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Wie mache ich meine eigene Cloud?

Gefragt von: Mustafa Kessler  |  Letzte Aktualisierung: 19. März 2026
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Eine eigene Cloud einzurichten bedeutet, Daten selbst zu speichern, meist auf einem NAS-Gerät (z.B. Synology, QNAP) oder einem Raspberry Pi, und sie über Software wie Nextcloud zugänglich zu machen, um mehr Kontrolle und Datenschutz als bei Google Drive & Co. zu haben. Die grundlegenden Schritte umfassen die Wahl der Hardware (NAS oder DIY-Server), Installation einer Cloud-Software (wie Nextcloud) und Konfiguration für den Zugriff über das Heimnetzwerk oder das Internet.

Was kostet eine eigene Cloud?

Cloud-Speicher Kosten – ein Überblick

bietet die Cloud zwischen 7 € und 10 € pro Monat an, wobei Tresorit im Preissegment zwischen ca. 5 € und knapp 30 € monatlich liegt.

Können wir Ihre eigene Cloud erstellen?

Kann ich meinen eigenen Cloud-Server erstellen? Ja! Mit einem eigenen Speicherserver erhalten Sie mehr Speicherkapazität zu einem günstigeren Preis und einen personalisierten Tarif. Darüber hinaus bietet ein persönlicher Cloud-Speicher-Dateiserver im Vergleich zu öffentlichen Cloud-Speicheroptionen ein höheres Maß an Datenkontrolle und Datenschutz.

Wie legt man eine Cloud an?

Wähle das Apple-Menü () > „Systemeinstellungen“, und klicke dann auf deinen Namen. Klicke auf „iCloud“. Melde dich mit deinem Apple Account an, wenn du dazu aufgefordert wirst. Klicke unter „Auf iCloud gesichert“ auf „Drive“, und aktiviere dann iCloud Drive.

Was ist die beste Cloud für Privatpersonen?

Die "beste" Cloud für Privatnutzer hängt von Ihren Prioritäten ab: Google Drive ist super für die Integration ins Google-Ökosystem und bietet viel kostenlosen Speicher (15 GB). Microsoft OneDrive glänzt durch tiefe Integration mit Windows und Office-Produkten (5 GB kostenlos). Für maximalen Datenschutz und Sicherheit sind Dienste wie Proton Drive oder Internext mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die beste Wahl, oft mit besserer Preis-Leistung bei kostenpflichtigen Tarifen. 

Private Cloud und mehr: 5 Gründe für ein NAS

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Was sind die zwei Nachteile einer privaten Cloud?

Nachteile der privaten Cloud

Hohe Anfangskosten und Einrichtungsaufwand : Private Clouds sind mit hohen Anlaufkosten (Investitionskosten) für den Aufbau, Betrieb und die Verwaltung der On-Premises-Hardware und -Infrastruktur verbunden. Darüber hinaus erfordern Private-Cloud-Implementierungen ein hohes Maß an technischem Fachwissen.

Welche kostenlose Cloud ist zu empfehlen?

Die beste kostenlose Cloud hängt von deinen Bedürfniten ab: Google Drive (15 GB) und MEGA (20 GB) bieten viel Speicher, Proton Drive (5 GB) Top-Sicherheit durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, und pCloud (10 GB) sowie IceDrive (10 GB) sind gute Alternativen mit starker Performance, wobei TeraBox mit 1 TB sogar den meisten Speicher bietet, aber Werbung hat. Für Windows-Nutzer ist Microsoft OneDrive (5 GB) nahtlos integriert. 

Welche Daten sollte man nicht in der Cloud speichern?

Man sollte keine extrem sensiblen, hochprivaten oder geschäftskritischen Daten unverschlüsselt in die Cloud speichern, die bei Missbrauch zu Identitätsdiebstahl, finanziellen Schäden oder rechtlichen Problemen führen könnten, wie z. B. detaillierte medizinische Unterlagen, vollständige Finanzdaten, geheime Geschäftsdokumente oder Passwörter, da Cloud-Dienste Risiken wie unbefugten Zugriff, Datenverlust durch Anbieterprobleme oder Datenschutzverletzungen bergen und rechtliche Konsequenzen (DSGVO) drohen können. 

Ist Google Cloud kostenlos?

Google Cloud bietet verschiedene kostenlose Optionen: Neukunden erhalten einen 90-tägigen Testzeitraum mit 300 $ Guthaben, um viele kostenpflichtige Dienste zu testen. Außerdem gibt es eine "Kostenlose Stufe" mit permanent kostenlosen Funktionen für bestimmte Produkte (wie z.B. eine kleine virtuelle Maschine oder Speicherplatz innerhalb festgelegter Grenzen). Für den alltäglichen Gebrauch steht jedem Google-Konto ein kostenloser 15 GB Cloud-Speicher (Google Drive, Gmail, Fotos) zur Verfügung. 

Welches ist besser, Google Drive oder OneDrive?

Google Drive und OneDrive sind beide hervorragende Cloud-Speicher, aber die beste Wahl hängt von Ihren Bedürfnissen ab: OneDrive glänzt bei tiefer Integration in Windows und Microsoft Office (mit mehr kostenlosem Speicher bei M365), während Google Drive mit mehr kostenlosem Basis-Speicher (15 GB) und nahtloser Zusammenarbeit in Echtzeit in Google Workspace (Docs, Sheets) punktet. OneDrive bietet oft mehr Kontrolle bei der Dateifreigabe und ist für Unternehmen mit Microsoft-Nutzung vorteilhaft, während Google Drive durch seine Einfachheit und die Google-Ökosystem-Anbindung besticht. 

Wie komme ich zu Cloud?

Um in die Cloud zu kommen, meldest du dich mit deinen Zugangsdaten (E-Mail/Passwort) bei einem Cloud-Dienst wie Google Drive, iCloud oder Dropbox an, entweder über deren Webseite im Browser oder durch die spezielle App auf deinem Gerät, um auf deine Dateien zuzugreifen, sie zu speichern und zu synchronisieren. Du benötigst dafür eine Internetverbindung und ein bestehendes Konto bei dem jeweiligen Anbieter, z.B. Google-Konto für Google Drive, Apple-ID für iCloud oder Microsoft-Konto für OneDrive.
 

Wie bekomme ich meine Daten in die Cloud?

Für die Onlinespeicherung von Dateien mit OneDrive, müssen Sie sich bei Office anmelden. Öffnen Sie ein Dokument in einem Office-Programm, und klicken Sie dann auf Datei > Speichern unter > OneDrive. Wenn Sie noch nicht angemeldet sind, klicken Sie jetzt auf Anmelden.

Welche Nachteile hat das Speichern in der Cloud?

Die größten Nachteile beim Speichern in der Cloud sind Sicherheitsrisiken (Hacks, Datenlecks), die Abhängigkeit von einer Internetverbindung, der Verlust der vollständigen Datenkontrolle an einen Drittanbieter und die Gefahr eines Anbieter-Lock-ins, was einen Wechsel erschwert. Zudem können bei größeren Mengen oder speziellen Diensten unerwartete Kosten entstehen und der Standort der Daten sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen sind oft intransparent.
 

Kann ich eine eigene Cloud erstellen?

Fazit zur eigenen Cloud

Sie können dafür einen eigenen, kleinen Server wie etwa den Raspberry Pi oder eine andere Hardware kaufen. Mit der hier aufgeführten Anleitung ist es auch nicht allzu schwer, solch eine Cloud einzurichten. Alternativ können Sie auf einen Cloud-Hoster bzw. Cloud-Anbieter zurückgreifen.

Welcher Anbieter hat die sicherste Cloud?

Die sicherste Cloud hängt von Ihren Prioritäten ab, aber Top-Anbieter wie pCloud, Icedrive, NordLocker und deutsche Anbieter wie IONOS HiDrive, luckycloud oder STRATO gelten als sehr sicher, da sie oft starke Verschlüsselung (Zero-Knowledge), Serverstandorte in der EU (DSGVO-Konformität) und Zwei-Faktor-Authentifizierung bieten. Für maximale Sicherheit ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der nur Sie den Schlüssel besitzen, ideal, auch wenn dies den Komfort einschränkt.
 

Was ist der Unterschied zwischen Google Drive und Google Cloud?

Der Hauptunterschied ist, dass Google Drive ein einfacher Cloud-Speicher für Endnutzer (Dateien, Fotos, Synchronisation) mit 15 GB gratis ist (erweiterbar mit Google One), während die Google Cloud (speziell Google Cloud Storage) eine umfangreiche, skalierbare Infrastruktur für Entwickler und Unternehmen mit komplexen Anforderungen ist (z.B. Objekt-Speicher für große Datenmengen, APIs), die weit über einfache Dateiverwaltung hinausgeht. Drive ist für den täglichen Gebrauch, die Cloud für professionelle, anspruchsvolle Anwendungen. 

Wie lange bleiben Fotos in Google Fotos?

Fotos bleiben in Google Fotos unbegrenzt gespeichert, solange Ihr Konto aktiv ist und Sie das Speicherlimit nicht überschreiten, wobei gelöschte Bilder 60 Tage im Papierkorb verweilen, bevor sie endgültig gelöscht werden, und bei Inaktivität von über zwei Jahren können Inhalte gelöscht werden. Seit Juni 2021 zählt hochgeladener Speicherplatz zum kostenlosen 15 GB Kontingent Ihres Google-Kontos, sofern nicht spezielle Pixel-Vorteile gelten. 

Was kostet die Google Cloud monatlich?

Google One bietet je nach Bedarf Speicherplatz zwischen 100 GB und 20 TB. Für 1,99 US-Dollar bzw. 1,99 Euro im Monat können Nutzer wie bisher 100 GB Speicher in Anspruch nehmen. 200 GB im Monat können User von Google One für 2,99 Dollar kaufen, 2 TB kostet 9,99 Dollar.

Welche Cloud ist die beste für Privat?

Die "beste" Cloud für Privatnutzer hängt von Ihren Prioritäten ab: Google Drive ist super für die Integration ins Google-Ökosystem und bietet viel kostenlosen Speicher (15 GB). Microsoft OneDrive glänzt durch tiefe Integration mit Windows und Office-Produkten (5 GB kostenlos). Für maximalen Datenschutz und Sicherheit sind Dienste wie Proton Drive oder Internext mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung die beste Wahl, oft mit besserer Preis-Leistung bei kostenpflichtigen Tarifen. 

Kann ich Fotos auf dem Handy löschen, wenn sie in der Cloud sind?

für Android

Öffnen Sie Google Fotos. Deaktivieren Sie „Sicherung & Synchronisation“. Stellen Sie sicher, dass die Fotos lokal gespeichert sind (Option „Auf Gerät speichern“). Löschen Sie die gewünschten Fotos nur in der Cloud über photos.google.com oder direkt in der App.

Wer hat Zugriff auf meine Cloud?

Mittlerweile gilt es als relativ sicher, dass sie sich über den iCloud-Browser-Zugang einloggten. Wenn das Passwort und die Kennung eines Nutzers bekannt sind, dann hat im Prinzip jeder Zugriff auf die Cloud-Daten.

Wo kann ich meine Fotos kostenlos für immer speichern?

Sie können Fotos kostenlos und langfristig in Cloud-Diensten wie Google Fotos, Dropbox, Microsoft OneDrive, Mega oder pCloud speichern, die kostenlose Startkontingente bieten, wobei Google Fotos besonders beliebt für die Organisation ist, auch wenn größere Mengen Speicherplatz kostenpflichtig werden können. Für die wirklich "für immer"-Speicherung ist eine Kombination aus Cloud-Backup und physischen Sicherungen (z.B. auf speziellen M-Discs oder externen Festplatten) ratsam, da Cloud-Anbieter ihr Angebot ändern können.
 

Ist das kostenlose Angebot von Google Cloud wirklich kostenlos?

Produkte des kostenlosen Kontingents. Die Nutzung dieser Produkte ist bis zum angegebenen kostenlosen Nutzungslimit gebührenfrei . Das kostenlose Nutzungslimit ist unbegrenzt gültig, kann sich aber ändern.