Zum Inhalt springen

Wie oft muss der Schornsteinfeger die Heizung messen?

Gefragt von: Martin Brenner-Berg  |  Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2026
sternezahl: 4.6/5 (74 sternebewertungen)

Eine Heizung muss regelmäßig vom Schornsteinfeger geprüft werden, wobei die Intervalle je nach Heizungsart variieren: Die verpflichtende Feuerstättenschau findet zweimal innerhalb von sieben Jahren statt, während Kehr- und Messarbeiten je nach Heizung (Gas, Öl, Brennwert) jährlich, alle zwei oder drei Jahre anfallen können, wobei ältere Anlagen oft kürzere Intervalle haben und für die reine Abgasmessung oft nur noch die Heizungswartung durch einen Fachmann reicht, da moderne Brennwertkessel oft keine Abgasmessung mehr durch den Schornsteinfeger benötigen.

Wie oft wird die Heizung gemessen?

Die Messung der Heizung durch den Schornsteinfeger hängt vom Heizungstyp und Alter ab: Moderne Brennwertgeräte werden oft alle 2-3 Jahre gemessen, ältere Öl-/Gasheizungen älter als 12 Jahre alle 2 Jahre, während neuere Modelle mit spezieller Regelung alle 5 Jahre gemessen werden; Standardkessel und raumluftabhängige Geräte können jährlich oder zweijährlich eine Messung erfordern, aber jährliche Kehr- und Überprüfungsarbeiten sind meist Pflicht. Auch die Wärmeabgabe durch Wärmezähler muss alle 5 Jahre geeicht werden.
 

Wie oft darf ein Schornsteinfeger pro Jahr kommen?

Wie oft der Schornsteinfeger kommt, hängt stark von der Heizungsart und Nutzung ab, aber meistens ist mindestens ein jährlicher Besuch für die Feuerstättenschau Pflicht; Kaminöfen können je nach Nutzung 1 bis 4 Mal pro Jahr Kehrungen benötigen, während Gas- und Ölheizungen oft nur alle 1-2 Jahre Kehrungen und regelmäßige Messungen haben. Bei intensiver Nutzung von Holz- oder Pelletheizungen sind bis zu vier Kehrungen pro Jahr möglich, während moderne Gasbrennwertthermen oft nur alle zwei Jahre gekehrt werden müssen.
 

Was misst der Schornsteinfeger bei der Heizung?

Um einen umweltfreundlichen Betrieb von Pellet-, Stückholz- oder Hackschnitzelheizungen zu gewährleisten, misst die Schornsteinfegerin bzw. der Schornsteinfeger in regelmäßigen Abständen die Emissionswerte der Anlagen, darunter den Staubgehalt sowie den Kohlenmonoxid-Wert im Abgas.

Was kostet die Messung der Heizung?

Die Kosten liegen zumeist bei 40 Euro für das Kehren und 30 Euro für die Messung, in zwei Jahren also 70 Euro. Bittet man nun den Schornsteinfeger beim Kehrtermin gleich auch die BImschV-Messung zu machen, dann kostet das nur rund acht Euro zusätzlich.

Holzvergaser - Was kostet der Schornsteinfeger? Meine Kosten Woodi

36 verwandte Fragen gefunden

Kann ich den Schornsteinfeger verweigern?

Jeder Hauseigentümer, Mieter etc. ist gesetzlich dazu verpflichtet, den Schornsteinfegermeister und/oder seine Mitarbeiter ins Haus zu lassen. Wird der Zutritt verweigert, darf er notfalls auch mit körperlicher Gewalt durchgesetzt werden.

Wie oft sollte man den Schornstein reinigen lassen?

Es empfiehlt sich, den Schornstein mindestens einmal jährlich reinigen zu lassen, bei häufiger Nutzung des Kamins gegebenenfalls auch öfter. Die Vorteile einer Schornsteinreinigung umfassen ein geringeres Brandrisiko, eine verbesserte Luftqualität im Haus und die Vorbeugung gefährlicher Ablagerungen wie Kreosot.

Kann man den Kaminfeger frei wählen?

Mehr Freiheiten!

Vielleicht ist man aus persönlichen Gründen mit dem Kaminkehrer unzufrieden oder zweifelt an der fachlichen Kompetenz des bisherigen Schornsteinfegers - dann ist es per Gesetz seit dem 01.01.2013 möglich den Schornsteinfeger zu wechseln und einen neuen frei zu wählen.

Ist jährliche Heizungswartung Pflicht?

Ja, eine jährliche Wartung ist für die meisten Heizungen dringend empfohlen und oft sogar durch den Hersteller vorgeschrieben, um Garantieansprüche zu erhalten, die Effizienz zu sichern, Heizkosten zu senken, Ausfälle zu vermeiden und die Lebensdauer zu verlängern, auch wenn es keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur jährlichen Durchführung gibt, aber eine zur regelmäßigen Wartung. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Sommer, vor der nächsten Heizperiode. 

In welche Räume muss der Schornsteinfeger?

Der Schornsteinfeger muss Zugang zu allen Räumen haben, in denen sich Feuerstätten (Heizungen, Öfen, Kamine), Rauch- und Abgasrohre, Lüftungsanlagen oder dazugehörige Anschlüsse befinden, sowie zu Dachzugängen und Sicherheitsvorrichtungen wie Leitern. Das beinhaltet beispielsweise den Heizungskeller, Wohnzimmer bei Kaminöfen, Dachböden und bei Bedarf sogar andere Räume, wenn dort Abgaswege oder Lüftungssysteme verlaufen, um Brand- und Betriebssicherheit zu gewährleisten. 

Was besagt die 3:2-10-Regel für Schornsteine?

Die 3-2-10-Regel ist eine Bau- und Sicherheitsnorm für die Schornsteinhöhe. Sie besagt: Ihr Schornstein muss mindestens 90 cm über den Dachaustrittspunkt hinausragen. Er muss außerdem mindestens 60 cm höher sein als jeder Teil des Daches (oder eines benachbarten Gebäudes) im Umkreis von 3 Metern.

Wie oft prüft der Schornsteinfeger die Heizung?

Eine Heizung muss regelmäßig vom Schornsteinfeger geprüft werden, wobei die Intervalle je nach Heizungsart variieren: Die verpflichtende Feuerstättenschau findet zweimal innerhalb von sieben Jahren statt, während Kehr- und Messarbeiten je nach Heizung (Gas, Öl, Brennwert) jährlich, alle zwei oder drei Jahre anfallen können, wobei ältere Anlagen oft kürzere Intervalle haben und für die reine Abgasmessung oft nur noch die Heizungswartung durch einen Fachmann reicht, da moderne Brennwertkessel oft keine Abgasmessung mehr durch den Schornsteinfeger benötigen. 

Was passiert, wenn der Heizungscheck nicht gemacht wird?

Da diese im Gebäudeenergiegesetz festgelegt ist, gibt es auch entsprechende Regelungen, wenn der neue Heizungscheck nicht gemacht wurde. Konkret sieht das GEG ein Bußgeld von bis zu 5.000 € für die versäumte Heizungsprüfung vor. Geahndet wird das Ganze laut § 108 GEG als Ordnungswidrigkeit.

Wie oft sollte die Heizung im Winter laufen?

Wenn Ihre Heizungsanlage die Temperatur in Ihrem Haus regulieren soll, muss sie sich regelmäßig ein- und ausschalten. Im Durchschnitt sollte dieser Vorgang drei- bis achtmal pro Stunde stattfinden.

Wie lange kann ein Schornstein ohne Reinigung auskommen?

Generell wird empfohlen, den Schornstein mindestens einmal jährlich zu reinigen, insbesondere vor Beginn der Wintersaison. Wie lange eine Reinigung jedoch nicht nötig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von der Nutzungshäufigkeit des Kamins, der Art des verwendeten Brennstoffs und dessen Effizienz .

Wie reinigt der Schornsteinfeger den Schornstein?

In diesem Fall müssen Schornsteinfeger den Schornstein freibrennen oder mit einer sogenannten Biegewelle reinigen. Letzteres ist meist günstiger, da keine Brandgefahr besteht. Zur Schornsteinreinigung verwenden Experten dabei eine starke Bohrmaschine, durch deren Rotation sich Ketten am Kopf einer Welle abspreizen.

Wie oft sollte der Schornsteinkehrer kommen?

Der Schornsteinfeger muss je nach Heizungsart unterschiedlich oft kommen: Für eine gesetzlich vorgeschriebene Feuerstättenschau sind es zweimal innerhalb von sieben Jahren, mit mindestens drei Jahren Abstand dazwischen. Die eigentlichen Kehr- und Überprüfungsarbeiten variieren stark, oft ist es jährlich bei Gasheizungen, bis zu dreimal jährlich bei Kaminöfen (je nach Nutzung), und alle ein bis zwei Jahre bei Ölheizungen. 

Wie kann man sich gegen den Schornsteinfeger wehren?

Sollten Sie Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten mit Ihrer bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegerin bzw. mit Ihrem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger haben, können Sie sich an die zuständige Schornsteinfeger-Innung in Ihrer Nähe wenden.

Was passiert, wenn man den Schornsteinfeger nicht reinlässt?

Wenn Sie den Schornsteinfeger nicht reinlassen, müssen Sie mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, darunter Bußgelder (bis zu 50.000 €) und die Androhung von Zwangsmitteln; letztendlich kann die zuständige Behörde sogar die Arbeiten zwangsweise durchführen lassen, was zusätzliche Kosten verursacht, da die Pflicht zur Brandschutzprüfung gesetzlich vorgeschrieben ist und Sicherheitsrisiken wie Schornsteinbrände drohen. 

Kann ich mich über den Schornstein meines Nachbarn beschweren?

Die Antwort lautet: Ja – in bestimmten Fällen können Nachbarn Beschwerden einreichen, wenn sie übermäßigen Rauch, starke Gerüche oder andere Belästigungen im Zusammenhang mit Ihrem Holzofen wahrnehmen . Örtliche Vorschriften legen häufig zulässige Emissionswerte und Nutzungsrichtlinien fest, um solche Probleme zu vermeiden.

Wie viel kostet es pro Monat, die Heizung eingeschaltet zu haben?

Die durchschnittlichen Heizkosten in Großbritannien können je nach Hausgröße, Dämmung und Heizungsart stark variieren. Im Normalfall sollten Sie in einem durchschnittlichen Haus im Winter mit etwa 400 bis 500 Pfund pro Monat rechnen, aber diese Zahl ist nicht in Stein gemeißelt.

Vorheriger Artikel
Wie lockt man Rotkehlchen an?
Nächster Artikel
Wie oft gehen Japaner duschen?