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Wer muss den klodeckel bezahlen?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Wolfram Franz B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
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Hier gilt grundsätzlich: Bei Verschleißschäden zahlt der Vermieter bei sonstiger Beschädigung zahlt der Mieter. Ausnahmsweise zahlt der Mieter auch Verschleißschäden, wenn der Toilettendeckel unter eine mietvertragliche Kleinreparaturklausel fällt.

Ist Klodeckel Vermietersache?

Eine neun Jahre alte Toilettenbrille ist vom Vermieter zu ersetzen, egal, ob der Mieter konkrete Mängel mit Lichtbildern dokumentiert oder nicht.

Wer muss einen neuen Klodeckel bezahlen?

Das Wichtigste in Kürze: Im Normalfall ist der Vermieter für alle Reparaturen rund um die Mietwohnung zuständig und muss diese auch bezahlen. Ausnahmen gelten, wenn der Mietvertrag eine wirksame Kleinreparaturklausel enthält: Vermieter können dann kleinere Reparaturen auf die Mieter umlegen.

Welche Kleinreparaturen muss der Mieter selbst bezahlen?

Einige Beispiele: tropfender Wasserhahn, Schäden am Duschkopf, Fenster- und Türverschlüsse, Rollläden, Jalousien, Lichtschalter, Steckdosen. Die Obergrenze für alle Kleinreparaturen innerhalb eines Jahres ist schriftlich im Vertrag festgehalten.

Wann muss der Mieter Verstopfung bezahlen?

Grundsätzlich ist es Pflicht des Vermieters, eine Rohrverstopfung zu beseitigen und die Kosten dafür zu tragen. Nur, wenn sich nachweisen lässt, dass der Mieter seine Pflichten verletzt hat, muss dieser die Kosten für die Beseitigung der Rohrverstopfung zahlen.

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Wer muss die Kosten für eine Rohrverstopfung bezahlen?

Das heißt: Wenn Sie als Hauseigentümer*in oder als Mieter*in nachweislich Hygieneartikel oder Ähnliches in die Toilette geworfen haben und dadurch der Abfluss verstopft wurde, müssen Sie selbst die Kosten für die Reinigung übernehmen.

Ist eine verstopfte Toilette versichert?

Fazit: Zusammenfassend kann man sagen, dass für die Beseitigung Rohrverstopfungen in der Regel keine Versicherung zahlt. Für Folgeschäden die durch eine solche Verstopfung entstehen, kommen wiederum verschiedene Versicherungen in Frage.

Welche Kosten dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden?

Zu den nicht umlagefähigen Nebenkosten zählen alle Nebenkosten, die in keinem Zusammenhang mit den Mieter:innen der Immobilie stehen. Hierzu zählen zum Beispiel die Kosten für die Instandhaltung der Immobilie, Rücklagen oder auch Reparaturkosten. Dies fällt in die Verantwortung der Vermieterin oder des Vermieters.

Wer muss die Toilette reparieren, der Vermieter oder der Mieter?

Reparaturen an der Spülung oder am Spülkasten zählen grundsätzlich zur Instandhaltung und damit zur Pflicht des Vermieters. Ausnahme: Bei kleineren Reparaturen (unter 100 €) kann eine Kleinreparaturklausel im Mietvertrag greifen, dann muss der Mieter zahlen.

Ist ein Lichtschalter eine Kleinreparatur?

Laut des Bundesgerichtshofs handelt es sich für das Vorliegen von Kleinreparaturen um Schäden an Gegenständen, die dem häufigen und unmittelbaren Zugriff des Mieters unterliegen. Als Beispiele kann man hier Lichtschalter, Steckdosen oder Fenstergriffe nennen.

Ist der Vermieter für eine verstopfte Toilette zuständig?

Zusammenfassung. Die Beseitigung einer Rohrverstopfung ist immer Sache des Vermieters. Dies gehört zu seiner Instandhaltungspflicht.

Wie oft muss man einen Klodeckel tauschen?

Wie oft Toilettendeckel wechseln nötig ist

Toilettendeckel müssen einfach von Zeit zu Zeit gewechselt werden - spätestens alle 6-8 Jahre.

Wie hoch ist die maximale Kleinreparaturklausel für Mieter?

Wie hoch die Kostenobergrenze für Kleinreparaturen ist, gibt es verschiedene Gerichtsurteile. In der Regel gilt eine Höchstgrenze bis maximal 100 Euro für einzelne Reparaturen. Allerdings dürfen Vermieter bei vielen Kleinreparaturen in kurzer Zeit nicht jedes Mal 100 Euro pro Reparatur vom Mieter verlangen.

Wer zahlt den neuen Klodeckel?

Die Antwort hängt davon ab, wer verpflichtet ist den Toilettendeckel zu erneuern, wenn er kaputt geht. Hier gilt grundsätzlich: Bei Verschleißschäden zahlt der Vermieter bei sonstiger Beschädigung zahlt der Mieter.

Was muss der Vermieter nach 10 Jahren erneuern?

Darunter fallen neue Tapeten und Bodenbeläge oder wenn Teile der Sanitäranlagen ausgetauscht werden. Sanierungsmaßnahmen sind notwendig, wenn eine Wohnung baufällig ist oder weil ein Umbau vorgenommen wird. Die Kosten dafür sind komplett durch den Vermieter zu tragen.

Was kann ich tun, wenn mein WC-Sitz gebrochen ist?

Mein WC-Sitz ist gebrochen –was kann ich tun? Ihr WC-Sitz hat bis zu 10 Jahre Garantie auf Material- und Produktionsfehler. Sie sollten sich mit Ihrem Kaufbeleg an Ihren Händler wenden, bei dem Sie Ihren WC-Sitz gekauft haben. Dieser wird sich dann zur weiteren Bearbeitung an Pressalit wenden.

Wer zahlt den Toilettendeckel, Mieter oder Vermieter?

Ist die Toilettenbrille gerissen bzw. gebrochen, so spricht dies in aller Regel für einen unsachgemäßen Gebrauch durch den Mieter (so die Rechtsprechung). Die Toilettenbrille ist in diesem Fall vom Mieter zu ersetzen.

Welche Reparaturen muss der Mieter selbst bezahlen?

Laut Mieterbund sind circa 6 Prozent der Jahreskaltmiete als Limit angemessen. Beispiel: Wer 750 Euro Miete im Monat zahlt, muss pro Jahr höchstens 540 Euro für Kleinreparaturen aufwenden bei einem Limit von 6 Prozent (12 mal 750 mal 0,06).

Welche Reparaturkosten muss ich als Vermieter übernehmen?

Im Mietvertrag muss mithilfe einer doppelt beschränkten Höchstgrenze genau festgelegt sein, bis zu welcher Höhe Kosten auf den Mieter umgelegt werden können. Als angemessen gelten dabei zwischen 6 und 8 % der jährlichen Miete ohne Nebenkosten als Betrag für das gesamte Jahr sowie rund 100 € pro Reparatur.

Welche Kosten dürfen vom Vermieter nicht in Rechnung gestellt werden?

Nicht umlagefähige Kosten

  • Kosten für Instandhaltung.
  • Kosten für Hausverwaltung.
  • Kosten für den Steuerberater des Vermieters.
  • Bankgebühren.

Welche Kosten dürfen nicht auf die Nebenkostenabrechnung umgelegt werden?

Diese kosten dürfen Vermieter nicht umlegen

Einige Punkte gelten als nicht umlagefähige Nebenkosten und dürfen daher nicht auf der Nebenkostenabrechnung erscheinen. Dazu gehören z. B. Verwaltungskosten, Reparatur- und Renovierungskosten, Bankgebühren, Gewerbekosten und Rücklagen des Vermieters.

Welche Nebenkosten muss der Mieter selbst zahlen?

Mieter müssen zusätzlich zur Kaltmiete auch Nebenkosten zahlen, doch nur bestimmte Posten sind umlagefähig. Umlagefähig sind unter anderem Grundsteuer, Wasser, Heizung, Reinigung, Hausmeister und Müllentsorgung.

Wer zahlt die Rohrverstopfung, Mieter oder Vermieter?

Kostenerstattung bei Verschulden der Mieter/-innen

Nimmt der/die Mieter/-in die Beseitigung der Verstopfung selbst in die Hand und verursacht dabei einen Schaden, muss er/sie Kosten dafür tragen. Sollte sich der/die Verursacher/-in nicht ermitteln lassen, muss der/die Vermieter/-in die Kosten der Rohrreinigung tragen.

Was kostet das Beheben einer Rohrverstopfung?

Dann müssen Sie sich an einen Rohrreinigungsservice wenden, der die Ursache der Verstopfung ermittelt und Verstopfungen der Rohre professionell beseitigen kann. Bei einem zweistündigen Einsatz einer Rohrreinigungsfirma muss man inklusive Gerätschaften und Fahrkosten mit 250 €-300 €** rechnen.