Wie schreibt man Schüler * innen?
Gefragt von: Frau Yvonne Strobel | Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026sternezahl: 5/5 (30 sternebewertungen)
Es gibt mehrere Schreibweisen für gendergerechte Sprache bei "Schüler", hauptsächlich Schüler\*innen (Gendersternchen), Schüler:innen (Doppelpunkt) oder die traditionelle Doppelnennung Schülerinnen und Schüler, wobei der Schrägstrich (Schüler/innen) und Unterstrich (Schüler\_innen) ebenfalls genutzt werden, um alle Geschlechter einzubeziehen; die Duden-Empfehlung liegt beim Schrägstrich mit Bindestrich (Schüler/-innen), aber die anderen Formen sind weit verbreitet und oft in informellen Kontexten bevorzugt, um nicht-binäre Personen zu inkludieren.
Wie schreibt man korrekt Schüler innen?
Hier gilt das Gleiche wie beim Genderstern: Beide Formen nennen, etwa der:die Arzt:Ärztin oder der Arzt oder die Ärztin. An die Stelle des Gendersterns kann auch ein Doppelpunkt gesetzt werden, Schüler:innen, Leser:innen, Proband:innen. Vorteil: Hier sind alle Geschlechter gemeint.
Wie schreibe ich einen Gender-Hinweis?
Den Gender-Disclaimer für deine Arbeit kannst du beispielsweise so formulieren: „Zur besseren Lesbarkeit wird in dieser Hausarbeit das generische Maskulinum verwendet. Die in dieser Arbeit verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.
Was bedeutet "Schüler*innen"?
Hier benutzen wir das Gendersternchen. Wir schreiben also "Schüler*innen". Denn das ist kurz, und es spricht alle Menschen an, unabhängig vom Geschlecht.
Wie schreibt man "Kolleg*innen" richtig?
Für "Kolleginnen" gibt es verschiedene Schreibweisen beim Gendern, die gängigsten sind die Doppelung ("Kolleginnen und Kollegen"), der Gender-Doppelpunkt ("Kolleg:innen") oder das Gender-Sternchen ("Kolleg\*innen"), aber auch geschlechtsneutrale Alternativen wie "Teammitglieder" sind möglich; offizielle Rechtschreibung erlaubt nur die Dopplung, Sonderzeichen sind umstritten, aber weit verbreitet.
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Wie schreibt man genderneutrale Kollegen?
Kollege, Kollegen) wird zum Gendern die Endung weggelassen: Kolleg:in, Kolleg:innen.
Ist Ärzt * innen richtig gegendert?
Arzt*in oder Ärzt*in? Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) rät ausdrücklich davon ab, das Gendersternchen zu verwenden: Es eigne sich nicht, um genderneutrale Personenbezeichnungen zu bilden und es entstünden grammatisch falsche Formen.
Ist Schüler gender neutral?
Um "Schüler" genderneutral auszudrücken, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Geschlechtsneutrale Umschreibungen wie "Schulkinder", "Lernende" oder die neutrale Form "Schülerschaft" sind am besten und barrierefrei; Alternativen sind die Doppelnennung ("Schülerinnen und Schüler"), Genderzeichen ("Schüler*innen", "Schüler:innen") oder der Schrägstrich ("Schüler/innen"), wobei neutrale Begriffe oft bevorzugt werden.
Wie schreibt man Lehrer * innen?
Für Lehrerinnen gibt es mehrere gendergerechte Schreibweisen: die gängigsten sind der Genderstern (Lehrerinnen), der Gender-Doppelpunkt (Lehrer:innen) oder der Gender-Gap (Lehrer_innen), die alle mehrere Geschlechter einbeziehen; alternativ werden neutrale Begriffe wie Lehrkräfte oder Lehrpersonen empfohlen, um alle zu umfassen, während die Doppelnennung ("Lehrerinnen und Lehrer") oder der Schrägstrich ("Lehrer/-innen") ebenfalls genutzt werden können, je nach Kontext und Vorgabe.
Wird innen groß oder klein geschrieben?
"Innen" wird kleingeschrieben, wenn es ein Adverb ist (z. B. "drinnen im Haus"), aber großgeschrieben, wenn es nominalisiert wird (z. B. "im Inneren des Hauses") oder als Teil eines Eigennamens/Substantivs auftritt (z. B. "Innenminister"). Das Binnen-I („LehrerInnen“) ist eine ältere Form des Genderns und wird heute oft durch Sternchen, Doppelpunkt oder Unterstrich ersetzt, um alle Geschlechter einzubeziehen.
Wie gendert man schriftlich richtig?
Richtig Gendern bedeutet, alle Geschlechter sprachlich einzubeziehen, wobei gängige Schreibweisen das Gendersternchen ()* (Lehrerinnen*), der Doppelpunkt (Lehrer:innen), der Unterstrich (Student_innen), der Schrägstrich (Mitarbeiter/in) und die Paarform (Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen) umfassen. Auch geschlechtsneutrale Begriffe wie Lehrende oder Mitarbeitende sind eine gute Alternative, um alle Geschlechter zu repräsentieren.
Was schreibt man statt "Sehr geehrte Damen und Herren" im Gender?
Die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ wird zunehmend als veraltet und nicht inklusiv für alle Geschlechtsidentitäten angesehen, da sie nur zwei Geschlechter anspricht. Zeitgemäße Alternativen sind neutrale Formulierungen wie „Guten Tag“, „Liebes Team“, „Sehr geehrte Anwesende“, „Sehr geehrte Mitarbeitende“ oder spezifischer „Sehr geehrte/r Herr/Frau [Nachname]“, je nach Kontext und Bekanntheitsgrad der Empfänger, um alle Geschlechter zu berücksichtigen.
Wohin bekomme ich einen Gender-Hinweis?
Es gibt keine feste Position für den Gender-Hinweis. Du kannst ihn beispielsweise an diese Stellen in deiner Hausarbeit setzen: Zwischen Inhaltsverzeichnis und Einleitung auf einer eigenen Seite. Am Ende der Einleitung nach der Beschreibung des Aufbaus der Arbeit.
In welchen Bundesländern ist Gendern in der Schule verboten?
Im Schulwesen gibt es in sieben Bundesländern Gebote, keine Wortbinnenzeichen wie den Genderstern zu verwenden: in Bayern, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Hingegen ist imSaarland, in Berlin und in Bremen Gendern in Schulen ausdrücklich erlaubt.
Ist der Doppelpunkt eine Alternative zum Gendersternchen?
Ob Gendersternchen (\*) oder Doppelpunkt (:) hängt von persönlichen Präferenzen, Kontext und Barrierefreiheit ab, wobei beide nicht zur amtlichen Rechtschreibung gehören, aber das Sternchen bekannter, während der Doppelpunkt oft als besser lesbar und für Screenreader zugänglicher gilt, mit zunehmender Verbreitung an Hochschulen und in Medien. Es gibt auch andere Formen wie den Gender-Gap (\_), und neutrale Formulierungen sind immer eine Alternative.
Wie gendert der Duden "Kollegen" richtig?
Der Duden empfiehlt bei „Kollegen“ die Doppelnennung („Kolleginnen und Kollegen“) oder neutrale Ersatzformen wie „Kollegium“, „Kollegenschaft“, „Team“, „Mitarbeitende“, da Sonderzeichen wie Gendersternchen oder Doppelpunkte nicht offiziell anerkannt sind, aber „Kolleginnen“ in der Praxis verbreitet ist. Die Kurzform „Kolleginnen“ oder „Kolleg:innen“ ist grammatikalisch nicht ganz korrekt, da der Wortstamm „Kolleg“ unvollständig ist, aber wird oft genutzt, um alle Geschlechter einzubeziehen, auch wenn der Duden hier keine Norm vorgibt.
Wie schreibt man Schüler innen?
Es gibt mehrere Schreibweisen für gendergerechte Sprache bei "Schüler", hauptsächlich Schüler\*innen (Gendersternchen), Schüler:innen (Doppelpunkt) oder die traditionelle Doppelnennung Schülerinnen und Schüler, wobei der Schrägstrich (Schüler/innen) und Unterstrich (Schüler\_innen) ebenfalls genutzt werden, um alle Geschlechter einzubeziehen; die Duden-Empfehlung liegt beim Schrägstrich mit Bindestrich (Schüler/-innen), aber die anderen Formen sind weit verbreitet und oft in informellen Kontexten bevorzugt, um nicht-binäre Personen zu inkludieren.
Wie richtig Gendern mit Sternchen?
Richtig gendern mit Sternchen bedeutet, das Gendersternchen () zwischen maskuline und feminine Wortendung zu setzen, um alle Geschlechter einzubeziehen (z.B. „Studentin“ statt nur „Student/in“), funktioniert aber nur, wenn der Wortstamm vor dem Sternchen noch sinnvoll ist (z.B. „Lehrerin“ ist okay, „Kundin“ nicht). Wichtig ist die sogenannte „Weglassprobe“: Der Teil vor dem Sternchen muss allein grammatikalisch Sinn ergeben, sonst besser neutrale Formulierungen oder die Doppelnennung nutzen.
Ist Kolleg * innen richtig?
„Kolleginnen“ ist nicht ganz korrekt, weil das Sternchen die männliche Endung „-e“ bei „Kollegen“ weglässt; besser sind neutrale Formen wie „Mitarbeitende“, „Team“, „Leute“ oder die Doppelnennung „Kolleginnen und Kollegen“; bei Sonderzeichen wie „Kolleg:innen“ oder „Kolleginnen“, muss man oft auf neutrale Begriffe ausweichen oder beide Formen ausschreiben, da die männliche Pluralform fehlt.
Wie gendere ich Arzt?
Um "Arzt" zu gendern, gibt es verschiedene Wege: Doppelform ("Arzt oder Ärztin"), Sonderzeichen ("Ärztinnen", "Ärzt:innen") oder neutrale Begriffe ("ärztliche Fachperson", "medizinisches Personal"). Besonders bei Singular ("der/die Arzt/Ärztin") und Plural ("Ärztinnen") können die Zeichen helfen, während die Paarform ("Ärztinnen und Ärzte") länger ist. Neutrale Formulierungen sind am barrierefreisten.
Was sagt man statt Mutter?
Was der Europarat jetzt angeregt hat, um die Gleichstellung in der Verwaltungssprache voranzutreiben, hat allenfalls Kalauerqualität: Statt der altmodischen Begriffe „Vater“ und „Mutter“ soll künftig nur noch von „Elter 1“ und „Elter 2“ gesprochen werden.
Ist mitarbeitende grammatikalisch richtig?
Empfohlen: Neutrale Formulierung
Singular: Arbeitskraft; Teammitglied; angestellte Fachkraft; mitarbeitende Person; beschäftigte Person; Personal; Belegschaft. Plural: Mitarbeitende; Beschäftigte; Angestellte; Tätige; Belegschaft; Kollegium; Personal; Werktätige; Crew; Team.
Wie gendert man "Gynäkologe" und "Gynäkologin" richtig?
Um "Gynäkologe" geschlechtergerecht zu formulieren, gibt es mehrere Möglichkeiten: Doppelnennung ("Gynäkologe/Gynäkologin"), neutrale Umschreibungen ("Fachperson für Frauenheilkunde", "in der Gynäkologie Tätige"), oder moderne Schreibweisen wie Genderstern ("Gynäkolog*in"), Doppelpunkt ("Gynäkolog:in") oder Klammern ("Gynäkologe(in)"), wobei neutrale Alternativen oft als am barrierefreiesten gelten, um alle Geschlechter einzuschließen und niemanden auszuschließen.
Ist das Wort Arzt neutral?
Im Deutschen wäre das nicht so einfach, weil uns eben der Arzt und die Ärztin als Möglichkeit zur Verfügung stehen und daher die Bezeichnung der Arzt nicht neutral, sondern eine immer schon vergeschlechtlichte Bezeichnung ist. In der Geschlechterforschung sprechen wir daher von Prozessen der Vergeschlechtlichung.
Ist man mit 63 noch vermittelbar?
Wie kann ich mit 57 in Rente gehen?