie körperliche Überanstrengung, schweres Heben, anstrengenden Sport und das Einführen von Objekten in die Scheide (Tampons, Menstruationstasse) vermeiden, bis die Heilung abgeschlossen ist (ca. 6 Wochen), um Infektionen und Beckenbodenschäden vorzubeugen; auch auf Vollbäder und ungeschützten Geschlechtsverkehr sollte in dieser Zeit verzichtet werden. Ruhe und Erholung stehen im Vordergrund, um dem Körper Zeit zur Rückbildung zu geben. 

Wie kann man den Wochenfluss wieder anregen?

Ist dies nicht der Fall, kannst du mit folgenden Maßnahmen versuchen den Wochenfluss anzuregen:

  1. Überprüfe den Zeitpunkt. Wie lange ist die Geburt schon her? ...
  2. Gönn dir Ruhe. ...
  3. Entleere deine Harnblase regelmäßig. ...
  4. Überprüfe deine Verdauung. ...
  5. Sorge für warme Füße. ...
  6. Mache eine Bauchmassage. ...
  7. Stille viel.

Wie lange braucht die Gebärmutter nach der Geburt, um sich zu erholen?

Nach der Geburt zieht sich die Gebärmuttermuskulatur wieder zusammen, was mit Nachwehen verbunden sein kann. Etwa nach sechs Wochen hat sie dann fast ihre Ausgangsgröße zurück. Ihre Hebamme ertastet bei den Hausbesuchen den Stand der Gebärmutter.

Warum verändern sich Frauen nach der Geburt?

Hormonelle Umstellung

Nach der Geburt ändert sich der Hormonhaushalt noch einmal rasant: Das sogenannte Schwangerschaftshormon hCG fällt ab, ebenso verringern sich Östrogene (wie Östradiol) und Progesteron. Etwa 50 bis 80 Prozent der Frauen bekommen in den Tagen nach der Geburt den „Baby-Blues“.

Wann tritt der erste Stuhlgang nach der Geburt auf?

Als ersten Stuhl scheiden Neugeborene einige Stunden bis zwei Tage nach der Geburt das sogenannte Mekonium (Kindspech) aus. Dieser Stuhl ist grünlich bis schwarz und enthält alles, was sich vor der Geburt im Darm gesammelt hat, wie beispielsweise Fruchtwasser, Darmzellen und Verdauungssäfte.

Was sind die Überreste des Jungfernhäutchens nach der Geburt?

Hymenale Hautanhängsel sind Gewebewucherungen, die vom Jungfernhäutchen abstehen . Hymenale Polypen verschwinden oft einige Wochen nach der Geburt. Normalerweise verursachen sie keine gesundheitlichen Probleme. Reißen sie jedoch ein, können sie Blutungen oder Schmierblutungen verursachen.

Wie lange dauern die Heultage nach der Geburt?

Viele Frauen reagieren dadurch besonders emotional. Weil dann schon mal ohne ersichtlichen Grund die Tränen fließen, wird diese Zeit umgangssprachlich auch „Heultage“ genannt. Die Symptome verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen von ganz allein.

Was deutet auf eine baldige Geburt hin?

Anzeichen für eine bevorstehende Geburt sind oft regelmäßige, stärker werdende Wehen, der Abgang des Schleimpfropfs (oft mit leichter Blutung), Blasensprung, Rückenschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Unruhe und Müdigkeit, da der Körper sich durch hormonelle Veränderungen vorbereitet, die das Baby tiefer ins Becken rutschen lässt und alles lockerer wird. Nicht alle Frauen erleben alle diese Symptome, aber Wehen, Schleimpfropf-Abgang und Blasensprung sind sichere Anzeichen, dass es bald losgeht. 

Wie schmerzhaft ist die Nachgeburt?

Stadium: Nachgeburtsperiode

Die Nachwehen in der Nachgeburtsperiode sind in der Regel leicht und nicht so schmerzhaft. Sie dienen dazu, die Plazenta (auch „Mutterkuchen“ oder „Nachgeburt“) von der Gebärmutterwand abzulösen und auszustoßen.

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