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Wie lange schützt die pneumokokkenimpfung?

Gefragt von: Frau Jana Keller  |  Letzte Aktualisierung: 5. Juli 2026
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Der Schutz durch die Pneumokokken-Impfung ist zeitlich begrenzt und muss je nach Impfstoff und Risikogruppe aufgefrischt werden, wobei für Risikogruppen und ältere Erwachsene häufig Auffrischungen alle 6 Jahre empfohlen werden, während bei gesunden Erwachsenen eine Impfung manchmal lebenslang wirken kann; wichtig ist, den individuellen Impfstatus mit dem Arzt zu besprechen, da der Schutz vor bestimmten Serotypen mit der Zeit nachlassen kann.

Wie lange ist man immun nach einer Pneumokokken-Impfung?

Der Schutz durch eine Pneumokokken-Impfung hält unterschiedlich lange, oft mehrere Jahre, aber der Impfstoff PPSV23 muss bei Risikogruppen alle 6 Jahre aufgefrischt werden, während bei dem neueren Impfstoff PCV20 die Notwendigkeit von Wiederholungen noch untersucht wird, aber bei Risikogruppen nach früheren Impfungen eine zusätzliche PCV20-Impfung nach 1-6 Jahren empfohlen wird, abhängig vom Alter und Immunsystem; bei gesunden Erwachsenen über 60 wird oft eine einmalige Impfung mit PCV20 empfohlen. 

Wie oft muss die Pneumokokken-Impfung erneuert werden?

Die Pneumokokken-Impfung wird bei Erwachsenen heute oft mit dem modernen PCV20-Impfstoff (einmalig) verabreicht, wofür keine generelle Auffrischung nötig ist. Bei Personen mit Grunderkrankungen oder nach älteren Impfungen (mit PPSV23) gelten spezielle Regeln: Eine Auffrischung mit PCV20 ist dann frühestens nach 6 Jahren empfohlen; bei starker Immunschwäche kann es früher sein. Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt für die Standardimpfung (ab 60 Jahre) aktuell eine einmalige PCV20-Impfung. 

Wie oft sollten Senioren die Pneumokokken-Impfung auffrischen?

Je nachdem, ob Personen in der Vergangenheit bereits eine Pneumokokken-Impfung erhalten haben, wird außerdem eine Auffrischung für Erwachsene gem. der neuen STIKO-Empfehlung empfohlen. In der Regel beträgt der Mindestabstand zur vorherigen Impfung 6 Jahre.

Kann man trotz Pneumokokken-Impfung an Lungenentzündung erkranken?

Ja, eine Lungenentzündung trotz Pneumokokken-Impfung ist möglich, da die Impfung nicht 100%igen Schutz bietet, aber das Risiko einer schweren Infektion (wie Meningitis, Sepsis oder Pneumonie) deutlich reduziert und den Verlauf oft mildert, da die Impfung gegen die häufigsten Pneumokokken-Typen schützt, es aber immer noch andere Erreger geben kann oder Impfdurchbrüche auftreten. Pneumokokken sind die häufigsten bakteriellen Auslöser einer Lungenentzündung, aber nicht die einzigen.
 

Dr. Stephan Illing über Pneumokokken-Impfungen

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Warum wird die Pneumokokken-Impfung nicht empfohlen?

Gegen eine Pneumokokken-Impfung sprechen hauptsächlich mögliche, meist harmlose Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen, die nach wenigen Tagen abklingen, sowie seltene schwere allergische Reaktionen; zudem gibt es Diskussionen über die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe gegen neue Serotypen (Replacement-Effekt) und die Notwendigkeit differenzierterer Empfehlungen für ältere, multimorbide Menschen. 

In welchem Abstand sollte man sich gegen Pneumokokken impfen lassen?

Der Abstand bei der Pneumokokken-Impfung hängt vom Impfstoff und der individuellen Situation ab: Bei Erwachsenen mit Risikofaktoren wird oft nach einer PPSV23-Impfung mit PCV20 im Abstand von mindestens einem Jahr geimpft, während Wiederholungsimpfungen mit PPSV23 mindestens 6 Jahre Abstand zur letzten Impfung benötigen, da der Schutz zeitlich begrenzt ist. Kinder erhalten eine Grundimmunisierung im Säuglingsalter (z.B. 2, 4, 11 Monate), und für Kinder mit chronischen Krankheiten gibt es sequentielle Schemata mit PCV13/15 gefolgt von PPSV23, meist mit 6-12 Monaten Abstand. 

Wann ist die beste Zeit für eine Pneumokokken-Impfung?

Die Pneumokokken-Impfung wird von der STIKO daher im Säuglingsalter empfohlen. Da Pneumokokken-Infektionen vermehrt in den Wintermonaten auftreten, bietet es sich an, die Impfung rechtzeitig vor Beginn der kühlen Jahreszeit durchzuführen.

Wie viele Pneumokokken-Impfungen ab 60?

Für gesunde Menschen ab 60 Jahren wird eine einmalige Impfung mit dem modernen 20-valenten Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV20) empfohlen. Wer schon früher mit einem anderen Impfstoff (PPSV23) geimpft wurde, sollte eine Auffrischung mit PCV20 in einem Mindestabstand von sechs Jahren erhalten, wobei bei bestimmten Risikogruppen kürzere Intervalle (1 Jahr) möglich sind. Ein Arztbesuch zur Klärung des individuellen Impfstatus und des optimalen Zeitpunkts ist wichtig.
 

Wo steckt man sich mit Pneumokokken an?

Man steckt sich mit Pneumokokken hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion an, also durch Einatmen von winzigen Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen einer infizierten Person freigesetzt werden; auch direkter Kontakt (z.B. Hände) oder Schmierinfektion über Gegenstände sind möglich, da viele Menschen die Bakterien symptomlos im Nasen-Rachen-Raum tragen. 

Welche Impfung hält ein Leben lang?

Lebenslangen Schutz bieten meist Lebendimpfungen wie gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und Windpocken (Varizellen) nach vollständiger Grundimmunisierung. Andere Impfungen, die Teile des Erregers nutzen (z.B. Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), erfordern regelmäßige Auffrischungen, da der Schutz nachlässt. Die STIKO empfiehlt Auffrischungen für Erwachsene, z.B. alle 10 Jahre für Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten.
 

Ist die Pneumokokken-Impfung bei COPD wichtig?

Ja, eine Pneumokokken-Impfung ist für Menschen mit COPD dringend empfohlen, da sie vor schweren bakteriellen Infektionen wie Lungenentzündungen schützt, die bei COPD-Patienten besonders gefährlich verlaufen können. Lungeninformationsdienst Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Impfung generell allen Personen über 60 sowie Risikogruppen, und COPD zählt definitiv dazu, da Pneumokokken häufig die Ursache für bakterielle Lungenentzündungen sind. 

Warum wird Pneumovax 23 nicht mehr empfohlen?

Der 23-valente Polysaccharid-Impfstoff Pneumovax® (PPSV23) wird für Erwachsene, entweder allein oder in Kombination mit einer sequenziellen Impfung mit Prevenar®, nicht mehr empfohlen und wurde aus der Schutzimpfungs-Richtlinie gestrichen.

Wann soll man eine Pneumokokken-Impfung wiederholen?

Die Auffrischung der Pneumokokken-Impfung hängt vom Alter und Gesundheitszustand ab: Bei gesunden Erwachsenen ist meist keine Auffrischung nötig, wenn die Impfung im Kindesalter erfolgte. Bei Risikogruppen (ab 18 Jahren) wird oft ein PCV20 Impfstoff empfohlen, bei vorheriger PPSV23 Impfung mit einem Mindestabstand von 6 Jahren. Kinder und Jugendliche mit Grunderkrankungen erhalten nach einer initialen Konjugat-Impfung (PCV13/15) die PPSV23 Impfung nach 6-12 Monaten und Wiederholungen dann alle 6 Jahre. 

Wie lange hält der Impfschutz an?

Manche Impfungen schützen ein Leben lang. Nach abgeschlossener Grundimmunisierung sind Kinder beispielsweise lebenslang immun gegen Masern, Mumps und Röteln. Andere Impfungen müssen nach einiger Zeit wiederholt werden. Welche das sind, hängt von der Art des Impfstoffs ab.

Welche Nebenwirkungen können nach einer Pneumokokken-Impfung auftreten?

Die Pneumokokken-Impfung ist meist gut verträglich, mit häufigen, milden Reaktionen wie Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle sowie Allgemeinsymptomen wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, die nach 1-3 Tagen abklingen. Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten. Bei Säuglingen können hochfieberhafte Reaktionen mit Fieberkrampf auftreten, bei älteren Kindern oder Erwachsenen selten ein schockähnlicher Zustand, die aber meist folgenlos sind. 

Wie lange hält eine Pneumokokken-Impfung bei Erwachsenen?

Der Schutz einer Pneumokokken-Impfung hält bei Erwachsenen je nach Impfstoff und individuellem Gesundheitszustand mehrere Jahre bis lebenslang, wobei neuere Impfstoffe (wie PCV20 eine einmalige Gabe oft ausreichend machen, während ältere PPSV23-Impfungen oft eine Wiederholung nach 6 Jahren benötigen, besonders bei Risikogruppen, um den Schutz zu erneuern oder zu ergänzen. Besprechen Sie Ihren Impfstatus mit Ihrem Arzt, da die STIKO (Ständige Impfkommission) je nach Vorimpfungen und Risikogruppe unterschiedliche Empfehlungen gibt. 

Kann man trotz Pneumokokken-Impfung Lungenentzündung bekommen?

Ja, eine Lungenentzündung trotz Pneumokokken-Impfung ist möglich, da die Impfung nicht 100%igen Schutz bietet, aber das Risiko einer schweren Infektion (wie Meningitis, Sepsis oder Pneumonie) deutlich reduziert und den Verlauf oft mildert, da die Impfung gegen die häufigsten Pneumokokken-Typen schützt, es aber immer noch andere Erreger geben kann oder Impfdurchbrüche auftreten. Pneumokokken sind die häufigsten bakteriellen Auslöser einer Lungenentzündung, aber nicht die einzigen.
 

Warum nicht gegen Pneumokokken impfen?

Gegen eine Pneumokokken-Impfung sprechen hauptsächlich mögliche, meist harmlose Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Fieber, Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen, die nach wenigen Tagen abklingen, sowie seltene schwere allergische Reaktionen; zudem gibt es Diskussionen über die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe gegen neue Serotypen (Replacement-Effekt) und die Notwendigkeit differenzierterer Empfehlungen für ältere, multimorbide Menschen. 

In welchem Abstand soll man sich gegen Pneumokokken impfen lassen?

Der Abstand bei der Pneumokokken-Impfung hängt vom Impfstoff und der individuellen Situation ab: Bei Erwachsenen mit Risikofaktoren wird oft nach einer PPSV23-Impfung mit PCV20 im Abstand von mindestens einem Jahr geimpft, während Wiederholungsimpfungen mit PPSV23 mindestens 6 Jahre Abstand zur letzten Impfung benötigen, da der Schutz zeitlich begrenzt ist. Kinder erhalten eine Grundimmunisierung im Säuglingsalter (z.B. 2, 4, 11 Monate), und für Kinder mit chronischen Krankheiten gibt es sequentielle Schemata mit PCV13/15 gefolgt von PPSV23, meist mit 6-12 Monaten Abstand. 

Wie sinnvoll ist eine Impfung gegen Lungenentzündung?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt standardmäßig eine einmalige Pneumokokken-Impfung unter anderem für alle Personen ab 60. Eine Infektion mit Pneumokokken kann gerade bei älteren Menschen über 60 zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Lungenentzündung führen.

Wann zahlt die Krankenkasse eine Pneumokokken-Impfung?

Die Pneumokokken-Impfung für Kleinkinder und Menschen ab 60 Jahren gehört zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Als Reiseschutzimpfung werden die Kosten von vielen Krankenkassen auch für alle anderen Altersgruppen übernommen.

Kann man Grippeimpfung und Pneumokokken zusammen impfen?

Mit fatalen Folgen „Eine Doppelinfektion mit Grippeviren und Pneumokokken kann besonders schwere Krankheitsverläufe zur Folge haben,“ so die Medizinerin. Menschen ab 60 Jahren und chronisch Kranke sind besonders gefährdet. Ihnen empfiehlt Ley-Köllstadt sowohl die Impfung gegen Grippe als auch die gegen Pneumokokken.

Wie infiziert man sich mit Pneumokokken?

Man infiziert sich mit Pneumokokken hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion beim Husten, Niesen oder Sprechen mit einer infizierten Person, die die Bakterien im Rachenraum trägt, aber nicht unbedingt krank ist. Die Bakterien (Streptococcus pneumoniae) können dann selbst die Schleimhäute besiedeln, und eine Erkrankung entsteht oft, wenn das Immunsystem geschwächt ist, z.B. nach einer Virusinfektion oder bei chronischen Krankheiten. 

Welcher Zeitraum sollte zwischen zwei Impfungen liegen?

Der Abstand zwischen zwei Impfungen variiert stark je nach Impfstoff und Schema (Grundimmunisierung vs. Auffrischung), aber generell gilt: Für Totimpfstoffe (inaktivierte Impfstoffe) sind die Abstände oft flexibler (mindestens 4 Wochen), während bei Lebendimpfstoffen (z.B. MMR) oft 4 Wochen Mindestabstand empfohlen werden. Bei der Grundimmunisierung (z. B. 6-fach-Impfung) sind feste Schemata einzuhalten (z.B. 2, 4, 11 Monate), wobei die Fachinformationen und die STIKO-Empfehlungen (Ständige Impfkommission) entscheidend sind. Wird ein Abstand verkürzt, können zusätzliche Dosen nötig sein, daher ist es wichtig, die empfohlenen Zeiten einzuhalten, um optimalen Schutz zu gewährleisten. 

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