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Wie misst man den ionisationsstrom?

Gefragt von: Andreas Weis-Dittrich  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Um den Ionisationsstrom zu messen, verwendet man ein Multimeter im Strommessmodus (μA), das in Reihe in den Stromkreis der Ionisationselektrode geschaltet wird; dabei wird der minimale Gleichstrom gemessen, den die Gasflamme erzeugt, um die Flammenüberwachung einer Heizung zu prüfen, wobei Werte unter 2-3 µA (oder 8 µA bei Gebläsebrennern) auf eine defekte Elektrode hinweisen.

Wie hoch muss der Ionisationsstrom sein?

Der Ionisationsstrom bei Gasheizungen liegt typischerweise im Bereich von wenigen Mikroampere (µA), oft zwischen 2 µA und 8 µA oder mehr, abhängig vom Gerät und Betriebszustand (Zündung vs. Hauptbrenner), wobei niedrigere Werte bei der Zündung (< 1,5 µA) als Störung gelten können, während höhere Werte (z.B. 29 µA) gut sind. Er muss oft im kalten Zustand und bei geringer Last gemessen werden, um die volle Funktionsfähigkeit sicherzustellen, da er von der Flammen- und Elektrodentemperatur abhängt.
 

Was ist der Ionisationsstrom?

Die Ionisationselektrode (auch Überwachungselektrode) ist eine Zündsicherung für Gasbrenner. Sie erkennt eine stabile Flamme und stellt sicher, dass kein Gas frei in den Raum einströmen kann. Detektiert die Ionisationselektrode keine Flamme, schaltet das Steuergerät die Gaszufuhr ab.

Welche Einheit hat der Ionisierungsstrom?

Einheit. , die seit der Revision des SI von 2019 in SI-Einheiten ausgedrückt eine exakte Konstante ist: 1 eV/Atom ≙ 96.4853321233100184 kJ/mol, wobei auf der linken Seite das „pro Atom“ meist weggelassen wird.

Wie kann ich die Stromstärke messen?

Um die Stromstärke zu messen, verwendet man ein Multimeter oder Amperemeter, das in Reihe (seriell) in den Stromkreis geschaltet wird, um den Stromfluss zu unterbrechen und durch das Messgerät zu leiten, wobei man das Gerät auf den passenden Strombereich (Ampere) einstellt und mit dem Minus- zum Plus-Pol der Quelle verbindet, nachdem die Stromversorgung getrennt wurde. Wichtig ist, immer mit dem höchsten Messbereich zu beginnen und die Stromversorgung vor dem Umbau auszuschalten, um Schäden zu vermeiden. 

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Wie bestimme ich die Stromstärke?

Die Stromstärke (Icap I𝐼) berechnet man je nach gegebenen Werten entweder mit dem Ohmschen Gesetz (I=U/Rcap I equals cap U / cap R𝐼=𝑈/𝑅, Stromstärke = Spannung / Widerstand) oder über die elektrische Leistung (I=P/Ucap I equals cap P / cap U𝐼=𝑃/𝑈, Stromstärke = Leistung / Spannung). Eine weitere Formel ist I=Q/tcap I equals cap Q / t𝐼=𝑄/𝑡 (Stromstärke = Ladung / Zeit), wenn die Ladung bekannt ist, sagt Youtube-Kanal „Rechnen mit Jochen“. Wählen Sie die passende Formel, setzen Sie die Werte ein und achten Sie auf die Einheiten (Ampere, Volt, Watt, Ohm, Coulomb).
 

Wie wird der Ionisationsstrom messen?

Um den Ionisationsstrom zu messen, verwendet man ein Multimeter im Strommessmodus (μA), das in Reihe in den Stromkreis der Ionisationselektrode geschaltet wird; dabei wird der minimale Gleichstrom gemessen, den die Gasflamme erzeugt, um die Flammenüberwachung einer Heizung zu prüfen, wobei Werte unter 2-3 µA (oder 8 µA bei Gebläsebrennern) auf eine defekte Elektrode hinweisen. 

Wie hoch darf der CO-Wert bei einer Gasheizung sein?

Der gesetzliche CO-Grenzwert für Gasheizungen liegt bei 1.000 ppm (parts per million); ein Wert über 500 ppm löst eine Wartungspflicht aus, während eine Überschreitung von 1.000 ppm eine sofortige Nachprüfung innerhalb von sechs Wochen erfordert. Dieser Wert zeigt eine unvollständige Verbrennung an, die oft durch technische Mängel oder unzureichende Luftzufuhr verursacht wird, weshalb regelmäßige Messungen und Wartungen durch den Schornsteinfeger essenziell sind, ebenso wie der Einbau von CO-Warnmeldern. 

Welche Einheit wird für die Ionisierung verwendet?

Einheit der Ionisierungsenergie

Die Ionisierungsenergie wird meist in Elektronenvolt (eV) angegeben. Dieser Wert gibt dann die benötigte Energie für das Abspalten von einem Elektron an.

Wie kann ich die Ionisationselektrode durchmessen?

Um eine Ionisationselektrode zu messen, verwendet man ein Multimeter im Strommessmodus (µA-Bereich) und schaltet es in Reihe zum Stromkreis der Elektrode, während die Heizung läuft und eine Flamme brennt, um den Gleichstrom zu messen; die Flamme ionisiert die Luft, wodurch ein kleiner Gleichstrom fließt, den die Steuerung als Flammennachweis interpretiert – typische Werte sind 2-20 µA, je nach Gerätetyp ( atmosphärisch/Gebläse). 

Was ist Ionisation einfach erklärt?

Ionisation ist einfach erklärt der Vorgang, bei dem ein neutrales Atom oder Molekül durch Energiezufuhr ein oder mehrere Elektronen verliert oder gewinnt, wodurch es eine elektrische Ladung erhält und zu einem Ion wird (positiv bei Verlust, negativ bei Gewinn). Stell dir vor, du "raubst" einem Atom mit genügend Energie ein Elektron: Übrig bleibt ein positives Ion (Kation).
 

Wie oft muss man die Zündelektrode wechseln?

Die Zündelektrode sollte idealerweise alle 2 bis 3 Jahre im Rahmen der jährlichen Heizungswartung durch einen Fachmann überprüft und bei Bedarf getauscht werden; der genaue Zeitpunkt hängt jedoch stark vom Hersteller, dem Heizverhalten und der Taktfrequenz der Anlage ab, da Verschleißteile auch schon nach 1 Jahr oder erst nach 4-5 Jahren ersetzt werden müssen, je nach Nutzung und Verschleißbild. 

Was ist Ionisationsstrom?

Eine Ionisationsüberwachung im Gasgerät ist eine Sicherheitseinrichtung zur Flammenüberwachung. Die heißen Verbrennungsgase sind ionisiert und damit elektrisch leitend.

Wie viel Prozent Betriebsstrom für Heizung?

Der Betriebsstrom für die Heizung macht oft 3 bis 5 Prozent der Brennstoffkosten aus, kann aber je nach Anlagentyp und Alter der Pumpe stark variieren; moderne Heizpumpen senken den Verbrauch erheblich. Idealerweise wird er über einen separaten Zähler erfasst, andernfalls schätzt der Vermieter ihn meist pauschal, was aber ungenau sein kann. Hohe Kosten deuten oft auf eine veraltete Pumpe hin, deren Austausch durch Förderungen rentabel ist. 

Ist es wirklich günstiger, die Heizung den ganzen Tag laufen zu lassen?

Ja, es ist tatsächlich günstiger, die Heizung im Winter sowohl am Tag als auch nachts konstant laufen zu lassen und die Temperaturen nur leicht zu verändern. Einen Raum komplett wieder aufzuheizen kostet deutlich mehr Energie als der kontinuierliche Betrieb über stabile Temperaturen.

Welcher CO-Wert ist bedenklich?

Gefährliche CO-Werte in der Luft beginnen schon bei geringen Konzentrationen (z.B. über 400 ppm), die nach ein bis zwei Stunden Kopfschmerzen und Schwindel verursachen können, während Werte über 1.000 ppm (0,1 %) zu Sprach- und Bewegungsstörungen führen und in wenigen Stunden tödlich sein können, mit akuter Lebensgefahr bei 6.400 ppm (0,64 %) innerhalb von Minuten. Im Blut (CO-Hb) gelten Werte über 25-35 %, die zu Verwirrung und Lähmungen führen, als gefährlich, während über 40-60 % Bewusstlosigkeit und Tod drohen.
 

Welche Messung macht der Schornsteinfeger?

Der Schornsteinfeger prüft regelmäßig die Sicherheit, Brandschutzkonformität und Energieeffizienz von Heizungsanlagen, Kaminen und Abgasanlagen, indem er Kehr-, Sicht-, Funktions- und Abgasmessungen durchführt, um Rußablagerungen zu entfernen, Mängel zu erkennen und Schadstoffemissionen (wie Kohlenmonoxid) zu kontrollieren, damit alles einwandfrei funktioniert und die gesetzlichen Vorschriften erfüllt werden.
 

Wie hoch ist der Ionisationsstrom?

Bei atmosphärischen Gasbrennern sollte der Wert nicht unter 2 μA liegen. Bei Brennern mit Gebläse liegt dieser Wert bei circa 8 μ A . Die genauen Werte sind der Serviceanleitung der jeweiligen Gasgeräte, oder den Datenblätter der Feuerungsautomaten zu entnehmen.

Was passiert, wenn die Ionisationselektrode defekt ist?

Grundsätzlich kann man sagen, wenn der Fehler bei der Ionisationselektrode liegen würde, müsste der Brenner zumindest zünden und kurz darauf wieder ausgehen, da keine Flamme in der Sicherheitszeit gemessen/erkannt wurde.

Wie messe ich den Anlaufstrom?

Um den Anlaufstrom zu messen, nutzt man am besten eine Strommesszange (Clamp Meter) mit "Inrush"-Funktion, die man um die Zuleitung legt und die kurzzeitigen Spitzen beim Einschalten erfasst, oder ein Multimeter in Reihe geschaltet (aber Vorsicht, das ist gefährlich und erfordert Fachwissen!), indem man es zwischen die getrennte Stromquelle und das Gerät schaltet und den höchsten Wert beim Start abliest. Wichtig ist, dass das Gerät den True RMS-Wert für verzerrte Wellenformen messen kann und die Messung an Netzspannung nur mit entsprechender Ausbildung erfolgen sollte.
 

Wie misst man die Stromstärke?

Um die Stromstärke zu messen, verwendet man ein Multimeter oder Amperemeter, das in Reihe (seriell) in den Stromkreis geschaltet wird, um den Stromfluss zu unterbrechen und durch das Messgerät zu leiten, wobei man das Gerät auf den passenden Strombereich (Ampere) einstellt und mit dem Minus- zum Plus-Pol der Quelle verbindet, nachdem die Stromversorgung getrennt wurde. Wichtig ist, immer mit dem höchsten Messbereich zu beginnen und die Stromversorgung vor dem Umbau auszuschalten, um Schäden zu vermeiden. 

Wie hoch ist die maximale Stromstärke?

Die maximale Stromstärke (in Ampere, A) hängt stark von Kabelquerschnitt, Verlegeart und Umgebungstemperatur ab, wobei ein 1,5 mm² Kabel oft bei ca. 19,5 A, ein 2,5 mm² bei ca. 27 A liegt; sie ist die höchste erlaubte Strombelastung, bevor eine Leitung überhitzt und Schutzschalter auslösen, und wird durch Normen (z.B. VDE) und Tabellen für verschiedene Anwendungen definiert. 

Wie viel Watt sind 3 Ampere?

3 Ampere (A) sind je nach Spannung unterschiedlich viele Watt (W), da die Formel Watt = Ampere × Volt lautet. Bei typischen Haushaltsspannungen sind 3A z.B. 690 Watt bei 230V (3A * 230V) oder 36 Watt bei 12V (3A * 12V), während ein USB-Ladegerät mit 5V 15 Watt (3A * 5V) liefert.