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Wie lange tut Dammnaht weh?

Gefragt von: Hans-Otto Böhme  |  Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026
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Schmerzen nach einem Dammschnitt klingen meist innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen deutlich ab, die vollständige Heilung der Naht dauert jedoch typischerweise vier bis sechs Wochen, kann aber bei tieferen Rissen auch bis zu drei Monate oder länger dauern, wobei die Beschwerden mit der Zeit immer besser werden. In den ersten Tagen sind Schmerzmittel oft nötig, später helfen Kühlung, Sitzbäder (z. B. mit Kamille, Eichenrinde) und Schonung, während Belastungen wie zu langes Sitzen vermieden werden sollten, um den Heilungsprozess zu unterstützen.

Wie lange Schmerzen nach einer Dammnaht?

Ein Dammriss ersten oder zweiten Grades heilt meist in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Geburt folgenlos aus. In dieser Zeit bestehen entlang der Naht oft noch kleinere Schwellungen, ein Druckgefühl und leichte Schmerzen. Die Naht kann auch nach dem Abheilen einige Wochen, selten sogar Monate, beim Sex wehtun.

Was tun gegen Schmerzen nach Dammschnitt?

Was hilft gegen die Schmerzen?

  1. Beim Sitzen kannst du die Schmerzen an der Dammnaht mit Eispackungen oder Binden aus dem Kühlschrank lindern.
  2. Mit warmen Sitzbädern mit entzündungshemmenden Zusätzen kannst du die Heilung des Dammschnitts unterstützen.
  3. Ernähre dich ausgewogen und trinke genügend.

Wie lange dauert es, bis das Brennen nach einer Dammnaht aufhört?

Es ist normal, nach einem Dammriss zwei bis drei Wochen lang Schmerzen oder Wundsein zu verspüren. Die Nähte können außerdem reizen und beim Wasserlassen brennen. Ein leichter Juckreiz ist normal und bedeutet oft, dass die Wunde heilt. Die Haut heilt in der Regel innerhalb weniger Wochen nach der Geburt ab.

Wann lösen sich die Fäden bei einem Dammriss Grad 2?

Bei einer Verletzung ersten oder zweiten Grades wird die behandelnde Ärztin die Wunde meist noch direkt im Kreißsaal vernähen. Die Fäden lösen sich nach etwa drei Wochen von selbst auf.

Dammriss und Dammschnitt

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Wann lösen sich Fäden auf dem Bauch?

Gesicht: 4-6 Tage. Kopf und Hals: 6-8 Tage. Rumpf: 5-10 Tage. Extremitäten: 10-14 Tage.

Wann lösen sich Fäden in der Scheide auf?

Fäden in der Scheide lösen sich je nach Material und Heilungsprozess meist innerhalb von wenigen Wochen bis zu einigen Monaten auf, typischerweise nach 3-4 Wochen bei Dammrissen, während komplexere Fäden (z.B. nach Gebärmutteroperationen) auch 6-8 Wochen oder länger brauchen können, wobei ein gut durchblutetes Gewebe die Auflösung beschleunigt. Der vollständige Heilungsprozess dauert jedoch meist länger, oft 6 Wochen oder mehr, bis die Naht stabil ist. 

Wie lange dauert der Wundschmerz nach der Geburt?

Schmerzen im Wochenbett sind völlig normal. Etwa 42 Prozent aller Mütter leiden an Beschwerden im Dammbereich, 20 bis 40 Prozent der Frauen klagen über Kopfschmerzen und drei von vier Frauen, die per Kaiserschnitt entbunden haben, verspüren auch noch vier Tage nach der Geburt Schmerzen an der Wunde.

Wann ist ein Dammschnitt komplett verheilt?

Die Heilung nach einem Dammschnitt dauert in der Regel etwa 6 Wochen. In dieser Zeit kann der betroffene Bereich empfindlich sein, aber mit der richtigen Pflege kannst Du den Heilungsprozess unterstützen. ➔ Was Du tun kannst, damit die Dammnaht möglichst schnell heilt, erfährst Du hier.

Wie lange spürt man Geburtsverletzungen?

Die Heilung eines Dammrisses dauert in der Regel jedoch mehrere Wochen. In dieser Zeit ist es wichtig, die Wunde sauber zu halten und sich körperlich zu schonen. In seltenen Fällen kann sich die Wunde im Nachhinein dennoch infizieren, was zur Folge haben kann, dass unkontrolliert Stuhl oder Harn abgeht.

Welche Position sollte ich nach einem Dammriss liegen?

Ein weiches Kissen oder ein spezieller Sitzring als Unterlage tragen zur Schonung des Wundbereiches bei. Wenn Du Dein Baby stillst, sind einige Positionen besser geeignet als andere, um Deinen Damm und Beckenboden zu schonen.

Ist Geburtsschmerz der schlimmste Schmerz?

Ja, Geburtsschmerzen zählen zu den intensivsten körperlichen Schmerzen, die Frauen erleben können, da sie durch extreme Dehnung von Muttermund, Beckenboden und Damm entstehen, aber die Intensität variiert stark; manche empfinden es als unerträglich, während es für andere eher ein starkes Ziehen ist, wobei Wehenwellen (mit Pausen) typisch sind und der Schmerz nicht pathologisch, sondern ein wichtiger Teil des Geburtsprozesses ist.
 

Wann sind die Organe nach der Geburt wieder normal?

Nach der Geburt durchläuft der Körper einen Regenerationsprozess, wobei die Gebärmutter sich in etwa 6 Wochen zurückbildet, der Beckenboden und die Bauchmuskulatur aber bis zu einem Jahr oder länger brauchen, um sich vollständig zu erholen, wobei die Rückbildung von Organen wie Darm, Blase und Vagina innerhalb weniger Wochen (oft 2-6 Wochen) startet und sich die vollständige "Normalität" individuell unterscheidet, betont netDoktor.de.
 

Wie merkt man Überanstrengung im Wochenbett?

Überanstrengung im Wochenbett äußert sich durch extreme Erschöpfung, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-Darm-Problemen, Reizbarkeit, Angstzustände, Konzentrationsschwierigkeiten und Gefühle der Hoffnungslosigkeit, oft verbunden mit der neuen Rolle, Schwierigkeiten beim Binden zum Baby und ständiger Müdigkeit trotz Ruhe; körperlich können auch Atemnot, starke Schmerzen an Geburtsverletzungen oder ein harter Bauch auftreten, was eine sofortige Pause erfordert, da es die Heilung stört und zu Komplikationen wie Wochenbettdepression führen kann.
 

Würde ein Mann Geburtsschmerzen aushalten?

Somit kann auch mit einem gängigen Vorurteil aufgeräumt werden: Männer könnten also durchaus die Schmerzen einer Geburt aushalten – da sie eben Schmerzen nicht so stark empfinden.

Wie lange drückt der Beckenboden nach der Geburt?

Nach der Geburt dauert es ungefähr 6 Wochen, bis sich der Beckenboden so regeneriert hat, dass er wieder allmählich trainiert werden darf. Schweres Heben und Tragen sowie Pressen sollen vermieden werden.

Wie lange tut ein Dammschnitt weh?

Schmerzen nach einem Dammschnitt klingen meist innerhalb der ersten ein bis zwei Wochen deutlich ab, die vollständige Heilung der Naht dauert jedoch typischerweise vier bis sechs Wochen, kann aber bei tieferen Rissen auch bis zu drei Monate oder länger dauern, wobei die Beschwerden mit der Zeit immer besser werden. In den ersten Tagen sind Schmerzmittel oft nötig, später helfen Kühlung, Sitzbäder (z. B. mit Kamille, Eichenrinde) und Schonung, während Belastungen wie zu langes Sitzen vermieden werden sollten, um den Heilungsprozess zu unterstützen. 

Wann lösen sich die Fäden bei einem Dammriss?

Die Fäden eines Dammrisses lösen sich meist nach etwa drei bis sechs Wochen von selbst auf, wenn selbstauflösende Fäden verwendet wurden, wobei sich die Wunde in dieser Zeit auch vollständig schließt, wie Folio-Familie, Baby Sweets, und Familienplanung.de berichten. Die Heilung hängt vom Schweregrad ab; leichte Risse (Grad 1 & 2) sind oft nach 4-6 Wochen komplett verheilt, während tiefere Risse (Grad 3 & 4) länger brauchen können und spezielle Versorgung benötigen, wie Lansinoh und bumwell erklären.

Welche Geburtsposition hilft gegen Dammriss?

Aufrechte Positionen wie Hocken, Knien, Vierfüßlerstand oder die Seitenlage sind am besten, um Dammrisse zu vermeiden, da sie den Druck auf den Damm reduzieren und die natürliche Dehnung fördern, während die klassische Rückenlage als ungünstig gilt. Wichtig ist auch die Unterstützung des Damms durch eine erfahrene Geburtshelferin (z. B. durch die "Hands-on"-Methode) und die Förderung eines langsamen Pressens, um dem Gewebe Zeit zur Dehnung zu geben. 

Wie lange braucht Dammnaht zum Heilen?

Bist du genäht worden, brauchst du keine Angst vor dem Fäden ziehen zu haben. Sie lösen sich nämlich selbst auf. Etwa vier bis sechs Wochen nach der Geburt ist die Dammnaht normalerweise komplett ausgeheilt.

Sind Schmerzen bei der Wundheilung normal?

Wundschmerzen haben eine wichtige physiologische Funktion, da sie den Patienten dazu veranlassen, eine Schonhaltung einzunehmen und eine Irritation der Wunde – z.B. durch mechanische Belastungen – zu vermeiden. Dadurch wird eine ungestörte Heilung der Verletzung möglich.

Wann fühlt sich die Scheide nach der Geburt wieder normal?

Nach etwa ein bis zwei Wochen hat sich die Scheide normalerweise wieder von der Geburtsbelastung erholt und zum Ausgangszustand zurückgebildet. Unterstützend helfen Beckenbodentrainer und von Hebammen oder in Krankenhäusern angebotene Rückbildungsgymnastik.

Wie sitzen bei Dammriss?

Der Heilungsprozess hängt vom Schweregrad ab

Damit ein Dammriss unkompliziert abheilt, sollten sich die Betroffenen schonen. Wer auf langes Sitzen oder Stehen verzichtet und sich viel Ruhe gönnt, hilft dem Heilungsprozess.

Warum juckt meine Scheide im Wochenbett?

Juckreiz in der Scheide nach der Geburt (Wochenbett) ist oft normal und liegt an hormonellen Veränderungen, besonders beim Stillen, die zu Trockenheit führen, aber auch Stress, falsche Intimpflege oder eine Infektion können Ursachen sein, weshalb bei starken, anhaltenden oder mit Ausfluss verbundenen Beschwerden ein Arztbesuch ratsam ist, um die Vaginalflora zu schützen und mögliche Infektionen wie Pilze auszuschließen. Sanfte Intimpflege mit Wasser, feuchtigkeitsspendende Cremes und eine gute Flüssigkeitszufuhr helfen oft, bis sich der Körper wieder eingependelt hat. 

Wie pflege ich die Naht eines Dammschnitts?

Um eine Dammriss-Narbe zu pflegen, halte sie sauber (mit Wasser abspülen), lass Luft ran, meide Druck (z.B. Schneidersitz), nutze Sitzbäder (Kamille, Eichenrinde), kühle bei Schwellungen und massiere die gut verheilte Narbe sanft mit Öl (Weizenkeim-, Johanniskrautöl), um die Durchblutung zu fördern und das Gewebe geschmeidiger zu machen – bei Problemen immer Hebamme oder Arzt konsultieren.