Zum Inhalt springen

Wie öffnet man eine Naht?

Gefragt von: Heidi Janßen  |  Letzte Aktualisierung: 11. März 2026
sternezahl: 4.2/5 (48 sternebewertungen)

Um eine Naht zu öffnen, benutzt man meist einen Nahttrenner, um die Schlaufen vorsichtig aufzutrennen – zuerst am Ende der Naht beginnen, 3-4 Stiche durchtrennen, dann am anderen Ende ziehen, bis sich die Fäden lösen, und die restlichen Fädchen entfernen; bei Overlock- oder Covernähten geht dies ähnlich, indem man die Schlaufen durchtrennt und die Fäden herauszieht, was manchmal Kräuseln verursacht, aber normal ist.

Wie kann ich eine Naht ohne Trenner lösen?

"Nähte ziehen" (Fäden ziehen) ist die Entfernung von nicht-resorbierbaren Wundfäden durch medizinisches Fachpersonal, typischerweise 5 bis 14 Tage nach einer Operation oder Verletzung, abhängig vom Ort und Heilungsverlauf, um die Wundheilung abzuschließen und Komplikationen zu vermeiden. Der Vorgang ist meist schnell und schmerzarm, beinhaltet das Durchtrennen des Fadens nahe am Knoten und das langsame Herausziehen des Fadens aus der Wunde, wobei ein leichtes Ziehen oder Spannen auftreten kann, aber keine starken Schmerzen. 

Wie trenne ich Nähte auf?

Um eine Naht aufzutrennen, benutzt man einen Nahttrenner, indem man mit der roten Kugel voran durch die Fadenschlaufen schiebt, um Stich für Stich den Faden zu durchtrennen, was Stoffverletzungen minimiert und den Vorgang beschleunigt. Bei Geradstichen beginnt man mit ein paar Stichen, zieht die Stoffteile auseinander und trennt dann zwischen den Lagen die Schlaufen auf. Bei Overlocknähten trennt man zuerst die Oberfäden auf und zieht dann die Unterfäden durch, bis sich die Schlaufen lösen. 

Was bedeutet verriegeln beim Nähen?

Verriegeln steht beim Nähen für das Sichern der Nähte. Mit wenigen Ausnahmen wird jede Naht am Anfang und am Ende verriegelt. Wird das Verriegeln vergessen, fällt das spätestens beim ersten Anziehen auf, da sich die Nähte schnell lösen werden.

Wie entfernt man Nähte?

Fäden werden gezogen, indem medizinische Fachkräfte die Wunde desinfizieren, den chirurgischen Knoten vorsichtig anheben, den Faden in Knotennähe mit einer feinen Schere durchtrennen und ihn dann langsam aus der Wunde ziehen, bis der Faden komplett entfernt ist; dies ist meist schmerzarm, da die Wundränder durch Heilung schon gut zusammenhalten. Der Vorgang dauert nur kurz, oft nur wenige Sekunden pro Faden, und wird mit sterilen Instrumenten durchgeführt, um Infektionen zu vermeiden. 

Nähanleitung - Nahttrenner - Nähte auftrennen aber richtig | PiexSu

45 verwandte Fragen gefunden

Wann lösen sich Nähte auf?

Nähte lösen sich je nach Material und Körperstelle unterschiedlich schnell auf: Selbstauflösende Fäden (resorbierbar) verschwinden meist innerhalb von 60-90 Tagen komplett, wobei die Stärke schon nach 1-2 Wochen abnimmt, während nicht-resorbierbare Fäden nach ca. 7-14 Tagen gezogen werden müssen, je nach Region (Gesicht schneller, Gelenke langsamer). Die genaue Zeit hängt von der Wunddurchblutung, Materialart (z.B. Polygalaktin, PDO) und Belastung ab, wobei der Arzt den Heilungsverlauf bestimmt.
 

Wie entferne ich eine fortlaufende Naht?

Eine fortlaufende Naht wird entfernt, indem man am einen Ende den Knoten durchtrennt oder löst, dann den Faden langsam und vorsichtig aus der Wunde zieht, um ein Einziehen von Keimen zu vermeiden, wobei das andere Ende als Zugpunkt dient; bei langen Nähten wird oft eine Methode angewandt, die die Fäden seitlich durchtrennt, um die Wundränder stabil zu halten, bis die Naht ganz entfernt werden kann, was oft in mehreren Schriten geschieht.
 

Ist Nähte entfernen schmerzhaft?

Fädenziehen verursacht meist nur leichte, kurzzeitige Schmerzen oder ein unangenehmes Ziehen, vergleichbar mit einem leichten Schieben, da die Wundränder durch die Heilung bereits stabilisiert sind, starke Schmerzen sind ungewöhnlich und sollten ärztlich abgeklärt werden. Das Ziehen ist ein schneller Vorgang, oft mit einer kleinen Schere und Pinzette, manchmal wird die Stelle vorher mit einem Gel betäubt. Bei empfindlichen Personen oder Infektionen können Schmerzen auftreten, aber grundsätzlich ist die Angst vor starken Schmerzen oft unbegründet. 

Was passiert, wenn Nähte nicht gezogen werden?

Wenn Fäden nicht gezogen werden, kann es zu Entzündungen, Infektionen und Gewebereaktionen kommen, da sie mit dem Gewebe verwachsen, sich mit Bakterien füllen und die Wundheilung stören, was zu Wundaufreißen (Dehiszenz) und schlechter Narbenbildung führen kann, wenn sie nicht selbstauflösend sind oder sich verzögert auflösen. Selbstauflösende Fäden können auch verzögert resorbiert werden und dann Probleme verursachen, weshalb oft eine manuelle Entfernung empfohlen wird. 

Wie kann ich Nähte lösen?

"Nähte ziehen" (Fäden ziehen) ist die Entfernung von nicht-resorbierbaren Wundfäden durch medizinisches Fachpersonal, typischerweise 5 bis 14 Tage nach einer Operation oder Verletzung, abhängig vom Ort und Heilungsverlauf, um die Wundheilung abzuschließen und Komplikationen zu vermeiden. Der Vorgang ist meist schnell und schmerzarm, beinhaltet das Durchtrennen des Fadens nahe am Knoten und das langsame Herausziehen des Fadens aus der Wunde, wobei ein leichtes Ziehen oder Spannen auftreten kann, aber keine starken Schmerzen. 

Was Naht man als Anfänger?

Für Näh-Anfänger eignen sich Projekte mit geraden Nähten und einfachen Formen, wie Stofftaschen (Jutebeutel), Utensilos, Kissenbezüge, Tischläufer, Halstücher (Dreieckstücher) oder Scrunchies. Baumwollstoffe sind ideal zum Üben, da sie nicht rutschen und einfach zu verarbeiten sind. Wichtig sind schnelle Erfolgserlebnisse, um motiviert zu bleiben.
 

Wie versäubere ich Nähte?

Am besten stellt ihr die Nadelstange der Nähmaschine dafür ganz nach rechts und lasst die Schnittkante am Füßchen entlanggleiten. Schneidet nun die Nahtzugabe auf 3 mm zurück. Fünf Millimeter von der Nahtbruchkante steppen und die Naht nochmals bügeln.

Wie trennt man eine Naht richtig auf?

Um eine Naht aufzutrennen, benutzt man einen Nahttrenner, indem man mit der roten Kugel voran durch die Fadenschlaufen schiebt, um Stich für Stich den Faden zu durchtrennen, was Stoffverletzungen minimiert und den Vorgang beschleunigt. Bei Geradstichen beginnt man mit ein paar Stichen, zieht die Stoffteile auseinander und trennt dann zwischen den Lagen die Schlaufen auf. Bei Overlocknähten trennt man zuerst die Oberfäden auf und zieht dann die Unterfäden durch, bis sich die Schlaufen lösen. 

Was ist ein Nahtauftrenner?

Kleine Helfer - große Wirkung! Beim Einsatz eines Nahtauftrenners wird die scharfe Spitze des Werkzeugs in eine Naht unterhalb des zu schneidenden Fadens eingeführt. Man lässt den Faden nach unten in die Gabel rutschen und hebt dann das Werkzeug nach oben, so dass die Klinge den Faden durchreißt.

Welche Nähfüße wofür?

Es gibt sie in verschiedenen Größen für unterschiedliche Saumbreiten - in der Regel von 2 bis 6 mm. Der 2 und 3 mm Nähfuß eignet sich für leichte Stoffe, der 4 mm für leichtere bis mittelschwere Stoffe und der 6 mm für schwerere, kompaktere Stoffe.

Warum löst sich mein Fäden nicht auf?

Wenn sich ein Faden nicht auflöst, kann das daran liegen, dass ein nicht-resorbierbarer Faden verwendet wurde, die Resorptionszeit falsch eingeschätzt wurde (dauert länger), der Faden zu oberflächlich liegt, nicht genügend Flüssigkeit für die Hydrolyse vorhanden ist oder eine Unverträglichkeit besteht, was eine Entfernung notwendig macht, die ein Arzt vornehmen muss, um Komplikationen wie Entzündungen zu vermeiden. Wichtig ist, den behandelnden Arzt zu kontaktieren, da je nach Situation eine Entfernung notwendig ist oder eine Verzögerung toleriert werden kann.
 

Wann lösen sich die Nähte auf?

Fäden lösen sich je nach Material und Körperstelle unterschiedlich schnell auf: Sichtbare Fäden (nicht-resorbierbar) werden nach etwa 5–14 Tagen gezogen, je nach Heilung; selbstauflösende Fäden (resorbierbar) bauen sich abhängig vom Material und Gewebe über Wochen bis Monate ab, z. B. 40–70 Tage bei vielen Standardfäden, aber auch bis zu 180–220 Tage bei speziellen Fäden wie PDO, wobei die Reißfestigkeit schon früher nachlässt. 

Ist es schlimm, wenn ein Stück Fäden in der Wunde bleibt?

Wenn Fäden übersehen oder nicht entfernt werden, können sie mit dem Gewebe verwachsen und zu einem Faden- oder Fremdkörpergranulom führen. Bei einem Granulom (Entzündung des Gewebes an einer chirurgischen Naht) umschließen Körperzellen das Fremdmaterial und versuchen es mit Hilfe von Enzymen abzubauen.

Was bedeutet rechts auf rechts beim Nähen?

"Rechts auf rechts nähen" bedeutet, dass man zwei Stoffstücke so übereinanderlegt, dass die schönen, gemusterten oder glatten Oberseiten (rechte Stoffseiten) aufeinander zeigen, während die „hässlichen“, linken Seiten nach außen zeigen. Nach dem Nähen wird das Stück gewendet, sodass die Nähte innen liegen und nur die schönen Stoffseiten sichtbar sind, was für ein sauberes, professionelles Ergebnis sorgt.
 

Was kann ich tun, wenn mein Faden beim Nähen zu locker ist?

Was tun, wenn der Unterfaden zu locker oder zu straff ist?

  1. Wenn es zu locker ist, bilden sich große Knoten. In diesem Fall ist es wichtig, die Unterfadenspule im Spulengehäuse festzuschrauben, indem Sie die Schraube nach rechts drehen.
  2. Wenn es zu straff ist, kann der Unterfaden reißen.

Vorheriger Artikel
Kann ich einfach mein Haus vermieten?
Nächster Artikel
Wie schreibt man ein O mit Dach?