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Wie oft äußere Wendung?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Ansgar Keller  |  Letzte Aktualisierung: 20. August 2026
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Eine äußere Wendung wird typischerweise zwischen der 36. und 38. Schwangerschaftswoche versucht, da die Erfolgsquote dann am höchsten ist (oft um 50-60 %), bevor das Baby zu groß für eine einfache Drehung wird; sie gelingt nicht immer, wird aber oft als Alternative zum Kaiserschnitt bei Beckenendlage empfohlen, da sie die Chance auf eine vaginale Geburt erhöht.

Wie oft gelingt äußere Wendung?

Erfolgschancen einer äußeren Wendung

Die Erfolgsrate der äußeren Wendung wird in der Literatur je nach Autor sehr variabel zwischen ca. 30 Prozent und 80 Prozent angegeben. Man kann sagen, dass im Mittel eine Erfolgsquote von ca. 50 Prozent bis 60 Prozent besteht.

Wie hoch ist die Erfolgsrate einer äußeren Wendung?

Dabei wird auch geprüft, ob die Nabelschnur eventuell den Hals des Kindes umschlungen hat. Die Risiken einer äußeren Wendung sind sehr gering. So kommt es nur bei unter einem Prozent der Fälle zu Komplikationen, die einen sofortigen Kaiserschnitt zur Folge hätten.

Kann sich das Kind nach einer äußeren Wendung zurückdrehen?

Nach erfolgreicher Wendung kann sich das Kind in ca. 2% zurückdrehen. Dies ist z.B. häufiger bei Mehrgebärenden und vermehrtem Fruchtwasser. Daher kann in Einzelfällen nach erfolgreicher äußerer Wendung direkt eine Geburtseinleitung sinnvoll sein.

Welche Woche äußere Wendung?

Beckenendlage. Für die vorstationäre Durchführung der äußeren Wendung bei Beckenendlage ist eine persönliche Vorstellung in der 35. Schwangerschaftswoche, also fünf bis sechs Wochen vor dem Entbindungstermin notwendig.

Geburtsmediziner Gerhard Ortmeyer führt eine Äußere Wendung durch

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In welcher SSW äußere Wendung?

Grundsätzlich sollte eine äußere Wendung etwa in 36+0 bis 38+0 Schwangerschaftswochen (SSW) durchgeführt werden. Die Erfolgsrate der äußeren Wendung liegt zwischen 40 und 60 %.

In welcher Woche kann sich das Baby nicht mehr drehen?

Ab der 34. Schwangerschaftswoche wird es im Bauch eng für das Kind und die Chancen für eine natürliche Drehung sinken. Falls sich das Baby ab der 35. Woche immer noch in Beckenendlage befindet, können Schwangere eine sanfte Wendung versuchen.

Warum Baby nicht an den Achseln hochheben?

Man sollte Babys nicht unter den Achseln hochheben, weil ihre Muskeln, Sehnen und Bänder noch zu schwach sind und die Schulter- und Ellenbogengelenke überlastet oder sogar verletzt werden könnten, was zu Verspannungen führen kann. Stattdessen sollte man das Baby mit großflächigen Griffen unterstützen, den Kopf gut abstützen (in Verlängerung des Rumpfes) und Po sowie Beine stützen, um das Gewicht gleichmäßig zu verteilen.
 

Was ist eine sanfte äußere Wendung?

Die Äußere Wendung ist eine sanfte Methode und wird meist ambulant durchgeführt. Nach einem ausführlichen Ultraschall tastet der Arzt Ihren Bauch gründlich ab. Mit sanften Handgriffen verändert der erfahrene Geburtsmediziner dabei die Lage Ihres Kindes aus der Beckenendlage in die Schädellage.

Kann sich ein Baby mit 2 Monaten drehen?

Mit ein bisschen Übung wird Ihr Baby mit zwei Monaten auch bereits sein Köpfchen heben und drehen. Insgesamt sind die Bewegungsabläufe ihres Kindes harmonischer als noch vor ein paar Wochen.

Bis wann ist die Beckenendlage okay?

Eine Beckenendlage (Po unten) ist bis etwa die 32. bis 34. Schwangerschaftswoche (SSW) völlig normal, da sich viele Babys bis dahin noch in die ideale Schädellage (Kopf unten) drehen. Bleibt das Baby nach der 34. SSW in der Beckenendlage, wird die Zeit um die 34./35. SSW ideal, um das Kind durch spezielle Techniken (z.B. Knie-Ellenbogen-Lage, Moxibustion, externe Wendung) zum Umdrehen zu motivieren, bevor es zu eng wird. Ab der 37. SSW spricht man von einer persistierenden Beckenendlage.
 

Ist eine Geburt bei Querlage möglich?

Eine Querlage bei der Geburt bedeutet, dass das Baby quer in der Gebärmutter liegt, was eine natürliche Geburt unmöglich macht, da es nicht durch den Geburtskanal passt. Dies ist eine seltene, aber ernste Lageanomalie, die in der Regel einen geplanten Kaiserschnitt erfordert, obwohl manchmal versucht wird, das Baby durch äußere Wendung in eine Längslage (Schädel- oder Beckenendlage) zu drehen.
 

Welche Schmerzen können nach einer äußeren Wendung auftreten?

Schmerzen nach einer äußeren Wendung (ECV) sind häufig und oft auf Gebärmutterkontraktionen zurückzuführen, können aber auch durch Druck auf den Bauch verursacht werden; leichte Beschwerden sind normal und klingen meist schnell ab, während starke oder anhaltende Schmerzen eine sofortige ärztliche Abklärung erfordern, da sie auf Komplikationen wie vorzeitige Wehen oder Blutungen hindeuten könnten, die eine Kontrolle notwendig machen. 

Wie hoch sind die Risiken einer äußeren Wendung?

Risiken der äußeren Wendung (Umpositionierung eines Kindes in Beckenendlage) umfassen vorübergehende Herzfrequenzänderungen beim Fötus, seltenen vorzeitigen Blasensprung, Wehen, Blutungen und Notwendigkeit eines Kaiserschnitts; die größte Gefahr ist eine plötzliche Plazentalösung (Abruptio placentae) oder eine Fetomaternale Transfusion (Blutaustausch), weshalb engmaschige Überwachung und erfahrene Hände wichtig sind, um diese seltenen, aber ernsten Komplikationen zu beherrschen. 

In welcher Woche verliert man am häufigsten das Baby?

Die meisten Fehlgeburten ereignen sich in den ersten 12 Schwangerschaftswochen, insbesondere in den Wochen 7 bis 10, da dies eine kritische Phase der Organentwicklung ist und chromosomale Anomalien häufiger auftreten. Danach sinkt das Risiko mit jeder Woche erheblich; nach der 10. Woche liegt es nur noch bei etwa 0,5 %. 

Welcher Schmerz ist mit einer Geburt vergleichbar?

Geburtsschmerzen werden oft als eine Mischung aus starken Menstruationskrämpfen, Rückenschmerzen und heftigen Magen-Darm-Krämpfen beschrieben, wobei der Schmerz in Wellen kommt und geht, was eine Pause nach jeder Wehe ermöglicht. Manche empfinden es als ziehend, andere als stechend oder dumpf, ähnlich dem Druck, der durch die Dehnung von Muttermund und Beckenboden entsteht, wobei der Körper gleichzeitig Endorphine ausschüttet, die schmerzlindernd wirken können. Es gibt Vergleiche, es fühle sich an wie 20 Knochenbrüche gleichzeitig oder das Treten mit einem Stilettoabsatz auf den Handrücken, aber die Schmerzintensität variiert stark von Frau zu Frau.
 

In welcher SSW wird ein Kaiserschnitt geplant?

Ein geplanter Kaiserschnitt findet idealerweise ab der 39. Schwangerschaftswoche (SSW) statt, meist etwa eine Woche vor dem errechneten Termin, um die volle Reife des Babys zu gewährleisten und Risiken zu minimieren, aber medizinische Gründe können auch einen früheren Termin (ab 38+0 SSW oder bei Notwendigkeit früher) nötig machen. Der genaue Termin wird mit dem Arzt/der Klinik festgelegt, oft nach einem Vorgespräch um die 32.-34. SSW. 

Wie viele Frauen reissen bei der Geburt?

Bis zu einem Drittel aller Frauen erleiden bei der Geburt Ihres Kindes einen Dammriss – meist zum Glück nicht schwerwiegend.

Kann sich ein Baby in der 37. Schwangerschaftswoche noch drehen?

Liegt das Baby in der 37. Woche noch nicht in der richtigen Position und mit dem Köpfchen nach oben, wird in der Regel in der 37. Schwangerschaftswoche die sogenannte äußere Wendung (auch äußere Wende, Windung oder Drehung) durchgeführt, da es unwahrscheinlich ist, dass sich das Baby danach noch von selbst dreht.

Ist das "Engelchen-flieg-Spiel" gefährlich?

"Engelchen flieg" ist ein gefährliches Kinderspiel, weil der starke Zug an den Armen kleiner Kinder das empfindliche Ellenbogengelenk ausrenken kann (Radiusköpfchen-Subluxation), da die Bänder noch zu locker sind und Gewebe eingeklemmt werden kann, was zu Schmerzen und Schonhaltung führt; Ärzte können es aber oft schnell und einfach wieder einrenken.
 

Wann sollte man den Kopf des Babys nicht mehr stützen?

Ein Baby braucht bis etwa zum 3. bis 6. Monat eine Kopfstütze; danach entwickelt es seine Nackenmuskulatur, um den Kopf selbstständig zu halten, wobei die Entwicklung individuell variiert und durch Bauchlage gefördert wird, bis mit 4-6 Monaten im Sitzen und später beim Stehen. Wann genau die Unterstützung vollständig entfällt, hängt vom Kind ab, aber ab dem 4. Monat kann oft mit weniger Hilfe begonnen werden.
 

Was bedeutet es, wenn ein Baby mit den Armen rudert?

Babys fuchteln mit den Armen, weil sie ihre Umgebung erkunden, Emotionen zeigen (Freude, Unzufriedenheit), ihre Sensomotorik trainieren, nach Aufmerksamkeit suchen oder Hunger signalisieren – oft sind diese unkoordinierten Bewegungen ein Zeichen für Entwicklung und Kommunikation, nicht unbedingt ein Problem, außer wenn sie Schlaf stören, dann hilft Pucken.
 

Ist eine äußere Wendung oder ein Kaiserschnitt bei Beckenendlage möglich?

Die äußere Wendung ist ein Versuch, ein Baby in Steiß- oder Querlage durch die Bauchdecke der Mutter in die optimale Schädellage zu drehen, um einen Kaiserschnitt zu vermeiden und eine natürliche Geburt zu ermöglichen. Sie wird oft um die 36. bis 37. Schwangerschaftswoche durchgeführt und ist eine Alternative zum Kaiserschnitt, der dann erwogen wird, wenn die Wendung nicht gelingt oder Risiken bestehen, wobei die Entscheidung immer individuell getroffen wird. 

Kann ein Baby im Bauch eingeklemmt werden?

Ein Nabelschnurvorfall ist also eine Nabelschnur, die vor Ihrem Baby aus Ihnen herauskommt. Wenn das passiert, kann die Nabelschnur zwischen Ihrem Baby und Ihren Hüftknochen eingeklemmt werden. Damit wird die Blutversorgung Ihres Babys abgeschnitten, was sehr schnell tödlich für das Baby enden kann.

Kann sich das Baby in der 39. SSW noch drehen?

In der 39. Schwangerschaftswoche (SSW) ist es sehr unwahrscheinlich, dass sich das Baby noch spontan dreht, da es kaum noch Platz hat. Die meisten Babys nehmen bereits bis zur 36. SSW die richtige Position ein, obwohl einige sich auch noch um die 34. Woche drehen. Falls sich Ihr Baby noch nicht gedreht hat, sollten Sie unbedingt mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt sprechen, da die Position (z.B. Beckenendlage) die Geburtsoptionen beeinflusst.