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Wie oft darf Vermieter mit Nachmieter kommen?

Gefragt von: Christin Heinz  |  Letzte Aktualisierung: 9. Januar 2026
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Ein Vermieter darf Besichtigungen mit Nachmietern in der Regel ein- bis zweimal pro Woche ansetzen oder alternativ bis zu drei Termine pro Monat, wobei er die Termine bündeln und auf die Belange des Mieters (Berufstätigkeit, Ruhezeiten) Rücksicht nehmen muss. Massenbesichtigungen sind zwar erlaubt, aber der Mieter muss nicht unendlich viele fremde Personen dulden; der Vermieter sollte die Interessenten in kleinen Gruppen zusammenfassen und die Termine vorher ankündigen, idealerweise 3-4 Tage im Voraus.

Wie viele Besichtigungstermine muss ich als Mieter dulden?

Mieter müssen in der Regel ein bis zwei Besichtigungstermine pro Woche dulden, wenn ein berechtigter Grund (Verkauf, Neuvermietung) vorliegt, wobei die Termine angemessen angesetzt werden müssen (z. B. 30-45 Minuten, gebündelt) und der Mieter die Möglichkeit hat, Alternativen vorzuschlagen, da er das Recht auf Privatsphäre hat. Mehr als drei Besichtigungen pro Monat sind oft nicht nötig, und es gibt keine Pflicht, jeden einzelnen Interessenten an unterschiedlichen Tagen zu empfangen, da der Vermieter Termine bündeln soll. 

Wie viele Besichtigungstermine muss der Mieter dulden, um Nachmieter zu werden?

Mieter müssen Besichtigungen für Nachmieter in einem zumutbaren Rahmen dulden, wobei sich die Rechtsprechung bei Neuvermietung auf etwa ein bis zwei Termine pro Woche (oder alternativ bis zu drei pro Monat) für je 30-45 Minuten einpendelt; Massenbesichtigungen sind unzulässig, und es müssen Rücksichtnahme auf Berufszeiten, Ruhezeiten und die Organisation von Sammelterminen die Regel sein, um die Belastung gering zu halten.
 

Wie oft darf der Vermieter die Wohnung betreten?

Der Vermieter darf die Wohnung nur bei konkretem Anlass (z. B. Mängel, Verkauf, Modernisierung) betreten, nicht einfach so, und muss dies immer vorher ankündigen und einen Termin vereinbaren; unangekündigte Besuche sind tabu. Die Häufigkeit hängt vom Anlass ab: Bei Verkauf sind ein bis zwei Besichtigungen pro Woche (oder bis zu drei monatlich) mit vorausgewählten Interessenten oft zumutbar, während bei Mängeln oder im Leerstand auch häufiger eine Besichtigung nötig sein kann, aber stets mit Rücksicht auf den Mieter. Bei keinem konkreten Grund wird teilweise ein Recht auf eine Besichtigung alle fünf Jahre zur ordentlichen Verwaltung gesehen, aber das ist nicht abschließend geklärt. 

Wie oft kann ein Vermieter einen Nachmieter ablehnen?

In den meisten Fällen kann Ihr Vermieter so viele Vorschläge ablehnen, wie er möchte. Nur unter bestimmten Bedingungen haben Sie ein Recht darauf, Ihrem Vermieter einen Nachmieter zu stellen. Akzeptieren muss der Vermieter aber auch dann nur, wenn der vorgeschlagene Nachmieter alle wichtigen Voraussetzungen erfüllt.

Darf der Vermieter die Wohnung betreten? Wann besteht ein Zutrittsrecht?

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Ist der Vermieter verpflichtet, Nachmieter zu akzeptieren?

Nein, ein Vermieter muss einen vom Mieter vorgeschlagenen Nachmieter nicht automatisch akzeptieren, es sei denn, es gibt eine echte Nachmieterklausel im Vertrag oder es liegt ein besonderer Härtefall vor (z.B. schwere Krankheit, beruflicher Umzug). Ansonsten liegt die Entscheidung beim Vermieter, er kann einen Kandidaten ablehnen, solange er keine willkürlichen Gründe (wie Herkunft oder Kinder) anführt. Der Mieter ist aber nicht gezwungen, einen Nachmieter vorzuschlagen, es sei denn, es ist vertraglich so geregelt. 

Welche Mieter werden bevorzugt?

Vermieter bevorzugen Mieter mit stabilen, nachweisbaren Einkommen (oft Beamte, Rentner, Paare), einem positiven persönlichen Eindruck und vollständigen, professionellen Bewerbungsunterlagen (Selbstauskunft, Schufa, Gehaltsnachweise). Kinderlose Paare und Singles sind oft beliebter, Haustiere und Familien mit vielen Kindern können Nachteile haben. Wichtig ist auch, dass die Mieter zur Hausgemeinschaft passen und keine Probleme verursachen. 

Wie viele Besichtigungstermine muss ich haben?

In der Regel sind ein bis zwei Besichtigungstermine pro Woche angemessen. Will der Vermieter die Wohnung mehreren Interessenten zeigen,so muss er sie mit Rücksicht auf den Mieter in kleine Gruppen einteilen.

Kann der Mieter Besichtigungstermine verweigern?

Wohnungsbesichtigung und Mieterrechte

Mieter haben grundsätzlich das Recht, ihre Privatsphäre zu schützen und können daher Besichtigungen der Wohnung ablehnen, wenn diese nicht angemessen begründet oder terminiert sind.

Kann ich zu Besichtigungen nein sagen?

Aber Achtung: Mieter sollten ein Besichtigungsbegehren des Vermieters nicht leichtfertig ablehnen. Denn eine unberechtigte Verweigerung der Besichtigung gibt dem Vermieter das Recht zur fristlosen Kündigung des Mietvertrags. Auch dies hat der BGH schon entschieden (BGH vom 5.10.2010 – VIII ZR 221/09 -, WuM 11, 13).

Sind Mieter verpflichtet, Besichtigungen zulassen?

Ja, Mieter sind grundsätzlich verpflichtet, Besichtigungstermine zu dulden, wenn ein berechtigter Anlass wie Neuvermietung, Verkauf oder Instandhaltung besteht, aber der Vermieter muss rechtzeitig (mind. 3 Tage vorher) anmelden und die Termine müssen angemessen sein, wobei Mieter das Recht haben, anwesend zu sein und die Anzahl der Personen zu begrenzen. Unangekündigte Routinebesichtigungen sind nicht erlaubt, außer in Notfällen (z.B. Wasserrohrbruch). 

Wie viele Personen sind bei einer Wohnungsbesichtigung angemessen?

Generell wird angenommen, dass drei bis vier Interessenten pro Besichtigungstermin für die meisten Mieter als angemessen betrachtet werden können. Dabei spielt auch die Größe der Wohnung eine Rolle bei der Bestimmung, was eine zumutbare Anzahl von Personen ist.

Kann der Mieter den Zutritt zur Wohnung verweigern?

Ja, Mieter dürfen dem Vermieter den Zutritt verweigern, da das Hausrecht bei ihnen liegt, aber nur ohne berechtigten Grund, da der Vermieter bei berechtigtem Interesse (z.B. Nachmietersuche, Reparaturen, Mängelbeseitigung) einen Anspruch hat und eine grundlose Verweigerung zur Abmahnung oder im Extremfall zur fristlosen Kündigung führen kann. Der Vermieter muss Besichtigungen immer vorher ankündigen und darf die Wohnung nicht unangekündigt betreten, außer bei Gefahr im Verzug (z.B. Wasserschaden). 

Wie oft muss ich einen Nachmieter in meine Wohnung lassen?

Mieter müssen Besichtigungen für Nachmieter in einem zumutbaren Rahmen dulden, wobei sich die Rechtsprechung bei Neuvermietung auf etwa ein bis zwei Termine pro Woche (oder alternativ bis zu drei pro Monat) für je 30-45 Minuten einpendelt; Massenbesichtigungen sind unzulässig, und es müssen Rücksichtnahme auf Berufszeiten, Ruhezeiten und die Organisation von Sammelterminen die Regel sein, um die Belastung gering zu halten.
 

Was gilt bei Wohnungsbesichtigungen durch Vermieter wegen Verkaufs?

Die Wohnungsbesichtigung durch Vermieter wegen Verkauf ist vom Gesetzgeber klar geregelt. Zunächst muss der Vermieter den Mieter über den Besuch mindestens 24 Stunden vorher informieren und die Zusage vom Mieter erhalten. Besichtigungen sind nur zu bestimmten Uhrzeiten zulässig.

Welche drei Gründe berechtigen die Vermieterin, die Wohnung zu besichtigen?

Drei gute Gründe

Das Gesetz sagt klar, dass ein Mieter die Besichtigung des Mietobjektes durch den Vermieter nur dulden muss, wenn es für den Unterhalt nötig ist, es verkauft wird oder wenn es für die Wiedervermietung nötig ist.

Wie viele Besichtigungstermine muss der Mieter nach Kündigung dulden?

Die Gerichte tendieren dazu, ein- bis zweimal pro Woche für zwei bis drei Stunden eine Begehung als angemessen anzusehen. Je nach Gericht werden die Grenzen aber unterschiedlich gezogen. Wird es Ihnen zu viel, sollten Sie zunächst mit Ihrem Vermieter sprechen und klare Regeln aufstellen.

Wie oft darf ein Vermieter Besichtigungstermine vereinbaren?

Ein Vermieter darf Besichtigungen ein- bis zweimal pro Woche für 2-3 Stunden durchführen, bei Neuvermietung oder Verkauf, muss dies aber rechtzeitig ankündigen und auf Mieter-Rücksicht nehmen; Massenbesichtigungen sind unzulässig, und es braucht immer einen konkreten Anlass, wie z.B. die Suche nach Nachmietern oder eine alle fünf Jahre erlaubte Verwaltungskontrolle. 

Welche Rechte und Pflichten hat der Vermieter bei Besichtigungsterminen für Nachmieter?

Vermieter dürfen Besichtigungen für Nachmieter durchführen, aber nur mit rechtzeitiger Ankündigung (meist 3-4 Tage vorher) und unter Rücksichtnahme auf den Mieter (zumutbare Zeiten, max. 1-2x pro Woche, keine Massenbesichtigungen). Der Mieter muss diese dulden, wenn das Mietende feststeht und ein sachlicher Grund (Neuvermietung) vorliegt, da ansonsten Schadenersatzforderungen drohen können. 

Kann ein Mieter Besichtigungstermine verweigern?

Grundsätzlich können sich Mieter nicht vollständig gegen Besichtigungstermine wehren. Sobald der Vermieter diese vorher ankündigt und sie zu bestimmten Uhrzeiten stattfinden, hat der Vermieter das Recht auf die Durchführung von Wohnungsbesichtigungen.

Kann ein Mieter wegen Eigennutzung kündigen?

Einen Mieter wegen Eigenbedarfs zu kündigen, erfordert eine schriftliche Kündigung mit detaillierter Begründung (wer, wann, warum die Wohnung braucht) und die Einhaltung gesetzlicher Fristen, die sich nach der Mietdauer richten (3 bis 9 Monate). Wichtig sind der berechtigte Bedarf (Vermieter, nahe Angehörige) und eine fristgerechte Zustellung (bis zum 3. Werktag des Monats). Bei anhaltendem Mietverhältnis verlängern sich die Fristen deutlich.
 

Wann darf der Vermieter die Wohnung besichtigen?

Ein Vermieter darf die Wohnung nur mit vorheriger Ankündigung und Zustimmung des Mieters betreten, typischerweise für Besichtigungen (Verkauf/Neuvermietung), Modernisierungen oder Instandhaltungsarbeiten, wobei angemessene Fristen (mind. 48 Stunden) einzuhalten sind und der Mieter unzumutbare Termine ablehnen kann; nur in akuten Notfällen (z.B. Wasserrohrbruch) ist ein Zutritt ohne Ankündigung erlaubt, um Hausfriedensbruch zu vermeiden.
 

Was sind die unbeliebtesten Mieter?

Auch die drei laut Studie unbeliebtesten Berufsgruppen sind keine große Überraschung: Arbeitslose, Putzfrauen und Tagesmütter teilen sich in der Umfrage den letzten Platz und sind damit die unbeliebtesten Mieter. Sie wurden jeweils nur von drei Prozent der befragten Eigentümer als Lieblingsmieter genannt.

Was ist die 66% Regel?

Verbilligte Vermietung – die steuerlichen Auswirkungen

Beträgt der Mietpreis mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete, so gilt die Vermietung als entgeltlich.

Wie viel Gehalt bei 1000 € Miete?

Die 40er-Mietregel: Hiernach sollte das Bruttogehalt vierzig Mal höher sein als die monatlichen Mietausgaben. Wer 40.000 brutto im Jahr verdient, solle sich demnach eine Miete von 1000 € (warm) leisten können.

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