Wie oft gegen Gürtelrose impfen?
Gefragt von: Amalie Klose | Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (47 sternebewertungen)
Die Gürtelrose-Impfung mit dem modernen Totimpfstoff (z. B. Shingrix) besteht aus zwei Dosen und erfordert derzeit keine regelmäßige Auffrischung, da die Schutzwirkung laut Studien mindestens 10 Jahre anhält. Es gibt noch keine offiziellen Empfehlungen für Auffrischungen, da der Schutz voraussichtlich sehr lange währt, aber bei bestimmten Risikogruppen (z. B. mit Autoimmunerkrankungen) könnte eine kürzere Schutzdauer (ca. 5 Jahre) bestehen, was ärztlich zu klären ist.
Wie lange hält die Impfung gegen Gürtelrose an?
Die Gürtelrose-Impfung mit dem Totimpfstoff (z.B. Shingrix) bietet laut aktuellen Daten einen Schutz von mindestens 10 Jahren, bei Immungesunden sogar länger, wobei die Wirksamkeit über die Zeit leicht abnimmt. Es gibt noch keine definitive Empfehlung für Auffrischimpfungen, da die Studienlage dazu noch nicht abschließend geklärt ist, aber die hohe Langzeiteffektivität lässt einen langanhaltenden Schutz erwarten.
Wann muss Gürtelrose aufgefrischt werden?
Nach vollständiger Immunisierung mit dem Totimpfstoff hält der Schutz mindestens 4 Jahre an. Ob dann eine Auffrischung zu einem späteren Zeitpunkt notwendig ist, kann aufgrund der bisherigen Studienlage noch nicht abschließend gesagt werden.
Kann man Gürtelrose auch bekommen, wenn man geimpft ist?
Ja, man kann trotz Impfung Gürtelrose (Herpes Zoster) bekommen, aber die Impfung reduziert das Risiko erheblich und mildert den Verlauf sowie die Gefahr lang anhaltender Nervenschmerzen (postherpetische Neuralgie). Die Impfung schützt nicht zu 100 %, aber sie verringert die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung deutlich, selbst bei Personen, die bereits eine Windpockenerkrankung hatten oder geimpft wurden, da das Virus latent im Körper verbleibt.
Wie oft muss man sich impfen lassen gegen Gürtelrose?
Die Gürtelrose-Impfung mit dem modernen Totimpfstoff (z. B. Shingrix) besteht aus zwei Dosen und erfordert derzeit keine regelmäßige Auffrischung, da die Schutzwirkung laut Studien mindestens 10 Jahre anhält. Es gibt noch keine offiziellen Empfehlungen für Auffrischungen, da der Schutz voraussichtlich sehr lange währt, aber bei bestimmten Risikogruppen (z. B. mit Autoimmunerkrankungen) könnte eine kürzere Schutzdauer (ca. 5 Jahre) bestehen, was ärztlich zu klären ist.
Das kannst du gegen Gürtelrose tun
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Soll man sich mit 80 Jahren noch gegen Gürtelrose impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem Totimpfstoff: allen Personen ab 60 Jahren. allen Personen ab 18 Jahren, deren Immunsystem durch Krankheit oder Behandlung geschwächt ist.
Wie lange halten Antikörper nach Gürtelrose?
Nach durchgemachter Infektion persistieren VZV-IgG-Antikörper lebenslang. Nach Impfung sind VZV-IgG-Antikörper wahrscheinlich über einen langen Zeitraum (10-20 Jahre) nachweisbar.
Warum wird Gürtelrose erst ab 60 geimpft?
Die Gürtelrose-Impfung wird oft erst ab 60 empfohlen, weil das Risiko für einen Ausbruch mit dem Alter deutlich steigt und das Immunsystem im Alter natürlicherweise nachlässt, wodurch das schlummernde Windpocken-Virus wieder aktiv werden kann, was zu schmerzhaften Gürtelrosen führt. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Impfung daher als Standardimpfung für Personen ab 60, um diesen gefährdeten Altersgruppe vor schweren Verläufen zu schützen.
Wie viel Prozent der über 60-Jährigen bekommen Gürtelrose?
Mehr als 95 Prozent der Personen ab 60 Jahren hatten bereits Windpocken und tragen dadurch das Virus in sich. Eine von drei Personen erkrankt im Laufe des Lebens an Gürtelrose. Höheres Alter und chronische Erkrankungen sind dabei wesentliche Risikofaktoren.
Wie hoch ist das Schlaganfallrisiko bei Gürtelrose?
Wie sich zeigte, war, verglichen mit Patienten, die nicht an HZ erkrankt waren, das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse infolge einer Gürtelrose um 41 % , das Schlaganfallrisiko um 35 % und das Infarktrisiko um 59 % erhöht.
Wie sinnvoll ist eine Impfung gegen Gürtelrose?
Eine Impfung gegen Gürtelrose ist sehr sinnvoll, besonders für Menschen ab 50 (allgemein) oder 60 (STIKO-Empfehlung) und Risikogruppen, da sie die Erkrankung oft verhindert oder den Verlauf und die gefährlichen Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) deutlich mildert, mit sehr hoher Wirksamkeit (bis 92 % Schutz), und sogar Demenzrisiko senken kann; auch wer bereits Gürtelrose hatte, sollte sich impfen lassen, aber erst nach Abklingen der akuten Infektion.
Wann zahlt die Krankenkasse die Gürtelrose-Impfung?
Die Gürtelrose-Impfung (Herpes Zoster) wird in Deutschland für gesetzlich Versicherte ab 60 Jahren übernommen, bei bestimmten Grunderkrankungen sogar schon ab 50 Jahren (z. B. bei Diabetes, Rheuma, Immunschwäche). Die Kostenübernahme gilt für den modernen Totimpfstoff Shingrix und wird meist direkt über die Versichertenkarte abgerechnet, oft nach ärztlicher Verordnung.
Wie oft kann man Gürtelrose trotz Impfung bekommen?
Die meisten Menschen sind zwar glücklicherweise nur einmal betroffen, doch etwa jeder 10. Gürtelrosepatient erkrankt ein zweites Mal (Rezidiv). Und von diesen bekommt jeder 4. anschließend nochmals eine Gürtelrose.
Bin ich nach überstandener Gürtelrose immun?
Nein, eine überstandene Gürtelrose macht nicht vollständig immun, auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Erkrankung (Rezidiv) geringer ist und bei gesunden Erwachsenen oft nur bei 1-3 % liegt; jedoch können Sie die Gürtelrose erneut bekommen, besonders mit zunehmendem Alter oder bei geschwächtem Immunsystem, weshalb eine Impfung nach Abklingen der Gürtelrose zur Prävention empfohlen wird.
Was darf man nach der Impfung nicht machen?
Nach einer Impfung sollten Sie extreme körperliche Anstrengungen, starke Belastungen (wie Marathonlauf, intensives Krafttraining) und Saunabesuche vermeiden sowie Alkohol nur in Maßen genießen, da der Körper Ruhe braucht, um Antikörper zu bilden; hören Sie auf Ihren Körper und gehen Sie es moderat an, um Impfreaktionen zu lindern und die Immunantwort zu unterstützen, bis Beschwerden wie Fieber oder Schmerzen abgeklungen sind, was meist 1-2 Tage dauert.
Welche Nebenwirkungen hat eine Gürtelrose-Impfung?
Nach der Gürtelrose-Impfung treten häufig lokale Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Einstichstelle auf, sowie allgemeine Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Diese Impfreaktionen sind meist mild, klingen nach ein bis drei Tagen wieder ab und zeigen, dass das Immunsystem auf die Impfung reagiert. Seltenere Reaktionen können geschwollene Lymphknoten oder Magen-Darm-Beschwerden sein.
Wer ist anfällig für Gürtelrose?
Besonders anfällig für Gürtelrose (Herpes Zoster) sind ältere Menschen (über 50), Menschen mit einem geschwächten Immunsystem (z. B. durch HIV, Krebsbehandlung, Organtransplantationen) und Personen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Asthma, COPD, rheumatoider Arthritis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, da ihr Immunsystem das ruhende Windpocken-Virus schlechter kontrollieren kann, was zu einer Reaktivierung führt.
Wer trägt Herpesviren in sich?
Schätzungen zufolge tragen mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung Herpesviren in sich, oft ohne es zu wissen. Erstinfektionen treten besonders häufig im Kindes- und Jugendalter auf. Risikogruppen sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere oder Menschen unter starkem Stress.
In welchem Alter sollte man gegen Gürtelrose impfen?
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Gürtelrose-Impfung generell für alle Personen ab 60 Jahren als Standardimpfung, aber auch für Risikogruppen ab 18 Jahren bei geschwächtem Immunsystem oder bestimmten chronischen Krankheiten wie Diabetes, COPD, Asthma oder Autoimmunerkrankungen. Auch für Personen ab 50 Jahren mit Risikofaktoren wird die Impfung bereits empfohlen.
Wie viele Jahre hält die Gürtelrose-Impfung?
Der Impfschutz gegen Gürtelrose hält mit dem modernen Totimpfstoff (Shingrix) mindestens 10 Jahre an, wobei die Wirksamkeit mit der Zeit leicht abnimmt (z.B. von ca. 97% auf 73% nach 10 Jahren), was aber immer noch ein sehr guter Schutz ist; aktuell gibt es keine offiziellen Empfehlungen für eine Auffrischimpfung, aber es wird angenommen, dass eine Auffrischung nach etwa 10 Jahren sinnvoll sein könnte, besonders bei Risikogruppen.
Kann die Gürtelrose-Impfung demenz vorbeugen?
Ja, aktuelle große Studien deuten stark darauf hin, dass die Gürtelrose-Impfung (Shingrix) das Demenzrisiko signifikant senken kann, insbesondere bei Frauen, indem sie nicht nur die Gürtelrose selbst, sondern auch stille Virusreaktivierungen und damit verbundene Entzündungen im Gehirn reduziert, was die Demenz-Progression bremsen kann. Der genaue Mechanismus wird noch erforscht, aber die Ergebnisse sind vielversprechend und zeigen eine Risikoreduktion von etwa 20-30 Prozent.
Warum gibt es keinen Gürtelrose-Impfstoff für über 80-Jährige?
Impfung gegen Gürtelrose
Die STIKO (Ständige Impfkommission) rät dringend zur Impfung mit dem Totimpfstoff, da dieser längeren und zuverlässigen Schutz bietet. Für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem ist der Lebend-Impfstoff auch nicht geeignet.
Wie oft sollte man die Gürtelrose-Impfung wiederholen?
Die Impfserie mit dem Herpes-zoster-Totimpfstoff besteht aus zwei Impfstoffdosen, die intramuskulär im Abstand von mindestens 2 bis 6 Monaten verabreicht werden.
Welche Blutwerte sind bei Gürtelrose erhöht?
Bei Gürtelrose (Herpes Zoster) werden im Blut VZV-Antikörper (IgM für akute Infektion, IgG für Immunität), oft durch PCR aus Bläschenflüssigkeit bestätigt, sowie allgemeine Entzündungswerte wie CRP und Leukozyten (bei Komplikationen) geprüft; ein Blutbild kann erhöhte Lymphozyten und Plasmazellen zeigen, aber die Diagnose erfolgt oft über Klinik und Bläschenabstrich.
Ist Schwindelgefühl ein Symptom von Gürtelrose?
Schwindel nach Gürtelrose (Herpes Zoster) tritt häufig auf, wenn das Virus den Nervus vestibulocochlearis (8. Hirnnerv) befällt, der für Gleichgewicht und Gehör zuständig ist (Zoster oticus oder Ramsay-Hunt-Syndrom), und kann sich als Drehschwindel (Vertigo) zeigen, oft begleitet von Hörverlust, Ohrensausen (Tinnitus) und manchmal Gesichtslähmung, da auch der Gesichtsnerv (Facialis) betroffen sein kann. Die Behandlung umfasst antivirale Medikamente, Kortison und symptomatische Maßnahmen wie Physiotherapie, um die Beschwerden zu lindern und bleibende Schäden zu vermeiden.
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