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Wie sage ich es meinem Chef Dass ich kündige?

Gefragt von: Patrick Werner-Otto  |  Letzte Aktualisierung: 27. Juli 2026
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Um Ihrem Chef zu kündigen, vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch, bleiben Sie professionell und sachlich, kündigen Sie klar und deutlich, bedanken Sie sich für die Zusammenarbeit und übergeben Sie eine unterschriebene, schriftliche Kündigung, um die Kündigungsfrist einzuhalten, idealerweise mit einer positiven Übergabe für die restliche Zeit. Vermeiden Sie negative Kritik, seien Sie diplomatisch bei der Begründung und konzentrieren Sie sich auf neue berufliche Chancen.

Wie sagt man dem Chef, dass man kündigt?

Um Ihrem Chef zu kündigen, vereinbaren Sie ein persönliches Gespräch, bleiben Sie professionell und sachlich, übergeben Sie Ihr schriftliches Kündigungsschreiben (handschriftlich unterschrieben!) mit dem genauen Austrittsdatum, und bleiben Sie bei Ihrer Entscheidung, ohne sich auf lange Diskussionen einzulassen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten.
 

Wie fängt man ein Kündigungsgespräch an?

Ein Kündigungsgespräch beginnt man mit einer direkten, aber höflichen Einleitung, die den Zweck des Gesprächs klar benennt, z. B.: „Ich habe mich entschlossen, mein Arbeitsverhältnis zu kündigen, weil…“ oder „Ich möchte heute mit Ihnen über eine neue berufliche Herausforderung sprechen, die ich angenommen habe.“ Der Fokus liegt auf Klarheit und Professionalität, wobei Sie das Kündigungsschreiben übergeben, das Austrittsdatum klären und die nächsten Schritte (Übergabe, Zeugnis) besprechen, idealerweise in einem ungestörten, diskreten Raum.
 

Wie bitte ich meinen Arbeitgeber, mich zu kündigen?

Sie können Ihren Arbeitgeber um eine Kündigung bitten, indem Sie einen Aufhebungsvertrag vorschlagen oder eine sogenannte Behelfskündigung aussprechen, die nur greift, falls der Arbeitgeber dem Aufhebungsvertrag nicht zustimmt; oft ist der Weg über ein kooperatives Vorgespräch und schriftliche Vereinbarung besser, um die gesetzlichen Kündigungsfristen zu umgehen und Sperrzeit beim Arbeitsamt zu vermeiden. Der Arbeitgeber muss dem Wunsch nicht nachkommen, aber eine Einigung ist möglich, besonders wenn Sie gute Gründe für Ihr Ausscheiden haben. 

Wie spricht man als Arbeitgeber eine Kündigung aus?

Kommunizieren Sie die Kündigung explizit, eindeutig und aktiv. Vermeiden Sie Umschreibungen und Konjunktive. Dies schürt nur Hoffnungen. Benutzen Sie lieber unmissverständliche Begriffe wie “Entlassung” und “Kündigung”.

Eigenkündigung - Vorher mit dem Chef sprechen?

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Was verliere ich, wenn ich selber kündige?

Ansprüche der Arbeitnehmer:innen

  1. Lohn/Gehalt bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses,
  2. anteilige Sonderzahlungen laut Kollektivvertrag oder Arbeitsvertrag bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses,
  3. Urlaubsersatzleistung.

Sollte man eine Kündigung ankündigen?

Ja, eine Kündigung sollte man ankündigen, aber nicht durch Gerüchte, sondern durch ein persönliches Gespräch mit dem Vorgesetzten, gefolgt von der formalen, schriftlichen Einreichung des Kündigungsschreibens, das die korrekte Frist einhält, um sowohl professionell zu handeln als auch rechtlich wasserdicht zu sein. Wichtig ist, erst zu kündigen, wenn der neue Job sicher ist, und sich den Erhalt schriftlich bestätigen zu lassen.
 

Wann sollte ich meinen Chef über meine Kündigung informieren?

Sie sollten Ihre/n Chef*in aber erst über einen geplanten Jobwechsel informieren, wenn Sie den Arbeitsvertrag für Ihre neue Stelle bereits unterschrieben haben, damit Sie nicht Gefahr laufen, am Ende ohne Job dazustehen.

Ist lästern über den Chef ein Kündigungsgrund?

Ja, Lästern über den Chef kann ein Kündigungsgrund sein, vor allem wenn es sich um ehrverletzende Äußerungen, Schmähkritik oder Verleumdungen handelt, die das Betriebsklima nachhaltig stören oder den Ruf schädigen; während harmloser Klatsch in vertraulichen Gesprächen oft toleriert wird, führen öffentliche Lästereien oder solche in sozialen Medien schnell zu Abmahnung oder Kündigung, da sie eine erhebliche Pflichtverletzung darstellen. 

Wie begründe ich meine Kündigung?

Eine Eigenkündigung begründen Sie am besten mit sachlichen, zukunftsorientierten und diplomatischen Gründen, wie fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten, neuen Karriereambitionen oder persönlichen Umständen (Umzug, Familiengründung). Sie müssen nicht detailliert werden, aber eine positive Formulierung, die den Fokus auf Ihre Entwicklung und den neuen Job legt, ist vorteilhaft und vermeidet negative Stimmung oder Sperrzeit beim Arbeitslosengeld. Vermeiden Sie Kritik am alten Arbeitgeber und fokussieren Sie sich auf das, was der neue Job bietet. 

Was sind die 3 Kündigungsgründe?

Die drei Hauptgründe für eine Kündigung nach dem deutschen Arbeitsrecht sind personenbedingt (z.B. Krankheit), verhaltensbedingt (z.B. Arbeitsverweigerung, Pflichtverletzung) und betriebsbedingt (z.B. Auftragsrückgang, Umstrukturierung), wobei diese drei auch die „ordentlichen“ Kündigungsgründe darstellen, die eine soziale Rechtfertigung erfordern. Arbeitnehmer kündigen oft aus Stress, mangelnder Wertschätzung oder fehlenden Aufstiegschancen, während Arbeitgeber rechtlich die drei oben genannten Gründe benötigen. 

Was sagt man, wenn man einem Mitarbeiter kündigt?

Wenn Sie den Mitarbeiter aus wichtigem Grund kündigen, sollten Sie kurz auf die Richtlinienverstöße eingehen, die zur Kündigung geführt haben . Wenn Sie den Mitarbeiter ohne Angabe von Gründen von seinen Aufgaben entbinden, teilen Sie ihm mit, dass es keinen konkreten Kündigungsgrund gibt.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um zu kündigen?

Man sollte kündigen, wenn dauerhafte Unzufriedenheit, gesundheitliche Probleme (Stress, Burnout-Anzeichen) oder fehlende Entwicklungsmöglichkeiten herrschen, aber erst nach Zusage für einen neuen Vertrag. Wichtig ist eine schriftliche Kündigung mit Vorlaufzeit (meist zum Monatsende), idealerweise nach einer Phase der Selbstreflexion und nachdem alle Optionen zur Verbesserung der Situation ausgeschöpft wurden.
 

Wie erklärt man professionell, dass man kündigt?

Sie sind bereit, sich beruflich weiterzuentwickeln.

„Ich habe meine Zeit in dieser Position sehr genossen, aber ich bin an einem Punkt angelangt, an dem meine Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt sind. Ich suche nach einer Aufgabe, die mich beruflich weiterbringt.“

Wie früh sollten Sie Ihrem Chef mitteilen, dass Sie kündigen?

Die meisten Arbeitsverträge sehen eine Kündigungsfrist von zwei Wochen vor. Anstatt diesbezüglich vage zu bleiben, sollten Sie ein genaues Datum angeben, damit Ihr Chef einen Zeitplan hat, mit dem er arbeiten kann.

Kann ich einfach gehen und kündigen?

Durch das Verlassen des Arbeitsplatzes, wobei das Verhalten und die Äußerungen der betreffenden Person eindeutig als Kündigung gewertet werden, wird der Arbeitsvertrag fristlos beendet. Üblicherweise ist ein Arbeitnehmer verpflichtet, seinem Arbeitgeber eine bestimmte Kündigungsfrist einzuhalten.

Kann mein Chef die Kündigung ablehnen?

Nein, ein Arbeitgeber kann eine Kündigung nicht ablehnen, da eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung ist, die wirksam wird, sobald sie dem Arbeitnehmer zugeht – also in seinen Machtbereich gelangt – unabhängig davon, ob der Arbeitnehmer sie akzeptiert oder nicht. Wenn ein Arbeitnehmer kündigt, muss der Arbeitgeber die Kündigung nicht „annehmen“, sondern muss die Kündigungsfrist einhalten und kann auch nicht einfach verweigern, dass die Kündigung wirksam wird, wenn sie korrekt zugestellt wurde. 

Kann man einen Mitarbeiter wegen Gerüchten kündigen?

Arbeitgeber sind zwar verpflichtet, Gerüchten am Arbeitsplatz entgegenzuwirken und diese einzudämmen, haben aber auch das Recht, disziplinarische Maßnahmen bis hin zur Kündigung gegen Mitarbeiter zu ergreifen, die sich an solchen Gerüchten beteiligen . Eine Kündigung wegen Gerüchten muss jedoch sorgfältig und im Einklang mit dem Arbeitsrecht erfolgen.

Was fällt unter Schikane am Arbeitsplatz?

Mobbing am Arbeitsplatz ist systematisches, feindseliges Verhalten, bei dem eine Person über einen längeren Zeitraum gezielt von Kollegen oder Vorgesetzten schikaniert, isoliert oder herabgewürdigt wird, mit dem Ziel, sie auszugrenzen oder zu vertreiben, was die Persönlichkeit und Gesundheit der Betroffenen verletzt. Es geht über normale Konflikte hinaus durch seine Systematik und Dauer und umfasst Handlungen wie das Zuweisen sinnloser Aufgaben, Verbreiten von Gerüchten, soziale Ausgrenzung oder permanente unsachliche Kritik.
 

Wann sollte ich meinem Arbeitgeber meine Kündigung mitteilen?

Erwägen Sie, zwei Wochen Kündigungsfrist einzuhalten, selbst wenn Sie erst wenige Monate im Unternehmen sind. So hat Ihr Arbeitgeber genügend Zeit, die Nachbesetzung Ihrer Stelle zu organisieren. Bei einer Betriebszugehörigkeit von mehr als zwei Jahren sollten Sie mindestens zwei Wochen Kündigungsfrist einhalten.

Wie kann ich höflich meine Kündigung mitteilen?

Sehr geehrte/r [Name des/der Vorgesetzten], hiermit kündige ich meine Stelle als [Berufsbezeichnung] bei [Name des Unternehmens]. Mein letzter Arbeitstag ist der [Monat, Tag, Jahr]. Ich beabsichtige, alle für mich in diesem Zeitraum geplanten Schichten zu absolvieren.

Was muss ich beachten, wenn ich selbst kündige?

Wenn Arbeitnehmer kündigen, müssen sie unbedingt die Schriftform (Original mit Unterschrift) beachten, die vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist (oft 4 Wochen zum Monatsende, kann länger sein) einhalten und die Kündigung nachweisbar zustellen. Wichtig sind zudem die rechtzeitige Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit (wegen drohender Sperrzeit) und die Anforderung eines Arbeitszeugnisses.
 

Was sollte man bei einer Kündigung vermeiden?

4. „ Ihre Leistungen waren im Vergleich zu Ihren Kollegen unterdurchschnittlich .“ Vergleiche sollten Sie hier außen vor lassen. Wenn Sie jemanden aufgrund seiner Leistung kündigen, sollten Sie ausschließlich die Leistung des zu kündigenden Mitarbeiters beurteilen.

Was besagt die 3-Monats-Regel bei einem Job?

Eine dreimonatige Probezeit ist ein üblicher Testzeitraum, in dem Arbeitgeber die Eignung eines neuen Mitarbeiters für eine Stelle beurteilen . Probezeiten können für Neueinstellungen, Beförderungen, unzureichende Leistungsbeurteilung und mögliche Kündigungen eingesetzt werden.

Kann ich einen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben, bevor ich gekündigt habe?

Das ist erst nach dem Vertragsende erlaubt, betont Kati Windisch, Arbeitsrechtsexpertin bei twpartners. Hast du einen neuen Job gefunden, kannst du auch den Arbeitsvertrag schon unterschreiben. Das solltest du sogar, denn ohne diese Absicherung sitzt du am Ende vielleicht ohne Job da.

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